30.04.2026, 19:00 Uhr, Dezernat5 in Schwerin

SELBANDER - Zwei Zeiten - Ein Werk / Udo Dettmann

Vom 30. April 2026 werden in der Ausstellung SELBANDER Werke aus zwei Schaffensperioden des Künstlers einander gegenübergestellt.

Das ‘Dezernat5 - Galerie für aktuelle Kunst’ ist eine Produzentengalerie in Schwerin. Die Betreiber sind Galeristen und Künstler in Personalunion. Udo Dettmann ist Gründungsmitglied und somit seit 15 Jahren Teil des Künstlerkollektivs Dezernat5.

‘SELBANDER’ ist ein altes deutsches Wort, das heute eher selten benutzt wird. Selbe (selbst) und ander (anderer) bedeutet miteinander, gemeinsam, zusammen und stammt aus dem Mittelhochdeutschen. Im Ausstellungskontext verweist der Begriff auf die beiden Schaffensphasen des Künstlers, die „selbander“ präsentiert werden. Zwei Zeiten, zwei Ausdrucksformen...

Das ‘Dezernat5 - Galerie für aktuelle Kunst’ ist eine Produzentengalerie in Schwerin. Die Betreiber sind Galeristen und Künstler in Personalunion. Udo Dettmann ist Gründungsmitglied und somit seit 15 Jahren Teil des Künstlerkollektivs Dezernat5.

‘SELBANDER’ ist ein altes deutsches Wort, das heute eher selten benutzt wird. Selbe (selbst) und ander (anderer) bedeutet miteinander, gemeinsam, zusammen und stammt aus dem Mittelhochdeutschen. Im Ausstellungskontext verweist der Begriff auf die beiden Schaffensphasen des Künstlers, die „selbander“ präsentiert werden. Zwei Zeiten, zwei Ausdrucksformen aber ein Bewusstsein.

Udo Dettmann kombinierte in den 1980er Jahren in seiner Malerei einen gestischen Realismus mit expressiv abstrakten Tendenzen einer Moderne, die sich den damaligen ‘Neuen Wilden’ einerseits näherte und einen Hang zum Informellen andererseits hatte: bis 1987/88. Im Rahmen eines Stipendiums im Künstlerhaus Lauenburg/Elbe entwickelte er damals in der Auseinandersetzung mit dem Problem der Raumwirkung in der Malerei eigene künstlerische Lösungen, die eine Distanz und Opposition zur reinen Tafelmalerei ergaben. In der Folge setzte er sich mit den interaktiven Möglichkeiten des Realraumes auseinander. Kastenförmige Leinwände, auf denen sich Malerei im Dreidimensionalen ereignen, standen am Eingang seines künstlerischen Raumkonzeptes. Fläche und Raum, bewegtes Bild und Objekt waren und sind die Bestandteile aus denen der Dialog entsteht. Diese Universalität der Ausdrucksmittel deutet die Vielschichtigkeit sinnlicher Erfahrung an, die in einem auf Langsamkeit angelegten Wahrnehmungsprozess erfahrbar wird. 

  • 30.04.2026, 19:00 Uhr

    • Do 30.04.2026 19:00
    • Fr 08.05.2026 20:00
    • Sa 16.05.2026 19:00
    • Sa 30.05.2026 14:00
  • Franz-Mehring-Straße 11, 19053 Schwerin

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