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STILLLEBEN

MEDITATION ÜBER DIE SCHÖNHEIT

Das Stillleben hat zu Beginn des 20. Jahrhunderts anders als zu seiner Hochzeit im Barock keine metaphorische oder stark repräsentative Bedeutung, sondern dient vielmehr der Darstellung des alltäglichen Schönen. Durch seine unbewegten Motive hat der Maler Zeit, mit der Anordnung und Zusammenstellung der Objekte zu spielen und Farben aufeinander abzustimmen.

In den Stillleben der Schwaaner Künstler und ihrer Zeitgenossen finden sich alltägliche Gegenständ...

Das Stillleben hat zu Beginn des 20. Jahrhunderts anders als zu seiner Hochzeit im Barock keine metaphorische oder stark repräsentative Bedeutung, sondern dient vielmehr der Darstellung des alltäglichen Schönen. Durch seine unbewegten Motive hat der Maler Zeit, mit der Anordnung und Zusammenstellung der Objekte zu spielen und Farben aufeinander abzustimmen.

In den Stillleben der Schwaaner Künstler und ihrer Zeitgenossen finden sich alltägliche Gegenstände wie Bücher, Geschirr oder Krüge neben Gemüse und Obst aus der Region, gelegentlich ergänzt durch Backwaren, Fisch oder eine exotische Ananas. Ein anderes beliebtes Motiv sind Blumen, die vermutlich aus den Gärten der Künstler selbst stammen. Die Bilder vermitteln uns die Ästhetik, die ihre Erschaffer in schlichten Objekten sahen. Sie sind eine Meditation über die Schönheit

In den Künstlerkolonien spielten die Stillleben nur eine untergeordnete Rolle und so sind von den wichtigen Vertretern der Schwaaner Kolonie wie Franz Bunke, Alfred Heinsohn und Otto Tarnogrocki bisher keine Motive dieser Art bekannt. Rudolf Bartels hingegen bedient dieses Genre von seinem gesamten Schaffen.

 Begleitend zur Ausstellung präsentiert das Kunstmuseum einen kleinen Kunstkalender im A5-Format mit 13 ausgewählten Motiven der sowohl im Museumsshop als auch im Onlineverkauf angeboten wird.

Bei einer kleinen MITMACHAKTION können große und kleine Künstler selbst ein Stillleben malen. Als kleine Vorlagenhilfe haben wir das Gemälde; Stillleben mit Kürbis, Weidenkorb und Ölkaraffe von Hedwig von Germar ausgewählt.

  • Art der Ausstellung: Sonderausstellung
  • Mühlenstraße 12, 18258 Kunstmühle Schwaan
  • Sparte/n: Bildende Kunst

Kunstmuseum Schwaan

Das Museum zeigt mecklenburgische Malerei mit dem Schwerpunkt der Künstlerkolonie Schwaan im 19. und 20 Jahrhundert.

Details

Kontakt

Herr Heiko Brunner

Mühlenstraße 12
18258 Schwaan

Telefon:
03844891792
Fax:
038448900335
Mail:
info@remove-this.kunstmuseum-schwaan.de

http://www.kunstmuseum-schwaan.de