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Historisch-Technisches Museum Peenemünde

Sparte/n:  Architektur & Baukunst, Soziokultur & Kulturelle Bildung, Geschichte & Heimat

Tätigkeitsfelder / Art: 

Museum zur Geschichte der Peenemünder Versuchsanstalten sowie internationale Begegnungs- und Kulturstätte.

An der Nordspitze der Insel Usedom befand sich von 1936 bis 1945 mit den Peenemünder Versuchsanstalten eines der weltweit modernsten Rüstungszentren. Auf einer Fläche von 25 km² arbeiteten bis zu 12.000 Menschen für die Entwicklung und Erprobung von Fern- und Präzisionswaffen, darunter die erste Großrakete A4. Mit dem ersten Start einer Rakete ins All gelang hier 1942 einer der spektakulärsten und gleichzeitig gefährlichsten technischen Durchbrüche des 20. Jahrhunderts, denn die Forschung diente von Beginn an nur einem Ziel: Hochtechnologie sollte militärische Überlegenheit schaffen.

Nur durch den Einsatz von Zwangsarbeitern, KZ-Häftlingen und Kriegsgefangenen war die Errichtung der Versuchsanstalten und die spätere Massenproduktion der Rakete, welche die NS-Propaganda "Vergeltungswaffe 2" nannte, in so kurzer Zeit möglich. Bei der Produktion unter unmenschlichen Bedingungen und beim Beschuss belgischer, englischer und französischer Städte mit der "Wunderwaffe" verloren tausende Menschen ihr Leben.

Die historischen Ereignisse dokumentiert heute die Ausstellung des Historisch-Technischen Museums im Kraftwerk der ehemaligen Heeresversuchsanstalt - dem größten technischen Denkmal Mecklenburg-Vorpommerns. Mit der „Denkmallandschaft Peenemünde“ wurde zudem ein vom Museum ausgehender und ausgeschilderter Rundweg zu den historisch interessantesten authentischen Orten eingerichtet. Darüber hinaus ist das Museum eine internationale Begegnungs- und Kulturstätte.

Kontakt

Historisch-Technisches Museum Peenemünde

Im Kraftwerk 1
17449 Peenemünde

Telefon:
0383715050
Fax:
038371505111
Mail:
htm@remove-this.peenemuende.de
Web:
http://www.peenemuende.de/