27.01.2026

Olaf Both über Lithografien in Mecklenburg

Die Zeichnung zeigt 2 Bauern und eine Bäuerin. Die Frau melkt eine Kuh. Dabei stehen verschiedene Tiere.

Frühe Lithografien in Mecklenburg zeigen Städte und historische Ereignisse. Kurator Olaf Both erklärt am Dienstag im Schweriner Schleswig-Holstein-Haus die Bedeutung der Werke von August Achilles.

Zur aktuellen Sonderausstellung „Auf Stein gezeichnet“ stellt Kurator Olaf Both am 3. Februar, um 17 Uhr, in einem Abendvortrag den frisch erschienenen Ausstellungskatalog vor. Sein Vortrag bündelt neue Erkenntnisse über den Mecklenburger Lithografen August Achilles (1798–1861) und dessen Lebenswerk.

August Achilles wird dabei als früher Meister der Lithografie greifbar, einer Drucktechnik, die in den 1820er-Jahren Mecklenburg-Schwerin erreichte. Hier trat Achilles nicht nur durch seine sehr frühen Stadtansichten von Rostock, Bad Doberan, Schwerin und anderen Städten hervor. 

Er schuf mit einem hohen künstlerischen Anspruch auch Reproduktion von Gemälden aus der großherzoglichen Kunstsammlung und nicht zuletzt eigene, detailreiche Darstellungen historischer Ereignisse wie der Jubelfeier freiwilliger Kämpfer gegen die napoleonische Besatzung in Güstrow im Jahr 1813.

Tickets und Termin

Mit dem Eintritt zum Vortrag in Höhe von 3 Euro können Gäste vor der Veranstaltung die Ausstellung besuchen. Die Ausstellung „Auf Stein gezeichnet – frühe Lithografien Mecklenburgs“ ist noch bis 22. Februar zu sehen. Der Ausstellungskatalog ist für 6,50 € im Schleswig-Holstein-Haus und über die Stiftung Mecklenburg zu beziehen.

Anmeldungen für die Veranstaltung mit Kurator Olaf Both unter: info@stiftung-mecklenburg.de oder unter der Telefonnummer 0385 - 77 88 38 20.