28.04.2026

Der Nordische Klang ruft zum Festival

12 Frauen stehen in einem Kreis. Sie schauen von oben in die Kamera. Sie tragen estnische Trachten.
Velkommen! Välkommen! Velkominn! Tervetuloa! Tere tulemast! Willkommen! Beim Nordischen Klang. Teil des Festivals sind auch Ausstellungen. Zum Beispiel mit Fotografien von Raigo Pajula über das Lieder- und Tanzfest „Iseoma“ in Tallinn. Zu sehen in der Stadtbibliothek Hans Fallada.

Wie klingen Estland und Norwegen, Finnland und Dänemark, Island und Schweden? Hören Sie doch mal! Beim Nordischen Klang in Greifswald. Das Festival startet am 8. Mai und dauert 10 Tage. 

Der Nordische Klang ist ein Kulturfestival. Im Mittelpunkt stehen Musik, Kunst und Kultur aus nordeuropäischen Ländern – insbesondere Estland, Norwegen, Finnland, Dänemark, Island und Schweden. Es wurde 1991 ins Leben gerufen und findet alljährlich im Mai in Greifswald statt. In diesem Jahr vom 8. bis 17. Mai. Rund um diese Kernzeit gibt es aber auch sogenannte „Vor- und Nachklänge“ – also Veranstaltungen außerhalb des regulären Festivals. 

Veranstalter ist der Kulturverein Nordischer Klang e.V., der eng mit dem Institut für Fennistik und Skandinavistik der Universität Greifswald verbunden ist. Die Schirmherrschaft wechselt jährlich unter den nordischen Ländern. In diesem Jahr liegt sie bei den Färöer-Inseln mit Dänemark als Partnerland.

Das Festival umfasst diesmal rund 40 Veranstaltungen. Allem voran Konzerte. Aber auch Lesungen, Filme, Ausstellungen und Podiumsdiskussionen. Erwartet werden insgesamt mehr als 100 Künstlerinnen und Künstler. Mit dabei: Bekannte Namen wie Gitte Hænning und viele gute Neuentdeckungen, so die Veranstalter. 

Die Ticketpreise variieren zwischen 21 und 6 Euro (regulär) sowie 17 und 3 Euro (ermäßigt). Manche Veranstaltungen sind auch kostenfrei. Für Veranstaltungen im Kino CineStar und im Pommerschen Landesmuseum gelten die jeweiligen Hauspreise. Tickets gibt es online in der Programmübersicht, in der Greifswald-Information sowie an den Abendkassen. Weitere Infos finden Sie unter www.nordischerklang.de

Ein blauer Vorhang. Davor steht ein Mikrofon.
Lust, selbst zu singen? Dann kommen Sie zum „Singasong“, einem Mitsing-Abend am Tag vor der Festivaleröffnung: 7. Mai, 20 Uhr, im soziokulturellen Zentrum St. Spiritus.
Eine Frau hockt in einem orangefarbenen Lichtkreis. Sie schaut nach oben.
Die färöische Sängerin „jazzygold“ eröffnet das Festival am 8. Mai, 18 Uhr in der Stadthalle. Der Eintritt dazu ist frei. Einen Tag später wird sie auch Teil der Pop-Nacht bei St. Spiritus sein.
Eine Frau sitzt in einem weißen Kleid draußen, vor einem Baumstamm.
Gitte Hænning spielt mit ihrer Band ebenfalls am 8. Mai. Los geht’s 20 Uhr in der Stadthalle.
Ein Mann und eine Frau. Die Frau spielt stehend eine Barockvioline. Der Mann sitzt auf einem Treppengeländer und spielt eine Nyckelharpa.
Vom 10. bis 12. Mai dreht sich alles um nordische Folk-Musik. Eine Art Festival im Festival. Zum Beispiel mit Ida Meidell Blylod und Johan Hedin und ihrer Barockvioline und Nyckelharpa. Sie spielen am 11. Mai, 19 Uhr, in der Aula der Universität.
Sieben Frauen und Männer sitzen nackt im Wasser und auf einem Baumstumpf. Alle Leute tragen Hüte.
Ein Märchenkonzert zur Folk-Nacht: Die dänische Band „Trolska Polska“ taucht am 12. Mai im St. Spiritus musikalisch ein in die Welt von Wassernymphen, Kobolden und Elfen.
Ein Mann und eine Frau. Sie sind in blaues Licht gehüllt.
Nordic Vibes – die gibt’s am 15. Mai, 19 Uhr in der Straze. Zum Beispiel mit der saamischen Musikerin Hildá Länsman und Electronica-Künstler Tuomas Nuorvio, die traditionellen Joik-Gesang mit Electronica-Beats und Visual Arts kombinieren.
Zwei Männer stehen Rücken an Rücken. Sie tragen Tennisklamotten. Jeder hält einen Tennisschläger in der Hand.
Dieses Jahr erfüllt der Nordische Klang seinem Publikum auch wieder den langgehegten Wunsch nach Actioncomedy-Theater. Zu Gast sind: die dänische Theaterkompanie Don Gnu mit ihrer nonverbalen Show „Tennis“. Und zwar am 14. Mai, 19.30 Uhr in der Stadthalle.
Zwei Männer und eine Frau stehen nebeneinander. Sie halten zusammen ein Radio mit CD-Player in der Hand.
Zum Abschluss ein Fest. Am 16. Mai, 19.30 Uhr, in der Straze. Unter anderem mit Inspector Spacetime aus Island. Für Sonntag stehen noch eine Führung und ein Film auf dem Programm.
Ein Junge liegt in flachem Wasser. An seiner Seite sind viele junge Wildgänse.
Der Nordische Klang bietet auch Kindern ein Programm. Zum Beispiel am 8. Mai, 15.30 Uhr. Mit dem Film „Der Junge und die Wildgänse” in der Stadtbibliothek Hans Fallada.
An einer Wand hängen drei Gemälde.
Mittags im Museum…: Am 13. Mai, 12 Uhr ist im Pommerschen Landesmuseum wieder „Kunstpause“. Diesmal rückt Dr. Sabine Lindqvist Interieurbilder von Carl und Niels Holsøe und Peter Ilsted in den Mittelpunkt.