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Fritz-Reuter-Preis: Preisträger stehen fest

Der Fritz-Reuter-Literaturpreis 2022 geht an die Herausgeber des Sachbuchs „Niederdeutschdidaktik. Grundlagen und Perspektiven zwischen Varianz und Standardisierung“. Die Preisträger sind Birte Arendt von der Universität Greifswald und Robert Langhanke (Universität Flensburg).

Das Sachbuch diene der Weiterverbreitung der niederdeutschen Sprache, sagte ein Sprecher des Fritz-Reuter-Museums in Stavenhagen. Zu der Veröffentlichung in der Reihe „Regionalsprache und regionale Kultur“ haben 19 Autoren aus Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Nordrhein-Westfalen und Sachsen beigetragen. Mit Hilfe des Buches soll Plattdeutsch als aktiv verwendete Sprache mit fehlerfreier Rechtschreibung und Grammatik an Schulen und Kindertagesstätten vermittelt werden können.

Die Ehrung ist mit 2000 Euro dotiert. Die Übergabe ist am 25. November bei einer Festveranstaltung im Schloss des Heimatortes von Dichter Fritz Reuter (1810-1874) in Stavenhagen geplant. Der Preis wird von der Stadt Stavenhagen, dem Fritz-Reuter-Literaturmuseum im ehemaligen Rathaus, und einer Bank vergeben.