Fünf Tänzerinnen und Tänzer. Sie stehen in einem Kreis. Sie lachen. Sie sind hell beleuchtet.
Szene aus „Can’t get _ out of my head“: In der Tanzperformance von Cindy Ng entdecken die Tänzer das malaysische Spiel Congkak als choreografisches Mittel.
15.10.2026

Am Puls der Tanzszene

Für ihr aktuelles Tanztheater hat sich die Tanzcompagnie Rostock mit Kopenhagen und Helsinki vernetzt. Entstanden sind „Baltic Perspectives“. Vier Vorstellungen gibt es noch, zwei davon im Oktober. 

Mit dem Abend „Perspectives“ hat die Tanzcompagnie des Volkstheaters 2024 buchstäblich Perspektiven eröffnet: Mehrere Choreografie Sprachen, spannende Geschichten und unterschiedliche Tanzstile sind zu einem Programm verschmolzen. 

Auf diesem Konzept baut die neue Tanzproduktion auf: „Baltic Perspectives“. Die Tanzcompagnie blickte dafür Richtung Dänemark und Finnland. Denn: Rund um die Ostsee pulsiert die Tanzszene besonders lebendig. Das Ensemble vernetzte sich mit jungen Choreografinnen aus den Tanzhochschulen in Kopenhagen und Helsinki: Carla Anacker (Kopenhagen) und Cindy Ng (Helsinki). Zusammen mit einer Arbeit von Corinne Kälin, die bereits in „Perspectives“ als Choreografin tätig war, gestaltete die internationale Compagnie ein nordisches Kaleidoskop. Mit drei choreografischen Neuschöpfungen und der Virtuosität verschiedener Tanzstile. 

Wer schauen möchte, wie lebendig die Tanzszene rund um die Ostsee pulsiert, hat noch viermal Gelegenheit dazu: Samstag 25. Oktober / Samstag, 31. Oktober / Samstag, 21. November / Donnerstag, 31. Dezember, jeweils 20 Uhr im Ateliertheater vom Volkstheater Rostock. 

Karten gibt es im Vorverkauf beim Volkstheater (Doberaner Str. 134-135), an der Abendkasse oder unter www.volkstheater-rostock.de. 

Ein Mann und eine Frau stehen einander gegenüber. Ihre Arme sind ausgebreitet. Am Rand steht ein Mann. Er schaut an ihnen vorbei.
Flurin Stocker, Shoko Seki und Norikazu Aoki in „Anderswo“. Die Choreografie von Carla Anacker stellt in den Mittelpunkt, wie Menschen denselben Ort teilen und doch alle irgendwie „anderswo“ sind.
Eine Frau. Sie beugt sich nach hinten. Ein Scheinwerfer strahlt sie an.
Surreal – so heißt die Choreografie von Corinne Kälin. In dem Tanzsolo erforscht Francesca Sacchi „die surreale und oft absurde Natur des Träumens“.