Das offizielle Kulturportal für Mecklenburg-Vorpommern
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Was gibt es Neues in Kunst und Kultur?

Preise, Förderungen, Programme. Auf dieser Seite lesen Sie die wichtigsten Infos aus dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur.

25. September 2018: 88. Deutscher Archivtag in Rostock

Kulturministerin Birgit Hesse nimmt am Abend an der Eröffnung des 88. Deutschen Archivtages in der Stadthalle Rostock teil. Zum ersten Mal in seiner Geschichte findet das Treffen der Archivarinnen und Archivare in Mecklenburg-Vorpommern statt. In diesem Jahr steht der Archivtag unter dem Motto „Verlässlich, richtig, echt – Demokratie braucht Archive“. Ausrichter ist der Verband deutscher Archivarinnen und Archivare. Die Veranstalter rechnen mit rund 700 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus dem In- und Ausland.

„Mit der fortschreitenden Digitalisierung gehen große Chancen und Erwartungen auch für Archive einher“, sagte Kulturministerin Birgit Hesse. „Zum einen können gerade schriftliche und audiovisuelle Kulturgüter erhalten werden. Zum anderen können sie einer breiteren Öffentlichkeit – regional, national und international; vom Hobbyhistoriker bis zum habilitierten Wissenschaftler – zugänglich gemacht werden. Dies ist auch dann möglich, wenn der Zustand des Originals eine Herausgabe oder Sichtung nicht mehr zulässt“, erläuterte Hesse.

Das Land Mecklenburg-Vorpommern hatte im vergangenen Jahr erstmals ein Sonderprogramm aufgelegt und die Sicherung von schriftlichen und audiovisuellen Kulturgütern mit 170.000 Euro unterstützt. Mit diesem Programm, das im Jahr 2018 weitergeführt wird, werden Projekte gefördert, bei denen einzigartige Kulturgüter mit einer erheblichen Bedeutung für die Landesgeschichte vor einer Beschädigung, dem Verlust oder der Vernichtung bewahrt werden.

7. September 2018: Denkmalpreisträger 2018 werden ausgezeichnet

Kulturministerin Birgit Hesse verleiht am bundesweiten Tag des offenen Denkmals, am Sonntag, 9. September 2018, im Stralsunder Rathaus die diesjährigen Denkmalpreise. Bei den nominierten Preisträgern für den Friedrich-Lisch-Denkmalpreis hat sich eine überraschende Wendung ergeben. „Die ehrenamtlichen Bodendenkmalpfleger De Ackerlöper, denen ich den Preis zugedacht hatte, wollen ihn nicht mehr annehmen”, erläuterte Kulturministerin Birgit Hesse. „Diese Entscheidung, erst recht zu diesem späten Zeitpunkt, hat mich überrascht, gleichwohl respektiere ich sie. Es wäre allerdings sehr schade, wenn die Verdienste dieser engagierten Gruppe von ehrenamtlichen Bodendenkmalpflegern dadurch in den Hintergrund treten würden. Sie haben sich zusammengefunden, um sich gemeinsam für das archäologische Kulturerbe in ihrer Heimatregion einzusetzen. Das tun sie mit großem Erfolg. Die Leistungen der Ackerlöper stehen aus meiner Sicht stellvertretend für die der vielen ehrenamtlichen Bodendenkmalpfleger in Mecklenburg-Vorpommern. Deshalb habe ich mich entschieden, aus der nun entstandenen Not eine Tugend zu machen. Der 'Friedrich-Lisch-Denkmalpreis‛ soll deshalb symbolisch allen ehrenamtlichen Bodendenkmalpflegerinnen und Bodendenkmalpflegern gewidmet werden”, sagte die Ministerin.

Dem Landesarchäologen Dr. Detlef Jantzen wird der Betrag in Höhe des Preisgeldes zur Verfügung gestellt, den er für die Weiterbildung der ehrenamtlichen Bodendenkmalpfleger verwenden wird, zum Beispiel für Exkursionen zu aktuellen archäologischen Ausstellungen.

Die AG Junge Archäologen beim Kinder- und Jugendzentrum Plau am See erhält den „Denk mal! Preis für Kinder und Jugendliche 2018”. Er ist mit 700 Euro dotiert. Die Schülerinnen und Schüler nehmen mit professioneller Begleitung an den Ausgrabungen an der nördlichen Umgehungsstraße der Stadt Plau am See teil. Ihr Engagement, die Themen Archäologie und Geschichte ihrer Heimatregion in der Öffentlichkeit zu verbreiten, ist beispielgebend.

Die „Lobende Erwähnung 2018” und ein Preisgeld von 300 Euro erhält Marie-Luise von Bonin für ihr über 20-jähriges vorbildliches und engagiertes Wirken im Orgelförderverein Demmin e. V. Während ihrer Tätigkeit hat sie den Denkmalpflegegedanken überzeugend in der Öffentlichkeit vertreten.

7. September 2018: Sonderprogramm für kulturelle Investitionen

Das Land will auch im kommenden Jahr Kulturschaffende, kulturelle Einrichtungen, Kommunen und Kulturverbände in Mecklenburg-Vorpommern bei besonderen Investitionen in die kulturelle Infrastruktur unterstützen. Dazu hat das Land ein Sonderförderprogramm aufgelegt. Das Investitionsprogramm 2019 umfasst eine halbe Million Euro. Die Empfehlungen für die Förderschwerpunkte stammen vom Landeskulturrat. „Für das vergangene Jahr hatten wir erstmals Sonderförderprogramme aufgelegt. Bei den Kulturschaffenden  kam das gut an, weil für notwendige Investitionen oft das Geld fehlt”, betonte Kulturministerin Birgit Hesse. 

Bis zum 1. Oktober 2018 können entsprechende Förderanträge im Ministerium gestellt werden. Im kommenden Jahr sind vier Förderschwerpunkte vorgesehen: „Wir wollen Musikschulen und Musikvereine beim Ankauf von Instrumenten unterstützen und uns bei der Ausstattung der Kinder- und Jugendkunstschulen engagieren”, erläuterte Kulturministerin Hesse. „Kommunen und kulturelle Landesverbände können eine Unterstützung bei der Digitalisierung erhalten. Außerdem ist eine finanzielle Beteiligung an der Ausstattung für Outdoor-Angebote möglich, zum Beispiel bei der Anschaffung von Veranstaltungszelten oder bei der Anschaffung von Bühnen- und Tontechnik”, so Hesse.  

Schwerpunkte und vorgesehene Fördermittel: 

• Ankauf von Musikinstrumenten: 50.000 Euro (Vollfinanzierung möglich)

• Ausstattung von staatlich anerkannten Kinder- und Jugendkunstschulen: 100.000 Euro (Vollfinanzierung möglich)

• Digitalisierung: 300.000 Euro (grundsätzlich Anteilfinanzierung: 50 Prozent)

• Ausstattung kultureller Outdoor-Angebote 50.000 Euro (grundsätzlich Anteilfinanzierung: 50 Prozent) Weitere Informationen: www.bm.regierung-mv.de, Rubrik Förderungen, Stichwort „Kulturförderung”

5. September 2018: MV feiert Tag des offenen Denkmals

Mecklenburg-Vorpommern feiert den bundesweiten Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 9. September 2018, in Vorpommern. In diesem Jahr steht der Aktionstag unter dem Motto „Entdecken, was verbindet”. Das Land richtet im Stralsunder Rathaus eine Festveranstaltung aus. Kulturministerin Birgit Hesse wird dort auch die Denkmalpreise 2018 überreichen. Nach Angaben der Deutschen Stiftung Denkmalschutz öffnen am Sonntag bundesweit 7.800 Denkmäler in 2.500 Städten und laden Besucherinnen und Besucher zu Besichtigungen ein. „Der Tag des offenen Denkmals stellt dieses Mal die Archäologie in den Mittelpunkt”, betonte Kulturministerin Birgit Hesse. „Die Bodendenkmalpflege macht die Verbindung zu den Schätzen, die sie zutage fördert, im wahrsten Sinne des Wortes greifbar. Die zum Teil spektakulären Funde führen uns immer wieder vor Augen, dass das Land, das wir bewohnen, auch das Land längst verblichener Generationen war; dass der Boden, auf dem wir zu Hause sind, Geschichte in sich trägt”. Am bundesweiten Tag des offenen Denkmals öffnen viele historische Baudenkmale, Parks, und archäologische Stätten, die sonst nicht oder nur teilweise zugänglich sind. Denkmalpfleger berichten in fachkundigen Führungen über ihre Aufgaben und Tätigkeiten in der Denkmalpflege. Archäologen, Restauratoren und Handwerker demonstrieren Arbeitsweisen und -techniken und lenken den Blick auf Details, die einem ungeschulten Auge verborgen bleiben. Der Tag des offenen Denkmals feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen. Weitere Informationen: www.tag-des-offenen-denkmals.de

7. August 2018: Bis zu 60.000 Euro für Kreiskulturräte

Um die Arbeit der Kulturräte in den Landkreisen und kreisfreien Städten zu sichern, hat Kulturministerin Birgit Hesse sich mit einem Vorschlag an die Landräte und Oberbürgermeister gewandt. In dem Schreiben geht es um eine gemeinsame Finanzierung der ehrenamtlich tätigen Gremien. Sie habe vor, die Kulturräte ab 2018 jährlich insgesamt mit bis zu 30.000 Euro zu unterstützen, wenn die kommunale Ebene sich in gleicher Höhe beteiligen sollte. „So stünden für die Arbeit der Kreiskulturräte im Land jährlich bis zu 60.000 Euro zur Verfügung“, schreibt Hesse.

Die entsprechende Beteiligung der Kommunen vorausgesetzt, würde das Land den Landkreisen jeweils 4.000 Euro pro Jahr und den kreisfreien Städten 3.000 Euro zur Verfügung stellen. Die Mittel sollen über die Kommunalverwaltungen an die Kreiskulturräte weitergereicht werden. Die Ministerin hatte im Vorfeld des Schreibens Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern der Kreiskulturräte geführt und den Finanzierungsvorschlag dem Landeskulturrat vorgestellt. Die entsprechenden Mittel für dieses und das kommende Jahr sind bereits im Haushalt des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur reserviert.

6. August 2018: Von den Dänen lernen

Die Landesregierung treibt die Pläne für ein Archäologisches Landesmuseum (ALM) voran. Von Dienstag, 7. August 2018, bis Mittwoch, 8. August 2018, reist der sogenannte Aufbaustab für das ALM in Mecklenburg-Vorpommern nach Dänemark, um das Moesgaard-Museum für Archäologie und Ethnologie in Aarhus (Jütland) zu besichtigen. Ein Zwischenstopp ist im Wikinger-Museum in Haithabu in Schleswig-Holstein geplant. Kulturministerin Birgit Hesse und Finanzminister Mathias Brodkorb nehmen an der Exkursion teil. „Die Häuser in Haithabu und Aarhus sind erfolgreich arbeitende Museen. Wir wollen mit den Ausstellungsmachern ins Gespräch kommen und schauen, was bei den Besucherinnen und Besuchern gut ankommt“, sagte Kulturministerin Birgit Hesse. „Das Moesgaard-Museum hat seit seiner Eröffnung vor vier Jahren viel Zuspruch bekommen. Von der Präsentation der Ausstellung können wir sicher etwas lernen. Und ich möchte in Erfahrung bringen, was die erfolgreiche Zusammenarbeit des Museums mit der Universität Aarhus ausmacht. Die Zusammenarbeit des Archäologischen Landesmuseums mit der Universität Rostock soll auch bei uns ein Schwerpunkt sein“, betonte Hesse.

2. August 2018: Neue Ausstellung „Vom Leuchten der Farben“

Auf Schloss Güstrow sind bis 4. November selten gezeigte Werke der Landeskunstsammlung Mecklenburg-Vorpommern zu sehen. Für die Ausstellung „Vom Leuchten der Farben“ werden 36 Gouachen, Aquarelle, Kreide- und Farbstiftzeichnungen ans Licht geholt. Die Werke stammen aus den 1960er bis 1990er Jahren und zählen zum besonders reizvollen Konvolut an Kunstwerken, die in der DDR entstanden sind. Die Ausstellung auf Schloss Güstrow ist dienstags bis sonntags von 12 bis 17 Uhr geöffnet. „Die Ausstellung hält, was sie verspricht: Besucherinnen und Besucher können sich auf viele Bilder mit besonders satten, kräftigen und warmen Farben freuen. Doch auch zartere Pastellarbeiten und Aquarelle sind dabei“, erläuterte Kulturministerin Birgit Hesse. „Die Landeskunstsammlung ist reich an Kunstschätzen, die gezeigt werden wollen. Es ist eine schöne Idee der Staatlichen Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen, Werke aus DDR-Zeiten unter einem neuen Titel zusammenzustellen und der Öffentlichkeit zu präsentieren“, betonte Hesse.

27. Juli 2018: Finalkonzert des Sperger Wettbewerbs

Der 10. Internationale Sperger-Wettbewerb in Ludwigslust steuert am Wochenende auf seinen Höhepunkt zu. Am Freitag, 27. Juli 2018, wird das Halbfinale des weltweit einzigen Kontrabasswettbewerbs ausgetragen. Am Sonntag, 29. Juli 2018, findet das Finalkonzert statt. Die Siegerin bzw. der Sieger darf gemeinsam mit der Mecklenburgischen Staatskapelle das Abschlusskonzert spielen. Kulturministerin Birgit Hesse wünscht den Musikerinnen und Musikern gutes Gelingen und viel Erfolg. Mit dem Sperger-Wettbewerb steht die mecklenburgische Residenzstadt Ludwiglust eine Woche lang ganz im Zeichen des Kontrabass. „In Ludwigslust ist die internationale Kontrabasselite zu Gast. Begabte Musikerinnen und Musiker zeigen, welche dramatischen, schwungvollen oder magischen Töne sie dem Kontrabass entlocken können“, sagte Kulturministerin Birgit Hesse. „Der Sperger-Wettbewerb ist im besten Sinne Traditionspflege. Vor zwei Jahren ist er an die Wirkungsstätte Spergers zurückgekehrt. Auch in diesem Jahr tragen die jungen Musikertalente ihre Leidenschaft vom Ludwigsluster Schloss hinaus in die Welt. Ein solches Ereignis unterstützt die Landesregierung gern“, so Hesse. Das Land stellt für den Sperger-Wettbewerb, der alle zwei Jahre ausgetragen wird, über die Kulturförderung 19.033 Euro zur Verfügung. Kulturministerin Birgit Hesse und der Dirigent Thomas Hengelbrock haben die Schirmherrschaft übernommen. Der Wettbewerb wird von der „Internationalen Johann-Matthias-Sperger-Gesellschaft“ ausgerichtet, die das Werk von Johannes Mattias Sperger (1750-1812) würdigt.

11. Juli 2018: Kulturportal mit buntem Programm für die Ferien

Extra für Familien und Kinder hat das Kulturportal MV wieder Termine gesammelt, die die Ferienzeit noch spritziger, spaßiger und spannender machen: Mehr als 400 Angebote verteilen sich auf die sechs Ferienwochen – und es kommen immer noch neue dazu: Vom Zuckergusskerzen fertigen in Greifswald übers Roboter tanzen lassen in Güstrow bis zur nächtlichen Tropenexpedition im Rostocker Zoo reichen die Veranstaltungen, mit denen sich der Ferienkalender für Kinder jeden Alters füllen lässt. „Das Kulturportal spricht gezielt die Interessen der User an. Der zunehmende Erfolg der Plattform zeigt zum einen, dass das Konzept aufgeht, und zum anderen, dass Kunst und Kultur bei uns in Mecklenburg-Vorpommern gefragt sind“, erklärte Kulturstaatssekretär Sebastian Schröder. Aktuell sorgen monatlich mehr als 11.500 Besucher des Kulturportals für über 24.000 Seitenaufrufe. Nach dem Start vor zwei Jahren waren es noch rund 4.850 Besucher mit knapp 15.600 Klicks. Seit April 2016 können sich Kulturschaffende und Kreative in Mecklenburg-Vorpommern unter der gemeinsamen Adresse www.kultur-mv.de präsentieren. Dazu zählen Galerien, Museen, Theater, Kunstvereine und freischaffende Künstlerinnen und Künstler.

20. Juni 2018: 246 Kulturprojekte gefördert

Das Land hat im vergangenen Jahr 246 Projekte über die Kulturförderung unterstützt. Das geht aus der Förderliste für 2017 hervor, die das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur veröffentlicht hat. Die Liste enthält alle Projekte, die im Jahr 2017 bewilligt wurden und umfasst auch Projekte mit einem Förderzeitraum über mehrere Jahre. Die Übersicht ist auf den Internetseiten des Ministeriums einsehbar.

Im Haushaltsjahr 2017 standen 11,5 Millionen Euro für die allgemeine Kulturförderung zur Verfügung. „Mecklenburg-Vorpommern hat eine vielfältige Kulturszene”, lobte Kulturministerin Birgit Hesse. „Viele Kulturangebote, die wir mit Kulturfördermitteln unterstützen, machen unser Land lebenswert. Dazu zählen Musikfestivals, Museen, freie Theater und die Heimatpflege, um nur einige zu nennen. Andere Angebote wiederum gehören zur kulturellen Grundversorgung, die auch für eine gute Bildung wichtig ist. Das Land unterstützt beispielsweise regelmäßig die Medienankäufe in Bibliotheken und fördert Musik- und Jugendkunstschulen, die sich um junge Talente kümmern.”

Mit den Mitteln der allgemeinen Kulturförderung unterstützt das Land alle Kulturbereiche. Zudem hatte das Land auch im Jahr 2017 verschiedene Sonderförderprogramme aufgelegt. Dazu zählten ein Investitionsprogramm, das Landesprogramm zur Sicherung von schriftlichen und audiovisuellen Kulturgütern und die Projektförderung innerhalb des Landesprogramms "Meine Heimat - mein modernes Mecklenburg-Vorpommern".

Um Kulturfördermittel zu erhalten, müssen Projektträger einen entsprechenden Antrag stellen. In diesem Jahr können Kulturschaffende die Fördermittel erstmals unter vereinfachten Bedingungen erhalten. Seit 1. Januar 2018 gelten neue Regeln für die Kulturförderung.

2. Juni 2018: Jugend musiziert - 48 Preisträger ausgezeichnet

Beeindruckt von den Leistungen der jungen Musikerinnen und Musiker zeigte sich Kulturstaatssekretär Sebastian Schröder beim Landespreisträgerkonzert von Jugend musiziert 2018 heute in Schwerin. „Was die Jugendlichen hier auf die Bühne bringen, belegt nachdrücklich das hohe Niveau ihrer musikalischen Ausbildung. Die fußt zum einen auf der Hingabe und Disziplin, mit der sie sich ihrem Instrument oder ihrer Stimme widmen, und zum anderen auf dem Engagement und Können der Lehrer in den Schulen und Musikschulen”, betonte Schröder.

Das Konzert war gleichzeitig Anlass, die 48 Landespreisträger des diesjährigen Bundeswettbewerbs mit dem Nachwuchsförderpreis des Landes auszuzeichnen und außerdem den Lehrerpreis zu verleihen. Zu den mit je 500 Euro (1. Bundespreis), 300 Euro (2. Bundespreis) und 200 Euro (3. Bundespreis) bzw. 1.000 Euro (Lehrerpreis) dotierten Ehrungen gratulierte der Staatssekretär allen Preisträgern.

Der Landeswettbewerb wird in Mecklenburg-Vorpommern vom Landesmusikrat organisiert und koordiniert. www.landesmusikrat-mv.de

1. Juni 2018: 45 Jahre Stiftung Mecklenburg

Zum 45. Jubiläum der Stiftung Mecklenburg würdigte Kulturstaatssekretär Sebastian Schröder heute in Schwerin die Bedeutung und die bewegte Geschichte der Stiftung. Bei der Festveranstaltung hob er die ständigen Veränderungen hervor, mit der die Verantwortlichen in der Vergangenheit hatten umgehen müssen. „Die Stiftung war ein Kind der deutschen Teilung und diente der Mecklenburger Identitäts- und Heimatpflege aus der Ferne“, sagte Schröder, „zum Glück entfielen aber nur 17 der 45 Jahre auf die Zeit vor dem Mauerfall.“

Es sei der richtige Schritt gewesen, die Stiftung 2009 von Ratzeburg nach Schwerin zu verlegen. „Zwar konnte die Stiftung zuvor so manchen kulturpolitischen Anstoß von außen geben, nun aber dient sie der Mecklenburger Identität und Kultur vor Ort“, so der Staatssekretär. Seine Glückwünsche verband er mit einem Appell für die kommenden Jahre: „Bleiben Sie Ihrem Kernthema - der Kultur- und Heimatpflege - treu. Denn es deckt sich mit einem wichtigen Schwerpunkt der Landespolitik. Wir wollen die Identität des Landes nicht den anderen überlassen“.

Entstanden war die Stiftung Mecklenburg 1973 als Anlauf- und Erinnerungsort für diejenigen, die ihre mecklenburgische Heimat in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg verlassen mussten. Mit ihrer Sammlung von Erinnerungsstücken, Büchern und Kunstwerken spiegelt sie die vergangenen Dekaden der Mecklenburger Historie wider.

28. Mai 2018: Dresen wird Professor an der HMT

Die Hochschule für Musik und Theater Rostock hat einen neuen Professor. Der Filmregisseur Andreas Dresen übernimmt am 1. Juni 2018 die neu eingerichtete, nebenberuflich-künstlerische Professur für Filmschauspiel am Institut für Schauspiel der Hochschule. Wissenschaftsministerin Birgit Hesse und Andreas Dresen haben heute in Schwerin den entsprechenden Vertrag unterzeichnet.

„Andreas Dresen ist ein erfahrener und erfolgreicher Filmregisseur, dem Mecklenburg-Vorpommern sehr vertraut ist“, sagte Wissenschaftsministerin Birgit Hesse. „Für die Hochschule für Musik und Theater ist er eine Bereicherung. Von seinen Praxiserfahrungen aus dem Filmgeschäft profitieren vor allem die Studierenden. Ich freue mich darüber, dass Andreas Dresen diese Aufgabe übernimmt und seine Lehrtätigkeit in Rostock aufnehmen wird“, betonte Hesse.

Die Professur für Filmschauspiel dient dazu, Studierende im Bereich Schauspiel auf die besonderen Anforderungen des Mediums „Film“ vorzubereiten. Hierzu sollen auch Filmproduktionen und Tutorien sowie Kammerschauspiel-Seminare durchgeführt werden. Darüber hinaus soll Andreas Dresen der Landesregierung in wesentlichen Fragen der Filmförderung beratend zur Seite stehen. Für die Filmschauspielprofessur stellt das Land der Hochschule für Musik und Theater für acht Jahre zusätzlich 643.800 Euro bereit. Die Mittel stammen aus dem Hochschulpakt.

25. Mai 2018: Weltkulturerbe: Antrag weiter voranbringen

Der Welterbebeirat für die Bewerbung des „Schweriner Residenzensembles – Kulturlandschaft des romantischen Historismus“ hat sich über das weitere Vorgehen beim Antragsverfahren für einen Weltkulturerbetitel der UNESCO ausgetauscht. Kulturministerin Birgit Hesse hat an der vierten Sitzung des Gremiums im Schweriner Schloss teilgenommen. „Das Schweriner Residenzensemble bildet eine höfisch geprägte Kulturlandschaft. Die vielen Seen, die schönen Gärten und die historische Architektur machen ihren unverwechselbaren Charme aus“, sagte Kulturministerin Birgit Hesse. „Allen Beteiligten ist aber bewusst, dass dies allein nicht reicht, um Weltkulturerbe zu werden. Wir haben schon viel geschafft, aber der Weg zu einem Weltkulturerbetitel ist lang. Allen Beteiligten ist bewusst, dass noch viel Arbeit vor uns liegt. Der Antrag muss weiter geschärft werden, wenn er Erfolg haben soll. Wir müssen vor allem herausarbeiten, wo die Alleinstellungsmerkmale der Schweriner Kulturlandschaft liegen“, betonte Hesse.
Die Landesregierung hat ihre Unterstützung für den Antrag zur Aufnahme in das Welterbe der UNESCO zugesichert und will die Ausstellung im Schweriner Schloss im Sinne der Bewerbung überarbeiten lassen. Die Bewerbung Schwerins soll auch durch die neu eingerichtete Welterbeprofessur an der Hochschule Wismar begleitet werden. „Ich freue mich, dass Professor Arnd Hennemeyer seine Arbeit als Welterbeprofessor an der Hochschule Wismar aufgenommen hat. Heute hat er sich dem Welterbebeirat vorgestellt und über seine Forschungsschwerpunkte berichtet“, so die Ministerin.

14. Mai 2018: Kulturpreis des Landes ausgelobt

Das Land Mecklenburg-Vorpommern lobt in diesem Jahr wieder einen Kulturpreis als Haupt- und Förderpreis aus. Die Auszeichnungen werden durch die Ministerpräsidentin verliehen. Vorschläge für Preisträgerinnen und Preisträger müssen bis zum 1. Juli 2018 (Poststempel) im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur eingehen. „Mecklenburg-Vorpommern hat eine lebendige Kulturszene. Viele Menschen engagieren sich im Kulturbereich – ob beruflich oder in ihrer Freizeit“, betonte Kulturministerin Birgit Hesse. „Mit dem Landeskulturpreis sollen jene Bürgerinnen und Bürger, Vereine oder Gruppen geehrt werden, die das Kulturleben in unserem Land in außerordentlicher Art und Weise bereichern. Um zu zeigen, dass wir dieses Engagement nicht als selbstverständlich ansehen, vergibt das Land alljährlich einen Kultur- und Förderpreis“, erläuterte Hesse.

Der Förderpreis soll wie der Hauptpreis Leistungen von höchster Qualität anerkennen und besonders innovative Projekte berücksichtigen. Vorausgesetzt wird ein enger Bezug zu Land und Leuten. Der Hauptpreis ist mit 10.000 Euro, der Förderpreis mit 5.000 Euro dotiert. Die Vorschläge können beim Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern, Werderstr. 124, 19055 Schwerin, eingereicht werden. Eigenbewerbungen sind nicht möglich.

8. Mai 2018: Land schafft Stelle für Unterwasserarchäologie 

Mecklenburg-Vorpommern hat einen neuen hauptamtlichen Unterwasserarchäologen. Das Land hat die Stelle eines Dezernenten für Bodendenkmale unter Wasser im Landesamt für Kultur und Denkmalpflege neu eingerichtet. Kulturministerin Birgit Hesse hat Dr. Jens Auer heute an seinem ersten Arbeitstag in Schwerin offiziell begrüßt. Zu den Aufgaben des Unterwasserarchäologen gehören die Erfassung der Bodendenkmale in den Küsten- und Binnengewässern, ihre wissenschaftliche Erforschung, die Veröffentlichung der Ergebnisse, die fachliche Beratung von Behörden, Bauherren und Planern sowie die Vorbereitung und Planung von Maßnahmen zur Bergung, Dokumentation, Sicherung und wissenschaftlichen Ausgrabung von Bodendenkmalen unter Wasser. Ein wichtiger Schwerpunkt ist auch die Ausbildung und Betreuung der ehrenamtlichen Bodendenkmalpflegerinnen und Bodendenkmalpfleger. Der neue Dezernent soll darüber hinaus eng mit dem Lehrstuhl für Ur- und Frühgeschichte der Universität Rostock zusammenarbeiten.

3. Mai 2018: Gedenkstätte saniert 

Bildungsministerin Birgit Hesse hat die Gedenkstätte für die Opfer des „Cap Arcona“-Untergangs auf der Insel Poel nach umfangreichen Sanierungsarbeiten wiedereröffnet. Die Landeszentrale für politische Bildung hat das Projekt mit 25.900 Euro unterstützt. Das Landesamt für innere Verwaltung steuerte über das Gräbergesetz 70.844 Euro bei. Die Gedenkstätte erinnert an eine der größten Katastrophen am Ende des Zweiten Weltkriegs. Beim Untergang der KZ-Häftlingsschiffe „Cap Arcona“ und „Thielbek“ kamen über 7.000 Häftlinge in der Lübecker Bucht ums Leben. Nur wenige Hundert konnten sich retten.

30. April 2018: Seit 35 Jahren Theaterchef

Kulturministerin Birgit Hesse hat dem Intendanten der Vorpommerschen Landesbühne Anklam, Dr. Wolfgang Bordel, zum 35. Dienstjubiläum gratuliert. Seit dem 1. Mai 1983 ist er Chef des Theaters in Anklam. „Wolfgang Bordel ist der Dienstälteste unter den Theaterintendanten in Mecklenburg-Vorpommern. Dazu gratuliere ich herzlich. Als Chef des Theaters in Anklam hat er viel erlebt und bewegt“, sagte Kulturministerin Birgit Hesse. „Mit viel Engagement hat sich Wolfang Bordel für weitere Spielstätten in Heringsdorf, Zinnowitz und Barth eingesetzt und sorgt für ein kulturelles Programm. Im Sommer begeistern die Schauspielerinnen und Schauspieler mit den Vineta-Festspielen und den Peenespektakeln ‚Die Peene brennt‛ Einheimische und Touristen. Wolfgang Bordel ist zu verdanken, dass die Vorpommersche Landesbühne in der Region fest verankert ist. Er ist ein Identitätsstifter für die Region und ein verdienter Kulturpreisträger des Landes“, betonte Hesse.

27. April 2018: Kulturportal für MV vor zwei Jahren gestartet

Seit zwei Jahren können sich Kulturschaffende und Kreative in Mecklenburg-Vorpommern unter der gemeinsamen Adresse www.kultur-mv.de präsentieren. Am 28. April 2016 haben das Land und der Tourismusverband MV das offizielle Kulturportal für Mecklenburg-Vorpommern in seiner jetzigen Form gestartet. In dem digitalen Informationsangebot machen heute 373 Kultur-Anbieter auf ihre Angebote aufmerksam. Dazu zählen Galerien, Museen, Theater, Kunstvereine und freischaffende Künstlerinnen und Künstler. Der Terminkalender führt knapp 760 Veranstaltungen und über 70 Ausstellungen auf (Stand: 17 April).

 „Das Kulturportal ist mehr als ein Schaufenster der Kulturszene in Mecklenburg-Vorpommern“, sagte Kulturministerin Birgit Hesse. „Porträts stellen Kulturschaffende und ihre kreativen Ideen vor. In Reportagen können wir Ateliers besuchen oder am kulturellen Dorfleben teilhaben. Und manchmal gibt es auch einen Blick hinter die Kulissen. Besonders beliebt sind die Ferientipps. Und im Mai dürfen wir auf die Serie ‚Kultur in Neubrandenburg -Tipps aus der Vier-Tore-Stadt‛ gespannt sein. Ich freue mich darüber, dass bislang 160.000 Interessierte unser Portal besucht haben. In diesem Jahr waren es bislang 10.000 Nutzerinnen und Nutzer pro Monat“, betonte Hesse.

 Konzipiert und programmiert wurde das neue Kulturportal MV von der Rostocker Werbeagentur WERK3. Die farbmedia GbR in Schwerin ist für die inhaltliche Betreuung und Pflege des Portals zuständig. Die Aktualisierung der Internetseiten von Kulturschaffenden nehmen die Nutzerinnen und Nutzer selbst vor. Wer Veranstaltungen bekannt machen möchte, meldet sich im Portal an und erhält nach einer Prüfung durch die Redaktion einen Zugang. Gefördert wird das Kulturportal durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, das auch den technischen Betrieb übernimmt.

 „Das Kulturportal lebt vom Mitmachen. Ich danke den Redakteurinnen und Redakteuren, die uns in über 500 redaktionellen Texten Lust auf Kultur in unserem Land gemacht haben. Auch über Twitter, Facebook und Instagram informiert die Redaktion. Bei Facebook gibt es allein 6.500 Abonnentinnen und Abonnenten“, erläuterte Kulturministerin Hesse. „Genauso wichtig sind aber die Kulturschaffenden. Ich würde mich darüber freuen, wenn sich weitere Künstlerinnen und Künstler, Einrichtungen, Vereine und Initiativen in Mecklenburg-Vorpommern ein Profil anlegen und über ihre Angebote informieren, damit wir sagen können: Wer wissen möchte, was los ist, schaut ins Kulturportal.“

26. April 2018: Vier Gewinner beim Medienkompetenzpreis

In Rostock ist zum Auftakt des Filmfestivals FiSH der Medienkompetenzpreis des Landes überreicht worden. Insgesamt wurden vier Projekte ausgezeichnet. In der Kategorie „Außerschulische Projekte” wurden der Jugendmedienverband MV für das medienübergreifende Projekt „ß-Kongress” und das Kultur- und Initiativhaus Greifswald für das Audio-Projekt „VeRa ein Radioprojekt der Bildungsinitiative verquer” ausgezeichnet. Sie erhielten dafür 1000 bzw. 500 Euro. In der Kategorie „Schulische Projekte” gewannen die Schülerzeitung „Copy Left” der Regionalen Schule „Am Grünen Berg” in Bergen und das Audio-Projekt „Lat di wat vertellen” der „anderen Grundschule” Groß Nemerow. Sie erhielten dafür jeweils 750 Euro.

21. April 2018: Bodendenkmalpfleger tagen in Stralsund

Die 60. Regionaltagung der ehrenamtlichen Bodendenkmalpflegerinnen und -denkmalpfleger für Ostmecklenburg und Vorpommern hat Kulturstaatssekretär Sebastian Schröder heute zum Anlass genommen, diesen für ihre unermüdliche Arbeit zu danken. „Mit ihrer Ortskenntnis und ihrem Engagement tragen sie erheblich dazu bei, Bodenschätze aufzuspüren und zu erforschen. Mecklenburg-Vorpommern kann auch dank ihrer Hilfe ein reiches kulturelles Erbe vorweisen“, betonte Schröder. Gemäß Landesdenkmalschutzgesetz seien es „quasi hoheitliche Aufgaben“, die die Ehrenamtlichen wahrnähmen.

148 ehrenamtliche Bodendenkmalpflegerinnen und Bodendenkmalpfleger engagieren sich in MV. Sie werden vom Land ernannt und tragen durch ihren Einsatz vor Ort gemeinsam mit den hauptamtlich Tätigen zum Schutz des Kulturgutes Mecklenburg-Vorpommerns bei.

26. März 2018: „Land in Sicht” verdoppelt Besucherzahl

Anfang März ist die Ausstellung „Land in Sicht – Die Kunstankäufe des Landes Mecklenburg-Vorpommern 2015/2016/2017“ zu Ende gegangen. Drei Monate lang war sie in Güstrow zu sehen gewesen. Kulturministerin Birgit Hesse zieht eine positive Bilanz: 1200 Besucherinnen und Besucher hatten den Weg ins Schloss Güstrow gefunden, um die Kunstankäufe des Landes zu sehen. Damit hat sich die Besucherzahl gegenüber der vorangegangenen Ausstellung im Jahr 2014 verdoppelt.

23. März 2018: „Die Dänen“ sind in Greifswald

Zur Eröffnung der Ausstellung „Die Dänen“ würdigte Kulturministerin Birgit Hesse die Schenkung des Privatsammlers Christoph Müller. „Allerspätestens mit der hier zu bestaunenden Sammlung dänischer Romantiker und Realisten ist sein Name fest verbunden mit der Kunstlandschaft Mecklenburg-Vorpommerns. Mit seiner Schenkung hat er uns die größte zusammenhängende Sammlung ihrer Art in einem deutschen Museum beschert“, sagte sie in Greifswald.

16. März 2018: 28. Kunstschau in Ahrenshoop eröffnet

Kulturstaatssekretär Sebastian Schröder hat die diesjährige Landeskunstschau im Kunstmuseum Ahrenshoop eröffnet. Unter dem Titel „Luftlinie“ zeigt der Künstlerbund Mecklenburg-Vorpommern rund 60 Werke von einheimischen Künstlerinnen und Künstlern und erstmals von Gästen aus dem Ostseeraum. 

27. Februar 2018: Höherer Zuschuss für Theater in Parchim

Das Land verstärkt seine finanzielle Unterstützung für die notwendigen baulichen Maßnahmen für die Theaterspielstätte am Standort Parchim. Das hat das Kabinett in seiner Sitzung beschlossen. Das Land will sich zu 50 Prozent, höchstens jedoch mit sieben Millionen Euro an den Baumaßnahmen beteiligen. Ursprünglich waren fünf Millionen Euro vorgesehen. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und sind für den Umbau der ehemaligen Eldemühle zur "Kulturmühle Parchim" bestimmt.

„Das Junge Staatstheater Parchim und die Fritz-Reuter-Bühne sollen die Kulturmühle Parchim mit Leben füllen”, sagte Kulturministerin Birgit Hesse. „Die Baumaßnahmen sind notwendig, damit das Junge Staatstheater wieder ein eigenes Haus erhält. Die Schauspielerinnen und Schauspieler der Fritz-Reuter-Bühne sollen das Programm in Parchim bereichern. Mit der Erhöhung der Fördermittel zeigt das Land, dass es aktuelle Entwicklungen nicht ausblendet. Wichtig ist vor allem, dass die Planungen rasch weitergehen und die Baumaßnahmen bald beginnen, denn die EU-Fördermittel müssen bis zum Ende des Jahres 2023 abgerechnet sein.” 

22. Februar 2018: Denkmalpreise ausgeschrieben

Wer erhält dieses Jahr den Friedrich-Lisch-Denkmalpreis und den „Denk mal! Preis für Kinder und Jugendliche"? Für beide Ausschreibungen können bis zum 31. Mai Vorschläge im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur eingereicht werden. „Denkmale sind wichtige Zeugnisse unserer Heimatgeschichte“, bekräftigte Kulturministerin Birgit Hesse. „Mit den Preisen ehren wir Menschen, die sich auf dem Gebiet der Denkmalpflege verdient gemacht haben. Ich freue mich darauf, wenn wir in diesem Jahr beim Tag des offenen Denkmals tolle Projekte vorstellen können und so unsere Geschichte stärker ins öffentliche Bewusstsein rückt“, sagte Hesse. Der Friedrich-Lisch-Denkmalpreis und der Denk mal! Preis für Kinder und Jugendliche werden am 9. September 2018 bei der zentralen Veranstaltung am bundesweiten Tag des offenen Denkmals verliehen. Der Friedrich-Lisch-Denkmalpreis ist mit 4.000 Euro dotiert, der Denk mal! Preis für Kinder und Jugendliche ist mit 700 Euro dotiert.

20. Februar 2018: Theaterwochen für Schüler beginnen

Theater sehen, erleben, aktiv erfahren, begegnen, entdecken - kurz: Theater in Sicht. Mit diesem Motto gehen die Schultheaterwochen für Schüler/innen aller Altersgruppen in Mecklenburg -Vorpommern in ihr zweites Jahr. Nachdem sich bereits im letzten Jahr viele Theater der Initiative des Theaters Vorpommern angeschlossen haben, werden nun erstmalig vom 20. Februar bis zum 2. März 2018 alle Theater in MV mit an Bord sein und so flächendeckend allen Schüler/innen eine Auswahl ihres Abendspielplans zu schulfreundlichen Zeiten präsentieren. Ob Schauspiel oder Ballett, Musical, Oper oder Konzert – die Welt des Theaters wartet darauf, entdeckt zu werden!

Neben den Vorstellungen gibt es ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm und zahlreiche theaterpädagogische Begleitangebote. Fortbildungen für Lehrer/innen, Workshops, Probenbesuche und Mitmachevents führen Groß und Klein in die Welt des Theaters. Welche Berufe gibt es am Theater? Was ist ein „Inspizient“? Diesen und anderen Geheimnissen können Klassen bei den Theaterführungen auf die Spur kommen und Orte kennenlernen, die dem Zuschauer normalerweise verborgen bleiben. 

Mit dabei sind das Mecklenburgische Staatstheater mit den Standorten Schwerin und Parchim, das Volkstheater Rostock, die Theater- und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz mit Bühnen in beiden Orten, die Vorpommersche Landesbühne mit Spielstätten in Anklam, Zinnowitz und Barth sowie das Theater Vorpommern mit seinen Spielorten Greifswald, Stralsund und Putbus. Die Theaterwochen für Schüler/innen in Mecklenburg-Vorpommern werden durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur gefördert.

25. Januar 2018: Land unterstützt Theaterwochen

Die landesweiten Theaterwochen stoßen bei Schulen auf großes Interesse. Unter dem Motto „Theater in Sicht“ laden Landesbühnen, Stadt- und Staatstheater in Mecklenburg-Vorpommern Schülerinnen und Schüler vom 20. Februar bis 2. März 2018 ein, Theatervorstellungen zu besuchen. Die Bühnen bieten ein Programm, das sich speziell an Kinder und Jugendliche richtet. Aber auch Inszenierungen des Abendspielplans sind in der Schulzeit zu erleben. Karten für Vorstellungen sind noch erhältlich. „Theater in Sicht“ findet zum zweiten Mal statt. Das Land unterstützt die Theaterwochen wie im Vorjahr mit 10.000 Euro. Mehr Infos - hier

24. Januar 2018: Kulturverein Nordischer Klang erhält Födermittel

Das Festival Nordischer Klang ist Deutschlands größtes Kulturfestival für Musik und Kunst nordeuropäischer Länder, das alljährlich im Mai in der Universitäts- und Hansestadt Greifswald stattfindet. Nach dem Erfolg des ersten europapolitischen Kolloquiums im Rahmen des Nordischen Klangs 2017 unter dem Thema „Rechtspopulismus in Nordeuropa“ wird dieses Format in der Europawoche wieder angeboten. In diesem Jahr steht das Kolloquium unter dem Thema „Geschlechtergerechtigkeit in Nordeuropa – Ziel erreicht oder Stagnation?“ Damit setzt das Festival über sein kulturelles Programm hinaus erneut einen unmittelbar europapolitischen Schwerpunkt. 

 Für das Projekt erhält der Kulturverein Nordischer Klang e.V. Greifswald eine Zuwendung in Höhe von 1.000 EUR aus Mitteln zur „Förderung des Europagedankens und der europäischen Integration.“

19. Januar 2018: Land unterstützt Theaterfreunde Schwerin

Das Land will die Bürgerstiftung der Theaterfreunde Schwerin beim Einwerben von weiteren Stiftungsgeldern unterstützen. Die Stiftung feiert in diesem Jahr ihr 15-jähriges Bestehen. Die Landesregierung hat den Theaterfreunden einen Zuschuss in Höhe von bis zu 25.000 Euro in Aussicht gestellt, wenn der gleiche Betrag parallel von theaterbegeisterten Bürgerinnen und Bürgern aufgebracht wird. Am Ende könnten auf diesem Weg 50.000 Euro zusammenkommen.

Die Bürgerstiftung der Theaterfreunde Schwerin ist nach eigenen Angaben die erste Bürgerstiftung an einem deutschen Theater. Laut Stiftung betrug das Stiftungsvermögen bei der Gründung 65.000 Euro. Inzwischen hat es sich durch viele Zustiftungen auf fast 400.000 Euro erhöht. Ziel ist es, das Mecklenburgische Staatstheater in seiner bisherigen Vielfalt an Angeboten zu erhalten und zu fördern.

19. Januar 2018: Plattdeutsch-Wettbewerb beginnt

Am Wochenende beweisen wieder Kinder und Jugendliche, wie gut ihre Niederdeutschkenntnisse sind. Am Sonnabend beginnt der Plattdeutsch-Wettbewerb des Landes. Er steht unter dem Motto „Kiek achtern Horizont – Liehr Plattdüütsch!“ Bei der ersten der vier Regionalveranstaltungen treffen sich rund 50 Kinder und Jugendliche in der Käthe-Kollwitz-Grundschule in Greifswald. Unterstützt wird die Auftaktveranstaltung durch das Kompetenzzentrum für Niederdeutschdidaktik der Universität Greifswald.

 „An den Wettbewerben in den Schulamtsbereichen Rostock, Schwerin, Neubrandenburg und Greifswald wollen sich insgesamt 350 Kinder und Jugendliche  beteiligen. Auch Schülerinnen und Schüler, die in Plattdeutschvereinen aktiv sind, sind dabei“, sagte Bildungsministerin Birgit Hesse.

Das Land finanziert den Wettbewerb mit 31.500 Euro. Seit dem Jahr 2013 wird er durch das Institut für Qualitätsentwicklung (IQ M-V) des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur organisiert und durchgeführt. Die weiteren Regionalveranstaltungen finden für die Schulamtsbereiche Rostock am 20. Februar 2018 in Güstrow, für Neubrandenburg am 10. März 2018 in Demmin und für Schwerin am 17. März 2018 in Crivitz statt. 

5. Januar 2018: Vorschläge für Immaterielles Kulturerbe

Das Nutzen der Zeesboote in der Boddenlandschaft, das Bemalen der Holztüren auf dem Darß und das Mecklenburger Alphorn sind im dritten Bewerbungszyklus als Vorschläge für die Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes der UNESCO im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur eingegangen. Insgesamt liegen sieben Anträge vor. Bis zum 15. April 2018 müssen die Länder eine Vorauswahl treffen und die Vorschläge an die Kultusministerkonferenz (KMK) übermitteln. Mehr Infos - hier 

29. Dezember 2017: Neue Regeln für Kulturförderung

Weniger Bürokratie und mehr Zeit für Kunst und Kultur: Kulturschaffende, Träger und Einrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern können die Kulturfördermittel des Landes vom kommenden Jahr an unter vereinfachten Bedingungen erhalten. Die neuen Regeln für die Kulturförderung treten zum 1. Januar 2018 in Kraft. Die entsprechende Richtlinie ist auf der Internetseite des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur einsehbar. Dort stehen auch Hinweise für Zuwendungsempfänger zum Herunterladen bereit. Mehr Infos - hier

27. Dezember 2017: Land unterstützt Sicherung von Kulturgütern

Historische Baupläne und Schriften, Fotos und andere Archivalien: Das Land hat in diesem Jahr die Sicherung von schriftlichen und audiovisuellen Kulturgütern mit rund 170.000 Euro unterstützt. Die Kulturfördermittel stammen aus dem gleichnamigen Sonderförderprogramm. Mit dem Programm sollen Projekte unterstützt werden, bei denen einzigartige Kulturgüter mit einer erheblichen Bedeutung für das Land Mecklenburg-Vorpommern vor einer Beschädigung, dem Verlust oder der Vernichtung bewahrt werden können. Mehr Infos - hier

22. Dezember 2017: Stadtgeschichtliches Museum in neuem Gewand

In Wismar ist heute das Stadtgeschichtliche Museum der Hansestadt nach 7-jähriger Renovierung und Instandsetzung feierlich eröffnet worden. Das Kulturministerium hat in dieser Zeit einzelne Schritte mit insgesamt 124.282 Euro unterstützt. Mehr Infos - hier

22. Dezember 2017: Künstlerischer Nachwuchs gefördert

Das Land hat in diesem Jahr verschiedene Projekte zur Förderung des künstlerischen Nachwuchses mit 81.695 Euro unterstützt. Über das Nachwuchskünstlerförderwerk stehen pro Jahr insgesamt 100.000 Euro zur Verfügung, mit denen künstlerische Talente von Kindern und Jugendlichen in Mecklenburg-Vorpommern gefördert werden können. Die künstlerische Nachwuchsförderung deckt die Genres Musik, Bildende Kunst, Theater/Tanz, Film/Medien, genreübergreifende Künste und Literatur einschließlich Niederdeutsch ab. Mehr Infos - hier

18. Dezember 2017: Theaterreform im Osten des Landes geht weiter

Die Träger des Theaters Vorpommern und der Theater- und Orchestergesellschaft Neubrandenburg/Neustrelitz haben bei ihrem Treffen in Schwerin zur Zukunft der Theater im Osten des Landes ein alternatives Modell für Strukturveränderungen der Häuser ins Spiel gebracht. Neben dem Angebot des Landes zu einer Fusion des Theaters Vorpommern mit der Theater- und Orchestergesellschaft Neubrandenburg/Neustrelitz möchten die Träger ein sogenanntes Kooperationsmodell prüfen. Mit diesem Modell sollen vergleichbare Ziele erreicht werden wie mit einer Fusion. Dabei sollen die Theatergesellschaften aber selbstständig bleiben. Mehr Infos - hier

15. Dezember 2017: Happy End auf dem Dachboden

Der Landesbibliothek in Schwerin gelang ein spektakulärer Erfolg beim Auffinden von vermisstem Kulturgut. Anhand eines Sucheintrags in der Datenbank „Lost Art“ konnte eine Handschrift aus dem 16. Jahrhundert in den Buchbestand zurückgeholt werden. Der insgesamt sieben Werke umfassende Band war in den Nachkriegstagen verloren gegangen, nachdem er im März 1944 mit anderen Kostbarkeiten in einen Salzstollen bei Staßfurt (Sachsen-Anhalt) gebracht worden war. Mehr Infos - hier

5. Dezember 2017: Künstlerstipendien - jetzt bewerben

Das Land vergibt im kommenden Jahr wieder Aufenthalts-, Arbeits- und Reisestipendien in den Bereichen Bildende Kunst/Fotografie, Darstellende Kunst/Tanzperformance, Musik/Komposition, Literatur und spartenübergreifende Vorhaben. Bewerbungen müssen bis zum 15. Januar 2018 (Poststempel) im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Schwerin eingehen. Im kommenden Jahr stehen insgesamt 60.000 Euro für die Künstlerstipendien bereit. Mehr Infos - hier

1. Dezember 2017: Land in Sicht - Kunsteinkäufe in neuer Ausstellung

Seit 2011 präsentieren das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern und das Staatliche Museum Schwerin gemeinsam im Dreijahresrhythmus auf Schloss Güstrow die Kunstankäufe des Landes. Diesmal sind es 116 Werke, die in den Ateliers von 23 Künstlern für insgesamt 131.000 € erworben wurden. Die Kunstsammlung des Landes Mecklenburg-Vorpommern kann damit mit zahlreichen weiteren, auch international gültigen Positionen aufwarten. Mehr Infos - hier

24. November 2017: Land kauft Kunst

Das Land hat im Jahr 2017 den Bestand seiner Kunstsammlung erweitert. Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur hat in diesem Jahr erneut 51.000 Euro für den Kunstankauf bereitgestellt. Bei den Ankäufen handelt es sich um 32 Arbeiten von drei Künstlerinnen und sechs Künstlern aus der Region. Eine Kunstkommission wählt jährlich aus, von welchen Künstlerinnen und Künstlern Werke angekauft werden. Der Kommission gehören Vertreterinnen und Vertreter der Kunstsammlungen bzw. der Kunstszene des Landes an. Mehr Infos - hier

22. November 2017: Förderung für Schönberger Musiksommer 

Das Land hat in diesem Jahr den Schönberger Musiksommer mit 5200 Euro unterstützt. Die Evangelische Kirchengemeinde Schönberg/Mecklenburg erhielt die Kulturfördermittel zur Finanzierung der Konzerte in der St.-Laurentiuskirche in Schönberg im Landkreis Nordwestmecklenburg. Den Schönberger Musiksommer gibt es seit dem Jahr 1987. Er fand 2017 zum 31. Mal statt. 

13. November 2017: Landeskulturkonferenz in Schwerin

Kulturschaffende, Vertreterinnen und Vertreter von Verbänden, Kommunen und die Landesregierung haben heute auf der Landeskulturkonferenz in Schwerin beraten, wie Kunst und Kulturangebote in Mecklenburg-Vorpommern noch stärker von Einheimischen und Touristen wahrgenommen werden können. Mehr Infos - hier

25. Oktober 2017: Mehr Zeit für Kunst und Kultur

Kulturschaffende, Träger und Einrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern sollen die Kulturfördermittel des Landes künftig unter erleichterten Bedingungen erhalten. Das Land hat die entsprechende Richtlinie jetzt veröffentlicht. Mehr Infos - hier

10. Oktober 2017: Preise für Geschichtswettbewerb verliehen

Bildungsministerin Birgit Hesse hat heute die Auszeichnungen des diesjährigen Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten und der Körber-Stiftung an die Gewinnerinnen und Gewinner aus Mecklenburg-Vorpommern übergeben. Mehr Infos - hier

28. September 2017: Sonderausstellung „Blutiges Gold – Macht und Gewalt in der Bronzezeit“

Die große Schlacht vor über 3200 Jahren im Tollensetal steht von Oktober an im Mittelpunkt des Archäologischen Freilichtmuseums Groß Raden. Die Sonderausstellung „Blutiges Gold – Macht und Gewalt in der Bronzezeit“ zeigt Licht- und Schattenseiten einer lange vergangenen Zeit, die durchaus Bezüge zur Gegenwart aufweist. Kulturministerin Birgit Hesse wird die Sonderausstellung am Donnerstag, 5. Oktober 2017, um 18 Uhr eröffnen. Die Archäologie-Schau ist dann für ein Jahr lang im Museumsgebäude des Freilichtmuseums zu sehen.

31. August 2017: Gewinner der Denkmalpreise stehen fest

Geteilte Freude ist doppelte Freude: Wenn Kulturministerin Birgit Hesse am 10. September die diesjährigen Preise in der Denkmalpflege verleiht, beglückwünscht sie gleich vier Gewinnerinnen und Gewinner. Mehr Infos - hier

18. August 2017: Land fördert Festspiele Wismar

Das Land unterstützt in diesem Jahr die Festspiele Wismar bei der Anschaffung von 16 Funkmikrofonen. Die Fördermittel in Höhe von 10.000 Euro stammen aus dem Kulturfördersonderprogramm für Investitionen.

15. August 2017: Weniger Bürokratie bei Kulturförderung

Die Kulturförderung in Mecklenburg-Vorpommern soll künftig unter erleichterten Bedingungen ablaufen. Das Land will das Antrags- und Bewilligungsverfahren für Kulturfördermittel ändern und für Kulturschaffende den Abruf der Mittel erleichtern. Die Vereinfachungen sollen bereits für die Förderanträge für das Jahr 2018 gelten und beim kommenden Antragsverfahren berücksichtigt werden. Vertreterinnen und Vertreter der Kulturabteilung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur haben heute in Schwerin die Landesverbände über die Änderungen informiert. Mehr Infos - hier

8. August 2017: 600.000 Euro für Fachstelle beim Museumsverband

Nicht-kommerzielle Museen und museale Einrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern sollen bei der inhaltlichen Arbeit besser begleitet werden. Mit einer Landesfachstelle will der Museumsverband das Beratungs-, Fortbildungs- und Dienstleistungsangebot für öffentliche Museen verstärken. Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur und der Museumsverband haben heute in Schwerin eine entsprechende Vereinbarung geschlossen. Das Land fördert die Arbeit der Landesfachstelle über einen Zeitraum von fünf Jahren mit jährlich bis zu 120.000 Euro.

4. August 2017: Landesweite Kunstschau eröffnet

In Rostock präsentieren 52 Künstlerinnen und Künstler aus Mecklenburg-Vorpommern von heute an ihre zeitgenössischen Werke, die sich thematisch mit dem 500-jährigen Reformationsjubiläum beschäftigen. Kulturstaatssekretär Sebastian Schröder eröffnet am Abend die 27. Landesweite Kunstschau des Künstlerbundes Mecklenburg-Vorpommern in der Petrikirche in Rostock. Die Kunstwerke sind bis zum 3. September 2017 in der Nikolaikirche, der Petrikirche, dem Zentrum Kirchlicher Dienste und im Kunstverein Rostock zu sehen.

25. Juli 2017: Tag des offenen Denkmals in Bad Doberan

Der bundesweite Tag des offenen Denkmals steht in diesem Jahr unter dem Motto "Macht und Pracht". Die zentrale Eröffnungsveranstaltung des Landes Mecklenburg-Vorpommern findet am Sonntag, dem 10. September 2017, im ehemaligen Zisterzienserkloster Bad Doberan im Landkreis Rostock statt.

5. Juli 2017: bernsteinSchule ist Partnerschule der Festspiele

Bildungsministerin Birgit Hesse und Festspielintendant Dr. Markus Fein stellten heute die Partnerschule 2018 der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern vor. Die bernsteinSchule in Ribnitz-Damgarten hat die neue Ausschreibung des Bildungsministeriums und der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern gewonnen. Die 700 Schülerinnen und Schüler des regionalen Schulzentrums werden in enger Zusammenarbeit mit den Festspielen MV im Schuljahr 2017/18 musikalische Projekte wie Workshops, Kurzkonzerte und Gespräche mit Festspielkünstlern in der Schule durchführen. Der Höhepunkt ist ein Konzert mit Festspielkünstlern, das die Schülerinnen und Schüler selber organisieren.

20. Juni 2017: Kulturministerin gratuliert Kulturtalent

Der Reetdachdecker-Meister Joachim Schröter aus Vielank ist von der Unesco im Juni 2017 zum Kulturtalent ernannt worden. Kulturministerin Birgit Hesse hat dem 58-Jährigen zu dieser Auszeichnung gratuliert. Seit Juli 2016 stellt die Deutsche UNESCO-Kommission über 12 Monate 12 Kulturtalente vor und zeigt, wie sie das Immaterielle Kulturerbe weiterentwickeln.

16. Juni 2017: Land fördert Aufbau eines Theaterstudios

Das Land unterstützt in diesem Jahr die Jüdische Gemeinde in Rostock beim Aufbau eines Theaterstudios mit Kulturfördermitteln in Höhe von 8.000 Euro. Ziel ist es, ein regelmäßiges künstlerisches, interkulturelles und interreligiöses Angebot für russisch- und deutschsprachige Rostockerinnen und Rostocker zu schaffen. Laiendarstellerinnen und -darsteller können sich in den Sparten Puppenspiel, Darstellendes Spiel mit Kindern und Jugendlichen sowie Darstellendes Spiel mit Erwachsenen beteiligen.

14. Juni 2017: Digitale Bibliothek gestartet

Historische Bücher, alte Chroniken und bedeutende Handschriften können jetzt online eingesehen werden. Die Digitale Bibliothek des Landes bietet 3,2 Millionen Internetseiten über kulturhistorische Werke, die für die Landesgeschichte von großer Bedeutung sind. Wissenschaftsministerin Birgit Hesse hat die Digitale Bibliothek Mecklenburg-Vorpommern heute in Greifswald offiziell gestartet. 11 Archive, acht Bibliotheken, zwei Museen und mehrere wissenschaftliche Sammlungen präsentieren fast 30.000 Objekte.

7. Juni 2017: 50.000 Euro für Kunsthaus Neustrelitz

Die Kinder- und Jugendkunstschule in Neustrelitz erhält in diesem Jahr mehr Geld. Das Land unterstützt den Trägerverein Kunsthaus Neustrelitz e. V. im Jahr 2017 mit Mitteln der allgemeinen Kulturförderung in Höhe von 50.000 Euro. Im vergangenen Jahr hatte die Kinder- und Jugendkunstschule Neustrelitz 26.250 Euro erhalten. Darüber hinaus darf sich das Kunsthaus Neustrelitz erstmals „Staatlich anerkannte Kinder- und Jugendkunstschule in Mecklenburg-Vorpommern“ nennen.

26. Mai 2017: Land unterstützt Aufbereitung des SVZ-Fotoarchivs

Das Land unterstützt in diesem Jahr die Aufbereitung und Sicherung des Fotoarchivs der Schweriner Volkszeitung. Für die Sichtung und archivgerechte Erhaltung des SVZ-Archivs, das sich im Besitz der Landeshauptstadt Schwerin befindet, stellt das Land Kulturfördermittel in Höhe von 24.000 Euro bereit. Die Landeshauptstadt hat mit dem Vertrag über die Überlassung des SVZ-Fotoarchivs einen Bestand von ca. 300.000 Fotografien in ihr Eigentum übernommen.

18. Mai 2017: Einsendefrist verlängert

Weil für den Landesdenkmalpreis 2017 erst weniger als zehn Vorschläge eingegangen sind, hat das Bildungsministerium die Einsendefrist um zwei Wochen bis zum 15. Juni verlängert. Darüber hinaus will das Land mit einem neuen Faltblatt die Denkmalpreise bekannter machen. Der Friedrich-Lisch-Denkmalpreis ist mit 4000 Euro, der „Denk mal!”-Preis für Kinder und Jugendliche mit 700 Euro dotiert - hier der Überblick. Beide Auszeichnungen werden am 10. September bei der zentralen Landesveranstaltung zum Tag des offenen Denkmals vergeben. Selbst kann man sich nicht für den Preis bewerben - der Vorschlag muss von anderen kommen. Bewertet werden die Vorschläge von einer Fachkommission.

22. April 2017: Kulturpreis des Landes ausgelobt

Das Land Mecklenburg-Vorpommern lobt im Jahr 2017 wieder einen Kulturpreis als Haupt- und Förderpreis aus. Die Auszeichnungen werden durch den Ministerpräsidenten verliehen. Vorschläge für Preisträgerinnen und Preisträger müssen bis 1. Juli 2017 (Poststempel) im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur eingehen. „Mit dem Landeskulturpreis werden jene Bürgerinnen und Bürger, Vereine oder Gruppen geehrt, die das Kulturleben in Mecklenburg-Vorpommern in außerordentlicher Art und Weise bereichern“, erläuterte Kulturministerin Birgit Hesse. „Um zu zeigen, dass wir dieses Engagement nicht als selbstverständlich ansehen, vergibt das Land alljährlich eine Auszeichnung.“
Der Förderpreis soll wie der Hauptpreis Leistungen von höchster Qualität anerkennen und besonders innovative Projekte berücksichtigen. Vorausgesetzt wird ein enger Bezug zu Land und Leuten. Der Hauptpreis ist mit 10.000 Euro, der Förderpreis mit 5.000 Euro dotiert. Eine Künstlerin oder ein Künstler, eine Persönlichkeit oder eine Gruppe soll diesen Preis nur einmal erhalten.
Einzureichen sind die Vorschläge im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern, Werderstr. 124 in 19055 Schwerin. Selbstbewerbungen sind nicht möglich. Im Jahr 2016 ging der Landeskulturpreis an den Ballettdirektor und Chefchoreographen am Theater Vorpommern, Ralf Dörnen. Der Schönberger Musiksommer hatte den Kulturförderpreis erhalten.
Weitere Informationen und Bewerbungsbedingungen im Internet unter www.bm.regierung-mv.de in der Rubrik „Kultur“, Stichwort „Kulturpreise“.

5. April 2017: 11,5 Millionen Euro für Kulturförderung

Das Land hat im vergangenen Jahr für ca. 280 Projekte bzw. Einrichtungen Mittel der allgemeinen Kulturförderung bewilligt. Kulturträger mit Projekten, die eine Laufzeit von mehreren Jahren haben, nehmen die Fördermittel teilweise erst in diesem Jahr in Anspruch. Eine Übersicht über die geförderten Kulturprojekte ist auf der Internetseite des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur einsehbar. Im Haushaltsjahr 2016 standen erstmals Mittel in Höhe von 11,5 Mio. Euro für die Kulturförderung zur Verfügung. Gegenüber den Vorjahren ist das eine Steigerung um 22 Prozent.
Mit den Mitteln der allgemeinen Kulturförderung unterstützt das Land alle Kulturbereiche. Um Fördermittel zu erhalten, müssen Projektträger bzw. Einrichtungen einen entsprechenden Antrag stellen. Im Jahr 2017 hat das Land wieder verschiedene Sonderförderprogramme aufgelegt, um die Kulturszene zu unterstützen. Dazu zählen beispielsweise ein Investitionsprogramm, das Landesprogramm zur Sicherung von schriftlichen und audiovisuellen Kulturgütern, die Projektförderung im Rahmen des Landesprogramms „Meine Heimat – mein Modernes Mecklenburg-Vorpommern“ und ein Landesprogramm zur Erinnerungskultur.
Weitere Informationen unter www.bm.regierung-mv.de in der Rubrik „Kultur“, Stichwort „Kulturförderung“.

30. März 2017: Denkmalpreise des Landes ausgeschrieben

Kulturministerin Birgit Hesse ruft dazu auf, Vorschläge für Preisträgerinnen und Preisträger der diesjährigen Denkmalpreise zu machen. Das Land Mecklenburg-Vorpommern vergibt auch im Jahr 2017 den Friedrich-Lisch-Denkmalpreis und den „Denk mal! Preis für Kinder und Jugendliche“. Vorschläge für Preisträgerinnen und Preisträger müssen bis zum 31. Mai 2017 (Poststempel) im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur eingehen.
Der Friedrich-Lisch-Denkmalpreis und der Denk mal! Preis für Kinder und Jugendliche werden am 10. September 2017 bei der zentralen Landesveranstaltung am bundesweiten Tag des offenen Denkmals verliehen. Der Friedrich-Lisch-Denkmalpreis ist mit 4.000 Euro dotiert, der Denk mal! Preis für Kinder und Jugendliche ist mit 700 Euro dotiert.
Die Bewertung der Vorschläge erfolgt durch eine Fachkommission. Vorschläge können durch Vereine, Verbände, Institutionen, staatliche und kommunale Verwaltungen sowie Einzelpersonen eingereicht werden. Bitte reichen Sie die Vorschläge unter folgender Adresse ein:

Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Mecklenburg-Vorpommern
19048 Schwerin

Fax: 0385 588-7082
E-Mail: poststelle@remove-this.bm.mv-regierung.de

Der

  • vorbildliche Leistungen zur Rettung und zur Erhaltung von Bau- und Kunstdenkmalen oder von archäologischen Denkmalen in Mecklenburg-Vorpommern
  •  die überzeugende Verbreitung des Denkmalpflegegedankens in der Öffentlichkeit
  • hervorragende wissenschaftliche Leistungen zur Theorie und Praxis der Denkmalpflege
  • die Nutzung traditioneller oder innovativer Handwerkstechniken oder langjähriges herausragendes Wirken auf dem Gebiet der Bau- und Kunstdenkmalpflege oder der archäologischen Denkmalpflege.

Eigenbewerbungen sind nicht möglich.

16. März 2017: Landeskulturrat neu berufen

Kulturministerin Birgit Hesse hat in Schwerin den Landeskulturrat neu berufen. Das Gremium hat 19 Sitze. Den Vorsitz hat erneut Dr. Michael Körner übernommen. Er stand auch in der vergangenen Legislaturperiode dem Landeskulturrat vor. Stellvertretende Vorsitzende sind Dana Bauers, Dr. Jan Hofmann und Prof. Wolfgang Vogt. Das Gremium berät die Ministerin beispielsweise in kulturpolitischen Fragestellungen, zu kulturellen Zielen und zu neuen Förderschwerpunkten des Landes. Außerdem entwickelt der Landeskulturrat konzeptionelle Ideen für einzelne Kulturbereiche und gibt entsprechende Empfehlungen ab. Weitere Infos - hier

3. März 2017: Niederdeutsch ist anerkanntes Abiturfach

Niederdeutsch ist als mündliches und schriftliches Prüfungsfach im Abitur jetzt offiziell anerkannt. Das hat der Schulausschuss der Kultusministerkonferenz (KMK) mit 15 Ja-Stimmen und einer Enthaltung beschlossen. Mecklenburg-Vorpommern hatte sich in der KMK für die Aufnahme des Faches Niederdeutsch in die Liste der gegenseitig anerkannten unbefristet angebotenen länderspezifischen Prüfungsfächer in der Abiturprüfung stark gemacht. Die Anerkennung ist ein wichtiger Schritt für die Einrichtung der Profilschulen mit dem Schwerpunkt Niederdeutsch zum Schuljahr 2017/2018. Ziel des Landes ist es, die Begabtenförderung an den Gymnasien und Gesamtschulen auszubauen. Sechs Gymnasien bzw. Gesamtschulen stärken ihr Profil im Bereich Niederdeutsch und werden Schwerpunktgymnasien bzw. Schwerpunktgesamtschulen, an denen Niederdeutsch als mündliches und schriftliches Prüfungsfach im Abitur belegt werden kann.

27. Januar 2017: Langschiff der Kulturkirche St. Jakobi wiedereröffnet

Vorpommern ist um einen besonderen Kulturort reicher. Das Langschiff der Kulturkirche St. Jakobi in Stralsund ist feierlich wiedereröffnet worden. „Dieser Bau ist ein Zeugnis der Backsteingotik, diesem ehrwürdigen Baustil, der unsere Region prägt und verbindet“, sagte Kulturstaatssekretär Sebastian Schröder „Als Kulturkirche bereichert St. Jakobi Vorpommern schon länger. Das restaurierte Langschiff ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie es gelingen kann, historische Gebäude mit Leben zu füllen.“ Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur hat die Arbeiten in der Kulturkirche St. Jakobi durch die Umsetzung des Programms „Invest Ost“ begleitet. Mit diesem Förderprogramm beteiligt sich der Bund an Investitionen in national bedeutenden Kultureinrichtungen in Ostdeutschland. Für die Kulturkirche wurden in den Jahren 2015 und 2016 insgesamt 145.000 Euro zur Verfügung gestellt. Die Fördermittel des Bundes werden über die jeweiligen Länder ausgereicht. 

26. Januar 2017: 100.000 Euro zusätzlich für Projekte der Heimatpflege

Das Land will von diesem Jahr an Projekte der Heimatpflege und zur Förderung der niederdeutschen Sprache außerhalb der Schule stärker unterstützen. Für die Projektförderung im Rahmen des Landesprogramms „Meine Heimat – Mein modernes Mecklenburg-Vorpommern“ stehen insgesamt 100.000 Euro bereit. Unterstützt werden können Projekte, die der zukunftsfähigen Entwicklung der Heimatpflege oder des Plattdeutschen dienen und insbesondere junge Menschen ansprechen. Weitere Informationen zum Antragsverfahren finden Sie auf der Homepage des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur in der Rubrik „Förderungen“, Stichwort „Kulturförderung“ unter www.bm.regierung-mv.de.

13. Januar 2017: Deutscher Preis für Denkmalschutz ausgeschrieben

Kulturministerin Birgit Hesse ruft dazu auf, Vorschläge für den „Deutschen Preis für Denkmalschutz“ einzureichen. Die Auszeichnung des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz wird jährlich vergeben und ist die höchste ihrer Art in Deutschland. Das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz ist an die einzelnen Länder herangetreten mit der Bitte, die diesjährige Ausschreibung bekannt zu machen. Vorschläge für Preisträgerinnen und Preisträger müssen bis Freitag, 31. März 2017, eingereicht werden. Weitere Informationen: www.dnk.de

29. Dezember 2016: Mehr Geld für Bibliotheken

Die Bibliotheken in Mecklenburg-Vorpommern haben in diesem Jahr mehr Geld erhalten. Das Land hat 33 Einrichtungen mit Mitteln der allgemeinen Kulturförderung in Höhe von insgesamt 460.700 Euro unterstützt. Im Jahr 2015 standen 374.300 Euro für die Bibliotheken zur Verfügung.

„Bibliotheken sind wichtige Einrichtungen der kulturellen Grundversorgung“, betonte Bildungs- und Kulturministerin Birgit Hesse. „Eine stärkere Unterstützung durch das Land ist möglich, weil seit diesem Jahr zwei Millionen Euro mehr für die Kulturförderung zur Verfügung stehen. Das Land hat die allgemeine Kulturförderung im Doppelhaushalt 2016/2017 auf jährlich 11,5 Millionen Euro aufgestockt. Zusätzliche Mittel sollen auch den Bibliotheken zu Gute kommen“, sagte Hesse.

28. August 2016: Musikschulen erhalten staatliche Anerkennung

18 Musikschulen in Mecklenburg-Vorpommern dürfen sich „Staatlich anerkannte Musikschule“ nennen. Bildungs- und Kulturminister Mathias Brodkorb hat 17 Einrichtungen die entsprechenden Genehmigungen für weitere fünf Jahre erteilt. Die Musikschule „Johann Matthias Sperger“ des Landkreises Ludwigslust-Parchim hatte erstmalig einen Antrag gestellt, da sie im Jahr 2011 noch im Fusionsprozess stand. Nun darf auch sie diesen Titel führen. Laut Schulgesetz können die Träger der gemeinnützigen Musikschulen beantragen, die Bezeichnung „Staatlich anerkannte Musikschule“ führen zu dürfen. Die Liste gibt es hier.
Außerdem erhalten die 18 staatlich anerkannten Musikschulen im Jahr 2016 eine höhere finanzielle Unterstützung. Gegenüber dem Vorjahr hat das Land die Förderung der Einrichtungen von insgesamt 3,4 Mio. Euro auf 3,6 Mio. Euro aufgestockt.

19. August 2016: Denkmalpreisträger stehen fest

Der Bodendenkmalpfleger Hans Behn erhält in diesem Jahr den Friedrich-Lisch-Denkmalpreis. Behn (geb. 1948) wird für sein herausragendes ehrenamtliches Engagement in der Bodendenkmalpflege ausgezeichnet. Außerdem leistet er als stellvertretender Vorsitzender der Archäologischen Gesellschaft für Mecklenburg und Vorpommern eine vorbildliche Arbeit. Der Friedrich-Lisch-Denkmalpreis ist mit 4.000 Euro dotiert.

Die „Lobende Erwähnung“ mit einem Preisgeld von 300 Euro erhält der Verein Peter-Weiss-Haus e. V. in Rostock. Der Verein erwarb mit Hilfe von Spenden 2008 den als Ausflugslokal 1864 gegründeten „Steinbecks Keller“. Seit 2009 widmet sich der Verein der Sicherung, dem Erhalt und der Pflege des heutigen „Peter-Weiss-Hauses“.

Der „Denk mal! Preis für Kinder und Jugendliche“ geht in diesem Jahr an die Europaschule Rövershagen. Er ist mit 700 Euro dotiert. „18 Schülerinnen und Schüler im Alter von 11 bis 17 Jahren beschäftigen sich in der Projektgruppe ‚Kriegsgräber‛ mit regionalen und überregionalen Themen der Geschichte und entwickeln dadurch einen besonderen Bezug zu ihrer Heimat“, lobte Minister Brodkorb. Die Projektgruppe pflegt u. a. seit 2003 regelmäßig den Gedenkstein für die Opfer des Ersten Weltkriegs in Gelbensande, recherchierte die Geschichte des Lazaretts und die Schicksale der bestatteten Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg. Mehr Infos gibt es hier.

17. August 2016: Land legt Kulturförderprogramme auf

Das Land will im kommenden Jahr die Kulturszene stärker unterstützen und legt verschiedene Sonderförderprogramme auf. Neben einem Förderprogramm für Investitionen sind ein Programm zur Sicherung von schriftlichen und audiovisuellen Kulturgütern, eine Projektförderung im Rahmen des Landesheimatprogramms und ein Förderprogramm zur Stärkung der Erinnerungskultur geplant. Kulturschaffende und Projektträger, die von dieser Förderung profitieren wollen, sollen bis zum 1. Oktober 2016 einen gesonderten Antrag einreichen. Die Sonderförderprogramme haben einen Gesamtumfang von 800.000 Euro.

Die Anträge für die Sonderförderung müssen zusätzlich zu den Anträgen auf reguläre Kulturförderung gestellt werden. Die Sonderförderprogramme werden aus den zusätzlichen Mitteln für die Kulturförderung finanziert. Im Doppelhaushalt 2016/2017 sind die Mittel für die reguläre Kulturförderung pro Jahr um zwei Mio. Euro auf insgesamt 11,5 Mio. Euro jährlich erhöht worden. Im Vergleich zu den Vorjahren ist das ein Anstieg um 22 Prozent. Weitere Infos gibt es hier.

15. August: Neuauflage des Handbuchs der Kunstdenkmäler

Das Land und die Kulturstiftung der Länder haben die Neuauflage des „Handbuchs der Kunstdenkmäler für Mecklenburg-Vorpommern“ der Dehio-Vereinigung unterstützt. Die Reihe der Handbücher verzeichnet die wichtigsten Bau- und Kunstdenkmäler eines Landes und gilt unter Expertinnen und Experten als fachlich unabhängige Auskunftsquelle. Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur hat die wissenschaftliche Überarbeitung und das Lektorat mit 60.000 Euro gefördert. Die Kulturstiftung der Länder hat das Projekt mit 15.000 Euro unterstützt. Die gleiche Summe stellte die Dehio-Vereinigung zur Verfügung.

In der Neuauflage finden sich Neuaufnahmen bei Kirchen, Herrenhäusern und Parks des 18. bis 20. Jahrhunderts. Eine Vielzahl von Bürgerhäusern vom Mittelalter bis zum Barock in Städten wie Wismar, Stralsund und Greifswald ist hinzugekommen. Aktualisiert wurden ebenfalls die Artikel zum Schweriner Schloss. Neu aufgenommen wurden technische Denkmale wie Wasser- und Leuchttürme sowie Mühlen und Speicher, ebenso eine Schule in Sassnitz und das sozialistische Musterdorf Mestlin, ein Kirchengemeindezentrum in Stralsund und der Rettungsturm in Binz. Weitere Informationen: www.deutscherkunstverlag.de

5. August 2016: Kunstschulen erhalten mehr Geld

Kinder- und Jugendkunstschulen in MV erhalten im laufenden Jahr mehr Geld. Das Land hat die Förderung um rund 37 000 Euro angehoben und fördert Projekte dieses Bereichs nun mit insgesamt 900 000 Euro aus der Allgemeinen Kulturförderung. Das teilt das Bildungsministerium mit. „Seit diesem Jahr stehen zwei Millionen Euro mehr für die Kulturförderung zur Verfügung. Das Land hat damit die Allgemeine Kulturförderung auf jährlich 11,5 Millionen Euro aufgestockt“, sagte Bildungs- und Kulturminister Mathias Brodkorb.

17. Juni 2016: 175.000 Euro für die Festspiele MV

Das Land unterstützt die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern GmbH in diesem Jahr mit 175.000 Euro. Die Mittel sind für die Kofinanzierung einzelner Konzerte und Veranstaltungen gedacht. Die Höhe der Förderung entspricht der in den Vorjahren.

Neben der Förderung der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern GmbH hat das Land außerdem die Stiftung der Festspiele mit 250.000 Euro unterstützt. Anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Festivals hat das Land durch einen Matching Fund jeden gestifteten Euro verdoppelt. 

15. Juni 2016: Höhere finanzielle Unterstützung des Onleihe-Verbundes

Das Land unterstützt den Ausbau des Onleihe-Verbundes der öffentlichen Bibliotheken in Mecklenburg-Vorpommern mit zusätzlich 100.000 Euro pro Jahr. Die Mittel sind hauptsächlich für den Ankauf von digitalen Medien bestimmt. Außerdem sollen sich künftig Jahr für Jahr weitere öffentliche Bibliotheken dem landesweiten Verbund anschließen und mit der Onleihe an den Start gehen. Eine höhere finanzielle Unterstützung des Onleihe-Verbundes ist möglich geworden, weil das Land die Mittel für die Kulturförderung jährlich um zwei Mio. Euro aufgestockt hat. Bei der Onleihe können die Nutzerinnen und Nutzer einer teilnehmenden Bibliothek mit einem gültigen Mitgliedsausweis E-Books, E-Magazines, E-Musik und E-Videos für eine bestimmte Zeit online ausleihen und auf ihr Endgerät herunterladen.

Der Bibliotheksverband des Landes rechnet für 2016 mit rund 280.000 digitalen Ausleihen, sagte der Vorsitzende Thomas Beyer am Mittwoch. Das wäre eine Steigerung um fast 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

14. Juni 2016: Neues Theater für Parchim

In der Kabinettssitzung am Dienstag wurde Minister Mathias Brodkorb ermächtigt, mit den derzeitigen Trägern des Mecklenburgischen Landestheaters Parchim eine Vereinbarung über ein neues Theatergebäude abzuschließen. Zugesichert wird eine Finanzierungsbeteiligung in Höhe von 50 Prozent, jedoch höchstens 5 Millionen Euro.

„Mit dieser Grundsatzentscheidung des Kabinetts dokumentiert die Landesregierung, dass sie im Rahmen der Theaterreform ein verlässlicher Partner ist und zu ihren Zusagen steht. Ich hoffe, dass mit diesem Beschluss nun auch der Weg frei ist für die Zustimmung aller Theaterträger zur Theaterfusion im westlichen Landesteil“, so Brodkorb. 

5. Juni 2016: Abitur auf Platt an sechs Schulen

Gymnasiales Schulzentrum „Fritz Reuter“ Dömitz. Geschwister-Scholl-Gymnasium Wismar. Gymnasium „Am Sonnenberg“ Crivitz. Recknitz-Campus Laage. Reuterstädter Gesamtschule Stavenhagen. Goethe-Gymnasium Demmin (Musikgymnasium). Das sind die sechs Schulen, in denen Schüler künftig das Abitur auf Plattdeutsch ablegen können. Das hat Bildungsminister Mathias Brodkorb am Sonntag auf dem Plattdütsch-Bäukerdag in Rostock bekanntgegeben.

Das Land stellt für das Abitur auf Plattdeutsch an jeder der ausgewählten Schulen eine Lehrerstelle zusätzlich bereit. Im Rahmen des Landesprogramms „Meine Heimat - mein modernes Mecklenburg-Vorpommern“ waren bis zum Jahr 2020 dafür insgesamt 1,3 Mio. Euro vorgesehen. Wegen der erhöhten Anzahl an Schulen hat das Land die Mittel um 700.000 Euro aufgestockt.

„Wir greifen an dieser Stelle tief in die Tasche“, sagte Brodkorb. „Das Angebot ist aber wichtig, um die niederdeutsche Sprache an die junge Generation weiterzugeben.“

23. Mai 2016: Neue Literaturreihe für Schüler

„Das flache Land” heißt eine neue Literaturreihe. Sie soll Jugendlichen bedeutende regionale Autoren nahebringen. Der erste Band zum Schriftsteller Uwe Johnson sei mit einer Auflage von 12.000 Exemplaren an Regional- und Gesamtschulen sowie Gymnasien ausgeliefert worden, wie Bildungsminister Mathias Brodkorb am Montag sagte.

Uwe Johnson lebte unter anderem in Anklam und Güstrow und studierte an der Universität Rostock. Sein Hauptwerk ist der Roman Jahrestage.

Die Literarischen Lesebücher richten sich an Schüler von der siebten Klasse an. Sie sind nach wissenschaftlichen Grundsätzen erarbeitet worden. Herausgegeben wird der erste Band vom Inhaber der Uwe-Johnson-Professur an der Universität Rostock, Prof. Holger Helbig, sowie von den Doktorandinnen Heide Meincke und Julia Eimicke.

Der zweite Band kommt 2017 heraus. Er ist Walter Kempowski (1929-2007) gewidmet.

19. Mai 2016: Kulturpreis 2016 ausgelobt

Das Land hat den Kulturpreis 2016 ausgelobt. Vorschläge für Preisträger können bis 1. Juli dem Kulturministerium unterbreitet werden.

Für die Verleihung kann ein einzelnes Werk oder das Gesamtschaffen entscheidend sein. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert. Der mit 5000 Euro ausgestattete Förderpreis soll ebenfalls Leistungen von höchster Qualität anerkennen und besonders innovative Projekte berücksichtigen.

Im vergangenen Jahr ging der Landeskulturpreis an die Malerin Miro Zahra. Den Förderpreis erhielt der Verein Opernale in Vorpommern unter künstlerischer Leitung von Henriette Sehmsdorf.

Einzureichen sind die Vorschläge im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Werderstr. 124 in 19055 Schwerin. Mit dem Vorschlag ist ein kurzer Lebenslauf, eine Beschreibung der bisher geleisteten und der aktuellen Arbeit abzugeben. Selbstbewerbungen sind nicht möglich. 

27. April 2016: Virtuelles Landesmuseum auf Platt

Ein Rundgang zu den Ausstellungsstücken in 30 Museen, vom Grenzhus Schlagsdorf bis zum Mühlenmuseum Woldegk - und das jetzt auch in einer plattdeutschen Version des Virtuellen Landesmuseums. Die Stiftung Mecklenburg habe die Heimat ins Internet geholt, sagte Justizministerin Uta-Maria Kuder zum Start des Angebotes.

22. April 2016: Land unterstützt Filmfestivals

Das Land unterstützt auch 2016 die Filmfestivals in Schwerin, Rostock, Neubrandenburg und auf dem Darß. Das Filmkunstfest MV und das Filmkunstfest on tour erhalten eine Förderung in Höhe von 220.500 Euro. Die Förderung wurde in diesem Jahr durch eine 5-prozentige Dynamisierung um 10.500 Euro aufgestockt. Die Projekte der Medienwerkstatt Rostock und das Filmfestival im Stadthafen erhalten insgesamt 145.800 Euro aus Mitteln der Kulturellen Projektförderung, hier erfolgte eine Aufstockung um 9.800 Euro. Die DokArt Neubrandenburg erhält eine Förderung in Höhe von 80.600 Euro. Darin enthalten sind ein einmaliger Jubiläumszuschlag von 5.000 Euro und eine Dynamisierung von 3.600 Euro auf den Basisbetrag 2015 (72.000 Euro). Das Darßer NaturfilmFestival bekommt Fördermittel in Höhe von 15.000 Euro.

15. April 2016: Denkmalpreis wird vergeben

Das Land Mecklenburg-Vorpommern vergibt den Friedrich-Lisch-Denkmalpreis und den „Denk mal! Preis für Kinder und Jugendliche“ (mehr Infos: hier). Vorschläge müssen bis zum 31. Mai 2016 eingegangen sein: 
Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Werderstraße 124
19055 Schwerin
Fax: 0385 588 7082
E-Mail: poststelle@remove-this.bm.mv-regierung.de

12. April 2016: Entwurf des Heimatprogramms vorgestellt

Der Entwurf des Landesprogramms „Meine Heimat – mein modernes Mecklenburg-Vorpommern“ des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur wurde am 12. April 2016 im Kabinett vorgestellt. „Das Land Mecklenburg-Vorpommern möchte mit dem Landesprogramm den Erhalt, die Pflege sowie die Weiterentwicklung identitätsbildender Kulturbestände sowie die Festigung eines weltoffenen, modernen Heimatgefühls befördern“, sagte Minister Mathias Brodkorb.
Das Programm ist für den Zeitraum von 2016 bis 2020 geplant und mit sechs Millionen Euro ausgestattet. Hier geht es zum Entwurf.

22. März 2016: Nachwuchs-Kunstpreis für Ramona Seyfarth

Die Künstlerin Ramona Seyfarth hat den ersten Kunstpreis für Nachwuchskünstlerinnen und Nachwuchskünstler in MV erhalten. Kulturminister Mathias Brodkorb überreichte ihr in Schwerin die Auszeichnung, die durch das Künstlerhaus Plüschow in Kooperation mit dem Verband der Kunstmuseen, Galerien und Kunstvereine vergeben wird. Der Kunstpreis ist mit 5.000 Euro dotiert. Außerdem übergab der Minister drei Förderpreise, die jeweils mit 1.000 Euro dotiert sind.

21. März 2016: Zusätzliche Förderung für bildende Künstler

Das Land will bildende Künstlerinnen und Künstler stärker als bislang fördern. Die Künstlerhäuser in Ahrenshoop, Bröllin und Plüschow erhalten insgesamt 60.000 Euro pro Jahr zusätzlich. Die höhere Finanzierung soll auf Dauer angelegt sein. Außerdem stellt das Land 2016 einmalig weitere 30.000 Euro für die Künstlerstipendien zur Verfügung. Darüber hinaus hat das Ministerium in diesem Jahr den Ankaufsetat für den Landeskunstbesitz auf 52.000 Euro erhöht.

14. März 2016: 9,5 Millionen Euro für 257 Kulturprojekte

Das Kulturministerium hat im vergangenen Jahr 257 Kulturprojekte mit insgesamt rund 9,5 Millionen Euro unterstützt. Die Übersicht ist im Internet einsehbar. 2015 wurden unter anderem kulturelle internationale Projekte und Projekte von Jugendkunstschulen, von Bibliotheken und Museen sowie ein Instrumentenprogramm gefördert.