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Los geht's

Was gibt es Neues in Kunst und Kultur?

Preise, Förderungen, Programme. Auf dieser Seite lesen Sie die wichtigsten Infos aus dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur.

18. Mai 2017: Einsendefrist verlängert

Weil für den Landesdenkmalpreis 2017 erst weniger als zehn Vorschläge eingegangen sind, hat das Bildungsministerium die Einsendefrist um zwei Wochen bis zum 15. Juni verlängert. Darüber hinaus will das Land mit einem neuen Faltblatt die Denkmalpreise bekannter machen. Der Friedrich-Lisch-Denkmalpreis ist mit 4000 Euro, der „Denk mal!”-Preis für Kinder und Jugendliche mit 700 Euro dotiert - hier der Überblick. Beide Auszeichnungen werden am 10. September bei der zentralen Landesveranstaltung zum Tag des offenen Denkmals vergeben. Selbst kann man sich nicht für den Preis bewerben - der Vorschlag muss von anderen kommen. Bewertet werden die Vorschläge von einer Fachkommission.

22. April 2017: Kulturpreis des Landes ausgelobt

Das Land Mecklenburg-Vorpommern lobt im Jahr 2017 wieder einen Kulturpreis als Haupt- und Förderpreis aus. Die Auszeichnungen werden durch den Ministerpräsidenten verliehen. Vorschläge für Preisträgerinnen und Preisträger müssen bis 1. Juli 2017 (Poststempel) im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur eingehen. „Mit dem Landeskulturpreis werden jene Bürgerinnen und Bürger, Vereine oder Gruppen geehrt, die das Kulturleben in Mecklenburg-Vorpommern in außerordentlicher Art und Weise bereichern“, erläuterte Kulturministerin Birgit Hesse. „Um zu zeigen, dass wir dieses Engagement nicht als selbstverständlich ansehen, vergibt das Land alljährlich eine Auszeichnung.“

Der Förderpreis soll wie der Hauptpreis Leistungen von höchster Qualität anerkennen und besonders innovative Projekte berücksichtigen. Vorausgesetzt wird ein enger Bezug zu Land und Leuten. Der Hauptpreis ist mit 10.000 Euro, der Förderpreis mit 5.000 Euro dotiert. Eine Künstlerin oder ein Künstler, eine Persönlichkeit oder eine Gruppe soll diesen Preis nur einmal erhalten.

Einzureichen sind die Vorschläge im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern, Werderstr. 124 in 19055 Schwerin. Selbstbewerbungen sind nicht möglich. Im Jahr 2016 ging der Landeskulturpreis an den Ballettdirektor und Chefchoreographen am Theater Vorpommern, Ralf Dörnen. Der Schönberger Musiksommer hatte den Kulturförderpreis erhalten.

Weitere Informationen und Bewerbungsbedingungen im Internet unter www.bm.regierung-mv.de in der Rubrik „Kultur“, Stichwort „Kulturpreise“.

5. April 2017: 11,5 Millionen Euro für Kulturförderung

Das Land hat im vergangenen Jahr für ca. 280 Projekte bzw. Einrichtungen Mittel der allgemeinen Kulturförderung bewilligt. Kulturträger mit Projekten, die eine Laufzeit von mehreren Jahren haben, nehmen die Fördermittel teilweise erst in diesem Jahr in Anspruch. Eine Übersicht über die geförderten Kulturprojekte ist auf der Internetseite des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur einsehbar. Im Haushaltsjahr 2016 standen erstmals Mittel in Höhe von 11,5 Mio. Euro für die Kulturförderung zur Verfügung. Gegenüber den Vorjahren ist das eine Steigerung um 22 Prozent.
Mit den Mitteln der allgemeinen Kulturförderung unterstützt das Land alle Kulturbereiche. Um Fördermittel zu erhalten, müssen Projektträger bzw. Einrichtungen einen entsprechenden Antrag stellen. Im Jahr 2017 hat das Land wieder verschiedene Sonderförderprogramme aufgelegt, um die Kulturszene zu unterstützen. Dazu zählen beispielsweise ein Investitionsprogramm, das Landesprogramm zur Sicherung von schriftlichen und audiovisuellen Kulturgütern, die Projektförderung im Rahmen des Landesprogramms „Meine Heimat – mein Modernes Mecklenburg-Vorpommern“ und ein Landesprogramm zur Erinnerungskultur.
Weitere Informationen unter www.bm.regierung-mv.de in der Rubrik „Kultur“, Stichwort „Kulturförderung“.

30. März 2017: Denkmalpreise des Landes ausgeschrieben

Kulturministerin Birgit Hesse ruft dazu auf, Vorschläge für Preisträgerinnen und Preisträger der diesjährigen Denkmalpreise zu machen. Das Land Mecklenburg-Vorpommern vergibt auch im Jahr 2017 den Friedrich-Lisch-Denkmalpreis und den „Denk mal! Preis für Kinder und Jugendliche“. Vorschläge für Preisträgerinnen und Preisträger müssen bis zum 31. Mai 2017 (Poststempel) im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur eingehen.
Der Friedrich-Lisch-Denkmalpreis und der Denk mal! Preis für Kinder und Jugendliche werden am 10. September 2017 bei der zentralen Landesveranstaltung am bundesweiten Tag des offenen Denkmals verliehen. Der Friedrich-Lisch-Denkmalpreis ist mit 4.000 Euro dotiert, der Denk mal! Preis für Kinder und Jugendliche ist mit 700 Euro dotiert.
Die Bewertung der Vorschläge erfolgt durch eine Fachkommission. Vorschläge können durch Vereine, Verbände, Institutionen, staatliche und kommunale Verwaltungen sowie Einzelpersonen eingereicht werden. Bitte reichen Sie die Vorschläge unter folgender Adresse ein:

Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Mecklenburg-Vorpommern
19048 Schwerin

Fax: 0385 588-7082
E-Mail: poststelle@remove-this.bm.mv-regierung.de

Der

  • vorbildliche Leistungen zur Rettung und zur Erhaltung von Bau- und Kunstdenkmalen oder von archäologischen Denkmalen in Mecklenburg-Vorpommern
  •  die überzeugende Verbreitung des Denkmalpflegegedankens in der Öffentlichkeit
  • hervorragende wissenschaftliche Leistungen zur Theorie und Praxis der Denkmalpflege
  • die Nutzung traditioneller oder innovativer Handwerkstechniken oder langjähriges herausragendes Wirken auf dem Gebiet der Bau- und Kunstdenkmalpflege oder der archäologischen Denkmalpflege.

Eigenbewerbungen sind nicht möglich.

16. März 2017: Landeskulturrat neu berufen

Kulturministerin Birgit Hesse hat in Schwerin den Landeskulturrat neu berufen. Das Gremium hat 19 Sitze. Den Vorsitz hat erneut Dr. Michael Körner übernommen. Er stand auch in der vergangenen Legislaturperiode dem Landeskulturrat vor. Stellvertretende Vorsitzende sind Dana Bauers, Dr. Jan Hofmann und Prof. Wolfgang Vogt. Das Gremium berät die Ministerin beispielsweise in kulturpolitischen Fragestellungen, zu kulturellen Zielen und zu neuen Förderschwerpunkten des Landes. Außerdem entwickelt der Landeskulturrat konzeptionelle Ideen für einzelne Kulturbereiche und gibt entsprechende Empfehlungen ab. Weitere Infos - hier

3. März 2017: Niederdeutsch ist anerkanntes Abiturfach

Niederdeutsch ist als mündliches und schriftliches Prüfungsfach im Abitur jetzt offiziell anerkannt. Das hat der Schulausschuss der Kultusministerkonferenz (KMK) mit 15 Ja-Stimmen und einer Enthaltung beschlossen. Mecklenburg-Vorpommern hatte sich in der KMK für die Aufnahme des Faches Niederdeutsch in die Liste der gegenseitig anerkannten unbefristet angebotenen länderspezifischen Prüfungsfächer in der Abiturprüfung stark gemacht. Die Anerkennung ist ein wichtiger Schritt für die Einrichtung der Profilschulen mit dem Schwerpunkt Niederdeutsch zum Schuljahr 2017/2018. Ziel des Landes ist es, die Begabtenförderung an den Gymnasien und Gesamtschulen auszubauen. Sechs Gymnasien bzw. Gesamtschulen stärken ihr Profil im Bereich Niederdeutsch und werden Schwerpunktgymnasien bzw. Schwerpunktgesamtschulen, an denen Niederdeutsch als mündliches und schriftliches Prüfungsfach im Abitur belegt werden kann.

27. Januar 2017: Langschiff der Kulturkirche St. Jakobi wiedereröffnet

Vorpommern ist um einen besonderen Kulturort reicher. Das Langschiff der Kulturkirche St. Jakobi in Stralsund ist feierlich wiedereröffnet worden. „Dieser Bau ist ein Zeugnis der Backsteingotik, diesem ehrwürdigen Baustil, der unsere Region prägt und verbindet“, sagte Kulturstaatssekretär Sebastian Schröder „Als Kulturkirche bereichert St. Jakobi Vorpommern schon länger. Das restaurierte Langschiff ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie es gelingen kann, historische Gebäude mit Leben zu füllen.“ Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur hat die Arbeiten in der Kulturkirche St. Jakobi durch die Umsetzung des Programms „Invest Ost“ begleitet. Mit diesem Förderprogramm beteiligt sich der Bund an Investitionen in national bedeutenden Kultureinrichtungen in Ostdeutschland. Für die Kulturkirche wurden in den Jahren 2015 und 2016 insgesamt 145.000 Euro zur Verfügung gestellt. Die Fördermittel des Bundes werden über die jeweiligen Länder ausgereicht. 

26. Januar 2017: 100.000 Euro zusätzlich für Projekte der Heimatpflege

Das Land will von diesem Jahr an Projekte der Heimatpflege und zur Förderung der niederdeutschen Sprache außerhalb der Schule stärker unterstützen. Für die Projektförderung im Rahmen des Landesprogramms „Meine Heimat – Mein modernes Mecklenburg-Vorpommern“ stehen insgesamt 100.000 Euro bereit. Unterstützt werden können Projekte, die der zukunftsfähigen Entwicklung der Heimatpflege oder des Plattdeutschen dienen und insbesondere junge Menschen ansprechen. Weitere Informationen zum Antragsverfahren finden Sie auf der Homepage des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur in der Rubrik „Förderungen“, Stichwort „Kulturförderung“ unter www.bm.regierung-mv.de.

13. Januar 2017: Deutscher Preis für Denkmalschutz ausgeschrieben

Kulturministerin Birgit Hesse ruft dazu auf, Vorschläge für den „Deutschen Preis für Denkmalschutz“ einzureichen. Die Auszeichnung des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz wird jährlich vergeben und ist die höchste ihrer Art in Deutschland. Das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz ist an die einzelnen Länder herangetreten mit der Bitte, die diesjährige Ausschreibung bekannt zu machen. Vorschläge für Preisträgerinnen und Preisträger müssen bis Freitag, 31. März 2017, eingereicht werden. Weitere Informationen: www.dnk.de

29. Dezember 2016: Mehr Geld für Bibliotheken

Die Bibliotheken in Mecklenburg-Vorpommern haben in diesem Jahr mehr Geld erhalten. Das Land hat 33 Einrichtungen mit Mitteln der allgemeinen Kulturförderung in Höhe von insgesamt 460.700 Euro unterstützt. Im Jahr 2015 standen 374.300 Euro für die Bibliotheken zur Verfügung.

„Bibliotheken sind wichtige Einrichtungen der kulturellen Grundversorgung“, betonte Bildungs- und Kulturministerin Birgit Hesse. „Eine stärkere Unterstützung durch das Land ist möglich, weil seit diesem Jahr zwei Millionen Euro mehr für die Kulturförderung zur Verfügung stehen. Das Land hat die allgemeine Kulturförderung im Doppelhaushalt 2016/2017 auf jährlich 11,5 Millionen Euro aufgestockt. Zusätzliche Mittel sollen auch den Bibliotheken zu Gute kommen“, sagte Hesse.

28. August 2016: Musikschulen erhalten staatliche Anerkennung

18 Musikschulen in Mecklenburg-Vorpommern dürfen sich „Staatlich anerkannte Musikschule“ nennen. Bildungs- und Kulturminister Mathias Brodkorb hat 17 Einrichtungen die entsprechenden Genehmigungen für weitere fünf Jahre erteilt. Die Musikschule „Johann Matthias Sperger“ des Landkreises Ludwigslust-Parchim hatte erstmalig einen Antrag gestellt, da sie im Jahr 2011 noch im Fusionsprozess stand. Nun darf auch sie diesen Titel führen. Laut Schulgesetz können die Träger der gemeinnützigen Musikschulen beantragen, die Bezeichnung „Staatlich anerkannte Musikschule“ führen zu dürfen. Die Liste gibt es hier.
Außerdem erhalten die 18 staatlich anerkannten Musikschulen im Jahr 2016 eine höhere finanzielle Unterstützung. Gegenüber dem Vorjahr hat das Land die Förderung der Einrichtungen von insgesamt 3,4 Mio. Euro auf 3,6 Mio. Euro aufgestockt.

19. August 2016: Denkmalpreisträger stehen fest

Der Bodendenkmalpfleger Hans Behn erhält in diesem Jahr den Friedrich-Lisch-Denkmalpreis. Behn (geb. 1948) wird für sein herausragendes ehrenamtliches Engagement in der Bodendenkmalpflege ausgezeichnet. Außerdem leistet er als stellvertretender Vorsitzender der Archäologischen Gesellschaft für Mecklenburg und Vorpommern eine vorbildliche Arbeit. Der Friedrich-Lisch-Denkmalpreis ist mit 4.000 Euro dotiert.

Die „Lobende Erwähnung“ mit einem Preisgeld von 300 Euro erhält der Verein Peter-Weiss-Haus e. V. in Rostock. Der Verein erwarb mit Hilfe von Spenden 2008 den als Ausflugslokal 1864 gegründeten „Steinbecks Keller“. Seit 2009 widmet sich der Verein der Sicherung, dem Erhalt und der Pflege des heutigen „Peter-Weiss-Hauses“.

Der „Denk mal! Preis für Kinder und Jugendliche“ geht in diesem Jahr an die Europaschule Rövershagen. Er ist mit 700 Euro dotiert. „18 Schülerinnen und Schüler im Alter von 11 bis 17 Jahren beschäftigen sich in der Projektgruppe ‚Kriegsgräber‛ mit regionalen und überregionalen Themen der Geschichte und entwickeln dadurch einen besonderen Bezug zu ihrer Heimat“, lobte Minister Brodkorb. Die Projektgruppe pflegt u. a. seit 2003 regelmäßig den Gedenkstein für die Opfer des Ersten Weltkriegs in Gelbensande, recherchierte die Geschichte des Lazaretts und die Schicksale der bestatteten Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg. Mehr Infos gibt es hier.

17. August 2016: Land legt Kulturförderprogramme auf

Das Land will im kommenden Jahr die Kulturszene stärker unterstützen und legt verschiedene Sonderförderprogramme auf. Neben einem Förderprogramm für Investitionen sind ein Programm zur Sicherung von schriftlichen und audiovisuellen Kulturgütern, eine Projektförderung im Rahmen des Landesheimatprogramms und ein Förderprogramm zur Stärkung der Erinnerungskultur geplant. Kulturschaffende und Projektträger, die von dieser Förderung profitieren wollen, sollen bis zum 1. Oktober 2016 einen gesonderten Antrag einreichen. Die Sonderförderprogramme haben einen Gesamtumfang von 800.000 Euro.

Die Anträge für die Sonderförderung müssen zusätzlich zu den Anträgen auf reguläre Kulturförderung gestellt werden. Die Sonderförderprogramme werden aus den zusätzlichen Mitteln für die Kulturförderung finanziert. Im Doppelhaushalt 2016/2017 sind die Mittel für die reguläre Kulturförderung pro Jahr um zwei Mio. Euro auf insgesamt 11,5 Mio. Euro jährlich erhöht worden. Im Vergleich zu den Vorjahren ist das ein Anstieg um 22 Prozent. Weitere Infos gibt es hier.

15. August: Neuauflage des Handbuchs der Kunstdenkmäler

Das Land und die Kulturstiftung der Länder haben die Neuauflage des „Handbuchs der Kunstdenkmäler für Mecklenburg-Vorpommern“ der Dehio-Vereinigung unterstützt. Die Reihe der Handbücher verzeichnet die wichtigsten Bau- und Kunstdenkmäler eines Landes und gilt unter Expertinnen und Experten als fachlich unabhängige Auskunftsquelle. Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur hat die wissenschaftliche Überarbeitung und das Lektorat mit 60.000 Euro gefördert. Die Kulturstiftung der Länder hat das Projekt mit 15.000 Euro unterstützt. Die gleiche Summe stellte die Dehio-Vereinigung zur Verfügung.

In der Neuauflage finden sich Neuaufnahmen bei Kirchen, Herrenhäusern und Parks des 18. bis 20. Jahrhunderts. Eine Vielzahl von Bürgerhäusern vom Mittelalter bis zum Barock in Städten wie Wismar, Stralsund und Greifswald ist hinzugekommen. Aktualisiert wurden ebenfalls die Artikel zum Schweriner Schloss. Neu aufgenommen wurden technische Denkmale wie Wasser- und Leuchttürme sowie Mühlen und Speicher, ebenso eine Schule in Sassnitz und das sozialistische Musterdorf Mestlin, ein Kirchengemeindezentrum in Stralsund und der Rettungsturm in Binz. Weitere Informationen: www.deutscherkunstverlag.de

5. August 2016: Kunstschulen erhalten mehr Geld

Kinder- und Jugendkunstschulen in MV erhalten im laufenden Jahr mehr Geld. Das Land hat die Förderung um rund 37 000 Euro angehoben und fördert Projekte dieses Bereichs nun mit insgesamt 900 000 Euro aus der Allgemeinen Kulturförderung. Das teilt das Bildungsministerium mit. „Seit diesem Jahr stehen zwei Millionen Euro mehr für die Kulturförderung zur Verfügung. Das Land hat damit die Allgemeine Kulturförderung auf jährlich 11,5 Millionen Euro aufgestockt“, sagte Bildungs- und Kulturminister Mathias Brodkorb.

17. Juni 2016: 175.000 Euro für die Festspiele MV

Das Land unterstützt die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern GmbH in diesem Jahr mit 175.000 Euro. Die Mittel sind für die Kofinanzierung einzelner Konzerte und Veranstaltungen gedacht. Die Höhe der Förderung entspricht der in den Vorjahren.

Neben der Förderung der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern GmbH hat das Land außerdem die Stiftung der Festspiele mit 250.000 Euro unterstützt. Anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Festivals hat das Land durch einen Matching Fund jeden gestifteten Euro verdoppelt. 

15. Juni 2016: Höhere finanzielle Unterstützung des Onleihe-Verbundes

Das Land unterstützt den Ausbau des Onleihe-Verbundes der öffentlichen Bibliotheken in Mecklenburg-Vorpommern mit zusätzlich 100.000 Euro pro Jahr. Die Mittel sind hauptsächlich für den Ankauf von digitalen Medien bestimmt. Außerdem sollen sich künftig Jahr für Jahr weitere öffentliche Bibliotheken dem landesweiten Verbund anschließen und mit der Onleihe an den Start gehen. Eine höhere finanzielle Unterstützung des Onleihe-Verbundes ist möglich geworden, weil das Land die Mittel für die Kulturförderung jährlich um zwei Mio. Euro aufgestockt hat. Bei der Onleihe können die Nutzerinnen und Nutzer einer teilnehmenden Bibliothek mit einem gültigen Mitgliedsausweis E-Books, E-Magazines, E-Musik und E-Videos für eine bestimmte Zeit online ausleihen und auf ihr Endgerät herunterladen.

Der Bibliotheksverband des Landes rechnet für 2016 mit rund 280.000 digitalen Ausleihen, sagte der Vorsitzende Thomas Beyer am Mittwoch. Das wäre eine Steigerung um fast 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

14. Juni 2016: Neues Theater für Parchim

In der Kabinettssitzung am Dienstag wurde Minister Mathias Brodkorb ermächtigt, mit den derzeitigen Trägern des Mecklenburgischen Landestheaters Parchim eine Vereinbarung über ein neues Theatergebäude abzuschließen. Zugesichert wird eine Finanzierungsbeteiligung in Höhe von 50 Prozent, jedoch höchstens 5 Millionen Euro.

„Mit dieser Grundsatzentscheidung des Kabinetts dokumentiert die Landesregierung, dass sie im Rahmen der Theaterreform ein verlässlicher Partner ist und zu ihren Zusagen steht. Ich hoffe, dass mit diesem Beschluss nun auch der Weg frei ist für die Zustimmung aller Theaterträger zur Theaterfusion im westlichen Landesteil“, so Brodkorb. 

5. Juni 2016: Abitur auf Platt an sechs Schulen

Gymnasiales Schulzentrum „Fritz Reuter“ Dömitz. Geschwister-Scholl-Gymnasium Wismar. Gymnasium „Am Sonnenberg“ Crivitz. Recknitz-Campus Laage. Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen. Goethe-Gymnasium Demmin (Musikgymnasium). Das sind die sechs Schulen, in denen Schüler künftig das Abitur auf Plattdeutsch ablegen können. Das hat Bildungsminister Mathias Brodkorb am Sonntag auf dem Plattdütsch-Bäukerdag in Rostock bekanntgegeben.

Das Land stellt für das Abitur auf Plattdeutsch an jeder der ausgewählten Schulen eine Lehrerstelle zusätzlich bereit. Im Rahmen des Landesprogramms „Meine Heimat - mein modernes Mecklenburg-Vorpommern“ waren bis zum Jahr 2020 dafür insgesamt 1,3 Mio. Euro vorgesehen. Wegen der erhöhten Anzahl an Schulen hat das Land die Mittel um 700.000 Euro aufgestockt.

„Wir greifen an dieser Stelle tief in die Tasche“, sagte Brodkorb. „Das Angebot ist aber wichtig, um die niederdeutsche Sprache an die junge Generation weiterzugeben.“

23. Mai 2016: Neue Literaturreihe für Schüler

„Das flache Land” heißt eine neue Literaturreihe. Sie soll Jugendlichen bedeutende regionale Autoren nahebringen. Der erste Band zum Schriftsteller Uwe Johnson sei mit einer Auflage von 12.000 Exemplaren an Regional- und Gesamtschulen sowie Gymnasien ausgeliefert worden, wie Bildungsminister Mathias Brodkorb am Montag sagte.

Uwe Johnson lebte unter anderem in Anklam und Güstrow und studierte an der Universität Rostock. Sein Hauptwerk ist der Roman Jahrestage.

Die Literarischen Lesebücher richten sich an Schüler von der siebten Klasse an. Sie sind nach wissenschaftlichen Grundsätzen erarbeitet worden. Herausgegeben wird der erste Band vom Inhaber der Uwe-Johnson-Professur an der Universität Rostock, Prof. Holger Helbig, sowie von den Doktorandinnen Heide Meincke und Julia Eimicke.

Der zweite Band kommt 2017 heraus. Er ist Walter Kempowski (1929-2007) gewidmet.

19. Mai 2016: Kulturpreis 2016 ausgelobt

Das Land hat den Kulturpreis 2016 ausgelobt. Vorschläge für Preisträger können bis 1. Juli dem Kulturministerium unterbreitet werden.

Für die Verleihung kann ein einzelnes Werk oder das Gesamtschaffen entscheidend sein. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert. Der mit 5000 Euro ausgestattete Förderpreis soll ebenfalls Leistungen von höchster Qualität anerkennen und besonders innovative Projekte berücksichtigen.

Im vergangenen Jahr ging der Landeskulturpreis an die Malerin Miro Zahra. Den Förderpreis erhielt der Verein Opernale in Vorpommern unter künstlerischer Leitung von Henriette Sehmsdorf.

Einzureichen sind die Vorschläge im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Werderstr. 124 in 19055 Schwerin. Mit dem Vorschlag ist ein kurzer Lebenslauf, eine Beschreibung der bisher geleisteten und der aktuellen Arbeit abzugeben. Selbstbewerbungen sind nicht möglich. 

27. April 2016: Virtuelles Landesmuseum auf Platt

Ein Rundgang zu den Ausstellungsstücken in 30 Museen, vom Grenzhus Schlagsdorf bis zum Mühlenmuseum Woldegk - und das jetzt auch in einer plattdeutschen Version des Virtuellen Landesmuseums. Die Stiftung Mecklenburg habe die Heimat ins Internet geholt, sagte Justizministerin Uta-Maria Kuder zum Start des Angebotes.

22. April 2016: Land unterstützt Filmfestivals

Das Land unterstützt auch 2016 die Filmfestivals in Schwerin, Rostock, Neubrandenburg und auf dem Darß. Das Filmkunstfest MV und das Filmkunstfest on tour erhalten eine Förderung in Höhe von 220.500 Euro. Die Förderung wurde in diesem Jahr durch eine 5-prozentige Dynamisierung um 10.500 Euro aufgestockt. Die Projekte der Medienwerkstatt Rostock und das Filmfestival im Stadthafen erhalten insgesamt 145.800 Euro aus Mitteln der Kulturellen Projektförderung, hier erfolgte eine Aufstockung um 9.800 Euro. Die DokArt Neubrandenburg erhält eine Förderung in Höhe von 80.600 Euro. Darin enthalten sind ein einmaliger Jubiläumszuschlag von 5.000 Euro und eine Dynamisierung von 3.600 Euro auf den Basisbetrag 2015 (72.000 Euro). Das Darßer NaturfilmFestival bekommt Fördermittel in Höhe von 15.000 Euro.

15. April 2016: Denkmalpreis wird vergeben

Das Land Mecklenburg-Vorpommern vergibt den Friedrich-Lisch-Denkmalpreis und den „Denk mal! Preis für Kinder und Jugendliche“ (mehr Infos: hier). Vorschläge müssen bis zum 31. Mai 2016 eingegangen sein: 
Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Werderstraße 124
19055 Schwerin
Fax: 0385 588 7082
E-Mail: poststelle@remove-this.bm.mv-regierung.de

12. April 2016: Entwurf des Heimatprogramms vorgestellt

Der Entwurf des Landesprogramms „Meine Heimat – mein modernes Mecklenburg-Vorpommern“ des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur wurde am 12. April 2016 im Kabinett vorgestellt. „Das Land Mecklenburg-Vorpommern möchte mit dem Landesprogramm den Erhalt, die Pflege sowie die Weiterentwicklung identitätsbildender Kulturbestände sowie die Festigung eines weltoffenen, modernen Heimatgefühls befördern“, sagte Minister Mathias Brodkorb.
Das Programm ist für den Zeitraum von 2016 bis 2020 geplant und mit sechs Millionen Euro ausgestattet. Hier geht es zum Entwurf.

22. März 2016: Nachwuchs-Kunstpreis für Ramona Seyfarth

Die Künstlerin Ramona Seyfarth hat den ersten Kunstpreis für Nachwuchskünstlerinnen und Nachwuchskünstler in MV erhalten. Kulturminister Mathias Brodkorb überreichte ihr in Schwerin die Auszeichnung, die durch das Künstlerhaus Plüschow in Kooperation mit dem Verband der Kunstmuseen, Galerien und Kunstvereine vergeben wird. Der Kunstpreis ist mit 5.000 Euro dotiert. Außerdem übergab der Minister drei Förderpreise, die jeweils mit 1.000 Euro dotiert sind.

21. März 2016: Zusätzliche Förderung für bildende Künstler

Das Land will bildende Künstlerinnen und Künstler stärker als bislang fördern. Die Künstlerhäuser in Ahrenshoop, Bröllin und Plüschow erhalten insgesamt 60.000 Euro pro Jahr zusätzlich. Die höhere Finanzierung soll auf Dauer angelegt sein. Außerdem stellt das Land 2016 einmalig weitere 30.000 Euro für die Künstlerstipendien zur Verfügung. Darüber hinaus hat das Ministerium in diesem Jahr den Ankaufsetat für den Landeskunstbesitz auf 52.000 Euro erhöht.

14. März 2016: 9,5 Millionen Euro für 257 Kulturprojekte

Das Kulturministerium hat im vergangenen Jahr 257 Kulturprojekte mit insgesamt rund 9,5 Millionen Euro unterstützt. Die Übersicht ist im Internet einsehbar. 2015 wurden unter anderem kulturelle internationale Projekte und Projekte von Jugendkunstschulen, von Bibliotheken und Museen sowie ein Instrumentenprogramm gefördert.