01.07.2026

Werkstatt zum Immateriellen Kulturerbe

Beispielbilder zeigen Kulturerbe aus Deutschland.

Mittwoch, 15. Juli. An diesem Tag findet die Werkstatt zum Immateriellen Kulturerbe in Schwerin statt. Im Mittelpunkt stehen Austausch, Praxis und neue Perspektiven auf lebendiges Kulturerbe. Hier der Hintergrund und die Infos zur Anmeldung.

Die Werkstatt zum Immateriellen Kulturerbe (IKE) ist ein offenes Arbeits- und Austauschformat für Menschen, die Immaterielles Kulturerbe in Deutschland lebendig halten. In Kooperation mit lokalen Partnern möchte die Deutsche UNESCO-Kommission mit der IKE-Werkstatt einen Raum für Begegnung, Austausch und Vernetzung schaffen. 

An wen richtet sich die Werkstatt?

Interessierte und Antragstellende
Personen und Initiativen, die überlegen, eine Bewerbung für die Aufnahme in das Bundesweite Verzeichnis einzureichen einzureichen oder bereits konkret an einem Antrag arbeiten. Auch Personen, die eine innovative Idee für die Weiterentwicklung ihrer Kulturform haben, diese aber noch nicht weiter verfolgen konnten, sind herzlich willkommen. Insbesondere für kleinere Initiativen ohne institutionelle Unterstützung kann der Bewerbungsprozess herausfordernd sein. Die IKE-Werkstatt bietet niedrigschwellige Beratung, um den Weg zur Bewerbung zu erleichtern. Eine Teilnahme ist für Interessierte deutschlandweit möglich. 

Eingetragene Trägergruppen
Trägergruppen, deren Kulturform Teil des Bundesweiten Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes ist und die sich vorstellen können, ihre Erfahrungen im Bewerbungsprozess und darüber hinaus mit Interessierten zu teilen. So soll der Austausch und das gegenseitige Kennenlernen eingetragener Trägergruppen gefördert werden. Daraus können sich Möglichkeiten zur Vernetzung und zum wechselseitigen Lernen ergeben. Auch hier ist die Teilnahme für Trägergruppen deutschlandweit möglich.

Die Praxis im Fokus

Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Arbeiten: Erfahrungen teilen, voneinander lernen und neue Kontakte knüpfen. Kurze Inputs bieten Orientierung zu Strukturen und Verfahren, vor allem aber geht es um die Praxis – um das, was Trägergruppen bereits erprobt haben, und um Fragen, die viele bewegen.

Unter dem Leitmotiv „Wissen. Können. Weitergeben.“ verbindet die Werkstatt fachliche Einblicke mit gelebter Erfahrung und richtet den Blick nach vorn: Wie kann Immaterielles Kulturerbe nachhaltig erhalten und weiterentwickelt werden? Die IKE‑Werkstatt lädt dazu ein, gemeinsam Antworten zu finden, Perspektiven zu entwickeln und Vernetzung zu stärken – als Grundlage für Zusammenarbeit über die Veranstaltung hinaus.


Kompakt

IKE-Werkstatt 2026

Datum: Mittwoch, 15. Juli, 13-19 Uhr
Ort: Wichernsaal der Diakonie in der Apothekerstraße/Körnerstraße in Schwerin

Die Teilnahme ist kostenlos. Die Plätze sind begrenzt und die Vergabe erfolgt nach Reihenfolge der Anmeldung. Zur Anmeldung geht es - hier


Programm

  • 13 Uhr: Beginn
  • Wissen. Impulse zu Immateriellem Kulturerbe
  • Können. Einblicke aus der Praxis
  • Nachmittagsimbiss & Gelegenheit zur Vernetzung
  • Weitergeben. Themeninseln & Austausch in offenen Gesprächsformaten
  • Reflexion im Austausch, Sicherung der Ergebnisse und gemeinsamer Ausblick
  • 19 Uhr: Ende

Extra

Am 16. Juli wird bei einem Festakt im Wichernsaal in Schwerin (Apothekerstraße/Körnerstraße) die Neuaufnahme von fünf Kulturformen in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes gefeiert, darunter die Traditionelle Kleine Küstenfischerei an der Ostseeküste und in den Boddengewässern Mecklenburg-Vorpommerns. Den Festakt richtet das Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten gemeinsam mit der Deutschen UNESCO-Kommission aus.