18. Filmfest der Alternativen: Ist es möglich?
Vier Filmtage zum Thema „Ist es möglich?” mit Rubriken zu Umwelt, Bildung und dem Zusammenleben. Das 18. Filmfest der Alternativen bringt Projekte, Filme und Diskussionen von Mittwoch bis Samstag nach Brüel.
Die Filmtage bündeln ein Programm zu Umwelt, Bildung und dem Zusammenleben und schaffen Raum für Gespräche, die über die Leinwand hinausgehen. Mit Filmen, Projekten und Diskussionsrunden. Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.
Das vollständige Programm mit allen Filmen, Uhrzeiten und Spielorten gibt es auf www.alternatives-filmfest.de.
Mittwoch, 23. September
19 Uhr: More than Honey
Bahnhofstraße 20 in Brüel
Der Regisseur Markus Imhoof war schon früh mit der einzigartigen Welt der emsigen Insekten vertraut und ist noch familiär mit ihnen verbunden: „Das Bienenhaus meines Großvaters war für uns Kinder ein magischer Ort. Faszinierend, aber auch unheimlich, wenn wir uns barfuss näher wagten zu dem aufgeregten Summen in der Sommerhitze. Und mittendrin der alte Mann mit Strohhut, ohne Schutz. Die Bienen taten ihm nichts, als ob sie ihn kannten.”
Heute leiten seine Tochter und sein Schwiegersohn in Australien ein Forschungsprojekt mit Bienen. „More than Honey" ist ein Film über das Leben, um Menschen und Bienen, um Fleiss und Gier, um Superorganismen und Schwarmintelligenz.
Donnerstag, 24. September
19 Uhr: The Wisdom of Trauma
Bahnhofstraße 20 in Brüel
Der Arzt und Bestsellerautor Dr. Gabor Maté geht in dem Dokumentarfilm „The Wisdom of Trauma" (2020) der Frage nach, warum so viele Menschen unserer westlichen Gesellschaft mit seelischen Erkrankungen zu kämpfen haben. Es geht in sehr berührenden Interviews und Gesprächen um den Zusammenhang zwischen Krankheit, Sucht, Trauma und Gesellschaft.
Mate hat die Vision einer trauma-informierten Gesellschaft, in der Eltern, Lehrer, Ärzte, Politiker und Juristen sich nicht darum kümmern, Verhaltensweisen zu korrigieren, Diagnosen zu stellen, Symptome zu unterdrücken und zu beurteilen, sondern versuchen die Ursachen zu verstehen, die teils sehr beunruhigende Verhaltensweisen und Krankheiten in der verwundeten Menschenseele hervorrufen.
Die Weisheit des Traumas weist aber auch den Weg in die Selbstverantwortung. Die Vergangenheit kann nicht ungeschehen gemacht werden, aber die Wunden können heilen....
Freitag, 25. September
19.30 Uhr: „SIE LEBEN – Ist ein Blick hinter die Fassade möglich?“
Bahnhofstraße 20 in Brüel
Sie leben handelt von einem obdachlosen Tagelöhner in Los Angeles, der durch eine spezielle Sonnenbrille als einer von wenigen Menschen sehen kann, dass die herrschende Klasse von böswilligen Außerirdischen in Menschengestalt dominiert wird. Nur wer durch die Brille schaut, kann erkennen, dass die Außerirdischen sich mit den Reichen und Mächtigen verschworen haben, um die Menschheit mittels unterschwelliger Botschaften in den Massenmedien zu manipulieren und kontrollieren. Die Machthaber erziehen die Menschheit zu pausenlos konsumgetriebenden Wesen ohne eigenen Willen, die kaufen, gehorchen und sich fortpflanzen sollen. Im Laufe des Films gelingt es dem rebellierenden Protagonisten schließlich, auch die übrige Menschheit die wahre Identität und Intention der Machthaber erkennen zu lassen.
Sonnabend, 26. September
19 Uhr: Podiumsdiskussion zu Ist es möglich – in was für einer Welt wollen wir leben?
Bahnhofstraße 20 in Brüel
Mit folgenden Gästen:
- Christian Krüger - freier Grafiker, Designer und Zukunftsgestalter
- Sandra Balbach - www.lichtpfade-balbach.de
- Rita Klammer - Initiatorin vom Bienenlehrpfad Brüel
- Michaela Baltrusch-Reinert - Initiatorin und Mitgründerin von „Natürliches Lernen Mecklenburg"
20.30 Uhr: Tanz unter Pflanzen
Unter dem Motto „Komm wie du bist.“ stehen elektronische Musik, Natur und ein respektvolles Miteinander im Mittelpunkt. Die Veranstaltung richtet sich an Menschen jeden Alters und jeder Herkunft, die Freude an Musik, Bewegung und gemeinschaftlichem Erleben haben.Die Organisatoren setzen bewusst ein Zeichen für Offenheit, Toleranz und Zusammenhalt. Rassismus, Gewalt und Ausgrenzung haben auf der Veranstaltung keinen Platz. Stattdessen soll ein sicherer Raum entstehen, in dem Begegnungen auf Augenhöhe möglich sind.
