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Mehr Werbung für Kunstschätze

Die Kunstschätze des Landes sollen stärker beworben werden, sagt die Leiterin der neuen Landesbehörde für Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen, Pirko Kristin Zinnow. Besonders beim Publikum aus MV sieht Zinnow noch Potenzial. 

Die neue Landesbehörde, die am 1. Januar ihre Arbeit aufgenommen hat, verwaltet acht Schlösser mit den jeweiligen Schlossgärten sowie die staatliche Kunstsammlung. Wie diese Kunstschätze mehr Menschen zugänglich gemacht werden können, soll künftig auch stärker wissenschaftlich erforscht werden, so die neue Leiterin. Die aufwendig sanierten Schlösser - zum Beispiel Bothmer und Ludwigslust - sollen besser vermarktet werden und so mehr Touristen anziehen.

Die neue Behörde mit 140 Mitarbeitern ist beim Finanzministerium angesiedelt. Die Zusammenlegung geht zurück auf eine Empfehlung des Beratungsunternehmens Exponatius, das die Zersplitterung der Zuständigkeiten als Hemmnis für eine effektive Vermarktung und Verwaltung kritisiert hatte.

Hintergrund

Die Landesbehörde für Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen vereint das Staatliche Museum Schwerin mit seinen Schlössern Schwerin, Ludwigslust und Güstrow (bislang im Zuständigkeitsbereich des Bildungsministeriums), die Schlösser- und Gärtenverwaltung des Finanzministeriums mit seinen Schlössern Bothmer, Mirow und Granitz sowie die Schlösser- und Gärtenverwaltung des Betriebs für Bau und Liegenschaften MV unter einem Dach.