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Land kauft Kunst bei Monika Bertermann

Eine Künstlerin des Ungewohnten ist Monika Bertermann. Röntgenbilder sind das Material, aus dem eines der jüngsten Projekte entstand, mit dem sich die gelernte Krankenschwester beschäftigte. Aus zweidimensionalen Abbildungen werden Bilder, dreidimensionale Skulpturen und Installationen. 

Zur Webseite von Monika Bertermann

Eine Krone aus Fragmenten eines Röntgenbildes (Mitte). Eine Kugel (vorn). Seit dem Jahr 2016 arbeitet Monika Bertermann mit diesem ungewöhnlichen Stoff. Das Material, das sonst nicht sichtbares Inneres sichtbar macht, bringt sie in völlig neue Formen und Zusammenhänge.
Bilder, Objekte, Skulpturen, Installationen. Die Künstlerin aus Neubrandenburg experimentiert, erstellt aus zweidimensionalen Röntgenbildern oft wieder dreidimensionale Gebilde. Als gelernte Krankenschwester ist die gebürtige Thalerin aus dem Harz mit dem Medizinischen vertraut.
Die Mitglieder der Kunstkommission MV sind beeindruckt von dem ungewöhnlichen Material, das sich ihnen dem medizinischen Kontext entrissen in völlig neuen Zusammenhängen präsentiert. Dabei ist die Künstlerin bekannt für ihre ungewohnten Perspektiven und Herangehensweisen.
Auch bei ihren "Landeplätzen" arbeitete Monika Bertermann mit ungewöhnlichen Sichtweisen. Seit dem Jahr 1991 arbeitet sie zunächst autodidaktisch mit Malerei und Grafik, belegt einen Fernkurs an der "Axel-Anderson-Akademie" in Hamburg und lässt sich künstlerisch vom Neubrandenburger Maler Karl-Heinz Wenzel beraten.
Zahlreiche Einzelausstellungen und mehrere Beteiligungen an Expositionen folgen nach und nach. Im Jahr 2017 erhält Monika Bertermann dann ein Arbeitsstipendium vom Kultusministerium MV.
Ein Jahr später kauft das Land fünf ihrer Arbeiten mit Röntgenbildern für die Landeskunstsammlung auf: "Schwarze Locken", "Krone", "Frühling", "Schwebebahn" und "Nest im Nebel".