17.06.2026

Dreigroschenoper im Theaterzelt

Zwei Schauspieler sind verkleidet auf der Bühne.
Auf der Bühne: Rudi Klein und Jennifer Sabel

„Und der Haifisch, der hat Zähne…“ Im Schweriner Theaterzelt ist die Dreigroschenoper zu sehen. Freitag geht's los. 14 Vorstellungen sind geplant.

Zwielichtige Gestalten, korrupte Polizisten und geschäftstüchtige Bettlerkönige: Im verruchten Londoner Stadtteil Soho hat sich Jonathan Peachum ein gut laufendes Imperium aufgebaut. Selbst die Not der Elendsten der Elenden nutzt der Geschäftsmann geschickt zu seinem eigenen Vorteil. 

Doch nun ist sein Bettlergewerbe bedroht. Denn seine Tochter Polly hat den berüchtigten Gangster Macheath, genannt Mackie Messer, geheiratet. Dessen Verbrechen könnten nun ungewollte Aufmerksamkeit auf Peachums eigene Machenschaften lenken – und so beschließt er, den unliebsamen Schwiegersohn schnellstmöglich hinter Schloss und Riegel zu bringen. 

Mit ihrer Opernparodie über den Menschen im modernen Kapitalismus, ikonischen Liedern und Sätzen, die unter die Haut gehen, schufen Brecht und Weill 1928 einen Welterfolg. Fast hundert Jahre später beweist die spitze und amüsante Sozialkritik mehr Aktualität denn je. Als spartenübergreifendes Projekt, mit Musiker/innen der Mecklenburgischen Staatskapelle, mit Songs wie der Moritat von Mackie Messer, Seeräuber-Jenny und dem Kanonen-Song, mit Jazz, Blues und einem spielstarken Ensemble inszeniert Regisseur Patrick Wengenroth „Die Dreigroschenoper“ für den Schweriner Theatersommer im Zelt. Am Pult der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin steht Martin Schelhaas.

Kartentelefon: 0385 53 00-123
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