26.06.2026 - 22.09.2026

"Die Verleugneten. Opfer des Nationalsozialismus. 1933-1945-heute"

Eine Ausstellung der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und der Gedenkstätte Flossenbürg

Die Ausstellung erinnert an Menschen, die im Nationalsozialismus als „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“ verfolgt wurden. Ihre Erfahrungen stehen im Zentrum. Zwischen 1933 und 1945 greifen Behörden und Polizei gesellschaftliche Vorurteile auf. Sie kontrollieren, drangsalieren und berauben Zehntausende ihrer Freiheit. Viele werden ermordet.

Die Bundesrepublik, die DDR und Österreich verweigern den Betroffenen eine Entschädigung. Ihre Unrechtserfahrungen werden verleugnet.

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Die Ausstellung erinnert an Menschen, die im Nationalsozialismus als „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“ verfolgt wurden. Ihre Erfahrungen stehen im Zentrum. Zwischen 1933 und 1945 greifen Behörden und Polizei gesellschaftliche Vorurteile auf. Sie kontrollieren, drangsalieren und berauben Zehntausende ihrer Freiheit. Viele werden ermordet.

Die Bundesrepublik, die DDR und Österreich verweigern den Betroffenen eine Entschädigung. Ihre Unrechtserfahrungen werden verleugnet.

Im Februar 2020 entschied der Deutsche Bundestag: „Niemand saß zu Recht in einem Konzentrationslager, auch die als ‚Asoziale’ und ‚Berufsverbrecher’ Verfolgten waren Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft”. Im Zuge dieses Beschlusses beauftragte das Parlament die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg mit der Erstellung einer Ausstellung. Sie stellt eines der wichtigsten erinnerungspolitischen Vorhaben des Jahrzehnts in der Bundesrepublik dar.


  • 26.06.2026 - 22.09.2026
  • Art der Ausstellung: Sonderausstellung
  • Dritte Straße 4, 18609 Binz, Ortsteil Prora
  • Sparte/n: Gedenkstätten, Museum

Ticketarten


Normal: von 0 € bis 0 €

Kontakt

Leitung

Katja Lucke


18609 Binz

Telefon:
03839313991
Mail:
lucke@prora.eu

Partner

Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
KZ- Gedenkstätte Flossenbürg