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Usedomer Musikfestival startet am Samstag

Das 27. Usedomer Musikfestival hüllt die Insel vom 19. September bis 10. Oktober in norwegische Klänge. Trotz Corona. Und obwohl einiges anders wird als geplant.

Die wichtigste Nachricht vorweg: „Alle Veranstaltungen des Usedomer Musikfestivals finden statt”, so die Veranstalter. Und das, obwohl Norwegen die Quarantänebedingungen für Einreisende aus Deutschland verschärft hat. Sie müssen mit oder ohne Coronatest in eine zehntägige Quarantäne, einschließlich ihres familiären Umfelds. Viele norwegische Künstler haben sich dennoch bereit erklärt, trotz der strengeren Regelungen zum Festival zu kommen, wie Intendant Thomas Hummel sagt.

Beim Eröffnungskonzert am Samstag springt das Baltic Sea Philharmonic in kleinerer Besetzung für den 73-jährigen Jazzsaxofonisten Jan Garbarek und seine Garbarek Group ein, die wegen der neuen Quarantäneregelung absagten. Garbarek zähle zur Hochrisikogruppe, hieß es. Zum Auftakt gibt es zwei Konzerte unter Leitung von Stardirigent Kristjan Järvi um 15 und um 20 Uhr. Eigens dafür hat der Hollywoodarrangeur Gene Pritsker über Nacht das Werk „Brother Wind March” von Garbarek neu arrangiert, wie ein Sprecher mitteilt. 

Das Programm mit norwegischen Volksliedern, Folklore und Spielmannsmusik der Hardangergeigerin Benedicte Maurseth am 20. September in der Evangelischen Kirche in Liepe übernimmt der norwegische Violinvirtuose und Baltic Sea Philharmonic-Coach Jan Bjøranger. Den norwegischen Pianisten Håvard Gimse ersetzt am 22. September in Heringsdorf die schwedische Pianistin Maria Lettberg mit Werken von Schumann, Brahms und Grieg.

Das komplette Programm - hier