27.09.2026 - 28.03.2027

Ernst Schroeder (1928 – 1989)

Ein norddeutscher Maler und Zeichner, der für seine ehrliche und verlassene Bildsprache bekannt ist und gilt durch diese Motivwelt als Kultfigur.

Bis 1990 blieb das Werk des norddeutschen Malers und Zeichners Ernst Schroeder (1928–1989) in der Kunstöffentlichkeit weitgehend unbeachtet. Dabei wirkte er mit seinem nur kurzzeitigen Schaffen auf sein künstlerisches Umfeld im zerstörten Berlin der 1950er Jahre als bedeutender Impulsgeber. Im Westteil der Stadt bei dem einstigen Expressionisten Max Kaus ausgebildet, kam er in den Osten und entwickelte im Kreis von Gleichgesinnten wie Harald Metzkes und Manfred Böttcher eine karge Bildwelt in...

Bis 1990 blieb das Werk des norddeutschen Malers und Zeichners Ernst Schroeder (1928–1989) in der Kunstöffentlichkeit weitgehend unbeachtet. Dabei wirkte er mit seinem nur kurzzeitigen Schaffen auf sein künstlerisches Umfeld im zerstörten Berlin der 1950er Jahre als bedeutender Impulsgeber. Im Westteil der Stadt bei dem einstigen Expressionisten Max Kaus ausgebildet, kam er in den Osten und entwickelte im Kreis von Gleichgesinnten wie Harald Metzkes und Manfred Böttcher eine karge Bildwelt in erdigen Tönen, die als ehrliche, Verlassenheit und Sehnsucht nach dem Einfachen bekundende Antwort der damals jungen Generation auf die ideologischen Forderungen nach einer „lebensbejahenden“ Kunst verstanden wurde. Unter Kennern gilt Schroeder heute als Kultfigur: Seine Kunst hat einen fast ikonischen Rang erlangt.

  • 27.09.2026 - 28.03.2027
    Dienstag:
    10:00 - 17:00 Uhr
    Mittwoch:
    10:00 - 17:00 Uhr
    Donnerstag:
    10:00 - 17:00 Uhr
    Freitag:
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    Samstag:
    10:00 - 17:00 Uhr
    Sonntag:
    10:00 - 17:00 Uhr
  • Art der Ausstellung: Sonderausstellung
  • Weg zum Hohen Ufer 36, 18347 Ostseebad Ahrenshoop
  • Sparte/n: Bildende Kunst, Museum

Ticketarten


Erwachsene: 10 €