21.07.2026

Saison im Zeichen des Umbaus

Ein Mann und eine Frau auf der Bühne. Sie spielen die Hauptrollen.
„Sweeney Todd“: Musical-Thriller aus der Saison 2025/26 im Schweriner Theaterzelt

Am Mecklenburgischen Staatstheater ist die Spielzeit 2025/26 vorbei. Die Bilanz: durchwachsen, die Zuschauerzahlen sind niedriger als sonst. Der Blick geht aber nach vorn. Im März wird das Große Haus in Schwerin wiedereröffnet.


Die Bilanz

Mit zwei Konzerten der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin und der letzten Vorstellung von „Krawall in’n Häuhnerstall“ der Fritz-Reuter-Bühne sind am vergangenen Wochenende die Schlossfestspiele des Mecklenburgischen Staatstheaters zu Ende gegangen. Insgesamt kamen 9.000 Besucher/innen zu den zahlreichen Veranstaltungen. Mit dem Start der Reihe „Klingendes Welterbe“ wurde dabei erstmals der Schlossinnenhof zur Konzertbühne für die Schlossfestspiele. 

Familienkonzert mit der Staatskapelle

Den Jüngsten im Publikum gehörte am Sonntagvormittag beim Familienkonzert mit der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin der Schlussakkord. Folgerichtig, wie Generalintendant Hans-Georg Wegner findet: „Unser junges Publikum ist allen Sparten und der sehr aktiven Theaterpädagogik eine Herzensangelegenheit. Theater für junges Publikum werden wir nicht nur in der kommenden Spielzeit zu einem Leitmotiv machen; das zeigt sich bereits in der abgelaufenen Spielzeit. Sowohl die Weihnachtsmärchen mit ihren 16.600 Besucherinnen und  Besuchern als auch die ausverkauften Vorstellungen von ‚Hexenholz‘ auf dem Berliner Platz mit über 80 mitwirkenden Kindern und Jugendlichen zeigen, dass Theater für alle Altersklassen ein unverzichtbarer Teil unserer Zivilgesellschaft ist.“ 

Insgesamt 98.000 Besucher/innen 

Mit den Schlossfestspielen endet auch die Spielzeit 2025/2026 des Mecklenburgischen Staatstheaters. Sie stand im Zeichen der Ausweichspielstätte im Theaterzelt am Küchengarten. Mit insgesamt 98.000 Besucher/innen liegt die Gesamtbesucherzahl deutlich unter der Zahl der vorherigen Spielzeit (136.000). Im Theaterzelt spielt das Mecklenburgische Staatstheater aufgrund eingeschränkter Kapazitäten rund 70 Vorstellungen weniger als im Großen Haus, und die sogenannte „en suite“-Bespielung (nicht mehr als zwei Produktionen werden über einen kurzen Zeitraum hinweg parallel gespielt) ist im Vergleich zum normalen Repertoire-Betrieb für das Publikum gewöhnungsbedürftig. 

Theater für vielseitiges Publikum

Generalintendant Wegner zeigt sich dankbar, trotz des Umbaus weiterhin Theater für das vielseitige Publikum in Schwerin anbieten zu können: „Das Theaterzelt am Küchengarten hat sich als Spielstätte in der Zeit des Umbaus bewährt, auch wenn der harte Winter mit minus 15 Grad oder die hohen Temperaturen der letzten Tage die Heiz- und Kühlsysteme einem Stresstest ausgesetzt haben. Eine Gesamtauslastung von knapp 78 statt der üblichen 83 Prozent lassen uns unter den gegebenen Umständen sehr zufrieden auf die vergangene Saison schauen. Natürlich freuen wir uns – und sicher unser Publikum auch – auf eine fulminante Rückkehr ins Große Haus im März." 

Wiedereröffnung des Großen Hauses im März 

Höhepunkt der Spielzeit 2026/2027 wird die Wiedereröffnung des Großen Hauses im kommenden März sein. Zudem wird sich Joanna Lewicka als neue Schauspieldirektorin und Regisseurin vorstellen. Ab dem 1. Januar 2027 wird Oliver Meyer als neuer Künstlerischer Leiter die Kinder- und Jugendtheatersparte Parchim übernehmen. Und die Fritz-Reuter-Bühne feiert ihren 100. Geburtstag mit zahlreichen Höhepunkten über die  gesamte Spielzeit hinweg.


Die Theaterkassen 

…in Schwerin und Parchim bleiben bis einschließlich 24. August geschlossen. Der Webshop steht für den Ticketkauf durchgehend zu Verfügung: www.mecklenburgisches-staatstheater.de