Hier spielt die Staatskapelle!
Die Orchester-Serie auf Kultur-MV.de
Vor den Sinfoniekonzerten im April heißt es: Proben. Proben. Proben. Richtig intensiv werde es kurz vor den Auftritten, sagt Anna Kausche, Operndirektorin der Mecklenburgischen Staatskapelle. „In der Regel beginnt die Woche mit drei bis fünf Proben – bei uns Dienste genannt – im Orchesterprobensaal im Marstall. Geprobt wird meist zweimal täglich, vormittags ab 10 Uhr und abends ab 19 Uhr, wobei ein Dienst zweieinhalb Stunden dauert. Zwischen den Proben oder an dienstfreien Tagen vorab bereiten sich die Musiker/innen individuell vor.”
Für den ersten Teil unserer Serie konnten wir bei Proben im Marstall dabei sein. Ein Auftakt zum Reinhören und Anschauen. So klingt es, so sieht es aus, wenn fast 60 Musikerinnen und Musiker – Streicher/innen, Blech- und Holzbläser/innen, Harfenistinnen, Schlagzeuger und Pauker – gemeinsam proben und spielen.
Weitere Serienteile
- Eines der ältesten Orchester Deutschlands. Die Geschichte der Mecklenburgischen Staatskapelle
- So funktioniert ein Orchester: Interview mit Operndirektorin Anna Kausche
- Bühnenbau und Co. – die Arbeit hinter den Kulissen
- Wer sitzt eigentlich wo im Orchester? Die Infografik
- Was macht eine Notenbibliothekarin?
- Probebühne. Theater. M-Halle. Zelt. Die Bühnen der Staatskapelle
Dazu kommen Porträts, Hintergründe, Konzerttipps. Hier spielt die Staatskapelle!
Wir wünschen viel Spaß.
Unsere Konzerttipps für März und April
- Die Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin ist am Sonntag, den 15. März um 11 Uhr im Staatlichen Museum zu Gast. Das Programm der sechs Musiker/innen Dietrich Hempel (Violine), Lutong Zhang (Violine), Yağmur Erdoğan (Viola), Johannes Dworatzek (Violoncello), Sofia von Freydorf (Violoncello) und Friedemann Braun (Piano) steht ganz im Zeichen der Romantik. Im 3. Kammerkonzert der Saison begegnen sich ein Jugendwerk und ein Spätwerk zweier österreichischer Komponisten: Gustav Mahler und Franz Schubert.
- Sinfoniekonzerte am 10., 11., 12., 13. April im Theaterzelt am Küchengarten. Zwischen Klanggewalt und feinem Witz. Brahms’ „Tragische Ouvertüre” entfaltet eine düstere, leidenschaftliche Klanglandschaft. Darauf folgt Strauss’ „Don Juan”, ein opulentes Feuerwerk voller Dramatik und Sinnlichkeit. In „subito con forza” begegnet dem Publikum ein greller, kontrastreicher Reflex auf Beethoven – explosiv und faszinierend. Schließlich präsentiert sich Beethoven selbst in seiner 8. Sinfonie, augenzwinkernd und überraschend, virtuos und alles andere als brav.
Karten
Karten sind im Vorverkauf über die Theaterkasse oder online erhältlich.
Kartentelefon: 0385 53 00-123
kasse@mecklenburgisches-staatstheater.de
www.mecklenburgisches-staatstheater.de


















