02.02.2026

Texte für Literaturpreis gesucht

Ein Porträt von Uwe Johnson. Daneben steht seine Unterschrift. Darunter steht: Uwe-Johnson-Preis 2026.

Die Mecklenburgische Literaturgesellschaft hat den Uwe-Johnson-Preis 2026 ausgeschrieben. Bewerbungsschluss ist der 1. März 2026.

Was ist der Uwe-Johnson-Preis?

„Der Uwe-Johnson-Preis würdigt deutschsprachige Autorinnen und Autoren, in deren Schaffen sich Bezugspunkte zu Johnsons Poetik finden und die heute mit ihren Texten ebenso unbestechlich und jenseits der ,einfachen Wahrheiten' deutsche Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft reflektieren“, teilt die Mecklenburgischen Literaturgesellschaft mit. Er wird im jährlichen Wechsel mit dem Uwe-Johnson-Förderpreis vergeben. Der Uwe-Johnson-Preis ist mit 20.000 Euro dotiert.


Wer kann mitmachen?

Autorinnen und Autoren sowie deren Verlage. Eingereicht werden können Texte aus den Bereichen Prosa und Essayistik, die noch unveröffentlicht sind oder nicht vor April 2024 veröffentlicht wurden.


Wie kann man sich bewerben?

Für die Bewerbung wird Folgendes benötigt:

  • je 2 Exemplare der eingereichten Bücher
  • ein honorarfreies, druckfähiges digitales Autorenfoto (300 dpi)
  • eine druckfähige digitale Abbildung des Titelcovers (300 dpi)
  • Informationen zur Autorin/zum Autor und Werk
  • die vollständigen bibliografischen Daten

Alles beisammen? Dann ab damit an die Mecklenburgische Literaturgesellschaft e.V., Neues Tor, Neutorstraße/4. Ringstraße, 17033 Neubrandenburg. Digitale Daten können unter pegasus-mlg@gmx.de übermittelt werden. Bewerbungsschluss ist am 1. März 2026. Die Preisverleihung findet im September 2026 in Berlin statt.


Wer hat den Literaturpreis bisher erhalten?

Der Preis wird seit mehr als 30 Jahren verliehen. Und ging bislang an diese Autorinnen und Autoren:

  • 2024: Iris Wolff („Lichtungen)
  • 2022: Jenny Erpenbeck („Kairos“)
  • 2020: Irina Liebmann („Die Große Hamburger Straße“)
  • 2018: Ralf Rothmann („Der Gott jenes Sommers“)
  • 2016: Jan Koneffke („Ein Sonntagskind“)
  • 2014: Lutz Seiler („Kruso)
  • 2012: Christoph Hein („Weiskerns Nachlass“)
  • 2010: Christa Wolf („Stadt der Engel oder The Overcoat of Dr. Freud“)
  • 2008: Uwe Tellkamp („Der Turm“)
  • 2006: Joochen Laabs („Späte Reise“)
  • 2003: Norbert Gstrein („Das Handwerk des Tötens“)
  • 2001: Jürgen Becker („Aus der Geschichte der Trennungen“)
  • 1999: Gert Neumann („Anschlag“)
  • 1997: Marcel Beyer („Flughunde“)
  • 1995: Walter Kempowski („Das Echolot“)
  • 1994: Kurt Drawert („Spiegelland. Ein deutscher Monolog“)

Wo gibt es weitere Infos?

Detaillierte Informationen zum Preis und den Teilnahmebedingungen gibt es unter www.uwe-johnson-preis.de.