12.10.2026

As in‘n Häben

Ein Schauspieler auf der Bühne. Rechts im Hintergrund steht der Chor.
Christoph Reiche (links) vor dem Ensemble/Chor

As in‘n Häben. Wie im Himmel. Zum Auftakt ihres 100-jährigen Jubiläums präsentiert die Fritz-Reuter-Bühne den oskar-nominierten Musikfilm in Zusammenarbeit mit der Singakademie Schwerin in einer emotionalen Schauspieladaption. 


Premieren

Schweriner Premiere ist am Freitag um 19:30 Uhr in der M*Halle, Premiere in Parchim feiert das Stück am 21. Oktober um 19:30 Uhr in der Kulturmühle.

Worum geht's?

Der kleine Daniel möchte Musik machen, die die Herzen der Menschen berührt. Nach einer Karriere als international gefeierter Dirigent kehrt er in die Abgeschiedenheit seines Heimatdorfes zurück, um wieder zu sich zu finden. Kay Pollaks berühmter Film „Wie im Himmel” von 2004 über Zusammenhalt, Lebensfreude und die Kraft, gegen alle Widerstände gemeinsam etwas zu erreichen, begeistert bis heute ein treues Publikum.

Neuanfang mit Chormitgliedern

Nach einem körperlichen Zusammenbruch hat Daniel Daréus die Freude an der Musik verloren. Das rastlose Konzertleben und sein Streben nach Perfektion haben in ausgebrannt. Zurück in seiner Heimat nimmt die Stelle als Kantor des dortigen Kirchenchores an. Auch wenn sich einige Kräfte in dieser Gemeinschaft zunächst gegen ihn stellen, schafft Daniel mit seinen Chormitgliedern einen Neuanfang, lehrt sie neben der Begeisterung für die Musik auch einander zuzuhören, sich gegenseitig zu unterstützen, die eigene Stimme zu entdecken und findet dadurch auch endlich seinen inneren Frieden.

Plattdeutsche und moderne Klassiker

Regisseurin Adelheid Müther nutzt die Handlung, um bekannte plattdeutsche (Dat du min Leevsten büst, De lütte Möw) mit modernen Klassikern (Steve Wonders: As) zu mischen. Das Fritz-Reuter-Ensemble freut sich über die Rückkehr von wohlbekannten Kolleg/innen. Andreas Auer und Arja Sharma verkörpern extra für die Jubiläumsproduktion einen Teil des Kirchenchores. Ein Wiedersehen gibt es einmal mehr mit Sasha Bornemann, der Tore spielt. Schweriner Zuschauer/innen kennen Bornemann aus Florian Zellers De Söhn oder Colin Higgins‘ Harold un Maud. Einen emotionalen Höhepunkt setzt zudem Ida-Marie Brandt als Gabriella mit ihrem herzzerreißenden Lied über Freiheit und Lebenswille.


Kompakt

Regie: Adelheid Müther
Musikalische Leitung und Begleitung: Nico Selbach
Bühne: Kathrin Kegler
Kostüme: Marie-Theres Cramer
Dramaturgie: Katharina Mahnke
Besetzung: Christoph Reiche, Joke Lisann Hoy, Markus Sebastian Wenger, Kerstin Westphal, Andreas Auer, Simon Grundbacher, Ida-Marie Brandt, Arja Sharma, Sasha Bornemann, Nico Selbach, Piet Hugo Pagel, Schweriner Singakademie e.V.

Weitere Termine
18.10. um 18 Uhr
25.10. um 18 Uhr
28.10. um 19:30 Uhr
30.10. um 19:30 Uhr in Putbus
6.11. um 19:30 Uhr
8.11. um 16 Uhr in Parchim
Alle Termine: hier

Kartentelefon: 0385 53 00-123
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