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Das ist das Denkmal zur friedlichen Revolution

Am 16. Oktober soll der Siegerentwurf offiziell präsentiert werden.

Das geplante Denkmal soll eine begehbare Installation aus Stelen und Tafeln mit Losungen der friedlichen Revolution werden. Die Jury hat sich für den Entwurf „Perspektiven zur Freiheit” der Künstler Dagmar Korintenberg und Wolf Kipper entschieden. Entstehen soll das Denkmal in Waren.

Der Entwurf wecke Neugier, biete Informationen und lade zum Erinnern sowie mit Sitzgelegenheiten auch zum Verweilen ein, sagt Bildungsministerin Bettina Martin (SPD). Das aktive Gedenken an den Aufbruch in Freiheit und Demokratie 1989 rege auch an, über das demokratische Miteinander heute nachzudenken und darüber ins Gespräch zu kommen.

Zehn Entwürfe standen insgesamt zur Auswahl. Im Rahmen einer Plakataktion waren sie in den vergangenen Wochen landesweit präsentiert worden. Auch bei den Rückmeldungen im Internet und bei den Ausstellungen habe der Siegerentwurf einen der vorderen Plätze belegt, so Martin. Entschieden hat am Ende eine fünfköpfige Jury.

Die Stelen und Tafeln assoziieren nach Angaben der Jury in ihrer großen Zahl eine friedliche Demonstration mit Transparenten. Im Blick nach oben zum freien Himmel erscheinen die Parolen der friedlichen Revolution in ausgestanzter Schrift auf rechteckigen Tafeln. 

Auf die Plätze zwei und drei kamen die Entwürfe „Geöffneter Schlagbaum” von Sven Armin und „Tore” von Barbara Wetzel. Der Siegerentwurf soll bei der Festveranstaltung des Landtags „30 Jahre friedliche Revolution” am 16. Oktober 2019 in Waren der Öffentlichkeit präsentiert werden.