Kloster Rehna
mittelalterliche Klosteranlage
21.06.2026, 15:00 Uhr - 16:30 Uhr, Kloster Rehna in Rehna
zum Vertriebenenlager Nesow
Im Ort Nesow, der seit 2014 zur Stadt Rehna gehört, bestand ab 1946 ein Aufnahme- und Quarantänelager für Vertriebene aus den ostdeutschen Gebieten. Es existierte bis in die 1970er Jahre. Zeitweilig wohnten dort nach dem Zweiten Weltkrieg bis zu 4.000 Umsiedler, zum großen Teil katholische Flüchtlinge aus Nordböhmen und Schlesien.
Im Juni 2025 erinnerte eine Veranstaltung mit Gottesdienst, Vorträgen, Gesprächsrunden und Interviews an das einstige Lager. Viele Zeitzeugen und Nachfahren von Zeitzeugen nahmen daran teil. Der Historiker Christoph Wunnicke sammelte Materialien und...
Im Ort Nesow, der seit 2014 zur Stadt Rehna gehört, bestand ab 1946 ein Aufnahme- und Quarantänelager für Vertriebene aus den ostdeutschen Gebieten. Es existierte bis in die 1970er Jahre. Zeitweilig wohnten dort nach dem Zweiten Weltkrieg bis zu 4.000 Umsiedler, zum großen Teil katholische Flüchtlinge aus Nordböhmen und Schlesien.
Im Juni 2025 erinnerte eine Veranstaltung mit Gottesdienst, Vorträgen, Gesprächsrunden und Interviews an das einstige Lager. Viele Zeitzeugen und Nachfahren von Zeitzeugen nahmen daran teil. Der Historiker Christoph Wunnicke sammelte Materialien und Informationen zum Vertriebenenlager Nesow und führte viele Interviews mit Menschen, die zeitweilig oder Jahrzehnte an diesem Ort lebten. Aus diesen Ergebnissen entstand sein Buch „Das Quarantänelager Nesow“.
Zudem haben die Schülerinnen und Schülern der 12. Klassenstufe des Gadebuscher Gymnasiums mit seiner Unterstützung und unter Leitung ihres Lehrers Marcel Lütjohann einen Film über das Vertriebenenlager Nesow entwickelt.
Am 21. Juni stellen Christoph Wunnicke sein Buch und die Schülerinnen und Schüler ihren Film im Kloster Rehna vor. Im Anschluss bietet der Klosterverein Kaffee und Kuchen an. Der Eintritt ist frei.
Veranstaltungsort: Gerichtssaal der Klosteranlage Rehna