16.06.2026 - 04.10.2026

Objekt des Sommers: Simson KR 50

Wir rücken jeweils ein Objekt, eine Geschichte oder eine Erfindung aus unserer Sammlung für eine Jahreszeit in den Fokus, das ansonsten im Depot, Archiv oder de

Was viele nicht wissen: Museen und ihre Sammlungen funktionieren nach dem Eisbergprinzip. Neben dem „Ausstellen“ und „Vermitteln“ sind auch das „Sammeln“, „Erforschen“ und „Bewahren“ unsere Kernaufgaben – verbunden mit dem Ziel, die Technik- und Industriegeschichte unseres Bundeslandes zu dokumentieren und erlebbar zu machen. Mit diesem neuen Format möchten wir auf verborgene Schätze aufmerksam machen!

Alltag auf zwei Rädern

Unser aktuelles Objekt des Sommers ist ein Simson...

Was viele nicht wissen: Museen und ihre Sammlungen funktionieren nach dem Eisbergprinzip. Neben dem „Ausstellen“ und „Vermitteln“ sind auch das „Sammeln“, „Erforschen“ und „Bewahren“ unsere Kernaufgaben – verbunden mit dem Ziel, die Technik- und Industriegeschichte unseres Bundeslandes zu dokumentieren und erlebbar zu machen. Mit diesem neuen Format möchten wir auf verborgene Schätze aufmerksam machen!

Alltag auf zwei Rädern

Unser aktuelles Objekt des Sommers ist ein Simson KR 50 aus dem Jahr 1963, der von 1958 bis 1964 im VEB Fahrzeug- und Gerätebau Simson Suhl in Serie ging. Noch bekannter ist heute seine legendäre Nachfolgerin: die KR 51, besser bekannt als die „Schwalbe“. Als Teil der berühmten Simson-Vogelserie (Schwalbe, Spatz, Star, Sperber, Habicht) wurde sie von 1964 bis 1986 über 1,1 Millionen Mal gebaut. Der beliebte Zweisitzer erreichte dank 3,4 bis 3,7 PS eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h.

Dank einer Sonderregelung im Einigungsvertrag gilt sie trotz ihrer 60 km/h als Kleinkraftrad und darf schon von Fünfzehnjährigen zulassungsfrei gefahren werden – ein wesentlicher Grund für ihre anhaltende Beliebtheit im Vergleich zu modernen Rollern, die nur 45 km/h erreichen dürfen. Die Simson-Fahrzeuge sind so zu einem echten Identifikationssymbol geworden.

Der KR 50 war der erste in der DDR produzierte Kleinroller. Zwischen 1958 und 1964 wurden insgesamt 164.500 Exemplare gebaut; unser Ausstellungsstück stammt von 1963.

Erzählen Sie uns Ihre Geschichte!

Besonders wichtig ist uns in dieser Ausstellung Ihr persönlicher Bezug, Ihr Wissen und Ihre Erinnerung! In der Sammlungsschau haben Sie die Möglichkeit, uns und den anderen Gästen Ihr ganz persönliches Erlebnis mit dem Objekt mitzuteilen.

Ob der erste Ostsee-Urlaub mit der „Schwalbe“ oder Ihr Berufsalltag – vom Autor bis zum Zerspaner: Werden Sie Teil unseres Museumssommers und bringen Sie Ihre Geschichte auf unsere Pinnwand!

Schicken Sie dafür Ihre Erinnerung mit Bild und Text per Mail an: pr@phantechnikum.de


  • 16.06.2026 - 04.10.2026
    Montag:
    10:00 - 17:00 Uhr
    Dienstag:
    10:00 - 17:00 Uhr
    Mittwoch:
    10:00 - 17:00 Uhr
    Donnerstag:
    10:00 - 17:00 Uhr
    Freitag:
    10:00 - 17:00 Uhr
    Samstag:
    10:00 - 17:00 Uhr
  • Art der Ausstellung: Sonderausstellung
  • Sparte/n: Soziokultur & Kulturelle Bildung, Geschichte & Heimat, Museum

phanTECHNIKUM - Technisches Landesmuseum MV

phanTECHNIKUM - ein interaktives Abenteuer führt euch quer durch die Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft.

Details

Ticketarten


Normal: von 0 € bis 0 €
Im Museumsticket inbegriffen

Kontakt

Öffentlichkeitsarbeit

Herr Maximilian Kloiber

Zum Festplatz 34
23966 Wismar

Mail:
bussler@phantechnikum.de

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