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Was gibt es Neues in Kunst und Kultur?

Preise, Förderungen, Programme. Auf dieser Seite lesen Sie die wichtigsten Infos aus dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur.

13. Juni 2019: Projekt „künstler für schüler” wird 20

Das landesweite Projekt „künstler für schüler – Kreative Workshops an Schulen“ feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Bei der diesjährigen Abschlussveranstaltung in der ehemaligen Hauptpost heute in Schwerin haben die Schülerinnen und Schüler ihre Arbeiten präsentiert, die sie gemeinsam mit den Künstlerinnen und Künstlern entwickelt haben. „künstler für schüler“ ist ein Projekt des KULTURWERKs des Künstlerbundes Mecklenburg-Vorpommern e. V. und findet seit dem Jahr 2000 regelmäßig an allgemein bildenden Schulen statt.

„Künstler für Schüler holt Kunst nicht nur direkt in die Schule, sondern vor allem in die Herzen der Kinder und Jugendlichen“, sagte Bildungs- und Kulturministerin Bettina Martin bei der Abschlussveranstaltung. „Bei diesem Projekt geht es nicht nur darum, etwas über Kunst zu lernen, sondern Kunst gemeinsam entstehen zu lassen und sie gemeinsam zu erleben. Künstlerinnen und Künstler kommen direkt in die Schule und arbeiten mit den Schülerinnen und Schülern zusammen. Die Ausstellung in der ehemaligen Hauptpost zeigt, dass dabei wirklich Sehenswertes entstanden ist“, so Martin.

Wegen des großen Interesses der Schulen gab es in diesem Jahr nicht nur 35, sondern erstmals 50 Workshops. Das Land finanziert „künstler für schüler“ in jedem Jahr vollständig über die Kulturförderung. In diesem Jahr stand eine Förderung in Höhe von 102.500 Euro bereit. Das ist eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 22.500 Euro wegen des erweiterten Angebotes. „künstler für schüler“ ist im Rahmen der Initiative „Kultur gegen Gewalt“ entstanden und war eine Reaktion auf die Tendenz zu Gefühlsarmut und Gewaltbereitschaft an Schulen. Das Projekt hat sich über die Jahre zu einer festen Größe in der Schullandschaft entwickelt.

„Mich überzeugt das Motiv, aus dem heraus dieses Projekt gewachsen ist“, betonte die Bildungs- und Kulturministerin. „Kindern und Jugendlichen wird ein respektvoller und toleranter Umgang miteinander vermittelt. Empathie und Selbstvertrauen werden gestärkt. Kunst vermag das zu leisten, erst recht, wenn die Schülerinnen und Schüler sie gemeinsam schaffen. Für das Engagement des Künstlerbundes, den motivierten Einsatz der Künstlerinnen und Künstler und der Lehrerinnen und Lehrer möchte ich herzlich danken“, sagte Martin.

11. Juni 2019: Heimatschatzkisten für alle Kitas in MV

Kita-Kinder können sich künftig auf spielerische Art und Weise mit der Kultur und Geschichte ihrer Heimat Mecklenburg-Vorpommern und der plattdeutschen Sprache beschäftigen. Der Heimatverband stattet im Auftrag des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur alle Kindertageseinrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern in den kommenden Wochen mit einer sogenannten Heimatschatzkiste aus. Darin befinden sich über zwanzig verschiedene Materialien, die Erzieherinnen und Erzieher in ihren Kindergruppen projektbezogen oder langfristig einsetzen und weiterentwickeln können. Das Land fördert das Projekt in den Jahren 2016 bis 2020 mit insgesamt 750.000 Euro.

„Heimat ist etwas Wertvolles. Gerade in Zeiten der Globalisierung ist das Bedürfnis aller Menschen nach Heimat gewachsen. Dieses Bedürfnis nach Heimat wollen wir unterstützen – von Klein an“, betonte Bildungs- und Kulturministerin Bettina Martin. „Dabei wollen wir den Heimatgedanken mit den Idealen von Weltoffenheit und Toleranz verbinden. Mit der Heimatschatzkiste fangen wir damit bei den Jüngsten an und wollen das Heimatgefühl in Mecklenburg-Vorpommern stärken“, sagte Martin.

Die Heimatschatzkiste ist Teil des Programms „Meine Heimat – Mein modernes Mecklenburg-Vorpommern“ und deckt den Bereich der frühkindlichen Bildung ab. In der Heimatschatzkiste befinden sich Bücher und Spiele, die sich unter anderem mit der regionalen Geschichte und der plattdeutschen Sprache beschäftigen, CDs mit Tänzen und Liedern für Kinder und eine Fossiliensammlung. Im Mittelpunkt stehen heimatkundliche Lerninhalte, Natur, Landschaft, Landwirtschaft, Kunst, Musik, Kultur, Geschichte, Bräuche und Traditionen sowie das aktuelle Lebensumfeld der Kinder. Für die pädagogischen Fachkräfte gibt es eine didaktische Handreichung. Ab September bietet der Heimatverband Fortbildungen an, wie die Heimatschatzkiste in den Kita-Alltag integriert werden kann

„Es ist das vornehmste Anliegen des Heimatverbandes MV, die Verbundenheit zu unserem schönen Bundesland zu pflegen und zu fördern“, betonte die Vorsitzende des Heimatverbandes MV, Dr. Cornelia Nenz. „Wir setzen uns für Menschen ein, die in unserem Land Heimat haben und Heimat suchen. Mit der Heimatschatzkiste fördern wir die Kenntnis der ganz Kleinen über unsere Region; die Weiterführung dieser Wissensvermittlung in Schulen, Universitäten und anderen Bildungseinrichtungen unseres Landes muss uns alle auch in Zukunft beschäftigen“, sagte Nenz.

Produziert wurden die Kisten für die Heimatschätze von der Lernwerkstatt Sternberg des Güstrower Bildungshauses e. V. Die Materialien stammen von verschiedenen Projektpartnern. Für die Kindertageseinrichtungen sind 1.024 Exemplare vorgesehen. Sie sollen ab Juli 2019 an die jeweiligen Träger versandt werden, damit diese sie an ihre Einrichtungen verteilen können. Außerdem wird es jeweils eine Veranstaltung in Mecklenburg und in Vorpommern geben, bei der die „Heimatschatzkiste“ vorgestellt wird. Der Heimatverband lädt am Dienstag, 25. Juni 2019, nach Schwerin ein. Am Mittwoch, 26. Juni 2019, wird die „Heimatschatzkiste“ in Stralsund vorgestellt.

31. Mai 2019: „Palast der Republik“ - Ausstellung in der Kunsthalle Rostock

Mit der Ausstellung „Palast der Republik – Utopie, Inspiration, Politikum“ öffnet die Kunsthalle Rostock heute den Blick auf ein architektonisch wie politisch vielseitig genutztes Bauwerk. Kulturministerin Bettina Martin zeigte sich bei der offiziellen Eröffnung beeindruckt von der Idee, eine solche Ausstellung in der Kunsthalle zu präsentieren. „Der Palast der Republik spielt mit seiner so vielschichtigen Geschichte eine immer noch wichtige Rolle in der Erinnerungskultur der Menschen in beiden Teilen der Hauptstadt. Die Rückschau löst dabei bei vielen  ambivalente Empfindungen aus“, sagte Martin. Das greife die Ausstellung auf. „Sie ist eine Hommage an ein Bauwerk, das selbst Kunst war, das Kunst und Künstlichkeit beherbergte und das in vielerlei Hinsicht Licht und Schatten bis in die Gegenwart wirft. Und diese Ausstellung fordert uns heraus, uns gerade im Jubiläumsjahr 30 Jahre friedliche Revolution auch einmal kritisch mit den Jahren nach der Wiedervereinigung und dem Umgang mit ostdeutscher Geschichte auseinanderzusetzen.“

Die Ministerin wies auf die Parallelen der Geschichte beider Häuser hin: Der opulente Symbolbau als „Haus des Volkes“ in Berlin, der 2006 nach jahrelangen Debatten und Protesten abgerissen wurde, und der einzige DDR-Museumsneubau in Rostock als Zuhause zeitgenössischer Kunst, das er bis heute ist.

„Auch die Kunsthalle ist ein Zeitzeugnis, nach der Wiedervereinigung sah auch ihre Zukunft zunächst düster aus. Immer wieder drohte die Schließung“, erklärte Martin. Sie betonte, es sei besonders dem Engagement des Direktors, Dr. Jörg-Uwe Neumann, zu verdanken, dass die Kunsthalle Rostock erhalten blieb und sich zu einem renommierten Museum entwickelt hat.

Die Eröffnungsveranstaltung nutzte die Ministerin auch dazu, Neumann den Bescheid über die jährliche Landesförderung von 150.000 Euro zu überreichen.

Die Ausstellung „Palast der Republik – Utopie, Inspiration, Politikum“ ist vom 1. Juni bis zum 13. Oktober 2019 in der Kunsthalle Rostock zu sehen. Sie zeigt zum einen Kunstwerke, die im Palast der Republik ausgestellt wurden, und Nachbauten des Interieurs. Zum anderen setzt sie sich künstlerisch mit dem Abriss des Gebäudes auseinander.

10. Mai 2019: Mecklenburgisches Staatstheater soll echtes Staatstheater werden

Das Mecklenburgische Staatstheater soll in vollständige Trägerschaft des Landes übergehen. Darauf haben sich das Land, die Städte Schwerin und Parchim und der Landkreis Ludwigslust-Parchim verständigt. Der Kreistag und die Stadtvertretungen müssen dieser Entscheidung noch zustimmen. Die bisherigen Gesellschafter setzen damit die Eckpunkte um, auf die sie sich im Theaterpakt im Juni 2018 verständigt haben.

„Das Mecklenburgische Staatstheater mit seinen Spielstätten in Schwerin und Parchim sorgt für ein großes kulturelles Angebot in der Region und hat eine hohe Anziehungskraft“, sagte Kulturministerin Birgit Hesse. „Die Gespräche heute waren wichtig, damit wir die vollständige Übernahme der Gesellschafteranteile vorbereiten können. Das ist aufgrund der komplexen Struktur ein aufwändiges Verfahren und nimmt Zeit in Anspruch. Das Land steht zu seinen Zusagen und verpflichtet sich, 100-prozentiger Gesellschafter zu werden, die von den anderen Gesellschaftern bisher geleisteten Zuschüsse zu übernehmen und nach den Vorgaben des Theaterpakts zu dynamisieren“, bekräftigte Hesse.

„Wir haben uns heute auch darauf verständigt, dass sich das Land am Umbau der Eldemühle am Theaterstandort Parchim mit 50 Prozent der förderfähigen Kosten beteiligen wird“, erklärte die Ministerin. „Im Mecklenburgischen Staatstheater soll zudem ein Fachbeirat eingerichtet werden, in dem Vertreterinnen bzw. Vertreter der Landeshauptstadt Schwerin, der Stadt Parchim und des Landkreises Ludwigslust-Parchim einen ständigen Sitz erhalten. Das Land wird als künftiger, alleiniger Gesellschafter darauf hinwirken, einen Spielplan zu entwickeln, der auf die Region und auf das Publikum des Theaters ausgerichtet ist“, erläuterte sie.

9. Mai 2019: Volkstheater Rostock: Der Theaterpakt steht

Das Land und die Hansestadt Rostock haben heute die Gespräche über den Theaterpakt abgeschlossen und sich auf die genaue Umsetzung verständigt. Im Kern geht es um eine nachhaltige und finanzierbare Struktur für das Volkstheater Rostock, in der für die Sparten Schauspiel, Tanz und Musiktheater eine tarifgerechte Vergütung zum 1. Juni 2019 möglich ist. Auch das Orchester ist im Bestand gesichert.

„Die Einigung bei den Theatergesprächen ist ein gutes Signal für das Volkstheater Rostock“, betonte Kulturministerin Birgit Hesse. „Wir setzen den Theaterpakt konsequent um und verschaffen dem Volkstheater Planungssicherheit für das nächste Jahrzehnt. Das ist auch ein gutes Signal für die Beschäftigten, die sich wieder ganz auf ihre künstlerische Arbeit konzentrieren können. Ich danke vor allem Oberbürgermeister Roland Methling für die konstruktiven Gespräche“, sagte Hesse.

„Heute ist ein guter Tag für das Volkstheater Rostock“, freute sich auch Oberbürgermeister Roland Methling. „Im Theaterpakt ist verankert, dass unser Volkstheater selbstständig bleibt. Heute kann ich sagen, dass die Autonomie unseres Theaters sogar gestärkt wird. Vielfältige und hochwertige Theaterangebote sind für Rostock wichtig. Der dafür notwendige Rahmen ist gesteckt“, so Methling.

Der Theaterpakt für die Jahre 2018 bis 2028 sieht vor, dass der Gesamtzuschuss an die Mehrspartentheater in Mecklenburg-Vorpommern von 2019 an um jeweils jährlich 2,5 Prozent erhöht wird. Die Mehrkosten tragen das Land zu 55 Prozent und die kommunalen Träger zu 45 Prozent. Das Land bietet an, Tarifsteigerungen gegebenenfalls schrittweise bis zum Flächentarifvertrag anteilig zu finanzieren (Land: 55 Prozent, Träger: 45 Prozent).

Gleichzeitig übergab Kulturministerin Birgit Hesse Oberbürgermeister Roland Methling einen ersten Fördermittelbescheid in Höhe von 4,6 Millionen Euro für das laufende Jahr. 

3. Mai 2019: Neu gestaltete Cap-Arcona-Gedenkstätte wird eröffnet

Bildungsministerin Birgit Hesse nimmt am Samstag in Grevesmühlen an der Gedenkveranstaltung für die Opfer der Schiffskatastrophe in der Lübecker Bucht teil. Mit der Veranstaltung wird auch die neu gestaltete Cap-Arcona-Gedenkstätte in Grevesmühlen offiziell eröffnet. Das Land hat den Umbau im vergangenen Jahr mit 200.000 Euro unterstützt. Die Gedenkstätte ist zudem Startpunkt der 13. CAP-ARCONA-Gedenktour. Mit einer Fahrradtour sollen die beiden Gedenkorte in Grevesmühlen und Groß Schwansee symbolisch verbunden werden. 

„Die Schiffskatastrophe in der Ostsee war Teil einer noch viel größeren Katastrophe. Wenn wir heute der einen gedenken, gedenken wir immer auch der anderen“, betonte Bildungsministerin Birgit Hesse. „Wir müssen die Erinnerung an die Opfer wachhalten und die Erinnerung daran, wozu Menschen in der Lage sind“, mahnte die Ministerin mit Blick auf die Ereignisse des Zweiten Weltkriegs. Die Gedenkstätte in Grevesmühlen setze ein Zeichen gegen das Vergessen und zeige, dass Erinnerung Orte brauche.  

Bei der Neugestaltung der Gedenkstätte wurde die Geländefläche rund um das Denkmal neu modelliert und bepflanzt. Vom Parkplatz führt ein neuer Gehweg mit wassergebundener Wegedecke bis zum Denkmal. Auf der Länge des Gehweges wurde ein neues Informationssystem installiert, das die Besucherinnen und Besucher an verschiedenen Punkten über das Schicksal der „Cap Arcona“ informiert. 

„Die neu gestaltete Gedenkstätte klärt nun ohne das Pathos der 1957 errichteten Anlage über die Katastrophe auf. Sie erinnert auf würdige Weise an die vielen Opfer und stellt die Geschichte der Tragödie in den Vordergrund“, erläuterte der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung, Jochen Schmidt. „Die Neugestaltung ist zugleich ein Beispiel für eine moderne, denkmalgerechte Sanierung, die Symbolik durch zeitgemäße Informationsmittel ergänzt“, sagte Schmidt. 

Seit 1994 gibt es in Grevesmühlen eine Dauerausstellung zur Cap-Arcona-Katastrophe. Seit 2006 wird in Groß Schwansee mit einer Metallstele an die Opfer erinnert. Die Versenkung der „Cap Arcona“ und der „Thielbek“ steht bis heute für die SS-Verbrechen im Zweiten Weltkrieg. Wenige Stunden vor Kriegsende starben etwa 7.000 KZ-Häftlinge, als ihre nicht gekennzeichneten Schiffe von alliierten Flugzeugen angegriffen wurden. Bereits im April 1945 hatte die SS ca. 10.000 Häftlinge auf manövrierunfähige Schiffe in der Lübecker Bucht verbracht.

29. April 2019: 289 Projekte - die Kulturförderung 2018

Das Land hat im vergangenen Jahr 289 Projekte über die allgemeine Kulturförderung und über Sonderförderprogramme unterstützt. Das geht aus der Förderliste für das Jahr 2018 hervor, die das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur veröffentlicht hat. Die Liste enthält alle Projekte, die im Jahr 2018 über die allgemeine Kulturförderung bewilligt wurden und umfasst auch solche mit einem Förderzeitraum über mehrere Jahre. Die Übersicht ist auf den Internetseiten des Ministeriums einsehbar. Im Haushaltsjahr 2018 standen über die allgemeine Kulturförderung 10,3 Millionen Euro zur Verfügung, davon für die Sonderförderprogramme 700.000 Euro und für das Nachwuchskünstlerförderwerk 100.000 Euro.

„Kulturangebote in Mecklenburg-Vorpommern gibt es das ganze Jahr über und an vielen Orten. Kreative und engagierte Menschen machen diese Kulturszene erst möglich“, lobte Kulturministerin Birgit Hesse. „Die Landesregierung hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Aktivitäten zu unterstützen, die kulturelle Vielfalt zu pflegen und zu bewahren und allen Menschen Zugang zu kulturellen Angeboten zu verschaffen. Die Kulturförderliste ist zwar nur ein Stück Papier. Sie führt uns aber eindrücklich vor Augen, wie reichhaltig das Kulturangebot ist, das Mecklenburg-Vorpommern so lebenswert macht“, betonte Hesse.

Mit den Mitteln der allgemeinen Kulturförderung unterstützt das Land alle Kulturbereiche. Zu den Sonderförderprogrammen zählen ein Programm zur Sicherung von schriftlichen und audiovisuellen Kulturgütern, die Projektförderung innerhalb des Landesprogramms „Meine Heimat – mein modernes Mecklenburg-Vorpommern“ und ein Investitionsprogramm, das in jedem Jahr verschiedene Schwerpunkte hat. Im Jahr 2018 konnten der Ankauf von Musikinstrumenten, die Ausstattung der Kinder- und Jugendkunstschulen, Digitalisierungsprojekte sowie Bühnen- und Tontechnik für Kulturveranstaltungen unter freiem Himmel gefördert werden.

Um Kulturfördermittel und eine Unterstützung über die Sonderförderprogramme zu erhalten, müssen Projektträger einen Antrag stellen. „Im vergangenen Jahr konnten die Kulturschaffenden die Fördermittel erstmals unter einfacheren Bedingungen erhalten, weil wir die Regelungen vereinfacht haben. Das ist gut angekommen und soll auch so bleiben. Die größten Vereinfachungen gibt es bei Kulturprojekten mit einer Landesförderung bis zu 30.000 Euro. Das ist vor allem für viele Ehrenamtliche von Belang. Gewisse Nachweise müssen Kulturschaffende und Kulturträger jedoch erbringen, wenn sie von öffentlichen Mitteln profitieren wollen“, warb die Ministerin um Verständnis.

Die geförderten Projekte im Überblick - hier

16. April 2019: „Blutiges Gold” - Ausstellung wieder komplett

Nachdem ausgewählte Fundstücke der Ausstellung „Blutiges Gold“ zeitweilig im Berliner Gropius-Bau als Teil der Sonderausstellung „Bewegte Zeiten – Archäologie in Deutschland” zu sehen waren, sind sie seit einigen Wochen zurück in Groß Raden. Auch zu Ostern und noch bis zum 13. Oktober 2019 ist die komplette „Blutiges Gold”-Schau wieder geöffnet.

Das Archäologische Freilichtmuseum Groß Raden präsentiert die Funde vom bronzezeitlichen Schlachtfeld im Tollensetal und versetzt seine Besucherinnen und Besucher weit zurück in die Vergangenheit, etwa 3.200 Jahre. Damals wurde entlang der Tollense gekämpft: Mit Pfeil und Bogen, Lanzen, Schwertern und Keulen sind dort viele hundert junge Männer aufeinander losgegangen.

Ihren Ursprung hat die Ausstellung vor 21 Jahren, als ein ehrenamtlicher Bodendenkmalpfleger die ersten Spuren der Gewalt fand: eine hölzerne Keule und einen Oberarmknochen, in dem eine Pfeilspitze aus Feuerstein steckte. Die daraus resultierende Forschung und ihre Erkenntnisse waren gleichzeitig eine kleine Revolution – eine Revolution des Bildes, das wir von der Bronzezeit hatten

„Blutiges Gold“ folgt den Fährten, welche die gezeigten Stücke dem bisherigen Erkenntnisstand hinzugefügt haben, ohne alle Fragen beantworten zu können. Sie lädt ihre Besucher dazu ein, entlang der Funde ebenfalls auf Spurensuche zu gehen.

Mehr über die Sonderausstellung unter www.blutiges-gold.de.

11. April 2019: „Vom Wesen der Linie“ - Neue Ausstellung auf Schloss Güstrow

Schloss Güstrow gewährt vom Wochenende an ungewohnte Einblicke in die Kunstsammlung des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Die neue Ausstellung „Vom Wesen der Linie“ zeigt von Samstag, 13. April 2019, bis Sonntag, 21. Juli 2019, Druckgrafiken wie Radierungen und Kupferstiche. Die menschliche Figur, literarisches Erzählen und die Darstellung der überwiegend mecklenburgischen Landschaft sind ebenso anzutreffen wie ungegenständliche Abbildungen. Die Ausstellung ist dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. 

 „Arbeiten auf Papier machen den größten Teil des Bestandes der Kunstsammlung des Landes aus“, erläuterte Kulturministerin Birgit Hesse. „Allerdings können diese Kunstwerke nur für eine bestimmte Zeit öffentlich präsentiert werden, wenn sie keinen Schaden nehmen sollen. Grafiken sind lichtempfindlich. Umso mehr lohnt ein Besuch auf Schloss Güstrow während der Ausstellung. Die 45 Blätter, die dort arrangiert sind, laden ein, einen besonders reizvollen Aspekt der Sammlung zu entdecken“, sagte Hesse. 

Die Kunst in der DDR hat auf dem Gebiet der Druckgrafik einen besonderen Beitrag zur deutschen Kunstgeschichte der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts geleistet. Druckgrafik war erschwinglich, fand leicht ihr Publikum, war als Kleinformat in der Themenwahl freier als andere Sparten und geeignet, die Beherrschung künstlerischer Techniken zu demonstrieren. Die Grundlagen verdanken die Künstlerinnen und Künstler zumeist der Ausbildung an den renommierten Kunsthochschulen in Berlin, Dresden oder Leipzig. Doch auch junge Künstlerinnen und Künstler bedienen sich noch immer dieser traditionellen Techniken. Zu sehen sind Arbeiten von Jutta Albert, Klaus-Joachim Albert, Rudolf Austen, Andreas Barth, Falko Behrendt, Paul Eisel, Wieland Förster, Gerd Frick,  Sabina Grzimek, Ulrich Hachulla,  Hartwig Hamer, Horst Holinski, Matthias Jaeger, Inge Jastram, Joachim John, Philipp Mayer, Thea Kowar, Ute Laux, Britta Matthies, Udo Rathke, Adelheid Sandhof, Claus Müller-Schloen, Detlev Schwarz, Anne Sewcz, Christin Wilcken, Michael Wirkner, Winfried Wolk, Miro Zahra und Thomas Ziegler. 

Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt der Staatlichen Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen und des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Ausstellung & Begleitprogramm unter: www.mv-schloesser.de/guestrow

26. März 2019: Vierte Kulturkonferenz in Stralsund

Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur und der Landeskulturrat laden am Donnerstag, 28. März 2019, zur vierten Regionalen Kulturkonferenz in das Rathaus der Hansestadt Stralsund ein. Offizieller Beginn ist 10 Uhr. Angesprochen sind Kulturschaffende, Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen und Verbänden, Expertinnen und Experten aus dem Kulturtourismus, der kulturellen Bildung, aus Politik und Verwaltung. „In dieser Woche sind Anregungen und Ideen von Künstlerinnen, Künstlern und anderen Kulturschaffenden in Vorpommern gefragt“, sagte Kulturministerin Birgit Hesse. „Rund 100 kulturell engagierte Menschen wollen unserer Einladung in Stralsund folgen. Das ist eine hohe Zahl an Teilnehmerinnen und Teilnehmern, über die ich mich sehr freue. Ich kann schon heute sagen, dass sich die drei vergangenen Regionalen Kulturkonferenzen gelohnt haben. Die Landesregierung und der Landeskulturrat wollen Mecklenburg-Vorpommern keine kulturpolitischen Leitlinien verordnen, sondern sie mit den Beteiligten entwickeln. Das hat bis hierher schon einmal gut geklappt“, lobte Hesse.     

Im Mittelpunkt bei der Entwicklung kulturpolitischer Leitlinien steht die freie Szene, aber auch Einrichtungen in Landes- und kommunaler Trägerschaft werden in den Blick genommen. Alle Bereiche wie Theater, Bildende Kunst, Musik, Literatur, Museen, das Welterbe, Heimatpflege und das Immaterielle Kulturerbe sollen einbezogen werden. Die 10 bis 20 Leitlinien sollen von einer Mehrheit getragen werden und eine hohe Identifikation im Kulturbereich haben. Ziel der kulturpolitischen Leitlinien ist es, Kooperationen zu befördern, kulturelle Schwerpunkte zu formulieren und die Strahlkraft der Kulturszene zu verbessern. 

Anmeldung, Tagungsprogramm, Hintergründe: www.kultur-mv.de

21. März 2019: Kulturpreis des Landes ausgelobt

Das Land Mecklenburg-Vorpommern lobt in diesem Jahr einen Kulturpreis als Haupt- und Förderpreis aus. Die Auszeichnungen werden durch die Ministerpräsidentin verliehen. Vorschläge für Preisträgerinnen und Preisträger müssen bis zum 30. April 2019 (Poststempel) im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur eingehen.

„In Mecklenburg-Vorpommern gibt es viele Menschen, die sich seit Jahren im Kulturbereich engagieren – viele von ihnen hauptberuflich, andere wiederum in ihrer Freizeit“, lobte Kulturministerin Birgit Hesse. „Mit dem Landeskulturpreis sollen jene Bürgerinnen und Bürger, Vereine oder Gruppen ins Scheinwerferlicht rücken. Wir wollen sie ehren, weil sie das Kulturleben in unserem Land in außerordentlicher Art und Weise bereichern. Um zu zeigen, dass wir dieses Engagement nicht als selbstverständlich ansehen, vergibt das Land alljährlich einen Kultur- und Förderpreis“, erläuterte Hesse.

Mit dem Kulturpreis werden die künstlerischen oder kulturellen Leistungen einer Persönlichkeit oder einer Gruppe aus allen Bereichen von Kunst und Kultur gewürdigt. Für die Verleihung kann ein einzelnes Werk oder das Gesamtschaffen maßgeblich sein. Der Hauptpreis und Förderpreis sollen Leistungen von höchster Qualität anerkennen und besonders innovative Projekte berücksichtigen. Vorausgesetzt wird ein enger Bezug zu Land und Leuten. Der Hauptpreis ist mit 10.000 Euro, der Förderpreis mit 5.000 Euro dotiert. Die Vorschläge können unter folgender Adresse eingereicht werden:

Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Mecklenburg-Vorpommern
Abteilung Kultur und Sport
Werderstr. 124
19055 Schwerin

Eigenbewerbungen sind nicht zulässig.

Im letzten Jahr wurde der Landeskulturpreis an die Musikschuldirektorin Christiane Krüger verliehen. Den Förderpreis erhielt der Verein „immergutrocken“. Weitere Informationen und Bewerbungsbedingungen im Internet unter www.bm.regierung-mv.de in der Rubrik „Kultur“, Stichwort „Kulturpreise“.

13. März 2019: Kulturangebote im ländlichen Raum stärken

Kulturministerin Birgit Hesse hat in Berlin an der ersten Sitzung der Kulturministerkonferenz teilgenommen. Seit dem 1. Januar 2019 führen die Kulturministerinnen und Kulturminister der Länder unter dem Dach der Kultusministerkonferenz (KMK) eigene Beratungen durch. Die Kulturministerkonferenz behandelt Angelegenheiten von überregionaler Bedeutung. Ziel ist es, die gemeinsamen Anliegen der Länder gegenüber der Bundesregierung stärker zu vertreten. Die Kulturministerkonferenz kommt im Frühjahr und im Herbst eines jeden Jahres zusammen.

„Bei unserem ersten Treffen haben wir uns auch über Kulturangebote im ländlichen Raum ausgetauscht“, berichtete Kulturministerin Birgit Hesse. „Dieses Thema ist für Mecklenburg-Vorpommern von großer Bedeutung. Viele Menschen bei uns im Land leben im ländlichen Raum. Wir müssen dafür sorgen, dass es dort kulturelle Angebote gibt und die Menschen Zugang zu ihnen haben. Gleichzeitig ist der ländliche Raum für viele Kulturschaffende attraktiv, weil sie sich hier voll und ganz auf ihr Schaffen konzentrieren können. Ruhe und Freiraum für Ideen – dies sind Pfunde, mit denen wir wuchern können“, betonte Hesse.

„Positiv sind die Signale, dass der Bund Kulturangebote und kulturelle Bildung in ländlichen Regionen stärker unterstützen will. Der Koalitionsvertrag geht darauf bereits ein. Letztlich ist das ein weiterer wichtiger Beitrag zu gleichwertigen Lebensverhältnissen“, erläuterte Kulturministerin Birgit Hesse. „Ich begrüße auch, dass der Bund die Kulturförderung verstärkt mit den Ländern absprechen will. Wir Länder werden darauf achten, dass unsere Interessen gewahrt werden. Letztlich geht es doch darum, dass die Fördermittel den Kulturschaffenden zu Gute kommen“, sagte Hesse.

12. März 2019: Dritte Regionale Kulturkonferenz

Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur und der Landeskulturrat haben am Dienstag, 12. März 2019, zur dritten Regionalen Kulturkonferenz in das Haus der Kultur und Bildung in Neubrandenburg eingeladen. Auf den Regionalen Kulturkonferenzen soll ein breiter Dialog über die Entwicklung kulturpolitischer Leitlinien für Mecklenburg-Vorpommern geführt werden. Am Donnerstag, 28. März 2019, soll es die vierte und letzte Veranstaltung dieser Art in Stralsund geben.

„Die Regionalen Kulturkonferenzen kommen in der Kulturszene sehr gut an“, bilanzierte Staatssekretär Sebastian Schröder in Neubrandenburg. „Unter den Kulturschaffenden zeichnen sich wiederkehrende Themen ab. So geht es immer wieder um eine größere Sichtbarkeit kultureller Aktivitäten, beispielsweise durch ein eigenes Landesfestival oder eine bessere Vernetzung durch Regionale Kulturbüros. Wir werden uns alle Ideen anschauen und prüfen, ob sie in ein Leitlinienpapier passen und ob sie dem Zweck dienlich sind“, betonte Schröder.

Im Mittelpunkt bei der Entwicklung kulturpolitischer Leitlinien soll die freie Szene stehen, aber auch Einrichtungen in Landes- und kommunaler Trägerschaft sollen in den Blick genommen werden. Ziel ist es, 10 bis 20 Leitlinien zu entwickeln, die von der Mehrheit getragen werden und mit denen sich die kulturell Engagierten identifizieren. „Nach zwei Regionalen Kulturkonferenzen im Westteil des Landes ist es uns wichtig, auch die Vorschläge aus dem Osten des Landes aufzunehmen. Erst sie ergeben ein vollständiges Ideenbild von einer aktiven Kulturszene in Mecklenburg-Vorpommern“, sagte Schröder.

9. März 2019: Künstlerhaus Lukas begeht drei Jubiläen

Kulturstaatssekretär Sebastian Schröder hat am Sonnabend, 9. März 2019, die Veranstaltungsreihe „FÜNFUNDZWANZIG DIALOGE – für RESPEKT und VERANTWORTUNG“ im Künstlerhaus Lukas in Ahrenshoop eröffnet. Die 25 Dialogveranstaltungen finden als Jubiläumsprojekt des Künstlerhauses Lukas statt. Das alte Haus in der Dorfstraße feiert in diesem Jahr sein 125-jähriges Bestehen. Seit 25 Jahren gibt es zudem das Internationale Stipendienprogramm des Künstlerhauses und ebenso lange wird zeitgenössische Kunst im Neuen Kunsthaus ausgestellt. 

„Drei Jubiläen in einem Jahr sind drei gute Gründe zu feiern“, sagte Kulturstaatssekretär Sebastian Schröder bei der Eröffnung. „In den Anfangsjahren residierten Malschülerinnen in dem Haus, das der Maler und Gründer der Künstlerkolonie, Paul Müller-Kaempff, erbauen ließ. Heute kommen Künstler, Autoren, Komponisten und Tanzperformer aus Deutschland und aus Nordeuropa in das traditionsreiche Haus auf dem Darß. Sie finden dort den Freiraum, sich ganz auf ihre Werke und ihr künstlerisches Schaffen zu konzentrieren. Das Land unterstützt das Künstlerhaus Lukas seit vielen, vielen Jahren, weil es wichtig ist, solche Freiräume zu schaffen“, betonte Schröder. 

In den Jahren 2016 bis 2018 hat das Künstlerhaus eine jährliche Förderung von 150.000 Euro erhalten, mit dem der laufende Betrieb und das Stipendiatenprogramm finanziert werden konnten. Auch für 2019 ist eine Förderung von 150.000 Euro vorgesehen. Im vergangenen Jahr wurden erstmals Stipendien für Gastkuratorinnen und Gastkuratoren ausgeschrieben, mit dem Ziel, die Präsentation der Werke der Stipendiatinnen und Stipendiaten zu verbessern. Außerdem hat das Künstlerhaus Lukas 17.000 Euro aus dem Landesinvestitionsprogramm der Kulturförderung erhalten, um die Ausstattung der Wohnateliers der Künstlerinnen und Künstler zu verbessern. Das Land hat sich auch dafür eingesetzt, dass eine Bundesförderung in Höhe von 35.000 Euro über das Programm „InvestOst“ zur Werterhaltung der Wohnateliers möglich wurde. „Künstlerinnen und Künstler kommen gerne nach Ahrenshoop. Sie finden dort die notwendige Ruhe und schöpfen Energie. Von einigen lesen wir später in den Feuilletons. Viele, die schon dort waren, erzählen noch lange danach begeistert von ihrem Aufenthalt“, sagte Kulturstaatssekretär Schröder. „Das Künstlerhaus Lukas zählt zu den wichtigen Stätten der Künstlerkolonie, an denen noch heute in guter Tradition künstlerische Arbeiten entstehen. Das ist nicht nur ein Wert an sich, sondern sorgt dafür, den kreativen Geist in Ahrenshoop lebendig zu halten und ist Ausdruck der kreativen Kulturszene in Mecklenburg-Vorpommern“, so Schröder.

7. März 2019: Staatlich anerkannte Kinder- und Jugendkunstschule „Junge Künste NB“

Die neu gegründete Jugendkunstschule „Junge Künste NB“ e. V. Neubrandenburg darf sich „Staatlich anerkannte Kinder- und Jugendkunstschule in Mecklenburg-Vorpommern“ nennen. Kulturministerin Birgit Hesse hat der Jugendkunstschule eine entsprechende Urkunde übermittelt. Die Anerkennung gilt für fünf Jahre, dann muss der Status erneut überprüft werden. Das Land unterstützt die Jugendkunstschule Neubrandenburg in diesem und im kommenden Jahr über die Kulturförderung mit insgesamt knapp 219.000 Euro.

In Mecklenburg-Vorpommern gibt es insgesamt acht staatlich anerkannte Kinder- und Jugendkunstschulen. „Malen, Zeichnen, Theater spielen, töpfern, journalistisches oder literarisches Schreiben – die Jugendkunstschulen machen ein vielseitiges Programm“, lobte Bildungs- und Kulturministerin Birgit Hesse. „Kinder und Jugendliche können sich dort künstlerisch ausprobieren und ihre Talente entdecken. Das Wichtigste ist aber, dass Jugendkunstschulen dafür sorgen, dass Schülerinnen und Schüler ihre Freizeit mit sinnvollen und kreativen Projekten verbringen“, sagte Hesse. 

Wöchentlich nutzen ca. 260 Kinder und Jugendliche die Kursangebote der Jugendkunstschule „Junge Künste NB“. In den vergangenen Jahren haben ca. 6.500 Kinder und Jugendliche pro Jahr die Angebote der Vorgängervereine besucht, die sich nun zusammengeschlossen haben. 

Um eine staatliche Anerkennung zu erhalten, müssen Kinder- und Jugendkunstschulen bestimmte Qualitätskriterien erfüllen. „das ARTelier“ des Vereins MOSAIK e. V. Neubrandenburg durfte sich bereits „Staatlich anerkannte Jugendkunstschule“ nennen. Das Keramikstudio und die Mecklenburgische Literaturgesellschaft hingegen mussten zunächst ein Kurssystem mit aufeinander aufbauenden Kursen einrichten, damit sie die Jugendkunstschularbeit in diesem Zusammenschluss absichern können. 

6. März 2019: Höhere Förderung für Kunstsammlung Neubrandenburg 

Die Kunstsammlung Neubrandenburg erhält in diesem Jahr eine höhere Kulturförderung als in den Vorjahren. Das Land unterstützt die Städtische Kunstsammlung Neubrandenburg im Jahr 2019 mit 20.000 Euro. In den vergangenen Jahren standen 3.000 Euro pro Jahr zur Verfügung. Mit den Fördermitteln sollen zwei Ausstellungen finanziert werden. Zum einen geht es um die Ausstellung anlässlich des 70. Geburtstages der Künstlerin Gabriele Schulz. Hier soll auch ein Katalog erstellt werden. Zum anderen ist eine Ausstellung des Künstlers Ursus Wehrli geplant, der währenddessen in der Kunstsammlung Neubrandenburg auftreten soll. 

„Die Kunstsammlung Neubrandenburg ist ein Gegenwartsmuseum und bildet aktuelle künstlerische Entwicklungen ab“, sagte Kulturministerin Birgit Hesse bei ihrem Besuch. „7.500 Kunstwerke der Malerei, Plastik und Grafik zählt die Kunstsammlung heute. Das ist ein stattlicher Bestand. Mit einer höheren Kulturförderung wollen wir dazu beitragen, dass die Kunstsammlung weitere Ausstellungen zeigen kann. Für kunstinteressierte Besucherinnen und Besucher in der Region soll damit der Anreiz steigen, häufiger ins Museum zu gehen“, betonte Hesse.

Außerdem kann die Kunstsammlung Neubrandenburg in diesem Jahr mit Fördermitteln aus dem Bundesprogramm „InvestOst“ in Höhe von 325.000 Euro rechnen. Mit diesen Mitteln sollen eine neue Klimaanlage und Umbaumaßnahmen finanziert werden. Seit April 2003 befindet sich die Kunstsammlung Neubrandenburg in der Großen Wollweberstraße in einem Fachwerkhaus aus dem 18. Jahrhundert, das um einen modernen Anbau erweitert und zu einem Museumskomplex ausgebaut wurde. Auf 400 Quadratmetern Ausstellungsfläche können zeitgleich Sonderausstellungen und Werke aus dem Sammlungsbestand präsentiert werden.

 

5. März 2019: Festspiele MV suchen Partnerschulen

Die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern suchen in Kooperation mit dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern neue Partnerschulen für die kommenden drei Jahre. Ab sofort können sich alle allgemein bildenden Schulen im Land als Partnerschule bewerben. Neu ist bei diesem Projekt, dass die Partnerschulen nun in einem Turnus von drei Jahren gesucht werden.

Inhalt der Partnerschaft ist die Durchführung von unterschiedlichen musikalischen Projekten, wie z. B. Workshops, Kurzkonzerten und Gesprächen mit Festspielmusikern in der Schule, in enger Zusammenarbeit mit den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Höhepunkt ist ein Festspielkonzert in der Partnerschule, das von der Schule selber organisiert wird. 

„Die Festspiele bieten nicht nur ein Konzertprogramm für erwachsene Klassikfans, sondern machen auch Schülerinnen und Schülern besondere Angebote“, betonte Bildungs- und Kulturministerin Birgit Hesse. „So wird der Klassenraum der Partnerschulen zum Konzertsaal und der Schulalltag wird für Schüler und Lehrer abwechslungsreicher. Außerdem erhalten auch jene Kinder und Jugendliche Zugang zu klassischer Musik, die mit ihren Eltern keine Klassikkonzerte besuchen. Das ist in jedem Fall eine gute Sache“, lobte Hesse.   

Festspielintendant Dr. Markus Fein sagte: „Die Begeisterung für Musik kann man gar nicht früh genug wecken. Und das geht am besten durch persönliche Begegnungen und aktives Mitgestalten. Daher richten wir uns nicht nur mit Konzerten an Kinder und Familien, sondern auch mit gezielten gemeinsamen Projekten. Der große Erfolg der Projekte mit den Partnerschulen aus den vergangenen Schuljahren hat uns in unserer Arbeit nur bestätigt. Nun freuen wir uns sehr auf die Zusammenarbeit mit neuen Schulen, Lehrern und Schülern, die Lust haben, die Welt der klassischen Musik mit uns zu entdecken!“ 

Bewerben können sich alle allgemein bildenden Schulen bis zum 3. Juni 2019 bei Sören Schilpp (s.schilpp@festspiele-mv.de). Eine bisherige künstlerische oder musikalische Profilierung der Schule ist keine Voraussetzung für die Auswahl. Kriterien sind vielmehr Interesse und Engagement für die Zusammenarbeit. Die Ausschreibung, das Bewerbungsformular sowie weitere Informationen sind abrufbar auf dem Bildungsserver unter www.bildung-mv.de und unter www.festspiele-mv.de/festspiele-entdecken/maeck-pomm. Die Auswahl erfolgt in Abstimmung mit dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern. Im Juli 2019 stellen Ministerin Birgit Hesse und Intendant Dr. Markus Fein die für die nächsten drei Jahre ausgewählten Partnerschulen bei einem Schulbesuch vor.

1. März 2019: Zweite regionale Kulturkonferenz in Güstrow

Kulturministerin Birgit Hesse nimmt an der zweiten regionalen Kulturkonferenz am Samstag, 2. März 2019, im Kreishaus des Landkreises Rostock in Güstrow teil. Auf den regionalen Kulturkonferenzen soll ein breiter Dialog über die Entwicklung kulturpolitischer Leitlinien geführt werden. Ziel ist es, Kooperationen zu verbessern, Schwerpunkte zu formulieren und die Ausstrahlung der Kulturszene zu erhöhen. Eingeladen sind alle Kulturschaffenden, Initiativen, Vereine, Verbände, Vertreterinnen und Vertreter der Kreativwirtschaft, des Tourismus und der kulturellen Bildung. Weitere Treffen sind in Neubrandenburg und Stralsund geplant.

„Kulturpolitische Leitlinien sollen eine Orientierung für alle Beteiligten sein, in welche Richtung Kulturpolitik in Mecklenburg-Vorpommern künftig laufen wird”, betonte Kulturministerin Birgit Hesse vorab. „Jenseits ihrer Inhalte setzen wir mit den kulturpolitischen Leitlinien und dem Beteiligungsprozess aus meiner Sicht ein überfälliges Zeichen: ein Zeichen der Wertschätzung und Anerkennung dessen, was die Kulturschaffenden leisten und wie sie die verschiedenen Regionen unseres Landes mit prägen”, sagte Hesse. 

Im Mittelpunkt bei der Entwicklung kulturpolitischer Leitlinien soll die freie Szene stehen, aber auch Einrichtungen in Landes- und kommunaler Trägerschaft sollen in den Blick genommen werden. Alle Bereiche wie Theater, Bildende Kunst, Musik, Literatur, Museen, das Welterbe, Heimatpflege und das Immaterielle Kulturerbe, sollen einbezogen werden. Jenseits der regionalen Kulturkonferenzen können sich Interessierte im Kulturportal des Landes online über den aktuellen Status quo auf dem Laufenden halten.

Am Ende sollen 10 bis 20 Leitlinien entstehen, die von der Mehrheit getragen werden und mit denen sich die kulturell Engagierten identifizieren. „Die Leitlinien sollen sich nicht auf Fördersummen und Förderinstrumente konzentrieren, sondern vor allem ein inhaltlicher Kompass sein”, betonte Kulturministerin Hesse. „Wie können wir den Wert von Kultur herausstellen? Wie Teilhabe an Kultur stärken? Welche Bereiche und Akteure lassen sich wie und zu welchem Zweck vernetzen? Dies sind Fragen, die uns beschäftigen. Am Ende soll nicht nur ein Papier entstehen. Ich wünsche mir vor allem Vorschläge für konkretes Handeln: also die Umsetzung von der Theorie in die Praxis etwa mit Modellprojekten in den einzelnen Regionen”, sagte Hesse. 

Informationen, Tagungsprogramm, Hintergründe: www.kultur-mv.de

25. Februar 2019: Leiter der Ernst Barlach Stiftung verabschiedet

Kulturministerin Birgit Hesse hat den langjährigen Geschäftsführer und wissenschaftlichen Leiter der Ernst Barlach Stiftung Güstrow, Dr. Volker Probst, offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Probst hatte die Leitung der Stiftung 1994 übernommen und unter anderem daran mitgewirkt, dass zu Barlachs 60. Todestag das neue Ausstellungsforum eröffnet werden konnte. Der Kunst- und Archivbestand wird seitdem unter optimalen Bedingungen dauerhaft gelagert und präsentiert.

„Die Ernst Barlach Stiftung hat in der Museumslandschaft von Mecklenburg-Vorpommern heute ihren festen Platz unter den Kunstmuseen und strahlt weit über die Landesgrenzen hinaus. Daran hat Dr. Volker Probst sehr großen Anteil. Er hat die Ernst Barlach Stiftung zu dem gemacht, was sie heute ist“, lobte Kulturministerin Birgit Hesse. „Auch für die Forschung zu Leben und Barlachs Werk sind in den vergangenen zwei Jahrzehnten von der Stiftung wesentliche Impulse ausgegangen. Dr. Probst ist es gelungen, umfangreiche Drittmittel einzuwerben. Ich danke ihm herzlich für sein Engagement und wünsche ihm alles Gute und viel Zeit für das, was in den vergangenen Jahren vielleicht zu kurz gekommen ist“, sagte Hesse bei der offiziellen Staffelstabübergabe.

Als Nachfolgerin hat der Vorstand der Stiftung die Kunsthistorikerin Magdalena Schulz-Ohm bestellt. Schulz-Ohm wurde 1981 in Wismar geboren. Von 2007 bis 2019 war sie an der Kunststätte Bossard in Jesteburg bei Hamburg tätig. In ihrer Promotion hat sie sich mit dem expressionistischen Künstlerhaus als Gesamtkunstwerk beschäftigt.

„Ich freue mich darüber, dass wir mit Frau Schulz-Ohm eine Kunsthistorikerin gefunden haben, der das Werk von Ernst Barlach sehr vertraut ist. Die Barlach Stiftung in Güstrow kennt Frau Schulz-Ohm von Kindesbeinen an. Ich wünsche der neuen Geschäftsführerin einen guten Start, viel Erfolg und vor allem viele interessierte Besucherinnen und Besucher“, so Kulturministerin Hesse. Als Hauptausstellung im Sommer 2019 wird sich Magdalena Schulz-Ohm mit einem bislang kaum beachteten Aspekt im Schaffen des norddeutschen Bildhauers auseinandersetzen. Zusammen mit ihrem Museumsteam wird sie „Ernst Barlach als Porträtist“ in das Zentrum der neuen Präsentation stellen.

22. Februar 2019: Einladung zur zweiten Regionalen Kulturkonferenz in Güstrow

Der Dialog über die Entwicklung kulturpolitischer Leitlinien geht weiter: Kulturministerin Birgit Hesse und der Landeskulturrat laden am Samstag, 2. März 2019, zur zweiten Regionalen Kulturkonferenz in das Kreishaus des Landkreises Rostock in Güstrow ein. Offizieller Beginn ist 10 Uhr. Angesprochen sind Kulturschaffende, Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen und Verbänden, Expertinnen und Experten aus dem Kulturtourismus, der kulturellen Bildung, aus Politik und Verwaltung. 

„Landesregierung und Landeskulturrat wollen Mecklenburg-Vorpommern keine kulturpolitischen Leitlinien verordnen, sondern sie mit Künstlerinnen und Künstlern, Kulturschaffenden und kulturell engagierten Menschen gemeinsam entwickeln”, betonte Kulturministerin Birgit Hesse. „Der Auftakt Mitte Januar in Schwerin ist gelungen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben viele Ideen zusammengetragen. Ich hoffe, dass die zweite Regionale Kulturkonferenz genauso ergiebig wird und weitere Ideen entstehen. Aus ihnen und allen anderen Vorschlägen sollen die künftigen Leitlinien erarbeitet werden“, sagte Hesse. 

Im Mittelpunkt bei der Entwicklung kulturpolitischer Leitlinien soll die freie Szene stehen, aber auch Einrichtungen in Landes- und kommunaler Trägerschaft sollen in den Blick genommen werden. Alle Bereiche wie Theater, Bildende Kunst, Musik, Literatur, Museen, das Welterbe, Heimatpflege und das Immaterielle Kulturerbe sollen einbezogen werden. Ziel der kulturpolitischen Leitlinien ist es, Kooperationen zu befördern, kulturelle Schwerpunkte zu formulieren und die Strahlkraft der Kulturszene zu verbessern. Anmeldung, Tagungsprogramm, Hintergründe: www.kultur-mv.de

19. Februar 2019: Wettbewerb „So klingt Mecklenburg-Vorpommern“ 

Bis 25. März 2019 ist es möglich, über die Webseite www.heimatverband-mv.de/landeslied online oder per Postkarte an den Heimatverband ein Votum für ein neues Landeslied für Mecklenburg-Vorpommern abzugeben. Im Wettbewerb „So klingt Mecklenburg-Vorpommern“ hat eine Jury vier Beiträge aus 150 Einsendungen ausgewählt, die als neues Landeslied zur Wahl stehen. Der Gewinner wird bei der Abschlussgala am 10. April 2019 im Theater in Stralsund erkoren. Kulturministerin Birgit Hesse und die Vorsitzende des Heimatverbandes, Dr. Cornelia Nenz, haben die ausgewählten Lieder in der Landespressekonferenz in Schwerin vorgestellt. Die vier Beiträge sind: 

- Gerd Brummund: Uns Mäkelbörg Vörpommern

- Kally Darm: Mein Mecklenburg-Vorpommern

- Ditte Clemens und Gerald Uhlendorf: Hymne für Mecklenburg-Vorpommern

- Wolfgang Bernstein: Sei gegrüßt, mein Heimatland 

Der Wettbewerb um ein neues Landeslied ist Teil des Landesprogramms „Meine Heimat – Mein modernes Mecklenburg-Vorpommern“, das vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur aufgelegt wurde. Der 2015 neu gegründete Heimatverband Mecklenburg-Vorpommern e. V. hat diese Aufgabe übernommen. Insbesondere der Vorsitzenden Dr. Cornelia Nenz ist dieser Wettbewerb ein Anliegen: „Die meisten Lieder, die bisher jeweils über die Landesteile Mecklenburg und Vorpommern gesungen werden, sind nicht mehr zeitgemäß. Wir wünschen uns ein neues Lied, das ein modernes, aufgeklärtes Heimatgefühl ausdrückt, die Schönheit unseres Bundeslandes besingt und die weltoffene Haltung unserer Heimat vermittelt.“ Kulturministerin Birgit Hesse ergänzte: „Heimatverbundene Lieder, die besingen, wie schön es bei uns ist, gibt es viele. Sie beziehen sich aber entweder auf Mecklenburg oder auf Vorpommern. Über den Wettbewerb will der Heimatverband ein Landeslied finden, das beide Landesteile repräsentiert. Ich danke allen Beteiligten, die sich bei diesem Projekt engagiert haben. Ein öffentliches Stimmungsbild halte ich für sehr wichtig, weil erreicht werden soll, dass sich Mecklenburger und Vorpommern mit diesem Landeslied identifizieren. Ich lade daher alle ein, sich an der Abstimmung zu beteiligen.“ 

Nach der Ausschreibung 2017 gingen beim Heimatverband insgesamt 147 Einsendungen von Laien- und Profimusikern aus ganz Deutschland ein. Von diesen wurden in drei Jurysitzungen letztlich vier Lieder ausgewählt, die der Öffentlichkeit für ein Votum zur Abstimmung gegeben werden sollen. Der Jury gehörten die Präsidentin des Landtages und der Staatssekretär aus dem Bildungsministerium genauso an wie Vertreterinnen bzw. Vertreter der großen Landesverbände von Landesjugendring bis Seniorenrat, Verband der Musikschulen, Literaturrat, Niederdeutschbeirat, Tourismusverband, Städte- und Gemeindetag und dem Landesmusikrat. 

Die vier gewählten Stücke wurden für das Landespolizeiorchester arrangiert, drei der vier Stücke wurden vom Landespolizeiorchester eingespielt und ein Beitrag als eine eigene Studioeinspielung eingereicht. Das öffentliche Votum geht als wesentliche Stimme in die letzte Abstimmung bei der Gala am 10. April 2019 ein, wo der Gewinner erkoren wird.

Der Gewinn ist mit einem Preisgeld von 20.000 Euro dotiert, die drei anderen Beiträge erhalten jeweils 1.000 Euro. Danach wird das Lied weiter vom Landespolizeiorchester gespielt, auf der Webseite des Heimatverbandes für jeden zum Download zugänglich gemacht und zum Beispiel auch beim Landeschortreffen 2019 oder bei anderen Veranstaltungen des Heimatverbandes und hoffentlich auch vieler anderer Verbände und Institutionen gesungen. Als Nebeneffekte des Wettbewerbs haben sich z. B. mehrere Teilnehmer zu einem gemeinsamen Konzert zusammengefunden, andere versuchen ihr Lied über unser Bundesland z. B. über YouTube einer größeren Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Prof. Oliver Krämer von der HMT Rostock hat das Einverständnis von 65 Einsendern, die Lieder musikwissenschaftlich und auf die Motivation der Teilnehmer hin zu analysieren. Erste Ergebnisse wird er bei der Gala am 10. April 2019 vorstellen.

15. Februar 2019: Denkmalpreise des Landes ausgeschrieben

Kulturministerin Birgit Hesse ruft dazu auf, Vorschläge für Preisträgerinnen und Preisträger der Denkmalpreise zu machen. Das Land Mecklenburg-Vorpommern vergibt im Jahr 2019 den Friedrich-Lisch-Denkmalpreis und den Denk mal! Preis für Kinder und Jugendliche. Die Vorschläge für Preisträgerinnen und Preisträger der Denkmalpreise müssen bis zum 31. Mai 2019 im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Schwerin eingehen.

„Denkmalpflege geht uns alle an“, sagte Kulturministerin Birgit Hesse. „Der Friedrich-Lisch-Denkmalpreis würdigt Menschen, die unsere Geschichte für die nächsten Generationen bewahren. Damit diese Preise bis zu den Aktiven in der Denkmalpflege gelangen, müssen wiederum andere sie vorschlagen. Ich bin mir sicher, dass viele Bürgerinnen und Bürger engagierte Persönlichkeiten kennen, die eine dieser Auszeichnungen verdient hätten. Machen Sie mit und schlagen Sie sie vor“, so Hesse. 

Der Friedrich-Lisch-Denkmalpreis und der Denk mal! Preis für Kinder und Jugendliche werden am Sonntag, 8. September 2019, bei der zentralen Landesveranstaltung am bundesweiten Tag des offenen Denkmals verliehen.

Der Friedrich-Lisch-Denkmalpreis ist mit 4.000 Euro dotiert, der Denk mal! Preis für Kinder und Jugendliche ist mit 700 Euro dotiert.Die Bewertung der Vorschläge erfolgt durch eine unabhängige Fachkommission. Vorschläge können einschließlich ihrer Begründung durch Vereine, Verbände, Institutionen, staatliche und kommunale Verwaltungen sowie Einzelpersonen an die folgende Adresse eingereicht werden: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern, Werderstraße 124, 19055 Schwerin, Fax: 0385 588-7082, E-Mail: poststelle@bm.mv-regierung.de

Der Friedrich-Lisch-Denkmalpreis des Landes Mecklenburg-Vorpommern kann vergeben werden für:

•       vorbildliche Leistungen zur Rettung und zur Erhaltung von Bau- und Kunstdenkmalen oder von archäologischen Denkmalen in Mecklenburg-Vorpommern

•       die überzeugende Verbreitung des Denkmalpflegegedankens in der Öffentlichkeit

•       hervorragende wissenschaftliche Leistungen zur Theorie und Praxis der Denkmalpflege

•       die Nutzung traditioneller oder innovativer Handwerkstechniken oder

•       langjähriges herausragendes Wirken auf dem Gebiet der Bau- und Kunstdenkmalpflege oder der archäologischen Denkmalpflege. Eigenbewerbungen sind leider nicht möglich.

Der Denk mal! Preis für Kinder und Jugendliche des Landes Mecklenburg-Vorpommern kann vergeben werden für:

•       vorbildliche Initiativen von Kindern und Jugendlichen zur Rettung und zur Erhaltung von Boden-, Bau- und Kunstdenkmalen in Mecklenburg-Vorpommern oder die überzeugende Verbreitung des Denkmalpflegegedankens in der Öffentlichkeit

•       vorbildliche Initiativen für Kinder und Jugendliche zur Vermittlung des Verständnisses und der Einsicht für die Notwendigkeit der Bewahrung des kulturellen Erbes und die Einbindung der Kinder und Jugendlichen in die Rettung und den Erhalt von Boden-, Bau- und Kunstdenkmalen in Mecklenburg-Vorpommern.Eigenbewerbungen sind in dieser Kategorie möglich.

6. Februar 2019: Land hat 2018 künstlerischen Nachwuchs unterstützt

Das Land hat im vergangenen Jahr verschiedene Projekte zur Förderung des künstlerischen Nachwuchses mit 97.725 Euro unterstützt. Über das Nachwuchskünstlerförderwerk stehen pro Jahr insgesamt 100.000 Euro zur Verfügung, mit denen künstlerische Talente von Kindern und Jugendlichen in Mecklenburg-Vorpommern gefördert werden können. Die künstlerische Nachwuchsförderung deckt die Genres Musik, Bildende Kunst, Theater/Tanz, Film/Medien, genreübergreifende Künste und Literatur einschließlich Niederdeutsch ab.

 „Talente müssen in jungen Jahren gefördert werden, damit sie sich entfalten können. Das gilt für sportlich leistungsfähige Kinder und Jugendliche genauso wie für künstlerisch talentierte Mädchen und Jungen“, betonte Bildungs- und Kulturministerin Birgit Hesse. „Mit dem Nachwuchskünstlerförderwerk setzen wir genau dort an. Seit 2015 ist die künstlerische Nachwuchsförderung ein Schwerpunkt der Landesregierung. Über die Jahre haben wir ein Netzwerk mit Partnern aus allen künstlerischen Genres aufgebaut. Diese Partner leisten die eigentliche Nachwuchsarbeit mit viel Engagement und mit Preisen, Coaching, Auftritts- und Präsentationsmöglichkeiten“, lobte Hesse.  

Die Nachwuchskünstlerförderung ist in zwei Förderformen vorgesehen: Dabei stehen auf der einen Seite Werkstätten und Camps, in denen Talente von jungen Nachwuchskünstlerinnen und -künstlern entdeckt und gefördert werden. Auf der anderen Seite werden begabte Kinder und Jugendliche z. B. durch Stipendien unterstützt. Kinder und Jugendliche können sich um diese Förderung nicht bewerben, sondern werden ausgewählt.

21. Januar 2019: Land fördert Theaterwochen

Mit den Theaterwochen 2019 laden die Theater in Mecklenburg-Vorpommern Schülerinnen, Schüler und ihre Lehrkräfte ein, Schauspiel, Musiktheater, Tanz und Musik auf der Bühne zu erleben. Vom 18. Februar bis 4. März 2019 sind große und kleine Inszenierungen aller Sparten zu sehen.

Bereits zum dritten Mal schließen sich die Stadt-, Landestheater und das Staatstheater zusammen und präsentieren Schulklassen nach den Winterferien ein vielfältiges Programm. Das Land fördert THEATER IN SICHT im Jahr 2019 mit 10.000 Euro. „Die Theaterwochen versprechen einen großartigen Mix aus klassischen und modernen Stücken, Dramatisierungen deutscher und fremdsprachiger Literatur, Kinderbuchadaptionen und Stücken, die den Lebensalltag der Jugendlichen berühren, Musiktheateraufführungen, modernem Tanztheater und klassischem Ballett sowie eindrucksvollen Orchesterwerken. Dafür gilt mein Dank allen Organisatoren“, sagte Bildungs- und Kulturministerin Birgit Hesse. „Kulturelle Bildung sollte Teil der Schulbildung eines jeden Heranwachsenden sein. Um Theaterangebote in den Unterricht zu integrieren, freue ich mich über die Bereitschaft der Theater, vormittags Inszenierungen anzubieten, die oft nur im Abendspielplan gezeigt werden“, betonte Hesse. 

„‚In Sicht‛ sein wollen wir ja das ganze Jahr über - für Kinder und Jugendliche aber besonders gebündelt in den zwei Wochen nach den Winterferien“, sagte der stellvertretende Intendant des Volkstheaters Rostock, Ralph Reichel. „Angebote, die von Tanzworkshops über Klassenzimmerstücke bis zur großen Oper reichen, kommen bei ‚Theater in Sicht‛ in Rostock aus allen vier Sparten des Volkstheaters.

Neu in diesem Jahr: Erstmals steht ein spezielles Mitmachformat auf dem Programm. Schülerinnen und Schüler ab 10 Jahren können ihren Zusammenhalt als Klasse in einem eigenen Theaterworkshop erproben, wenn es heißt ‚Ihr seid das Team‛“, so Reichel.„Kulturelle Bildung gehört zur umfassenden Menschenbildung und ist wesentlicher Baustein zur Entwicklung menschlicher Würde. Sie ist Grundvoraussetzung zur Entwicklung persönlicher Identität und Gemeinschaftssinn als Basis für eine demokratische Gesellschaft“, betonte Joachim Kümmritz, Intendant der Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz.

„Zur Unterrichtszeit Theater sehen, Theater erleben, Theater aktiv am eigenen Leib erfahren und so diesen Aspekt kultureller Bildung zum festen Bestandteil schulischer Bildung machen – dafür steht THEATER IN SICHT“, sagte Dirk Löschner, Intendant des Theaters Vorpommern.

„Die Theaterwochen THEATER IN SICHT sind für uns immer eine ganz besondere Zeit, in der wir Schulklassen den Besuch des Mecklenburgischen Staatstheaters innerhalb der Schulzeit ermöglichen und mit unserem jungen Publikum und den Pädagoginnen und Pädagogen in den Dialog treten“, sagte der Generalintendant des Mecklenburgischen Staatstheaters, Lars Tietje. „Wir hoffen, vor allem Schulen aus dem ländlichen Raum den Weg ins Theater zu erleichtern. Auch in diesem Jahr haben wir bei der Zusammenstellung des Programms auf Vielfalt gesetzt: Es beteiligen sich alle Sparten, wir zeigen Klassiker ebenso wie Zeitgenössisches und haben für jede Altersgruppe etwas im Angebot. Außerdem gibt es ein breites theaterpädagogisches Begleitangebot. Wir freuen uns auf viele theaterbegeisterte Schülerinnen und Schüler“, betonte Tietje. 

„Bei der Vorpommerschen Landesbühne wurden ca. 50 Prozent der Angebote im Rahmen von THEATER IN SICHT von verschieden Schulen an unseren drei festen Spielstätten angenommen“, erklärte Martin Schneider, designierter Intendant der Vorpommerschen Landesbühne in Anklam. „Wir begrüßen es sehr, in diesem Zeitraum Schulen gebündelt verschiedenste Inszenierungen anbieten zu können und mit den Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern sich über die jeweiligen Inszenierungen sowie Theater im Allgemeinen austauschen zu können“, sagte Schneider.

2. Januar 2019: Archäologische Schätze aus dem Land in Berlin zu sehen

Pfeilspitzen, Sklavenfessel, Goldschmuck: Archäologische Schätze aus Mecklenburg-Vorpommern sind seit rund drei Monaten in der Berliner Sonderausstellung „Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland“ zu sehen. Bis Sonntag, 6. Januar 2019, können die spektakulärsten Funde aus den vergangenen 20 Jahren im Martin-Gropius-Bau noch bestaunt werden, dann schließt die Sonderausstellung. Rund 100.000 Besucherinnen und Besucher verzeichnet die Schau bislang. „Archäologische Schätze aus Mecklenburg-Vorpommern sind neben der Himmelsscheibe von Nebra zu entdecken. Das zeigt, in welcher Liga wir spielen“, sagte Kulturministerin Birgit Hesse. „Vor allem die Funde aus dem Tollensetal haben in der Ausstellung viele Besucherblicke auf sich gezogen. Das Tollensetal ist eines der spannendsten Ausgrabungsfelder in Deutschland – übrigens nicht nur für Archäologinnen und Archäologen. Es ist wichtig, dass wir unsere Exponate auch außerhalb des Landes zeigen, wenngleich wir in dieser Zeit auf sie verzichten müssen. Nur so können wir erzählen, welche Schätze bei uns lagern“, betonte Hesse. Die Ausstellung zeigt die wichtigsten archäologischen Neufunde von der Steinzeit bis ins 20. Jahrhundert. Mecklenburg-Vorpommern steuerte über 300 Exponate bei. Aus dem Tollensetal sind vor allem Waffen, Schädel und Knochen mit Verletzungsspuren oder Geschossspitzen zu sehen. Dort ereignete sich vor über 3.200 Jahren eine große Schlacht, bei der sich Hunderte von jungen Männern gegenüberstanden. Am Ende waren viele von ihnen tot – getroffen von Pfeilen, Lanzen, Schwertern und Keulen. Die Ausgrabungen verweisen damit auf das älteste Schlachtfeld Europas. 

28. Dezember 2018: Europäisches Kulturerbejahr in MV

Das Jahr 2018 neigt sich langsam dem Ende, doch die Aktivitäten des Europäischen Kulturerbejahres sollen ihre Strahlkraft behalten. Unter dem Motto „Sharing Heritage“ stand 365 Tage lang das Verbindende des baulichen und archäologischen Erbes im Mittelpunkt. In Mecklenburg-Vorpommern haben sich Einrichtungen, Vereine und Projekte an dem Aktionsjahr beteiligt. Kulturministerin Birgit Hesse hat eine positive Bilanz gezogen. Das Europäische Kulturerbejahr geht auf eine Initiative des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz, des Bundes, der Länder und der kommunalen Spitzenverbände zurück. „Das Stralsunder Schülerprojekt ‚Erbe gelebt – Zu Hause im Welterbe‛ zeigt besonders schön, wie sich Kulturgeschichte und Heute verbinden lassen“, sagte Kulturministerin Birgit Hesse. „Viele Veranstaltungen haben in diesem Jahr die Guts- und Herrenhäuser mit Leben erfüllt und die Kulturrouten durch Mecklenburg-Vorpommern machen erfahrbar, was wir kulturell zu bieten haben. Im Europäischen Kulturerbejahr ging es nicht so sehr darum, etwas Neues zu schaffen, sondern darum, darauf aufmerksam zu machen, was da ist. Ich finde, die Beteiligung bei uns im Land ist gut gelungen“, lobte Hesse.

Auch beim Fotowettbewerb „Wiki Loves Monuments“ (WLM) zum Kulturerbejahr 2018 findet sich Mecklenburg-Vorpommern wieder: Das Foto von der „Kurmuschel“ auf dem Kurplatz in Sassnitz auf Rügen von J.-H. Janßen steht im deutschen Ranking auf Platz 4. „Welche Überraschung, dass es ein Baudenkmal aus unserem Land auf die ersten Plätze geschafft hat. Das ist nicht nur eine Auszeichnung für ein schönes Foto und die originelle Architektur, sondern auch eine schöne Werbung für unser Land“, sagte Hesse.

  • Friedrich-Lisch-Denkmalpreis des Landes
  • Ausstellung „Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland“ in Berlin
  • Ausstellung „Schatz entdeckt!“ – Der Verschollene Planschatz
  • Projekt „Scherben von Prora“
  • Kulturevent nordische Gutshäuser
  • Denkmal und Baukultur
  • Denkmale in Mecklenburg-Vorpommern
  • Zu Tisch in Schlössern und Gärten in Deutschland
  • Europäische Route der Industriekultur
  • Europäische Route Historische Theater
  • Europäische Route der Backsteingotik
  • Europäische Kulturroute Festungsmonumente
  • Schülerprojekt „Erbe gelebt – Zu Hause im Welterbe“
  • Rendezvous im Garten
  • Subbotnik für Wasserburg Divitz
  • Ausstellung „Blutiges Gold – Macht und Gewalt in der Bronzezeit“
  • Backsteinarchitektur in Pommern
  • Denkmal Europa. Entdecke Deine Geschichte vor der Haustür
  • Bei Deinem Namen genannt: Maria und Nikolaus
  • Gemeinsame Wege: Wismar-Ohrid-Pogradec
  • Wismar und die Schweden
  • Grand Prix der Folklore – 29. Internationales Folkloretanzfest für das Land Mecklenburg-Vorpommern
  • De Twei-Smacker levt! Nachbau einer Warnemünder Volljolle in Rostock
  • Alte Mensa Wismar - Aktionstag

Projektbeschreibungen unter: https://sharingheritage.de

24. Dezember 2018: Bachfest 2019 in Rostock

Die Musik von Johann Sebastian Bach (1685-1750) lässt Rostock im kommenden Jahr klingen. Vom 10. bis 19. Mai 2019 findet in der Hansestadt das 94. Internationale Bachfest der Neuen Bachgesellschaft e. V. statt. Zu den rund 80 Veranstaltungen an 20 Orten werden mehr als 20.000 Besucherinnen und Besucher erwartet. Das Land unterstützt das hochkarätige Musikfest unter dem Titel „Kontrapunkte“ über die Kulturförderung mit rund 100.000 Euro.

„Johann Sebastian Bach wird als Komponist auf der ganzen Welt verehrt“, sagte Kulturministerin Birgit Hesse. „Ich finde, seine Musik passt besonders gut nach Norddeutschland. In der Hanse- und Universitätsstadt Rostock wird sein Werk seit Generationen auf hohem Niveau gepflegt, nicht zuletzt durch das Wirken der St.-Johannis-Kantorei und ihrer Leiter. Das Bachfest 2019 verbindet beides: Bachinterpreten von Weltrang kommen nach Rostock. Das verspricht einen musikalischen Hochgenuss, der in dieser Form so schnell nicht wieder in Mecklenburg-Vorpommern geboten wird“, so Hesse.

Die künstlerische Leitung des Bachfestes hat der Kantor der Rostocker St.-Johannis-Kirche, KMD Prof. Dr. h.c. Markus Johannes Langer übernommen. Ein breitgefächertes Rahmenprogramm bestehend aus Andachten, Abendliedersingen, Lesungen, Vorträgen sowie Familienangeboten machen das Fest zu einem der Höhepunkte 2019 für Musikliebhaberinnen und Musikliebhaber. Die Organisation des Bachfestes hat der Bachverein Rostock e. V. übernommen.

Zum Programm zählen Konzerte mit der Sopranistin Dorothee Mields und dem Bariton Benjamin Appl, den beiden Preisträgern der Bach-Medaille Reinhard Goebel und Peter Kooij, und den Organisten Ton Koopman und Christoph Schoener. Außerdem sind die aus Mitgliedern der Berliner Philharmoniker bestehenden Berliner Barock Solisten zu hören, die „lautten compagney BERLIN” und der Dresdner Kreuzchor.

7. Dezember 2018: Sonderförderprogramm für Kulturgüter

Historische Bücher und Schriften, Urkunden oder Plakate: Das Land hat in diesem Jahr die Sicherung von schriftlichen und audiovisuellen Kulturgütern mit ca. 100.000 Euro unterstützt. Die Fördermittel stammen aus dem gleichnamigen Sonderförderprogramm, das erstmals für das Jahr 2017 aufgelegt wurde. „Die historischen Schriften, Protokolle und Theaterplakate sind fragile Zeugnisse unser Vergangenheit, die wir bewahren wollen“, betonte Kulturministerin Birgit Hesse. „Wenn wir jetzt nichts unternehmen, sind diese Zeugnisse irgendwann unwiederbringlich verloren. Archivalien sind kulturelle Schätze, die uns Einblicke in längst vergangene Zeiten ermöglichen und die wir erhalten müssen. Die Sicherung von Kulturgütern ist eine gewaltige Aufgabe, bei der wir die Kommunen unterstützen wollen“, erläuterte Hesse. 

Mit dem Programm fördert das Land Projekte, bei denen einzigartige Kulturgüter mit einer besonderen Bedeutung für das Land Mecklenburg-Vorpommern vor einer Beschädigung, dem Verlust oder der Vernichtung bewahrt werden können. Geförderte Projekte im Jahr 2018: • Stadtarchiv der Hansestadt Wismar: Restaurierung von Ratsprotokollen 1806 - 1849 Fördersumme: 13.628 Euro • Stadtarchiv der Hansestadt Wismar: Restaurierung von Prozessakten des Wismarer Tribunals 1653 - 1782 Fördersumme: 14.000 Euro • Stadt Neubrandenburg: Aufbau eines Regionalen Depots für Historische Kirchenbibliotheken Fördersumme: 29.643 Euro • Kirchengemeinde Loitz: Restauratorische Maßnahmen zum Erhalt ausgewählter historischer Bücher und umweltfreundliche Schädlingsbekämpfung in der Kirchenbibliothek Fördersumme: 30.000 Euro • Barlachstadt Güstrow: Restaurierung der Sammlung „Historische Theaterplakate“ des Güstrower Stadtmuseums Fördersumme: 3.000 Euro • Amt für Kultur, Welterbe und Medien der Hansestadt Stralsund: Restaurierung und Digitalisierung von Urkunden zum Stralsunder Frieden von 1370 sowie Digitalisierung und Onlinestellung von 56 mittelalterlichen Handschriften Fördersumme: 9.500 Euro

3. Dezember 2018: Land unterstützt Buchaktion 

Lehrerinnen und Lehrer können ihre 4. und 5. Klassen sowie Förderschulklassen für die Aktion „Ich schenk dir eine Geschichte“ zum Welttag des Buches im kommenden Jahr anmelden. Bis 31. Januar 2019 haben sie unter www.welttag-des-buches.de die Möglichkeit, Gutscheine für den Fantasyroman „Der geheime Kontinent“ des Kinderbuchautors THiLO zu bestellen. Kindern, die im Aktionszeitraum vom 15. April bis 29. Mai 2019 den Gutschein in ihrer örtlichen Buchhandlung vorlegen, wird ein Buch geschenkt. „Ich schenk dir eine Geschichte“ ist eine gemeinsame Aktion von Stiftung Lesen, Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Deutsche Post, cbj Verlag und ZDF. Seit 1996 erhalten Schülerinnen und Schüler der 4. und 5. Klassen rund um den UNESCO-Welttag des Buches am 23. April ein Buchgeschenk. Bereits zum 13. Mal übernimmt das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam mit den Kultusministerien der anderen Bundesländer die Schirmherrschaft der Initiative und finanziert den Druck der Gutscheine.

„Mit dem Fantasyroman können sich die Mädchen und Jungen auf eine Reise in ferne und unbekannte Länder machen. Das ist spannend und macht Spaß“, sagte Bildungsministerin Birgit Hesse. „Lesen gehört zu den wichtigsten Schlüsselqualifikationen, die Schülerinnen und Schüler beherrschen müssen, um Erfolg zu haben. Der Fantasyroman zeigt, dass Lernen und Üben nicht immer anstrengend sein müssen. In den vergangenen Jahren sind in Mecklenburg-Vorpommern immer besonders viele Gutscheine eingelöst worden. Ich hoffe, dass das auch diesmal so sein wird“, so Hesse.

22. November 2018: Land vergibt Stipendien

Das Land vergibt im kommenden Jahr wieder Aufenthalts-, Arbeits- und Reisestipendien in den Bereichen Bildende Kunst/Fotografie, Darstellende Kunst/Tanzperformance, Musik/Komposition, Literatur und spartenübergreifende Vorhaben. Bewerbungen müssen bis zum 15. Januar 2019 (Poststempel) im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Schwerin eingehen. Im kommenden Jahr stehen insgesamt 60.000 Euro für die Künstlerstipendien bereit. „Kunst braucht Freiräume, damit sie sich entfalten kann. Mit den Stipendien ermöglichen wir den Künstlerinnen und Künstlern genau das“, sagte Kulturministerin Birgit Hesse. „Während der Aufenthalte in den Ateliers können sie sich voll und ganz ihren Werken widmen und ihre kreative Energie ausleben. In dieser Zeit werden sie durch das Land finanziell unterstützt, um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. Gerade für freischaffende Künstlerinnen und Künstler ist das besonders wichtig, weil sie von ihrer Kunst leben. Deswegen sind die Landesstipendien auch für sie gedacht“, sagte Hesse. Die Stipendien werden in einem geregelten Bewerbungsverfahren vergeben. Voraussetzung für eine Bewerbung ist, dass die Künstlerinnen und Künstler ihren Sitz und Wirkungskreis in Mecklenburg-Vorpommern haben. Bei einem Aufenthaltsstipendium können sie eine monatliche Unterstützung von 1.000 Euro erhalten, bei einem Arbeitsstipendium sind es max. 5.000 Euro. Bei einem Reisestipendium handelt es sich um Zuschüsse in Höhe von max. 3.000 Euro je Projekt.

7. November 2018: Förderung für Bibliotheken auf sicherem Fundament

Die Landesförderung von kommunalen Bibliotheken in Mecklenburg-Vorpommern wird verlässlicher. Das Land und der Landesbibliotheksverband haben in Rostock eine Zielvereinbarung für die Jahre 2018 bis 2020 geschlossen, die eine sichere und planbare finanzielle Unterstützung des Landes beim Ankauf von Medien der Bibliotheken und bei der landesweiten Onleihe vorsieht.

Kulturministerin Birgit Hesse hat die Vereinbarung beim Landestreffen der öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken unterzeichnet. Außerdem haben das Land und die Hansestadt Rostock eine Kooperationsvereinbarung über die Arbeit und die Finanzierung der Landesfachstelle für öffentliche Bibliotheken geschlossen.

„Bibliotheken machen Kindern Lust aufs Lesen und zeigen ihnen, was sie zwischen zwei Buchdeckeln entdecken können“, sagte Kulturministerin Birgit Hesse. „Erwachsene können für eine vergleichsweise geringe Gebühr aus einem großen Bücherangebot ihre Lieblingsbücher wählen. Bibliotheken sind wichtige Informations-, Bildungs- und Kulturzentren. Sie leisten durch Leseförderung und Literaturvermittlung einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Grundversorgung. Seit Längerem hat der Landesbibliotheksverband den Wunsch, diese Kernaufgaben auf eine verlässliche Finanzierungsgrundlage zu stellen. Mit der Unterzeichnung der Vereinbarungen komme ich dieser Bitte gerne nach“, betonte Hesse.

Die Zielvereinbarung sieht vor, dass das Land jährlich 253.000 Euro für den Ankauf von Medien für die öffentlichen Bibliotheken bereitstellt. Für die landesweite Onleihe stehen pro Jahr 65.000 Euro zur Verfügung. Für jede weitere Bibliothek, die die Qualitätskriterien erfüllt und damit eine Landesförderung beantragen kann, stellt das Land 2.000 Euro zusätzlich bereit. Die Unterzeichnungspartner haben vereinbart, dass die jährliche Sonderförderung in Höhe von 20.000 Euro zum Erreichen dieser Qualitätsstandards beibehalten wird. Sollten diese Mittel nicht ausgegeben werden können, werden sie für den Medienankauf der Bibliotheken oder der landesweiten Onleihe verwendet.

Über das Kulturinvestitionsprogramm des Landes können weitere Fördermittel ausgereicht werden. Die Landesfachstelle der Bibliotheken, die ihren Sitz in der Stadtbibliothek Rostock hat, erhält pro Jahr 168.000 Euro.

24. Oktober 2018: Mehr Geld für Bücher und Lesesessel

Das Land unterstützt die Bibliotheken in Mecklenburg-Vorpommern in diesem Jahr bei ihren Medienankäufen mit 273.000 Euro. Die Kulturfördermittel für die kommunalen Einrichtungen sind in den vergangenen Jahren gestiegen. Im Jahr 2014 standen 198.000 Euro für Medienankäufe bereit, im Jahr 2018 beträgt dieser Etat insgesamt 253.000 Euro. Weil es in diesem Jahr keine Kandidaten für die Sonderförderung gab, stehen die vorgesehenen 20.000 Euro zusätzlich für Medienankäufe zur Verfügung.

Die Sonderförderung ist ein finanzieller Anreiz, mit denen Bibliotheken gewisse Qualitätsstandards erreichen sollen, deren Erfüllung wiederum die Voraussetzung für die Kulturförderung ist. „Bibliotheken haben eine wichtige Aufgabe. Sie machen Kindern Lust aufs Lesen und zeigen ihnen, was sie zwischen zwei Buchdeckeln entdecken können“, lobte Bildungs- und Kulturministerin Birgit Hesse. „Auch Erwachsene kommen in Bibliotheken nicht zu kurz, weil sie aus einem großen Bücherangebot ihre Lieblingsbücher wählen können. Das alles für eine vergleichsweise geringe Gebühr. Bibliotheken sind wichtige Einrichtungen der kulturellen Grundversorgung“, betonte die Ministerin am Tag der Bibliotheken. 

Der Tag der Bibliotheken findet jedes Jahr am 24. Oktober statt. Mit dem Aktionstag wollen die 10.000 Bibliotheken in Deutschland auf sich aufmerksam machen und weitere Nutzerinnen und Nutzer gewinnen. „Bibliotheken sollen Orte sein, an denen man sich gerne aufhält“, sagte Bildungs- und Kulturministerin Hesse. „Deswegen stellen wir über unser Investitionsprogramm in diesem Jahr 150.000 Euro für moderne Technik und Ausstattung bereit. 27 Bibliotheken haben davon neue Möbel, Regale, Sitzecken oder Empfangstresen angeschafft. Viele Bibliotheken haben die Förderung auch genutzt, um den Kinder- und Jugendbereich zu erneuern. Das ist gut investiertes Geld“, findet die Ministerin.

25. September 2018: 88. Deutscher Archivtag in Rostock

Kulturministerin Birgit Hesse nimmt am Abend an der Eröffnung des 88. Deutschen Archivtages in der Stadthalle Rostock teil. Zum ersten Mal in seiner Geschichte findet das Treffen der Archivarinnen und Archivare in Mecklenburg-Vorpommern statt. In diesem Jahr steht der Archivtag unter dem Motto „Verlässlich, richtig, echt – Demokratie braucht Archive“. Ausrichter ist der Verband deutscher Archivarinnen und Archivare. Die Veranstalter rechnen mit rund 700 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus dem In- und Ausland.

„Mit der fortschreitenden Digitalisierung gehen große Chancen und Erwartungen auch für Archive einher“, sagte Kulturministerin Birgit Hesse. „Zum einen können gerade schriftliche und audiovisuelle Kulturgüter erhalten werden. Zum anderen können sie einer breiteren Öffentlichkeit – regional, national und international; vom Hobbyhistoriker bis zum habilitierten Wissenschaftler – zugänglich gemacht werden. Dies ist auch dann möglich, wenn der Zustand des Originals eine Herausgabe oder Sichtung nicht mehr zulässt“, erläuterte Hesse.

Das Land Mecklenburg-Vorpommern hatte im vergangenen Jahr erstmals ein Sonderprogramm aufgelegt und die Sicherung von schriftlichen und audiovisuellen Kulturgütern mit 170.000 Euro unterstützt. Mit diesem Programm, das im Jahr 2018 weitergeführt wird, werden Projekte gefördert, bei denen einzigartige Kulturgüter mit einer erheblichen Bedeutung für die Landesgeschichte vor einer Beschädigung, dem Verlust oder der Vernichtung bewahrt werden.

7. September 2018: Denkmalpreisträger 2018 werden ausgezeichnet

Kulturministerin Birgit Hesse verleiht am bundesweiten Tag des offenen Denkmals, am Sonntag, 9. September 2018, im Stralsunder Rathaus die diesjährigen Denkmalpreise. Bei den nominierten Preisträgern für den Friedrich-Lisch-Denkmalpreis hat sich eine überraschende Wendung ergeben. „Die ehrenamtlichen Bodendenkmalpfleger De Ackerlöper, denen ich den Preis zugedacht hatte, wollen ihn nicht mehr annehmen”, erläuterte Kulturministerin Birgit Hesse. „Diese Entscheidung, erst recht zu diesem späten Zeitpunkt, hat mich überrascht, gleichwohl respektiere ich sie. Es wäre allerdings sehr schade, wenn die Verdienste dieser engagierten Gruppe von ehrenamtlichen Bodendenkmalpflegern dadurch in den Hintergrund treten würden. Sie haben sich zusammengefunden, um sich gemeinsam für das archäologische Kulturerbe in ihrer Heimatregion einzusetzen. Das tun sie mit großem Erfolg. Die Leistungen der Ackerlöper stehen aus meiner Sicht stellvertretend für die der vielen ehrenamtlichen Bodendenkmalpfleger in Mecklenburg-Vorpommern. Deshalb habe ich mich entschieden, aus der nun entstandenen Not eine Tugend zu machen. Der 'Friedrich-Lisch-Denkmalpreis‛ soll deshalb symbolisch allen ehrenamtlichen Bodendenkmalpflegerinnen und Bodendenkmalpflegern gewidmet werden”, sagte die Ministerin.

Dem Landesarchäologen Dr. Detlef Jantzen wird der Betrag in Höhe des Preisgeldes zur Verfügung gestellt, den er für die Weiterbildung der ehrenamtlichen Bodendenkmalpfleger verwenden wird, zum Beispiel für Exkursionen zu aktuellen archäologischen Ausstellungen.

Die AG Junge Archäologen beim Kinder- und Jugendzentrum Plau am See erhält den „Denk mal! Preis für Kinder und Jugendliche 2018”. Er ist mit 700 Euro dotiert. Die Schülerinnen und Schüler nehmen mit professioneller Begleitung an den Ausgrabungen an der nördlichen Umgehungsstraße der Stadt Plau am See teil. Ihr Engagement, die Themen Archäologie und Geschichte ihrer Heimatregion in der Öffentlichkeit zu verbreiten, ist beispielgebend.

Die „Lobende Erwähnung 2018” und ein Preisgeld von 300 Euro erhält Marie-Luise von Bonin für ihr über 20-jähriges vorbildliches und engagiertes Wirken im Orgelförderverein Demmin e. V. Während ihrer Tätigkeit hat sie den Denkmalpflegegedanken überzeugend in der Öffentlichkeit vertreten.

7. September 2018: Sonderprogramm für kulturelle Investitionen

Das Land will auch im kommenden Jahr Kulturschaffende, kulturelle Einrichtungen, Kommunen und Kulturverbände in Mecklenburg-Vorpommern bei besonderen Investitionen in die kulturelle Infrastruktur unterstützen. Dazu hat das Land ein Sonderförderprogramm aufgelegt. Das Investitionsprogramm 2019 umfasst eine halbe Million Euro. Die Empfehlungen für die Förderschwerpunkte stammen vom Landeskulturrat. „Für das vergangene Jahr hatten wir erstmals Sonderförderprogramme aufgelegt. Bei den Kulturschaffenden  kam das gut an, weil für notwendige Investitionen oft das Geld fehlt”, betonte Kulturministerin Birgit Hesse. 

Bis zum 1. Oktober 2018 können entsprechende Förderanträge im Ministerium gestellt werden. Im kommenden Jahr sind vier Förderschwerpunkte vorgesehen: „Wir wollen Musikschulen und Musikvereine beim Ankauf von Instrumenten unterstützen und uns bei der Ausstattung der Kinder- und Jugendkunstschulen engagieren”, erläuterte Kulturministerin Hesse. „Kommunen und kulturelle Landesverbände können eine Unterstützung bei der Digitalisierung erhalten. Außerdem ist eine finanzielle Beteiligung an der Ausstattung für Outdoor-Angebote möglich, zum Beispiel bei der Anschaffung von Veranstaltungszelten oder bei der Anschaffung von Bühnen- und Tontechnik”, so Hesse.  

Schwerpunkte und vorgesehene Fördermittel: 

• Ankauf von Musikinstrumenten: 50.000 Euro (Vollfinanzierung möglich)

• Ausstattung von staatlich anerkannten Kinder- und Jugendkunstschulen: 100.000 Euro (Vollfinanzierung möglich)

• Digitalisierung: 300.000 Euro (grundsätzlich Anteilfinanzierung: 50 Prozent)

• Ausstattung kultureller Outdoor-Angebote 50.000 Euro (grundsätzlich Anteilfinanzierung: 50 Prozent) Weitere Informationen: www.bm.regierung-mv.de, Rubrik Förderungen, Stichwort „Kulturförderung”

5. September 2018: MV feiert Tag des offenen Denkmals

Mecklenburg-Vorpommern feiert den bundesweiten Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 9. September 2018, in Vorpommern. In diesem Jahr steht der Aktionstag unter dem Motto „Entdecken, was verbindet”. Das Land richtet im Stralsunder Rathaus eine Festveranstaltung aus. Kulturministerin Birgit Hesse wird dort auch die Denkmalpreise 2018 überreichen. Nach Angaben der Deutschen Stiftung Denkmalschutz öffnen am Sonntag bundesweit 7.800 Denkmäler in 2.500 Städten und laden Besucherinnen und Besucher zu Besichtigungen ein. „Der Tag des offenen Denkmals stellt dieses Mal die Archäologie in den Mittelpunkt”, betonte Kulturministerin Birgit Hesse. „Die Bodendenkmalpflege macht die Verbindung zu den Schätzen, die sie zutage fördert, im wahrsten Sinne des Wortes greifbar. Die zum Teil spektakulären Funde führen uns immer wieder vor Augen, dass das Land, das wir bewohnen, auch das Land längst verblichener Generationen war; dass der Boden, auf dem wir zu Hause sind, Geschichte in sich trägt”. Am bundesweiten Tag des offenen Denkmals öffnen viele historische Baudenkmale, Parks, und archäologische Stätten, die sonst nicht oder nur teilweise zugänglich sind. Denkmalpfleger berichten in fachkundigen Führungen über ihre Aufgaben und Tätigkeiten in der Denkmalpflege. Archäologen, Restauratoren und Handwerker demonstrieren Arbeitsweisen und -techniken und lenken den Blick auf Details, die einem ungeschulten Auge verborgen bleiben. Der Tag des offenen Denkmals feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen. Weitere Informationen: www.tag-des-offenen-denkmals.de

7. August 2018: Bis zu 60.000 Euro für Kreiskulturräte

Um die Arbeit der Kulturräte in den Landkreisen und kreisfreien Städten zu sichern, hat Kulturministerin Birgit Hesse sich mit einem Vorschlag an die Landräte und Oberbürgermeister gewandt. In dem Schreiben geht es um eine gemeinsame Finanzierung der ehrenamtlich tätigen Gremien. Sie habe vor, die Kulturräte ab 2018 jährlich insgesamt mit bis zu 30.000 Euro zu unterstützen, wenn die kommunale Ebene sich in gleicher Höhe beteiligen sollte. „So stünden für die Arbeit der Kreiskulturräte im Land jährlich bis zu 60.000 Euro zur Verfügung“, schreibt Hesse.

Die entsprechende Beteiligung der Kommunen vorausgesetzt, würde das Land den Landkreisen jeweils 4.000 Euro pro Jahr und den kreisfreien Städten 3.000 Euro zur Verfügung stellen. Die Mittel sollen über die Kommunalverwaltungen an die Kreiskulturräte weitergereicht werden. Die Ministerin hatte im Vorfeld des Schreibens Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern der Kreiskulturräte geführt und den Finanzierungsvorschlag dem Landeskulturrat vorgestellt. Die entsprechenden Mittel für dieses und das kommende Jahr sind bereits im Haushalt des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur reserviert.

6. August 2018: Von den Dänen lernen

Die Landesregierung treibt die Pläne für ein Archäologisches Landesmuseum (ALM) voran. Von Dienstag, 7. August 2018, bis Mittwoch, 8. August 2018, reist der sogenannte Aufbaustab für das ALM in Mecklenburg-Vorpommern nach Dänemark, um das Moesgaard-Museum für Archäologie und Ethnologie in Aarhus (Jütland) zu besichtigen. Ein Zwischenstopp ist im Wikinger-Museum in Haithabu in Schleswig-Holstein geplant. Kulturministerin Birgit Hesse und Finanzminister Mathias Brodkorb nehmen an der Exkursion teil. „Die Häuser in Haithabu und Aarhus sind erfolgreich arbeitende Museen. Wir wollen mit den Ausstellungsmachern ins Gespräch kommen und schauen, was bei den Besucherinnen und Besuchern gut ankommt“, sagte Kulturministerin Birgit Hesse. „Das Moesgaard-Museum hat seit seiner Eröffnung vor vier Jahren viel Zuspruch bekommen. Von der Präsentation der Ausstellung können wir sicher etwas lernen. Und ich möchte in Erfahrung bringen, was die erfolgreiche Zusammenarbeit des Museums mit der Universität Aarhus ausmacht. Die Zusammenarbeit des Archäologischen Landesmuseums mit der Universität Rostock soll auch bei uns ein Schwerpunkt sein“, betonte Hesse.

2. August 2018: Neue Ausstellung „Vom Leuchten der Farben“

Auf Schloss Güstrow sind bis 4. November selten gezeigte Werke der Landeskunstsammlung Mecklenburg-Vorpommern zu sehen. Für die Ausstellung „Vom Leuchten der Farben“ werden 36 Gouachen, Aquarelle, Kreide- und Farbstiftzeichnungen ans Licht geholt. Die Werke stammen aus den 1960er bis 1990er Jahren und zählen zum besonders reizvollen Konvolut an Kunstwerken, die in der DDR entstanden sind. Die Ausstellung auf Schloss Güstrow ist dienstags bis sonntags von 12 bis 17 Uhr geöffnet. „Die Ausstellung hält, was sie verspricht: Besucherinnen und Besucher können sich auf viele Bilder mit besonders satten, kräftigen und warmen Farben freuen. Doch auch zartere Pastellarbeiten und Aquarelle sind dabei“, erläuterte Kulturministerin Birgit Hesse. „Die Landeskunstsammlung ist reich an Kunstschätzen, die gezeigt werden wollen. Es ist eine schöne Idee der Staatlichen Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen, Werke aus DDR-Zeiten unter einem neuen Titel zusammenzustellen und der Öffentlichkeit zu präsentieren“, betonte Hesse.

27. Juli 2018: Finalkonzert des Sperger Wettbewerbs

Der 10. Internationale Sperger-Wettbewerb in Ludwigslust steuert am Wochenende auf seinen Höhepunkt zu. Am Freitag, 27. Juli 2018, wird das Halbfinale des weltweit einzigen Kontrabasswettbewerbs ausgetragen. Am Sonntag, 29. Juli 2018, findet das Finalkonzert statt. Die Siegerin bzw. der Sieger darf gemeinsam mit der Mecklenburgischen Staatskapelle das Abschlusskonzert spielen. Kulturministerin Birgit Hesse wünscht den Musikerinnen und Musikern gutes Gelingen und viel Erfolg. Mit dem Sperger-Wettbewerb steht die mecklenburgische Residenzstadt Ludwiglust eine Woche lang ganz im Zeichen des Kontrabass. „In Ludwigslust ist die internationale Kontrabasselite zu Gast. Begabte Musikerinnen und Musiker zeigen, welche dramatischen, schwungvollen oder magischen Töne sie dem Kontrabass entlocken können“, sagte Kulturministerin Birgit Hesse. „Der Sperger-Wettbewerb ist im besten Sinne Traditionspflege. Vor zwei Jahren ist er an die Wirkungsstätte Spergers zurückgekehrt. Auch in diesem Jahr tragen die jungen Musikertalente ihre Leidenschaft vom Ludwigsluster Schloss hinaus in die Welt. Ein solches Ereignis unterstützt die Landesregierung gern“, so Hesse. Das Land stellt für den Sperger-Wettbewerb, der alle zwei Jahre ausgetragen wird, über die Kulturförderung 19.033 Euro zur Verfügung. Kulturministerin Birgit Hesse und der Dirigent Thomas Hengelbrock haben die Schirmherrschaft übernommen. Der Wettbewerb wird von der „Internationalen Johann-Matthias-Sperger-Gesellschaft“ ausgerichtet, die das Werk von Johannes Mattias Sperger (1750-1812) würdigt.

11. Juli 2018: Kulturportal mit buntem Programm für die Ferien

Extra für Familien und Kinder hat das Kulturportal MV wieder Termine gesammelt, die die Ferienzeit noch spritziger, spaßiger und spannender machen: Mehr als 400 Angebote verteilen sich auf die sechs Ferienwochen – und es kommen immer noch neue dazu: Vom Zuckergusskerzen fertigen in Greifswald übers Roboter tanzen lassen in Güstrow bis zur nächtlichen Tropenexpedition im Rostocker Zoo reichen die Veranstaltungen, mit denen sich der Ferienkalender für Kinder jeden Alters füllen lässt. „Das Kulturportal spricht gezielt die Interessen der User an. Der zunehmende Erfolg der Plattform zeigt zum einen, dass das Konzept aufgeht, und zum anderen, dass Kunst und Kultur bei uns in Mecklenburg-Vorpommern gefragt sind“, erklärte Kulturstaatssekretär Sebastian Schröder. Aktuell sorgen monatlich mehr als 11.500 Besucher des Kulturportals für über 24.000 Seitenaufrufe. Nach dem Start vor zwei Jahren waren es noch rund 4.850 Besucher mit knapp 15.600 Klicks. Seit April 2016 können sich Kulturschaffende und Kreative in Mecklenburg-Vorpommern unter der gemeinsamen Adresse www.kultur-mv.de präsentieren. Dazu zählen Galerien, Museen, Theater, Kunstvereine und freischaffende Künstlerinnen und Künstler.

20. Juni 2018: 246 Kulturprojekte gefördert

Das Land hat im vergangenen Jahr 246 Projekte über die Kulturförderung unterstützt. Das geht aus der Förderliste für 2017 hervor, die das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur veröffentlicht hat. Die Liste enthält alle Projekte, die im Jahr 2017 bewilligt wurden und umfasst auch Projekte mit einem Förderzeitraum über mehrere Jahre. Die Übersicht ist auf den Internetseiten des Ministeriums einsehbar.

Im Haushaltsjahr 2017 standen 11,5 Millionen Euro für die allgemeine Kulturförderung zur Verfügung. „Mecklenburg-Vorpommern hat eine vielfältige Kulturszene”, lobte Kulturministerin Birgit Hesse. „Viele Kulturangebote, die wir mit Kulturfördermitteln unterstützen, machen unser Land lebenswert. Dazu zählen Musikfestivals, Museen, freie Theater und die Heimatpflege, um nur einige zu nennen. Andere Angebote wiederum gehören zur kulturellen Grundversorgung, die auch für eine gute Bildung wichtig ist. Das Land unterstützt beispielsweise regelmäßig die Medienankäufe in Bibliotheken und fördert Musik- und Jugendkunstschulen, die sich um junge Talente kümmern.”

Mit den Mitteln der allgemeinen Kulturförderung unterstützt das Land alle Kulturbereiche. Zudem hatte das Land auch im Jahr 2017 verschiedene Sonderförderprogramme aufgelegt. Dazu zählten ein Investitionsprogramm, das Landesprogramm zur Sicherung von schriftlichen und audiovisuellen Kulturgütern und die Projektförderung innerhalb des Landesprogramms "Meine Heimat - mein modernes Mecklenburg-Vorpommern".

Um Kulturfördermittel zu erhalten, müssen Projektträger einen entsprechenden Antrag stellen. In diesem Jahr können Kulturschaffende die Fördermittel erstmals unter vereinfachten Bedingungen erhalten. Seit 1. Januar 2018 gelten neue Regeln für die Kulturförderung.

2. Juni 2018: Jugend musiziert - 48 Preisträger ausgezeichnet

Beeindruckt von den Leistungen der jungen Musikerinnen und Musiker zeigte sich Kulturstaatssekretär Sebastian Schröder beim Landespreisträgerkonzert von Jugend musiziert 2018 heute in Schwerin. „Was die Jugendlichen hier auf die Bühne bringen, belegt nachdrücklich das hohe Niveau ihrer musikalischen Ausbildung. Die fußt zum einen auf der Hingabe und Disziplin, mit der sie sich ihrem Instrument oder ihrer Stimme widmen, und zum anderen auf dem Engagement und Können der Lehrer in den Schulen und Musikschulen”, betonte Schröder.

Das Konzert war gleichzeitig Anlass, die 48 Landespreisträger des diesjährigen Bundeswettbewerbs mit dem Nachwuchsförderpreis des Landes auszuzeichnen und außerdem den Lehrerpreis zu verleihen. Zu den mit je 500 Euro (1. Bundespreis), 300 Euro (2. Bundespreis) und 200 Euro (3. Bundespreis) bzw. 1.000 Euro (Lehrerpreis) dotierten Ehrungen gratulierte der Staatssekretär allen Preisträgern.

Der Landeswettbewerb wird in Mecklenburg-Vorpommern vom Landesmusikrat organisiert und koordiniert. www.landesmusikrat-mv.de

1. Juni 2018: 45 Jahre Stiftung Mecklenburg

Zum 45. Jubiläum der Stiftung Mecklenburg würdigte Kulturstaatssekretär Sebastian Schröder heute in Schwerin die Bedeutung und die bewegte Geschichte der Stiftung. Bei der Festveranstaltung hob er die ständigen Veränderungen hervor, mit der die Verantwortlichen in der Vergangenheit hatten umgehen müssen. „Die Stiftung war ein Kind der deutschen Teilung und diente der Mecklenburger Identitäts- und Heimatpflege aus der Ferne“, sagte Schröder, „zum Glück entfielen aber nur 17 der 45 Jahre auf die Zeit vor dem Mauerfall.“

Es sei der richtige Schritt gewesen, die Stiftung 2009 von Ratzeburg nach Schwerin zu verlegen. „Zwar konnte die Stiftung zuvor so manchen kulturpolitischen Anstoß von außen geben, nun aber dient sie der Mecklenburger Identität und Kultur vor Ort“, so der Staatssekretär. Seine Glückwünsche verband er mit einem Appell für die kommenden Jahre: „Bleiben Sie Ihrem Kernthema - der Kultur- und Heimatpflege - treu. Denn es deckt sich mit einem wichtigen Schwerpunkt der Landespolitik. Wir wollen die Identität des Landes nicht den anderen überlassen“.

Entstanden war die Stiftung Mecklenburg 1973 als Anlauf- und Erinnerungsort für diejenigen, die ihre mecklenburgische Heimat in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg verlassen mussten. Mit ihrer Sammlung von Erinnerungsstücken, Büchern und Kunstwerken spiegelt sie die vergangenen Dekaden der Mecklenburger Historie wider.

28. Mai 2018: Dresen wird Professor an der HMT

Die Hochschule für Musik und Theater Rostock hat einen neuen Professor. Der Filmregisseur Andreas Dresen übernimmt am 1. Juni 2018 die neu eingerichtete, nebenberuflich-künstlerische Professur für Filmschauspiel am Institut für Schauspiel der Hochschule. Wissenschaftsministerin Birgit Hesse und Andreas Dresen haben heute in Schwerin den entsprechenden Vertrag unterzeichnet.

„Andreas Dresen ist ein erfahrener und erfolgreicher Filmregisseur, dem Mecklenburg-Vorpommern sehr vertraut ist“, sagte Wissenschaftsministerin Birgit Hesse. „Für die Hochschule für Musik und Theater ist er eine Bereicherung. Von seinen Praxiserfahrungen aus dem Filmgeschäft profitieren vor allem die Studierenden. Ich freue mich darüber, dass Andreas Dresen diese Aufgabe übernimmt und seine Lehrtätigkeit in Rostock aufnehmen wird“, betonte Hesse.

Die Professur für Filmschauspiel dient dazu, Studierende im Bereich Schauspiel auf die besonderen Anforderungen des Mediums „Film“ vorzubereiten. Hierzu sollen auch Filmproduktionen und Tutorien sowie Kammerschauspiel-Seminare durchgeführt werden. Darüber hinaus soll Andreas Dresen der Landesregierung in wesentlichen Fragen der Filmförderung beratend zur Seite stehen. Für die Filmschauspielprofessur stellt das Land der Hochschule für Musik und Theater für acht Jahre zusätzlich 643.800 Euro bereit. Die Mittel stammen aus dem Hochschulpakt.

25. Mai 2018: Weltkulturerbe: Antrag weiter voranbringen

Der Welterbebeirat für die Bewerbung des „Schweriner Residenzensembles – Kulturlandschaft des romantischen Historismus“ hat sich über das weitere Vorgehen beim Antragsverfahren für einen Weltkulturerbetitel der UNESCO ausgetauscht. Kulturministerin Birgit Hesse hat an der vierten Sitzung des Gremiums im Schweriner Schloss teilgenommen. „Das Schweriner Residenzensemble bildet eine höfisch geprägte Kulturlandschaft. Die vielen Seen, die schönen Gärten und die historische Architektur machen ihren unverwechselbaren Charme aus“, sagte Kulturministerin Birgit Hesse. „Allen Beteiligten ist aber bewusst, dass dies allein nicht reicht, um Weltkulturerbe zu werden. Wir haben schon viel geschafft, aber der Weg zu einem Weltkulturerbetitel ist lang. Allen Beteiligten ist bewusst, dass noch viel Arbeit vor uns liegt. Der Antrag muss weiter geschärft werden, wenn er Erfolg haben soll. Wir müssen vor allem herausarbeiten, wo die Alleinstellungsmerkmale der Schweriner Kulturlandschaft liegen“, betonte Hesse.
Die Landesregierung hat ihre Unterstützung für den Antrag zur Aufnahme in das Welterbe der UNESCO zugesichert und will die Ausstellung im Schweriner Schloss im Sinne der Bewerbung überarbeiten lassen. Die Bewerbung Schwerins soll auch durch die neu eingerichtete Welterbeprofessur an der Hochschule Wismar begleitet werden. „Ich freue mich, dass Professor Arnd Hennemeyer seine Arbeit als Welterbeprofessor an der Hochschule Wismar aufgenommen hat. Heute hat er sich dem Welterbebeirat vorgestellt und über seine Forschungsschwerpunkte berichtet“, so die Ministerin.

14. Mai 2018: Kulturpreis des Landes ausgelobt

Das Land Mecklenburg-Vorpommern lobt in diesem Jahr wieder einen Kulturpreis als Haupt- und Förderpreis aus. Die Auszeichnungen werden durch die Ministerpräsidentin verliehen. Vorschläge für Preisträgerinnen und Preisträger müssen bis zum 1. Juli 2018 (Poststempel) im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur eingehen. „Mecklenburg-Vorpommern hat eine lebendige Kulturszene. Viele Menschen engagieren sich im Kulturbereich – ob beruflich oder in ihrer Freizeit“, betonte Kulturministerin Birgit Hesse. „Mit dem Landeskulturpreis sollen jene Bürgerinnen und Bürger, Vereine oder Gruppen geehrt werden, die das Kulturleben in unserem Land in außerordentlicher Art und Weise bereichern. Um zu zeigen, dass wir dieses Engagement nicht als selbstverständlich ansehen, vergibt das Land alljährlich einen Kultur- und Förderpreis“, erläuterte Hesse.

Der Förderpreis soll wie der Hauptpreis Leistungen von höchster Qualität anerkennen und besonders innovative Projekte berücksichtigen. Vorausgesetzt wird ein enger Bezug zu Land und Leuten. Der Hauptpreis ist mit 10.000 Euro, der Förderpreis mit 5.000 Euro dotiert. Die Vorschläge können beim Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern, Werderstr. 124, 19055 Schwerin, eingereicht werden. Eigenbewerbungen sind nicht möglich.

8. Mai 2018: Land schafft Stelle für Unterwasserarchäologie 

Mecklenburg-Vorpommern hat einen neuen hauptamtlichen Unterwasserarchäologen. Das Land hat die Stelle eines Dezernenten für Bodendenkmale unter Wasser im Landesamt für Kultur und Denkmalpflege neu eingerichtet. Kulturministerin Birgit Hesse hat Dr. Jens Auer heute an seinem ersten Arbeitstag in Schwerin offiziell begrüßt. Zu den Aufgaben des Unterwasserarchäologen gehören die Erfassung der Bodendenkmale in den Küsten- und Binnengewässern, ihre wissenschaftliche Erforschung, die Veröffentlichung der Ergebnisse, die fachliche Beratung von Behörden, Bauherren und Planern sowie die Vorbereitung und Planung von Maßnahmen zur Bergung, Dokumentation, Sicherung und wissenschaftlichen Ausgrabung von Bodendenkmalen unter Wasser. Ein wichtiger Schwerpunkt ist auch die Ausbildung und Betreuung der ehrenamtlichen Bodendenkmalpflegerinnen und Bodendenkmalpfleger. Der neue Dezernent soll darüber hinaus eng mit dem Lehrstuhl für Ur- und Frühgeschichte der Universität Rostock zusammenarbeiten.

3. Mai 2018: Gedenkstätte saniert 

Bildungsministerin Birgit Hesse hat die Gedenkstätte für die Opfer des „Cap Arcona“-Untergangs auf der Insel Poel nach umfangreichen Sanierungsarbeiten wiedereröffnet. Die Landeszentrale für politische Bildung hat das Projekt mit 25.900 Euro unterstützt. Das Landesamt für innere Verwaltung steuerte über das Gräbergesetz 70.844 Euro bei. Die Gedenkstätte erinnert an eine der größten Katastrophen am Ende des Zweiten Weltkriegs. Beim Untergang der KZ-Häftlingsschiffe „Cap Arcona“ und „Thielbek“ kamen über 7.000 Häftlinge in der Lübecker Bucht ums Leben. Nur wenige Hundert konnten sich retten.

30. April 2018: Seit 35 Jahren Theaterchef

Kulturministerin Birgit Hesse hat dem Intendanten der Vorpommerschen Landesbühne Anklam, Dr. Wolfgang Bordel, zum 35. Dienstjubiläum gratuliert. Seit dem 1. Mai 1983 ist er Chef des Theaters in Anklam. „Wolfgang Bordel ist der Dienstälteste unter den Theaterintendanten in Mecklenburg-Vorpommern. Dazu gratuliere ich herzlich. Als Chef des Theaters in Anklam hat er viel erlebt und bewegt“, sagte Kulturministerin Birgit Hesse. „Mit viel Engagement hat sich Wolfang Bordel für weitere Spielstätten in Heringsdorf, Zinnowitz und Barth eingesetzt und sorgt für ein kulturelles Programm. Im Sommer begeistern die Schauspielerinnen und Schauspieler mit den Vineta-Festspielen und den Peenespektakeln ‚Die Peene brennt‛ Einheimische und Touristen. Wolfgang Bordel ist zu verdanken, dass die Vorpommersche Landesbühne in der Region fest verankert ist. Er ist ein Identitätsstifter für die Region und ein verdienter Kulturpreisträger des Landes“, betonte Hesse.

27. April 2018: Kulturportal für MV vor zwei Jahren gestartet

Seit zwei Jahren können sich Kulturschaffende und Kreative in Mecklenburg-Vorpommern unter der gemeinsamen Adresse www.kultur-mv.de präsentieren. Am 28. April 2016 haben das Land und der Tourismusverband MV das offizielle Kulturportal für Mecklenburg-Vorpommern in seiner jetzigen Form gestartet. In dem digitalen Informationsangebot machen heute 373 Kultur-Anbieter auf ihre Angebote aufmerksam. Dazu zählen Galerien, Museen, Theater, Kunstvereine und freischaffende Künstlerinnen und Künstler. Der Terminkalender führt knapp 760 Veranstaltungen und über 70 Ausstellungen auf (Stand: 17 April).

 „Das Kulturportal ist mehr als ein Schaufenster der Kulturszene in Mecklenburg-Vorpommern“, sagte Kulturministerin Birgit Hesse. „Porträts stellen Kulturschaffende und ihre kreativen Ideen vor. In Reportagen können wir Ateliers besuchen oder am kulturellen Dorfleben teilhaben. Und manchmal gibt es auch einen Blick hinter die Kulissen. Besonders beliebt sind die Ferientipps. Und im Mai dürfen wir auf die Serie ‚Kultur in Neubrandenburg -Tipps aus der Vier-Tore-Stadt‛ gespannt sein. Ich freue mich darüber, dass bislang 160.000 Interessierte unser Portal besucht haben. In diesem Jahr waren es bislang 10.000 Nutzerinnen und Nutzer pro Monat“, betonte Hesse.

 Konzipiert und programmiert wurde das neue Kulturportal MV von der Rostocker Werbeagentur WERK3. Die farbmedia GbR in Schwerin ist für die inhaltliche Betreuung und Pflege des Portals zuständig. Die Aktualisierung der Internetseiten von Kulturschaffenden nehmen die Nutzerinnen und Nutzer selbst vor. Wer Veranstaltungen bekannt machen möchte, meldet sich im Portal an und erhält nach einer Prüfung durch die Redaktion einen Zugang. Gefördert wird das Kulturportal durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, das auch den technischen Betrieb übernimmt.

 „Das Kulturportal lebt vom Mitmachen. Ich danke den Redakteurinnen und Redakteuren, die uns in über 500 redaktionellen Texten Lust auf Kultur in unserem Land gemacht haben. Auch über Twitter, Facebook und Instagram informiert die Redaktion. Bei Facebook gibt es allein 6.500 Abonnentinnen und Abonnenten“, erläuterte Kulturministerin Hesse. „Genauso wichtig sind aber die Kulturschaffenden. Ich würde mich darüber freuen, wenn sich weitere Künstlerinnen und Künstler, Einrichtungen, Vereine und Initiativen in Mecklenburg-Vorpommern ein Profil anlegen und über ihre Angebote informieren, damit wir sagen können: Wer wissen möchte, was los ist, schaut ins Kulturportal.“

26. April 2018: Vier Gewinner beim Medienkompetenzpreis

In Rostock ist zum Auftakt des Filmfestivals FiSH der Medienkompetenzpreis des Landes überreicht worden. Insgesamt wurden vier Projekte ausgezeichnet. In der Kategorie „Außerschulische Projekte” wurden der Jugendmedienverband MV für das medienübergreifende Projekt „ß-Kongress” und das Kultur- und Initiativhaus Greifswald für das Audio-Projekt „VeRa ein Radioprojekt der Bildungsinitiative verquer” ausgezeichnet. Sie erhielten dafür 1000 bzw. 500 Euro. In der Kategorie „Schulische Projekte” gewannen die Schülerzeitung „Copy Left” der Regionalen Schule „Am Grünen Berg” in Bergen und das Audio-Projekt „Lat di wat vertellen” der „anderen Grundschule” Groß Nemerow. Sie erhielten dafür jeweils 750 Euro.

21. April 2018: Bodendenkmalpfleger tagen in Stralsund

Die 60. Regionaltagung der ehrenamtlichen Bodendenkmalpflegerinnen und -denkmalpfleger für Ostmecklenburg und Vorpommern hat Kulturstaatssekretär Sebastian Schröder heute zum Anlass genommen, diesen für ihre unermüdliche Arbeit zu danken. „Mit ihrer Ortskenntnis und ihrem Engagement tragen sie erheblich dazu bei, Bodenschätze aufzuspüren und zu erforschen. Mecklenburg-Vorpommern kann auch dank ihrer Hilfe ein reiches kulturelles Erbe vorweisen“, betonte Schröder. Gemäß Landesdenkmalschutzgesetz seien es „quasi hoheitliche Aufgaben“, die die Ehrenamtlichen wahrnähmen.

148 ehrenamtliche Bodendenkmalpflegerinnen und Bodendenkmalpfleger engagieren sich in MV. Sie werden vom Land ernannt und tragen durch ihren Einsatz vor Ort gemeinsam mit den hauptamtlich Tätigen zum Schutz des Kulturgutes Mecklenburg-Vorpommerns bei.

26. März 2018: „Land in Sicht” verdoppelt Besucherzahl

Anfang März ist die Ausstellung „Land in Sicht – Die Kunstankäufe des Landes Mecklenburg-Vorpommern 2015/2016/2017“ zu Ende gegangen. Drei Monate lang war sie in Güstrow zu sehen gewesen. Kulturministerin Birgit Hesse zieht eine positive Bilanz: 1200 Besucherinnen und Besucher hatten den Weg ins Schloss Güstrow gefunden, um die Kunstankäufe des Landes zu sehen. Damit hat sich die Besucherzahl gegenüber der vorangegangenen Ausstellung im Jahr 2014 verdoppelt.

23. März 2018: „Die Dänen“ sind in Greifswald

Zur Eröffnung der Ausstellung „Die Dänen“ würdigte Kulturministerin Birgit Hesse die Schenkung des Privatsammlers Christoph Müller. „Allerspätestens mit der hier zu bestaunenden Sammlung dänischer Romantiker und Realisten ist sein Name fest verbunden mit der Kunstlandschaft Mecklenburg-Vorpommerns. Mit seiner Schenkung hat er uns die größte zusammenhängende Sammlung ihrer Art in einem deutschen Museum beschert“, sagte sie in Greifswald.

16. März 2018: 28. Kunstschau in Ahrenshoop eröffnet

Kulturstaatssekretär Sebastian Schröder hat die diesjährige Landeskunstschau im Kunstmuseum Ahrenshoop eröffnet. Unter dem Titel „Luftlinie“ zeigt der Künstlerbund Mecklenburg-Vorpommern rund 60 Werke von einheimischen Künstlerinnen und Künstlern und erstmals von Gästen aus dem Ostseeraum. 

27. Februar 2018: Höherer Zuschuss für Theater in Parchim

Das Land verstärkt seine finanzielle Unterstützung für die notwendigen baulichen Maßnahmen für die Theaterspielstätte am Standort Parchim. Das hat das Kabinett in seiner Sitzung beschlossen. Das Land will sich zu 50 Prozent, höchstens jedoch mit sieben Millionen Euro an den Baumaßnahmen beteiligen. Ursprünglich waren fünf Millionen Euro vorgesehen. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und sind für den Umbau der ehemaligen Eldemühle zur "Kulturmühle Parchim" bestimmt.

„Das Junge Staatstheater Parchim und die Fritz-Reuter-Bühne sollen die Kulturmühle Parchim mit Leben füllen”, sagte Kulturministerin Birgit Hesse. „Die Baumaßnahmen sind notwendig, damit das Junge Staatstheater wieder ein eigenes Haus erhält. Die Schauspielerinnen und Schauspieler der Fritz-Reuter-Bühne sollen das Programm in Parchim bereichern. Mit der Erhöhung der Fördermittel zeigt das Land, dass es aktuelle Entwicklungen nicht ausblendet. Wichtig ist vor allem, dass die Planungen rasch weitergehen und die Baumaßnahmen bald beginnen, denn die EU-Fördermittel müssen bis zum Ende des Jahres 2023 abgerechnet sein.” 

22. Februar 2018: Denkmalpreise ausgeschrieben

Wer erhält dieses Jahr den Friedrich-Lisch-Denkmalpreis und den „Denk mal! Preis für Kinder und Jugendliche"? Für beide Ausschreibungen können bis zum 31. Mai Vorschläge im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur eingereicht werden. „Denkmale sind wichtige Zeugnisse unserer Heimatgeschichte“, bekräftigte Kulturministerin Birgit Hesse. „Mit den Preisen ehren wir Menschen, die sich auf dem Gebiet der Denkmalpflege verdient gemacht haben. Ich freue mich darauf, wenn wir in diesem Jahr beim Tag des offenen Denkmals tolle Projekte vorstellen können und so unsere Geschichte stärker ins öffentliche Bewusstsein rückt“, sagte Hesse. Der Friedrich-Lisch-Denkmalpreis und der Denk mal! Preis für Kinder und Jugendliche werden am 9. September 2018 bei der zentralen Veranstaltung am bundesweiten Tag des offenen Denkmals verliehen. Der Friedrich-Lisch-Denkmalpreis ist mit 4.000 Euro dotiert, der Denk mal! Preis für Kinder und Jugendliche ist mit 700 Euro dotiert.

20. Februar 2018: Theaterwochen für Schüler beginnen

Theater sehen, erleben, aktiv erfahren, begegnen, entdecken - kurz: Theater in Sicht. Mit diesem Motto gehen die Schultheaterwochen für Schüler/innen aller Altersgruppen in Mecklenburg -Vorpommern in ihr zweites Jahr. Nachdem sich bereits im letzten Jahr viele Theater der Initiative des Theaters Vorpommern angeschlossen haben, werden nun erstmalig vom 20. Februar bis zum 2. März 2018 alle Theater in MV mit an Bord sein und so flächendeckend allen Schüler/innen eine Auswahl ihres Abendspielplans zu schulfreundlichen Zeiten präsentieren. Ob Schauspiel oder Ballett, Musical, Oper oder Konzert – die Welt des Theaters wartet darauf, entdeckt zu werden!

Neben den Vorstellungen gibt es ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm und zahlreiche theaterpädagogische Begleitangebote. Fortbildungen für Lehrer/innen, Workshops, Probenbesuche und Mitmachevents führen Groß und Klein in die Welt des Theaters. Welche Berufe gibt es am Theater? Was ist ein „Inspizient“? Diesen und anderen Geheimnissen können Klassen bei den Theaterführungen auf die Spur kommen und Orte kennenlernen, die dem Zuschauer normalerweise verborgen bleiben. 

Mit dabei sind das Mecklenburgische Staatstheater mit den Standorten Schwerin und Parchim, das Volkstheater Rostock, die Theater- und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz mit Bühnen in beiden Orten, die Vorpommersche Landesbühne mit Spielstätten in Anklam, Zinnowitz und Barth sowie das Theater Vorpommern mit seinen Spielorten Greifswald, Stralsund und Putbus. Die Theaterwochen für Schüler/innen in Mecklenburg-Vorpommern werden durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur gefördert.

25. Januar 2018: Land unterstützt Theaterwochen

Die landesweiten Theaterwochen stoßen bei Schulen auf großes Interesse. Unter dem Motto „Theater in Sicht“ laden Landesbühnen, Stadt- und Staatstheater in Mecklenburg-Vorpommern Schülerinnen und Schüler vom 20. Februar bis 2. März 2018 ein, Theatervorstellungen zu besuchen. Die Bühnen bieten ein Programm, das sich speziell an Kinder und Jugendliche richtet. Aber auch Inszenierungen des Abendspielplans sind in der Schulzeit zu erleben. Karten für Vorstellungen sind noch erhältlich. „Theater in Sicht“ findet zum zweiten Mal statt. Das Land unterstützt die Theaterwochen wie im Vorjahr mit 10.000 Euro. Mehr Infos - hier

24. Januar 2018: Kulturverein Nordischer Klang erhält Födermittel

Das Festival Nordischer Klang ist Deutschlands größtes Kulturfestival für Musik und Kunst nordeuropäischer Länder, das alljährlich im Mai in der Universitäts- und Hansestadt Greifswald stattfindet. Nach dem Erfolg des ersten europapolitischen Kolloquiums im Rahmen des Nordischen Klangs 2017 unter dem Thema „Rechtspopulismus in Nordeuropa“ wird dieses Format in der Europawoche wieder angeboten. In diesem Jahr steht das Kolloquium unter dem Thema „Geschlechtergerechtigkeit in Nordeuropa – Ziel erreicht oder Stagnation?“ Damit setzt das Festival über sein kulturelles Programm hinaus erneut einen unmittelbar europapolitischen Schwerpunkt. 

 Für das Projekt erhält der Kulturverein Nordischer Klang e.V. Greifswald eine Zuwendung in Höhe von 1.000 EUR aus Mitteln zur „Förderung des Europagedankens und der europäischen Integration.“

19. Januar 2018: Land unterstützt Theaterfreunde Schwerin

Das Land will die Bürgerstiftung der Theaterfreunde Schwerin beim Einwerben von weiteren Stiftungsgeldern unterstützen. Die Stiftung feiert in diesem Jahr ihr 15-jähriges Bestehen. Die Landesregierung hat den Theaterfreunden einen Zuschuss in Höhe von bis zu 25.000 Euro in Aussicht gestellt, wenn der gleiche Betrag parallel von theaterbegeisterten Bürgerinnen und Bürgern aufgebracht wird. Am Ende könnten auf diesem Weg 50.000 Euro zusammenkommen.

Die Bürgerstiftung der Theaterfreunde Schwerin ist nach eigenen Angaben die erste Bürgerstiftung an einem deutschen Theater. Laut Stiftung betrug das Stiftungsvermögen bei der Gründung 65.000 Euro. Inzwischen hat es sich durch viele Zustiftungen auf fast 400.000 Euro erhöht. Ziel ist es, das Mecklenburgische Staatstheater in seiner bisherigen Vielfalt an Angeboten zu erhalten und zu fördern.

19. Januar 2018: Plattdeutsch-Wettbewerb beginnt

Am Wochenende beweisen wieder Kinder und Jugendliche, wie gut ihre Niederdeutschkenntnisse sind. Am Sonnabend beginnt der Plattdeutsch-Wettbewerb des Landes. Er steht unter dem Motto „Kiek achtern Horizont – Liehr Plattdüütsch!“ Bei der ersten der vier Regionalveranstaltungen treffen sich rund 50 Kinder und Jugendliche in der Käthe-Kollwitz-Grundschule in Greifswald. Unterstützt wird die Auftaktveranstaltung durch das Kompetenzzentrum für Niederdeutschdidaktik der Universität Greifswald.

 „An den Wettbewerben in den Schulamtsbereichen Rostock, Schwerin, Neubrandenburg und Greifswald wollen sich insgesamt 350 Kinder und Jugendliche  beteiligen. Auch Schülerinnen und Schüler, die in Plattdeutschvereinen aktiv sind, sind dabei“, sagte Bildungsministerin Birgit Hesse.

Das Land finanziert den Wettbewerb mit 31.500 Euro. Seit dem Jahr 2013 wird er durch das Institut für Qualitätsentwicklung (IQ M-V) des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur organisiert und durchgeführt. Die weiteren Regionalveranstaltungen finden für die Schulamtsbereiche Rostock am 20. Februar 2018 in Güstrow, für Neubrandenburg am 10. März 2018 in Demmin und für Schwerin am 17. März 2018 in Crivitz statt. 

5. Januar 2018: Vorschläge für Immaterielles Kulturerbe

Das Nutzen der Zeesboote in der Boddenlandschaft, das Bemalen der Holztüren auf dem Darß und das Mecklenburger Alphorn sind im dritten Bewerbungszyklus als Vorschläge für die Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes der UNESCO im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur eingegangen. Insgesamt liegen sieben Anträge vor. Bis zum 15. April 2018 müssen die Länder eine Vorauswahl treffen und die Vorschläge an die Kultusministerkonferenz (KMK) übermitteln. Mehr Infos - hier 

29. Dezember 2017: Neue Regeln für Kulturförderung

Weniger Bürokratie und mehr Zeit für Kunst und Kultur: Kulturschaffende, Träger und Einrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern können die Kulturfördermittel des Landes vom kommenden Jahr an unter vereinfachten Bedingungen erhalten. Die neuen Regeln für die Kulturförderung treten zum 1. Januar 2018 in Kraft. Die entsprechende Richtlinie ist auf der Internetseite des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur einsehbar. Dort stehen auch Hinweise für Zuwendungsempfänger zum Herunterladen bereit. Mehr Infos - hier

27. Dezember 2017: Land unterstützt Sicherung von Kulturgütern

Historische Baupläne und Schriften, Fotos und andere Archivalien: Das Land hat in diesem Jahr die Sicherung von schriftlichen und audiovisuellen Kulturgütern mit rund 170.000 Euro unterstützt. Die Kulturfördermittel stammen aus dem gleichnamigen Sonderförderprogramm. Mit dem Programm sollen Projekte unterstützt werden, bei denen einzigartige Kulturgüter mit einer erheblichen Bedeutung für das Land Mecklenburg-Vorpommern vor einer Beschädigung, dem Verlust oder der Vernichtung bewahrt werden können. Mehr Infos - hier

22. Dezember 2017: Stadtgeschichtliches Museum in neuem Gewand

In Wismar ist heute das Stadtgeschichtliche Museum der Hansestadt nach 7-jähriger Renovierung und Instandsetzung feierlich eröffnet worden. Das Kulturministerium hat in dieser Zeit einzelne Schritte mit insgesamt 124.282 Euro unterstützt. Mehr Infos - hier

22. Dezember 2017: Künstlerischer Nachwuchs gefördert

Das Land hat in diesem Jahr verschiedene Projekte zur Förderung des künstlerischen Nachwuchses mit 81.695 Euro unterstützt. Über das Nachwuchskünstlerförderwerk stehen pro Jahr insgesamt 100.000 Euro zur Verfügung, mit denen künstlerische Talente von Kindern und Jugendlichen in Mecklenburg-Vorpommern gefördert werden können. Die künstlerische Nachwuchsförderung deckt die Genres Musik, Bildende Kunst, Theater/Tanz, Film/Medien, genreübergreifende Künste und Literatur einschließlich Niederdeutsch ab. Mehr Infos - hier

18. Dezember 2017: Theaterreform im Osten des Landes geht weiter

Die Träger des Theaters Vorpommern und der Theater- und Orchestergesellschaft Neubrandenburg/Neustrelitz haben bei ihrem Treffen in Schwerin zur Zukunft der Theater im Osten des Landes ein alternatives Modell für Strukturveränderungen der Häuser ins Spiel gebracht. Neben dem Angebot des Landes zu einer Fusion des Theaters Vorpommern mit der Theater- und Orchestergesellschaft Neubrandenburg/Neustrelitz möchten die Träger ein sogenanntes Kooperationsmodell prüfen. Mit diesem Modell sollen vergleichbare Ziele erreicht werden wie mit einer Fusion. Dabei sollen die Theatergesellschaften aber selbstständig bleiben. Mehr Infos - hier

15. Dezember 2017: Happy End auf dem Dachboden

Der Landesbibliothek in Schwerin gelang ein spektakulärer Erfolg beim Auffinden von vermisstem Kulturgut. Anhand eines Sucheintrags in der Datenbank „Lost Art“ konnte eine Handschrift aus dem 16. Jahrhundert in den Buchbestand zurückgeholt werden. Der insgesamt sieben Werke umfassende Band war in den Nachkriegstagen verloren gegangen, nachdem er im März 1944 mit anderen Kostbarkeiten in einen Salzstollen bei Staßfurt (Sachsen-Anhalt) gebracht worden war. Mehr Infos - hier

5. Dezember 2017: Künstlerstipendien - jetzt bewerben

Das Land vergibt im kommenden Jahr wieder Aufenthalts-, Arbeits- und Reisestipendien in den Bereichen Bildende Kunst/Fotografie, Darstellende Kunst/Tanzperformance, Musik/Komposition, Literatur und spartenübergreifende Vorhaben. Bewerbungen müssen bis zum 15. Januar 2018 (Poststempel) im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Schwerin eingehen. Im kommenden Jahr stehen insgesamt 60.000 Euro für die Künstlerstipendien bereit. Mehr Infos - hier

1. Dezember 2017: Land in Sicht - Kunsteinkäufe in neuer Ausstellung

Seit 2011 präsentieren das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern und das Staatliche Museum Schwerin gemeinsam im Dreijahresrhythmus auf Schloss Güstrow die Kunstankäufe des Landes. Diesmal sind es 116 Werke, die in den Ateliers von 23 Künstlern für insgesamt 131.000 € erworben wurden. Die Kunstsammlung des Landes Mecklenburg-Vorpommern kann damit mit zahlreichen weiteren, auch international gültigen Positionen aufwarten. Mehr Infos - hier

24. November 2017: Land kauft Kunst

Das Land hat im Jahr 2017 den Bestand seiner Kunstsammlung erweitert. Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur hat in diesem Jahr erneut 51.000 Euro für den Kunstankauf bereitgestellt. Bei den Ankäufen handelt es sich um 32 Arbeiten von drei Künstlerinnen und sechs Künstlern aus der Region. Eine Kunstkommission wählt jährlich aus, von welchen Künstlerinnen und Künstlern Werke angekauft werden. Der Kommission gehören Vertreterinnen und Vertreter der Kunstsammlungen bzw. der Kunstszene des Landes an. Mehr Infos - hier

22. November 2017: Förderung für Schönberger Musiksommer 

Das Land hat in diesem Jahr den Schönberger Musiksommer mit 5200 Euro unterstützt. Die Evangelische Kirchengemeinde Schönberg/Mecklenburg erhielt die Kulturfördermittel zur Finanzierung der Konzerte in der St.-Laurentiuskirche in Schönberg im Landkreis Nordwestmecklenburg. Den Schönberger Musiksommer gibt es seit dem Jahr 1987. Er fand 2017 zum 31. Mal statt. 

13. November 2017: Landeskulturkonferenz in Schwerin

Kulturschaffende, Vertreterinnen und Vertreter von Verbänden, Kommunen und die Landesregierung haben heute auf der Landeskulturkonferenz in Schwerin beraten, wie Kunst und Kulturangebote in Mecklenburg-Vorpommern noch stärker von Einheimischen und Touristen wahrgenommen werden können. Mehr Infos - hier

25. Oktober 2017: Mehr Zeit für Kunst und Kultur

Kulturschaffende, Träger und Einrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern sollen die Kulturfördermittel des Landes künftig unter erleichterten Bedingungen erhalten. Das Land hat die entsprechende Richtlinie jetzt veröffentlicht. Mehr Infos - hier

10. Oktober 2017: Preise für Geschichtswettbewerb verliehen

Bildungsministerin Birgit Hesse hat heute die Auszeichnungen des diesjährigen Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten und der Körber-Stiftung an die Gewinnerinnen und Gewinner aus Mecklenburg-Vorpommern übergeben. Mehr Infos - hier

28. September 2017: Sonderausstellung „Blutiges Gold – Macht und Gewalt in der Bronzezeit“

Die große Schlacht vor über 3200 Jahren im Tollensetal steht von Oktober an im Mittelpunkt des Archäologischen Freilichtmuseums Groß Raden. Die Sonderausstellung „Blutiges Gold – Macht und Gewalt in der Bronzezeit“ zeigt Licht- und Schattenseiten einer lange vergangenen Zeit, die durchaus Bezüge zur Gegenwart aufweist. Kulturministerin Birgit Hesse wird die Sonderausstellung am Donnerstag, 5. Oktober 2017, um 18 Uhr eröffnen. Die Archäologie-Schau ist dann für ein Jahr lang im Museumsgebäude des Freilichtmuseums zu sehen.

31. August 2017: Gewinner der Denkmalpreise stehen fest

Geteilte Freude ist doppelte Freude: Wenn Kulturministerin Birgit Hesse am 10. September die diesjährigen Preise in der Denkmalpflege verleiht, beglückwünscht sie gleich vier Gewinnerinnen und Gewinner. Mehr Infos - hier

18. August 2017: Land fördert Festspiele Wismar

Das Land unterstützt in diesem Jahr die Festspiele Wismar bei der Anschaffung von 16 Funkmikrofonen. Die Fördermittel in Höhe von 10.000 Euro stammen aus dem Kulturfördersonderprogramm für Investitionen.

15. August 2017: Weniger Bürokratie bei Kulturförderung

Die Kulturförderung in Mecklenburg-Vorpommern soll künftig unter erleichterten Bedingungen ablaufen. Das Land will das Antrags- und Bewilligungsverfahren für Kulturfördermittel ändern und für Kulturschaffende den Abruf der Mittel erleichtern. Die Vereinfachungen sollen bereits für die Förderanträge für das Jahr 2018 gelten und beim kommenden Antragsverfahren berücksichtigt werden. Vertreterinnen und Vertreter der Kulturabteilung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur haben heute in Schwerin die Landesverbände über die Änderungen informiert. Mehr Infos - hier

8. August 2017: 600.000 Euro für Fachstelle beim Museumsverband

Nicht-kommerzielle Museen und museale Einrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern sollen bei der inhaltlichen Arbeit besser begleitet werden. Mit einer Landesfachstelle will der Museumsverband das Beratungs-, Fortbildungs- und Dienstleistungsangebot für öffentliche Museen verstärken. Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur und der Museumsverband haben heute in Schwerin eine entsprechende Vereinbarung geschlossen. Das Land fördert die Arbeit der Landesfachstelle über einen Zeitraum von fünf Jahren mit jährlich bis zu 120.000 Euro.

4. August 2017: Landesweite Kunstschau eröffnet

In Rostock präsentieren 52 Künstlerinnen und Künstler aus Mecklenburg-Vorpommern von heute an ihre zeitgenössischen Werke, die sich thematisch mit dem 500-jährigen Reformationsjubiläum beschäftigen. Kulturstaatssekretär Sebastian Schröder eröffnet am Abend die 27. Landesweite Kunstschau des Künstlerbundes Mecklenburg-Vorpommern in der Petrikirche in Rostock. Die Kunstwerke sind bis zum 3. September 2017 in der Nikolaikirche, der Petrikirche, dem Zentrum Kirchlicher Dienste und im Kunstverein Rostock zu sehen.

25. Juli 2017: Tag des offenen Denkmals in Bad Doberan

Der bundesweite Tag des offenen Denkmals steht in diesem Jahr unter dem Motto "Macht und Pracht". Die zentrale Eröffnungsveranstaltung des Landes Mecklenburg-Vorpommern findet am Sonntag, dem 10. September 2017, im ehemaligen Zisterzienserkloster Bad Doberan im Landkreis Rostock statt.

5. Juli 2017: bernsteinSchule ist Partnerschule der Festspiele

Bildungsministerin Birgit Hesse und Festspielintendant Dr. Markus Fein stellten heute die Partnerschule 2018 der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern vor. Die bernsteinSchule in Ribnitz-Damgarten hat die neue Ausschreibung des Bildungsministeriums und der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern gewonnen. Die 700 Schülerinnen und Schüler des regionalen Schulzentrums werden in enger Zusammenarbeit mit den Festspielen MV im Schuljahr 2017/18 musikalische Projekte wie Workshops, Kurzkonzerte und Gespräche mit Festspielkünstlern in der Schule durchführen. Der Höhepunkt ist ein Konzert mit Festspielkünstlern, das die Schülerinnen und Schüler selber organisieren.

20. Juni 2017: Kulturministerin gratuliert Kulturtalent

Der Reetdachdecker-Meister Joachim Schröter aus Vielank ist von der Unesco im Juni 2017 zum Kulturtalent ernannt worden. Kulturministerin Birgit Hesse hat dem 58-Jährigen zu dieser Auszeichnung gratuliert. Seit Juli 2016 stellt die Deutsche UNESCO-Kommission über 12 Monate 12 Kulturtalente vor und zeigt, wie sie das Immaterielle Kulturerbe weiterentwickeln.

16. Juni 2017: Land fördert Aufbau eines Theaterstudios

Das Land unterstützt in diesem Jahr die Jüdische Gemeinde in Rostock beim Aufbau eines Theaterstudios mit Kulturfördermitteln in Höhe von 8.000 Euro. Ziel ist es, ein regelmäßiges künstlerisches, interkulturelles und interreligiöses Angebot für russisch- und deutschsprachige Rostockerinnen und Rostocker zu schaffen. Laiendarstellerinnen und -darsteller können sich in den Sparten Puppenspiel, Darstellendes Spiel mit Kindern und Jugendlichen sowie Darstellendes Spiel mit Erwachsenen beteiligen.

14. Juni 2017: Digitale Bibliothek gestartet

Historische Bücher, alte Chroniken und bedeutende Handschriften können jetzt online eingesehen werden. Die Digitale Bibliothek des Landes bietet 3,2 Millionen Internetseiten über kulturhistorische Werke, die für die Landesgeschichte von großer Bedeutung sind. Wissenschaftsministerin Birgit Hesse hat die Digitale Bibliothek Mecklenburg-Vorpommern heute in Greifswald offiziell gestartet. 11 Archive, acht Bibliotheken, zwei Museen und mehrere wissenschaftliche Sammlungen präsentieren fast 30.000 Objekte.

7. Juni 2017: 50.000 Euro für Kunsthaus Neustrelitz

Die Kinder- und Jugendkunstschule in Neustrelitz erhält in diesem Jahr mehr Geld. Das Land unterstützt den Trägerverein Kunsthaus Neustrelitz e. V. im Jahr 2017 mit Mitteln der allgemeinen Kulturförderung in Höhe von 50.000 Euro. Im vergangenen Jahr hatte die Kinder- und Jugendkunstschule Neustrelitz 26.250 Euro erhalten. Darüber hinaus darf sich das Kunsthaus Neustrelitz erstmals „Staatlich anerkannte Kinder- und Jugendkunstschule in Mecklenburg-Vorpommern“ nennen.

26. Mai 2017: Land unterstützt Aufbereitung des SVZ-Fotoarchivs

Das Land unterstützt in diesem Jahr die Aufbereitung und Sicherung des Fotoarchivs der Schweriner Volkszeitung. Für die Sichtung und archivgerechte Erhaltung des SVZ-Archivs, das sich im Besitz der Landeshauptstadt Schwerin befindet, stellt das Land Kulturfördermittel in Höhe von 24.000 Euro bereit. Die Landeshauptstadt hat mit dem Vertrag über die Überlassung des SVZ-Fotoarchivs einen Bestand von ca. 300.000 Fotografien in ihr Eigentum übernommen.

18. Mai 2017: Einsendefrist verlängert

Weil für den Landesdenkmalpreis 2017 erst weniger als zehn Vorschläge eingegangen sind, hat das Bildungsministerium die Einsendefrist um zwei Wochen bis zum 15. Juni verlängert. Darüber hinaus will das Land mit einem neuen Faltblatt die Denkmalpreise bekannter machen. Der Friedrich-Lisch-Denkmalpreis ist mit 4000 Euro, der „Denk mal!”-Preis für Kinder und Jugendliche mit 700 Euro dotiert - hier der Überblick. Beide Auszeichnungen werden am 10. September bei der zentralen Landesveranstaltung zum Tag des offenen Denkmals vergeben. Selbst kann man sich nicht für den Preis bewerben - der Vorschlag muss von anderen kommen. Bewertet werden die Vorschläge von einer Fachkommission.

22. April 2017: Kulturpreis des Landes ausgelobt

Das Land Mecklenburg-Vorpommern lobt im Jahr 2017 wieder einen Kulturpreis als Haupt- und Förderpreis aus. Die Auszeichnungen werden durch den Ministerpräsidenten verliehen. Vorschläge für Preisträgerinnen und Preisträger müssen bis 1. Juli 2017 (Poststempel) im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur eingehen. „Mit dem Landeskulturpreis werden jene Bürgerinnen und Bürger, Vereine oder Gruppen geehrt, die das Kulturleben in Mecklenburg-Vorpommern in außerordentlicher Art und Weise bereichern“, erläuterte Kulturministerin Birgit Hesse. „Um zu zeigen, dass wir dieses Engagement nicht als selbstverständlich ansehen, vergibt das Land alljährlich eine Auszeichnung.“
Der Förderpreis soll wie der Hauptpreis Leistungen von höchster Qualität anerkennen und besonders innovative Projekte berücksichtigen. Vorausgesetzt wird ein enger Bezug zu Land und Leuten. Der Hauptpreis ist mit 10.000 Euro, der Förderpreis mit 5.000 Euro dotiert. Eine Künstlerin oder ein Künstler, eine Persönlichkeit oder eine Gruppe soll diesen Preis nur einmal erhalten.
Einzureichen sind die Vorschläge im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern, Werderstr. 124 in 19055 Schwerin. Selbstbewerbungen sind nicht möglich. Im Jahr 2016 ging der Landeskulturpreis an den Ballettdirektor und Chefchoreographen am Theater Vorpommern, Ralf Dörnen. Der Schönberger Musiksommer hatte den Kulturförderpreis erhalten.
Weitere Informationen und Bewerbungsbedingungen im Internet unter www.bm.regierung-mv.de in der Rubrik „Kultur“, Stichwort „Kulturpreise“.

5. April 2017: 11,5 Millionen Euro für Kulturförderung

Das Land hat im vergangenen Jahr für ca. 280 Projekte bzw. Einrichtungen Mittel der allgemeinen Kulturförderung bewilligt. Kulturträger mit Projekten, die eine Laufzeit von mehreren Jahren haben, nehmen die Fördermittel teilweise erst in diesem Jahr in Anspruch. Eine Übersicht über die geförderten Kulturprojekte ist auf der Internetseite des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur einsehbar. Im Haushaltsjahr 2016 standen erstmals Mittel in Höhe von 11,5 Mio. Euro für die Kulturförderung zur Verfügung. Gegenüber den Vorjahren ist das eine Steigerung um 22 Prozent.
Mit den Mitteln der allgemeinen Kulturförderung unterstützt das Land alle Kulturbereiche. Um Fördermittel zu erhalten, müssen Projektträger bzw. Einrichtungen einen entsprechenden Antrag stellen. Im Jahr 2017 hat das Land wieder verschiedene Sonderförderprogramme aufgelegt, um die Kulturszene zu unterstützen. Dazu zählen beispielsweise ein Investitionsprogramm, das Landesprogramm zur Sicherung von schriftlichen und audiovisuellen Kulturgütern, die Projektförderung im Rahmen des Landesprogramms „Meine Heimat – mein Modernes Mecklenburg-Vorpommern“ und ein Landesprogramm zur Erinnerungskultur.
Weitere Informationen unter www.bm.regierung-mv.de in der Rubrik „Kultur“, Stichwort „Kulturförderung“.

30. März 2017: Denkmalpreise des Landes ausgeschrieben

Kulturministerin Birgit Hesse ruft dazu auf, Vorschläge für Preisträgerinnen und Preisträger der diesjährigen Denkmalpreise zu machen. Das Land Mecklenburg-Vorpommern vergibt auch im Jahr 2017 den Friedrich-Lisch-Denkmalpreis und den „Denk mal! Preis für Kinder und Jugendliche“. Vorschläge für Preisträgerinnen und Preisträger müssen bis zum 31. Mai 2017 (Poststempel) im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur eingehen.
Der Friedrich-Lisch-Denkmalpreis und der Denk mal! Preis für Kinder und Jugendliche werden am 10. September 2017 bei der zentralen Landesveranstaltung am bundesweiten Tag des offenen Denkmals verliehen. Der Friedrich-Lisch-Denkmalpreis ist mit 4.000 Euro dotiert, der Denk mal! Preis für Kinder und Jugendliche ist mit 700 Euro dotiert.
Die Bewertung der Vorschläge erfolgt durch eine Fachkommission. Vorschläge können durch Vereine, Verbände, Institutionen, staatliche und kommunale Verwaltungen sowie Einzelpersonen eingereicht werden. Bitte reichen Sie die Vorschläge unter folgender Adresse ein:

Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Mecklenburg-Vorpommern
19048 Schwerin

Fax: 0385 588-7082
E-Mail: poststelle@remove-this.bm.mv-regierung.de

Der

  • vorbildliche Leistungen zur Rettung und zur Erhaltung von Bau- und Kunstdenkmalen oder von archäologischen Denkmalen in Mecklenburg-Vorpommern
  •  die überzeugende Verbreitung des Denkmalpflegegedankens in der Öffentlichkeit
  • hervorragende wissenschaftliche Leistungen zur Theorie und Praxis der Denkmalpflege
  • die Nutzung traditioneller oder innovativer Handwerkstechniken oder langjähriges herausragendes Wirken auf dem Gebiet der Bau- und Kunstdenkmalpflege oder der archäologischen Denkmalpflege.

Eigenbewerbungen sind nicht möglich.

16. März 2017: Landeskulturrat neu berufen

Kulturministerin Birgit Hesse hat in Schwerin den Landeskulturrat neu berufen. Das Gremium hat 19 Sitze. Den Vorsitz hat erneut Dr. Michael Körner übernommen. Er stand auch in der vergangenen Legislaturperiode dem Landeskulturrat vor. Stellvertretende Vorsitzende sind Dana Bauers, Dr. Jan Hofmann und Prof. Wolfgang Vogt. Das Gremium berät die Ministerin beispielsweise in kulturpolitischen Fragestellungen, zu kulturellen Zielen und zu neuen Förderschwerpunkten des Landes. Außerdem entwickelt der Landeskulturrat konzeptionelle Ideen für einzelne Kulturbereiche und gibt entsprechende Empfehlungen ab. Weitere Infos - hier

3. März 2017: Niederdeutsch ist anerkanntes Abiturfach

Niederdeutsch ist als mündliches und schriftliches Prüfungsfach im Abitur jetzt offiziell anerkannt. Das hat der Schulausschuss der Kultusministerkonferenz (KMK) mit 15 Ja-Stimmen und einer Enthaltung beschlossen. Mecklenburg-Vorpommern hatte sich in der KMK für die Aufnahme des Faches Niederdeutsch in die Liste der gegenseitig anerkannten unbefristet angebotenen länderspezifischen Prüfungsfächer in der Abiturprüfung stark gemacht. Die Anerkennung ist ein wichtiger Schritt für die Einrichtung der Profilschulen mit dem Schwerpunkt Niederdeutsch zum Schuljahr 2017/2018. Ziel des Landes ist es, die Begabtenförderung an den Gymnasien und Gesamtschulen auszubauen. Sechs Gymnasien bzw. Gesamtschulen stärken ihr Profil im Bereich Niederdeutsch und werden Schwerpunktgymnasien bzw. Schwerpunktgesamtschulen, an denen Niederdeutsch als mündliches und schriftliches Prüfungsfach im Abitur belegt werden kann.

27. Januar 2017: Langschiff der Kulturkirche St. Jakobi wiedereröffnet

Vorpommern ist um einen besonderen Kulturort reicher. Das Langschiff der Kulturkirche St. Jakobi in Stralsund ist feierlich wiedereröffnet worden. „Dieser Bau ist ein Zeugnis der Backsteingotik, diesem ehrwürdigen Baustil, der unsere Region prägt und verbindet“, sagte Kulturstaatssekretär Sebastian Schröder „Als Kulturkirche bereichert St. Jakobi Vorpommern schon länger. Das restaurierte Langschiff ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie es gelingen kann, historische Gebäude mit Leben zu füllen.“ Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur hat die Arbeiten in der Kulturkirche St. Jakobi durch die Umsetzung des Programms „Invest Ost“ begleitet. Mit diesem Förderprogramm beteiligt sich der Bund an Investitionen in national bedeutenden Kultureinrichtungen in Ostdeutschland. Für die Kulturkirche wurden in den Jahren 2015 und 2016 insgesamt 145.000 Euro zur Verfügung gestellt. Die Fördermittel des Bundes werden über die jeweiligen Länder ausgereicht. 

26. Januar 2017: 100.000 Euro zusätzlich für Projekte der Heimatpflege

Das Land will von diesem Jahr an Projekte der Heimatpflege und zur Förderung der niederdeutschen Sprache außerhalb der Schule stärker unterstützen. Für die Projektförderung im Rahmen des Landesprogramms „Meine Heimat – Mein modernes Mecklenburg-Vorpommern“ stehen insgesamt 100.000 Euro bereit. Unterstützt werden können Projekte, die der zukunftsfähigen Entwicklung der Heimatpflege oder des Plattdeutschen dienen und insbesondere junge Menschen ansprechen. Weitere Informationen zum Antragsverfahren finden Sie auf der Homepage des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur in der Rubrik „Förderungen“, Stichwort „Kulturförderung“ unter www.bm.regierung-mv.de.

13. Januar 2017: Deutscher Preis für Denkmalschutz ausgeschrieben

Kulturministerin Birgit Hesse ruft dazu auf, Vorschläge für den „Deutschen Preis für Denkmalschutz“ einzureichen. Die Auszeichnung des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz wird jährlich vergeben und ist die höchste ihrer Art in Deutschland. Das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz ist an die einzelnen Länder herangetreten mit der Bitte, die diesjährige Ausschreibung bekannt zu machen. Vorschläge für Preisträgerinnen und Preisträger müssen bis Freitag, 31. März 2017, eingereicht werden. Weitere Informationen: www.dnk.de

29. Dezember 2016: Mehr Geld für Bibliotheken

Die Bibliotheken in Mecklenburg-Vorpommern haben in diesem Jahr mehr Geld erhalten. Das Land hat 33 Einrichtungen mit Mitteln der allgemeinen Kulturförderung in Höhe von insgesamt 460.700 Euro unterstützt. Im Jahr 2015 standen 374.300 Euro für die Bibliotheken zur Verfügung.

„Bibliotheken sind wichtige Einrichtungen der kulturellen Grundversorgung“, betonte Bildungs- und Kulturministerin Birgit Hesse. „Eine stärkere Unterstützung durch das Land ist möglich, weil seit diesem Jahr zwei Millionen Euro mehr für die Kulturförderung zur Verfügung stehen. Das Land hat die allgemeine Kulturförderung im Doppelhaushalt 2016/2017 auf jährlich 11,5 Millionen Euro aufgestockt. Zusätzliche Mittel sollen auch den Bibliotheken zu Gute kommen“, sagte Hesse.

28. August 2016: Musikschulen erhalten staatliche Anerkennung

18 Musikschulen in Mecklenburg-Vorpommern dürfen sich „Staatlich anerkannte Musikschule“ nennen. Bildungs- und Kulturminister Mathias Brodkorb hat 17 Einrichtungen die entsprechenden Genehmigungen für weitere fünf Jahre erteilt. Die Musikschule „Johann Matthias Sperger“ des Landkreises Ludwigslust-Parchim hatte erstmalig einen Antrag gestellt, da sie im Jahr 2011 noch im Fusionsprozess stand. Nun darf auch sie diesen Titel führen. Laut Schulgesetz können die Träger der gemeinnützigen Musikschulen beantragen, die Bezeichnung „Staatlich anerkannte Musikschule“ führen zu dürfen. Die Liste gibt es hier.
Außerdem erhalten die 18 staatlich anerkannten Musikschulen im Jahr 2016 eine höhere finanzielle Unterstützung. Gegenüber dem Vorjahr hat das Land die Förderung der Einrichtungen von insgesamt 3,4 Mio. Euro auf 3,6 Mio. Euro aufgestockt.

19. August 2016: Denkmalpreisträger stehen fest

Der Bodendenkmalpfleger Hans Behn erhält in diesem Jahr den Friedrich-Lisch-Denkmalpreis. Behn (geb. 1948) wird für sein herausragendes ehrenamtliches Engagement in der Bodendenkmalpflege ausgezeichnet. Außerdem leistet er als stellvertretender Vorsitzender der Archäologischen Gesellschaft für Mecklenburg und Vorpommern eine vorbildliche Arbeit. Der Friedrich-Lisch-Denkmalpreis ist mit 4.000 Euro dotiert.

Die „Lobende Erwähnung“ mit einem Preisgeld von 300 Euro erhält der Verein Peter-Weiss-Haus e. V. in Rostock. Der Verein erwarb mit Hilfe von Spenden 2008 den als Ausflugslokal 1864 gegründeten „Steinbecks Keller“. Seit 2009 widmet sich der Verein der Sicherung, dem Erhalt und der Pflege des heutigen „Peter-Weiss-Hauses“.

Der „Denk mal! Preis für Kinder und Jugendliche“ geht in diesem Jahr an die Europaschule Rövershagen. Er ist mit 700 Euro dotiert. „18 Schülerinnen und Schüler im Alter von 11 bis 17 Jahren beschäftigen sich in der Projektgruppe ‚Kriegsgräber‛ mit regionalen und überregionalen Themen der Geschichte und entwickeln dadurch einen besonderen Bezug zu ihrer Heimat“, lobte Minister Brodkorb. Die Projektgruppe pflegt u. a. seit 2003 regelmäßig den Gedenkstein für die Opfer des Ersten Weltkriegs in Gelbensande, recherchierte die Geschichte des Lazaretts und die Schicksale der bestatteten Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg. Mehr Infos gibt es hier.

17. August 2016: Land legt Kulturförderprogramme auf

Das Land will im kommenden Jahr die Kulturszene stärker unterstützen und legt verschiedene Sonderförderprogramme auf. Neben einem Förderprogramm für Investitionen sind ein Programm zur Sicherung von schriftlichen und audiovisuellen Kulturgütern, eine Projektförderung im Rahmen des Landesheimatprogramms und ein Förderprogramm zur Stärkung der Erinnerungskultur geplant. Kulturschaffende und Projektträger, die von dieser Förderung profitieren wollen, sollen bis zum 1. Oktober 2016 einen gesonderten Antrag einreichen. Die Sonderförderprogramme haben einen Gesamtumfang von 800.000 Euro.

Die Anträge für die Sonderförderung müssen zusätzlich zu den Anträgen auf reguläre Kulturförderung gestellt werden. Die Sonderförderprogramme werden aus den zusätzlichen Mitteln für die Kulturförderung finanziert. Im Doppelhaushalt 2016/2017 sind die Mittel für die reguläre Kulturförderung pro Jahr um zwei Mio. Euro auf insgesamt 11,5 Mio. Euro jährlich erhöht worden. Im Vergleich zu den Vorjahren ist das ein Anstieg um 22 Prozent. Weitere Infos gibt es hier.

15. August: Neuauflage des Handbuchs der Kunstdenkmäler

Das Land und die Kulturstiftung der Länder haben die Neuauflage des „Handbuchs der Kunstdenkmäler für Mecklenburg-Vorpommern“ der Dehio-Vereinigung unterstützt. Die Reihe der Handbücher verzeichnet die wichtigsten Bau- und Kunstdenkmäler eines Landes und gilt unter Expertinnen und Experten als fachlich unabhängige Auskunftsquelle. Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur hat die wissenschaftliche Überarbeitung und das Lektorat mit 60.000 Euro gefördert. Die Kulturstiftung der Länder hat das Projekt mit 15.000 Euro unterstützt. Die gleiche Summe stellte die Dehio-Vereinigung zur Verfügung.

In der Neuauflage finden sich Neuaufnahmen bei Kirchen, Herrenhäusern und Parks des 18. bis 20. Jahrhunderts. Eine Vielzahl von Bürgerhäusern vom Mittelalter bis zum Barock in Städten wie Wismar, Stralsund und Greifswald ist hinzugekommen. Aktualisiert wurden ebenfalls die Artikel zum Schweriner Schloss. Neu aufgenommen wurden technische Denkmale wie Wasser- und Leuchttürme sowie Mühlen und Speicher, ebenso eine Schule in Sassnitz und das sozialistische Musterdorf Mestlin, ein Kirchengemeindezentrum in Stralsund und der Rettungsturm in Binz. Weitere Informationen: www.deutscherkunstverlag.de

5. August 2016: Kunstschulen erhalten mehr Geld

Kinder- und Jugendkunstschulen in MV erhalten im laufenden Jahr mehr Geld. Das Land hat die Förderung um rund 37 000 Euro angehoben und fördert Projekte dieses Bereichs nun mit insgesamt 900 000 Euro aus der Allgemeinen Kulturförderung. Das teilt das Bildungsministerium mit. „Seit diesem Jahr stehen zwei Millionen Euro mehr für die Kulturförderung zur Verfügung. Das Land hat damit die Allgemeine Kulturförderung auf jährlich 11,5 Millionen Euro aufgestockt“, sagte Bildungs- und Kulturminister Mathias Brodkorb.

17. Juni 2016: 175.000 Euro für die Festspiele MV

Das Land unterstützt die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern GmbH in diesem Jahr mit 175.000 Euro. Die Mittel sind für die Kofinanzierung einzelner Konzerte und Veranstaltungen gedacht. Die Höhe der Förderung entspricht der in den Vorjahren.

Neben der Förderung der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern GmbH hat das Land außerdem die Stiftung der Festspiele mit 250.000 Euro unterstützt. Anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Festivals hat das Land durch einen Matching Fund jeden gestifteten Euro verdoppelt. 

15. Juni 2016: Höhere finanzielle Unterstützung des Onleihe-Verbundes

Das Land unterstützt den Ausbau des Onleihe-Verbundes der öffentlichen Bibliotheken in Mecklenburg-Vorpommern mit zusätzlich 100.000 Euro pro Jahr. Die Mittel sind hauptsächlich für den Ankauf von digitalen Medien bestimmt. Außerdem sollen sich künftig Jahr für Jahr weitere öffentliche Bibliotheken dem landesweiten Verbund anschließen und mit der Onleihe an den Start gehen. Eine höhere finanzielle Unterstützung des Onleihe-Verbundes ist möglich geworden, weil das Land die Mittel für die Kulturförderung jährlich um zwei Mio. Euro aufgestockt hat. Bei der Onleihe können die Nutzerinnen und Nutzer einer teilnehmenden Bibliothek mit einem gültigen Mitgliedsausweis E-Books, E-Magazines, E-Musik und E-Videos für eine bestimmte Zeit online ausleihen und auf ihr Endgerät herunterladen.

Der Bibliotheksverband des Landes rechnet für 2016 mit rund 280.000 digitalen Ausleihen, sagte der Vorsitzende Thomas Beyer am Mittwoch. Das wäre eine Steigerung um fast 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

14. Juni 2016: Neues Theater für Parchim

In der Kabinettssitzung am Dienstag wurde Minister Mathias Brodkorb ermächtigt, mit den derzeitigen Trägern des Mecklenburgischen Landestheaters Parchim eine Vereinbarung über ein neues Theatergebäude abzuschließen. Zugesichert wird eine Finanzierungsbeteiligung in Höhe von 50 Prozent, jedoch höchstens 5 Millionen Euro.

„Mit dieser Grundsatzentscheidung des Kabinetts dokumentiert die Landesregierung, dass sie im Rahmen der Theaterreform ein verlässlicher Partner ist und zu ihren Zusagen steht. Ich hoffe, dass mit diesem Beschluss nun auch der Weg frei ist für die Zustimmung aller Theaterträger zur Theaterfusion im westlichen Landesteil“, so Brodkorb. 

5. Juni 2016: Abitur auf Platt an sechs Schulen

Gymnasiales Schulzentrum „Fritz Reuter“ Dömitz. Geschwister-Scholl-Gymnasium Wismar. Gymnasium „Am Sonnenberg“ Crivitz. Recknitz-Campus Laage. Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen. Goethe-Gymnasium Demmin (Musikgymnasium). Das sind die sechs Schulen, in denen Schüler künftig das Abitur auf Plattdeutsch ablegen können. Das hat Bildungsminister Mathias Brodkorb am Sonntag auf dem Plattdütsch-Bäukerdag in Rostock bekanntgegeben.

Das Land stellt für das Abitur auf Plattdeutsch an jeder der ausgewählten Schulen eine Lehrerstelle zusätzlich bereit. Im Rahmen des Landesprogramms „Meine Heimat - mein modernes Mecklenburg-Vorpommern“ waren bis zum Jahr 2020 dafür insgesamt 1,3 Mio. Euro vorgesehen. Wegen der erhöhten Anzahl an Schulen hat das Land die Mittel um 700.000 Euro aufgestockt.

„Wir greifen an dieser Stelle tief in die Tasche“, sagte Brodkorb. „Das Angebot ist aber wichtig, um die niederdeutsche Sprache an die junge Generation weiterzugeben.“

23. Mai 2016: Neue Literaturreihe für Schüler

„Das flache Land” heißt eine neue Literaturreihe. Sie soll Jugendlichen bedeutende regionale Autoren nahebringen. Der erste Band zum Schriftsteller Uwe Johnson sei mit einer Auflage von 12.000 Exemplaren an Regional- und Gesamtschulen sowie Gymnasien ausgeliefert worden, wie Bildungsminister Mathias Brodkorb am Montag sagte.

Uwe Johnson lebte unter anderem in Anklam und Güstrow und studierte an der Universität Rostock. Sein Hauptwerk ist der Roman Jahrestage.

Die Literarischen Lesebücher richten sich an Schüler von der siebten Klasse an. Sie sind nach wissenschaftlichen Grundsätzen erarbeitet worden. Herausgegeben wird der erste Band vom Inhaber der Uwe-Johnson-Professur an der Universität Rostock, Prof. Holger Helbig, sowie von den Doktorandinnen Heide Meincke und Julia Eimicke.

Der zweite Band kommt 2017 heraus. Er ist Walter Kempowski (1929-2007) gewidmet.

19. Mai 2016: Kulturpreis 2016 ausgelobt

Das Land hat den Kulturpreis 2016 ausgelobt. Vorschläge für Preisträger können bis 1. Juli dem Kulturministerium unterbreitet werden.

Für die Verleihung kann ein einzelnes Werk oder das Gesamtschaffen entscheidend sein. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert. Der mit 5000 Euro ausgestattete Förderpreis soll ebenfalls Leistungen von höchster Qualität anerkennen und besonders innovative Projekte berücksichtigen.

Im vergangenen Jahr ging der Landeskulturpreis an die Malerin Miro Zahra. Den Förderpreis erhielt der Verein Opernale in Vorpommern unter künstlerischer Leitung von Henriette Sehmsdorf.

Einzureichen sind die Vorschläge im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Werderstr. 124 in 19055 Schwerin. Mit dem Vorschlag ist ein kurzer Lebenslauf, eine Beschreibung der bisher geleisteten und der aktuellen Arbeit abzugeben. Selbstbewerbungen sind nicht möglich. 

27. April 2016: Virtuelles Landesmuseum auf Platt

Ein Rundgang zu den Ausstellungsstücken in 30 Museen, vom Grenzhus Schlagsdorf bis zum Mühlenmuseum Woldegk - und das jetzt auch in einer plattdeutschen Version des Virtuellen Landesmuseums. Die Stiftung Mecklenburg habe die Heimat ins Internet geholt, sagte Justizministerin Uta-Maria Kuder zum Start des Angebotes.

22. April 2016: Land unterstützt Filmfestivals

Das Land unterstützt auch 2016 die Filmfestivals in Schwerin, Rostock, Neubrandenburg und auf dem Darß. Das Filmkunstfest MV und das Filmkunstfest on tour erhalten eine Förderung in Höhe von 220.500 Euro. Die Förderung wurde in diesem Jahr durch eine 5-prozentige Dynamisierung um 10.500 Euro aufgestockt. Die Projekte der Medienwerkstatt Rostock und das Filmfestival im Stadthafen erhalten insgesamt 145.800 Euro aus Mitteln der Kulturellen Projektförderung, hier erfolgte eine Aufstockung um 9.800 Euro. Die DokArt Neubrandenburg erhält eine Förderung in Höhe von 80.600 Euro. Darin enthalten sind ein einmaliger Jubiläumszuschlag von 5.000 Euro und eine Dynamisierung von 3.600 Euro auf den Basisbetrag 2015 (72.000 Euro). Das Darßer NaturfilmFestival bekommt Fördermittel in Höhe von 15.000 Euro.

15. April 2016: Denkmalpreis wird vergeben

Das Land Mecklenburg-Vorpommern vergibt den Friedrich-Lisch-Denkmalpreis und den „Denk mal! Preis für Kinder und Jugendliche“ (mehr Infos: hier). Vorschläge müssen bis zum 31. Mai 2016 eingegangen sein: 
Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Werderstraße 124
19055 Schwerin
Fax: 0385 588 7082
E-Mail: poststelle@remove-this.bm.mv-regierung.de

12. April 2016: Entwurf des Heimatprogramms vorgestellt

Der Entwurf des Landesprogramms „Meine Heimat – mein modernes Mecklenburg-Vorpommern“ des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur wurde am 12. April 2016 im Kabinett vorgestellt. „Das Land Mecklenburg-Vorpommern möchte mit dem Landesprogramm den Erhalt, die Pflege sowie die Weiterentwicklung identitätsbildender Kulturbestände sowie die Festigung eines weltoffenen, modernen Heimatgefühls befördern“, sagte Minister Mathias Brodkorb.
Das Programm ist für den Zeitraum von 2016 bis 2020 geplant und mit sechs Millionen Euro ausgestattet. Hier geht es zum Entwurf.

22. März 2016: Nachwuchs-Kunstpreis für Ramona Seyfarth

Die Künstlerin Ramona Seyfarth hat den ersten Kunstpreis für Nachwuchskünstlerinnen und Nachwuchskünstler in MV erhalten. Kulturminister Mathias Brodkorb überreichte ihr in Schwerin die Auszeichnung, die durch das Künstlerhaus Plüschow in Kooperation mit dem Verband der Kunstmuseen, Galerien und Kunstvereine vergeben wird. Der Kunstpreis ist mit 5.000 Euro dotiert. Außerdem übergab der Minister drei Förderpreise, die jeweils mit 1.000 Euro dotiert sind.

21. März 2016: Zusätzliche Förderung für bildende Künstler

Das Land will bildende Künstlerinnen und Künstler stärker als bislang fördern. Die Künstlerhäuser in Ahrenshoop, Bröllin und Plüschow erhalten insgesamt 60.000 Euro pro Jahr zusätzlich. Die höhere Finanzierung soll auf Dauer angelegt sein. Außerdem stellt das Land 2016 einmalig weitere 30.000 Euro für die Künstlerstipendien zur Verfügung. Darüber hinaus hat das Ministerium in diesem Jahr den Ankaufsetat für den Landeskunstbesitz auf 52.000 Euro erhöht.

14. März 2016: 9,5 Millionen Euro für 257 Kulturprojekte

Das Kulturministerium hat im vergangenen Jahr 257 Kulturprojekte mit insgesamt rund 9,5 Millionen Euro unterstützt. Die Übersicht ist im Internet einsehbar. 2015 wurden unter anderem kulturelle internationale Projekte und Projekte von Jugendkunstschulen, von Bibliotheken und Museen sowie ein Instrumentenprogramm gefördert.