22.05.2027, 19:30 Uhr, Schwerin, Großes Haus des Mecklenburgischen Staatstheaters in Schwerin

Un ballo in maschera

(Ein Maskenball) | Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi | Libretto von Antonio Somma | In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

„Die Macht taugtnichts, wennsie die Tränender Untertanennicht trocknetund nicht aufunverdorbenenRuhm abzielt.“
Riccardo in Un ballo in maschera

Macht, Leidenschaft und Verrat: Gouverneur Riccardo liebt heimlich Amelia, die Frau seines Sekretärs und besten Freundes Renato. Eine warnende Prophezeiung der Wahrsagerin Ulrica nimmt Riccardo nicht ernst. Als Renato die verbotene Liebe zwischen Riccardo und Amelia entdeckt, schlägt seine Loyalität in tödlichen Hass um: Er schließt sich Verschwörern an, die ein Attentat auf Riccardo planen. Auf einem Maskenball kommt es schließlich zur...

„Die Macht taugtnichts, wennsie die Tränender Untertanennicht trocknetund nicht aufunverdorbenenRuhm abzielt.“
Riccardo in Un ballo in maschera

Macht, Leidenschaft und Verrat: Gouverneur Riccardo liebt heimlich Amelia, die Frau seines Sekretärs und besten Freundes Renato. Eine warnende Prophezeiung der Wahrsagerin Ulrica nimmt Riccardo nicht ernst. Als Renato die verbotene Liebe zwischen Riccardo und Amelia entdeckt, schlägt seine Loyalität in tödlichen Hass um: Er schließt sich Verschwörern an, die ein Attentat auf Riccardo planen. Auf einem Maskenball kommt es schließlich zur gewaltsamen Eskalation …
Giuseppe Verdis Oper greift ein historisches Attentat auf: 1792 wird der schwedische König Gustav III. auf einem Maskenball im Stockholmer Opernhaus ermordet. Einen Königsmord auf der Opernbühne ließ die römische Zensur 1859 allerdings nicht zu – und so machten Verdi und sein Librettist Antonio Somma aus dem König einen fiktiven Bostoner Gouverneur. Zentral blieb jedoch die schicksalhafte Verflechtung von politischer Intrige und persönlicher Liebestragödie, die dieser Oper ihre große dramatische Wucht verleiht. Hinter ihren Masken offenbaren die Hauptfiguren eine innere Zerrissenheit, die Verdi in aller Tiefe musikalisch auslotet.
Der Regisseur Christian Weise kehrt nach seinen Schauspielinszenierungen (Der ideale Mann, 2012; König Ubu, 2014) nun für eine Oper ans Mecklenburgische Staatstheater zurück. Seine Arbeiten sind musikalisch durchdacht, zeichnen sich durch große körperliche Intensität aus und scheuen weder Überzeichnung noch Bruch. Zuletzt machte er mit Inszenierungen am Berliner Maxim Gorki Theater Furore, darunter Carmen und Queen Lear.

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