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Hereinspaziert zur ersten Premiere

Neue Leitung. Neue Stücke. Neue Gebäude: Die Vorpommersche Landesbühne startet mit vielen Plänen in die kommende Spielzeit. Die erste Premiere steht Mitte Oktober an.

Die neue Spielzeit

… sieht für 2021/2022 elf neue Inszenierungen vor. Die erste Premiere steht für 16. Oktober im Spielplan: die Komödie „Der Gott des Gemetzels“ im Theater Anklam. Weitere Premieren gibt es unter anderem mit diesen Stücken: „Rumpelstilzchen“ (5. November), „Die lächerlichen Preziösen“ (31. Dezember), „Urfaust“ (19. Februar), „Die Verschwörung des Fiesco zu Genua“ (5. März). „Hamlet“ (2. April). 

Hinzu kommen vier Open-Air-Events: „Vineta – Das Goldfest der Gaukler“ in Zinnowitz. „Die Peene brennt“ in Anklam. „Die Wikinger – Die Rache Erik des Roten“ in Barth. Sowie „Am kürzeren Ende der Sonnenallee“ in Wolgast. 

Die neue Leitung

… verteilt sich auf ein vierköpfiges Team. Auf Anna Engel als geschäftsführende Dramaturgin, Andreas Flick als kaufmännischen Geschäftsführer, auf Oliver Trautwein als künstlerischen Schauspielleiter und auf Hans-Jürgen Engel als technischen Leiter. Der bisherige Intendant und Geschäftsführer Martin Schneider war im August beurlaubt worden. 

Die Ostseebühne

…, Spielstätte der Vineta-Festspiele, soll einen neuen Eingangs- und Kassenbereich erhalten mit Platz für Gastronomie, Ausstellungen, Seminare und Sagen aus dem Ostseeraum. 

Die Verwaltung

… wird in absehbarer Zeit umziehen. Dafür hat die Vorpommersche Landesbühne laut Nachrichtenagentur dpa ein Haus in unmittelbarer Theaternähe gekauft. Auch das Archiv soll hier Platz finden. Hinter dem Haus sollen die Werkstätten ein neues Zuhause finden. Voraussichtlicher Kostenpunkt: rund acht Millionen Euro. 4,5 Millionen Euro sollen im Zuge des kürzlich unterzeichneten „Theaterpakts“ fließen.