28.05.2026, 19:30 Uhr - 21:30 Uhr, Koeppenhaus in Greifswald

Buchvorstellung & Gespräch "Lauter Hass. Antisemitismus als popkulturelles Ereignis" mit Maria Kanitz

Salon de la Critique zu Gast im Koeppenhaus

Buchvorstellung & Gespräch "Lauter Hass. Antisemitismus als popkulturelles Ereignis" mit Maria Kanitz

Salon de la Critique im Koeppenhaus

Galt Popmusik einst als Medium der Emanzipation, scheint davon spätestens seit dem 7. Oktober nicht mehr viel übrig zu sein. Musiker*innen unterschreiben offene Briefe und Statements, die das Massaker der Hamas verharmlosen. Es wird zu Boykotten aufgerufen, Konzerte werden zu israelfeindlichen Kundgebungen.
Das Massaker der Hamas war auch ein Angriff auf die Welt der Musik, auf Emanzipation und Freiheit. Die Weigerung weiter Teile der Popmusik, dies...

Buchvorstellung & Gespräch "Lauter Hass. Antisemitismus als popkulturelles Ereignis" mit Maria Kanitz

Salon de la Critique im Koeppenhaus

Galt Popmusik einst als Medium der Emanzipation, scheint davon spätestens seit dem 7. Oktober nicht mehr viel übrig zu sein. Musiker*innen unterschreiben offene Briefe und Statements, die das Massaker der Hamas verharmlosen. Es wird zu Boykotten aufgerufen, Konzerte werden zu israelfeindlichen Kundgebungen.
Das Massaker der Hamas war auch ein Angriff auf die Welt der Musik, auf Emanzipation und Freiheit. Die Weigerung weiter Teile der Popmusik, dies anzuerkennen, ist ebenso bemerkenswert wie die Selbstdarstellung einiger Musiker*innen als Freiheitskämpfer*innen.

Maria Kanitz und Lukas Geck sehen den 7. Oktober als Anlass, antisemitische Entgleisungen in der Popkultur genauer unter die Lupe zu nehmen. Anhand zahlreicher Beispiele aus den letzten Jahren – etwa Roger Waters, Kanye West oder Macklemore – zeigen sie, in welchem Ausmaß Antisemitismus mittlerweile ins popkulturelle Repertoire eingesickert ist. Sei es die Unterstützung von Boykottkampagnen, Verschwörungsmythen in Liedern oder Konzerte bekannter Rockmusiker, in denen Musik lediglich der Verbreitung antisemitischer Propaganda dient. Bekannte nationale und internationale Musiker*innen nutzen ihre Reichweite, um ihren Hass auf Jüdinnen und Juden oder ihre Bewunderung für Hitler zu verbreiten. Im Ergebnis zeigen sie, wie breit und bereitwillig Antisemitismus popkulturell zelebriert wird.

Das Buch erschien im Herbst 2025 im Verbrecher Verlag.
www.verbrecherverlag.de/shop/lauter-hass-antisemitismus-als-popkulturelles-ereignis/

Eintritt frei

Veranstalter: Salon de la Critique

  • 28.05.2026, 19:30 Uhr - 21:30 Uhr
  • Bahnhofstraße 4-5, 17489 Greifswald

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17489 Greifswald

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