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 Internationale Tage Jüdischer Musik

Bei den Internationalen Tagen Jüdischer Musik werden alle Konzerte live im Internet übertragen. Hier der Überblick.

Geplant sind fünf Konzerte in Synagogen in Köln (16.11.), Stavenhagen (zwei am 17.11.), Würzburg (18.11.) und Berlin (22.11.). „Wir streamen live über den YouTube-Kanal und die Webseiten www.internationale-tage-juedischer-musik.de oder www.itjm.de“, sagte ein Sprecher.

Die Konzerte

Montag, 19 Uhr: Eröffnung – Wege zum Aufbruch. Das Ensemble Else stellt Werke von Komponisten aus Österreich, Israel, England und Russland in den Mittelpunkt. Dazu gibt es eine Podiumsdiskussion mit Rabbi Yechiel Brukner und Dr. Manfred Osten. Weitere Infos

Dienstag, 11:50 Uhr: Miteinander Zukunft gestalten. In diesem Schulkonzert mit vorausgehendem Workshop verbinden die Usedomer Musikpreisträgerin 2016, Emilia Lomakova, und die Absolventin des Abraham-Geiger-Kollegs, Noga-Sarai Bruckstein, zeitgenössische Lieder mit Musik von Johann Sebastian Bach, Bohuslav Martinū, Werner Wolf Glaser und Reinhold Moritzewitsch Glière. Weitere Infos

Dienstag, 19 Uhr: „Hebrew Accent.“ In diesem Konzert wird die Singer-Songwriterin Nitsan Bernstein hebräische Klassiker aus verschiedenen Zeiten aufführen. Darunter sind Songs von Leonard Cohen und einige aus ihrem Album „Hebrew Accent“ sowie neuen Stücke. Weitere Infos

Mittwoch, 19 Uhr: Schum Davar. Sandra Kreisler steht in Witz und Scharfzüngigkeit ihrem Vater Georg Kreisler in nichts nach. Hier singt sie nicht glatt koschere Lieder, so der Veranstalter. Mit Sandra Kreisler (Gesang), Gennadij Desatnik (Violine, Bratsche, Gitarre), Valeriy Khoryshman (Akkordeon). Weitere Infos

Sonntag, 19 Uhr: Abschlusskonzert mit David Geringas und Jascha Nemtsov. Ihre Herkunft aus dem östlichen Europa, geprägt von den Auswirkungen des 2. Weltkrieges, verbindet sich in diesem Konzert musikalisch mit den Schicksalen jüdischer und dem Judentum zugewandter Komponisten, die ihre Wurzeln und Inspirationen in den spirituellen und folkloristischen Traditionen des Judentums fanden. Weitere Infos

Das Festival wolle jüdische Musik einem breiten Publikum zugänglich machen, sagte Intendant Thomas Hummel. „Jeder ist eingeladen, bei diesem kostenlosen Angebot dabei zu sein und mit unseren Künstlern die Vielfalt jüdischen Lebens – berührend, witzig, mitreißend – im Medium der Musik zu erleben.“

Die Internationalen Tage Jüdischer Musik sind aus den Synagogenrundfahrten des Usedomer Musikfestivals hervorgegangen.