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08.06.2021

Uwe Johnson und die alte Bundesrepublik

Uwe Johnson zählt zu den wichtigsten deutschen Autoren der Nachkriegszeit. Er wurde 1934 in Cammin/ Pommern geboren. Seine Kindheit verbrachte er zum größten Teil in Anklam und Güstrow. Von 1952 bis 1956 studierte er Germanistik in Rostock. 1959 ging er nach West-Berlin. Er starb 1984 in Sheerness (England). Sein Leben und Werk sind geprägt von der Teilung Deutschlands.

Wie viel „alte BRD“ steckt in Uwe Johnsons Texten? Fragen wie dieser geht die 6. Internationale Uwe-Johnson-Tagung nach. Digital. Und international. Am 11. und 12. Juni. Dabei sein kann jeder. 

In welchem Fokus steht die Tagung? 

Die Tagung trägt den Titel „Einmal in Westdeutschland möchte ich ungern gleich zurückreisen“. Uwe Johnson und die alte Bundesrepublik. Neun Referentinnen und Referenten aus Deutschland, Italien, den USA und China gehen der Frage nach, wie viel „alte BRD“ in Johnsons Texten steckt: Welche Rolle spielte die „alte BRD“ für sein Schreiben? Welches Westdeutschland-Bild zeigen seine Texte? Wie hat er den „alten Westen“ in seinen Werken in den Blick genommen?

Wann findet die Tagung statt?

Am 11. und 12. Juni 2021. 

Wie findet die Tagung statt? 

Ausschließlich digital. Teilnehmen kann man über das Konferenzsystem ZOOM. Der Link steht auf der Homepage der Gesellschaft: www.uwe-johnson-gesellschaft.de

Darüber hinaus wird die Tagung live auf dem YouTube-Kanal der Uwe Johnson-Gesellschaft und bei Facebook übertragen: 

YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/user/JohnsonGesellschaft

Facebook: https://www.facebook.com/events/595209961363127?ref=newsfeed

Die Teilnahme ist kostenlos und steht allen Interessierten offen. Fragen und Diskussionsbeiträge sind ausdrücklich erwünscht. Im Anschluss an die Tagung werden die Beiträge für einen begrenzten Zeitraum online gestellt.

Wer veranstaltet die Tagung? 

Die Uwe Johnson-Gesellschaft in Zusammenarbeit mit der Uwe Johnson-Forschungsstelle der Universität Rostock sowie der Arbeitsstelle „Uwe Johnson-Werkausgabe“ der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften an der Universität Rostock.

Was steht auf dem Programm?

Freitag, 11. Juni

  • 14.00 Begrüßung
  • 14.30 Serena Grazzini (Pisa): »musste mich schlicht verlassen auf die Erklärung wohlgesinnter«. Zu Uwe Johnsons Selbstverständnis als Schriftsteller in der Bundesrepublik
  • 15.15 Liang Shi (Beijing): Von der Wahrheit bis zur Wahrhaftigkeit. Eine »andere« Untersuchung des Detektivromans bei Uwe Johnson und Peter Handke
  • 16.00 - 16.30 Kaffeepause
  • 16.30 Katrin Hillgruber (Berlin): Fordernde Apparate: der Staat und sein Fernsehen
  • 17.15 Fabian Kaßner, Christian Riedel (Rostock): Welchen Johnson hätten Sie gern? Über den digitalen Schreibtisch der Rostocker Ausgabe

Samstag, 12. Juni

  • 9.00 Martin Fietze (Rostock): »Gesine, das sollte deine Heimat werden!«, Düsseldorf in Uwe Johnsons Erzählwerk
  • 9.45 Gregor Baszak (Chicago): »Was heute wichtig war an dem Lochen«: Uwe Johnsons Jahrestage, der Katte Krieg, und die Autonomie des Kunstwerks
  • 10.30 -11.00 Kaffeepause
  • 11.00 Yvonne Oudzik. Katja Leuchtenberger (Rostock): Zwei Ansichten, und andere Prosa. Aus der Werkstatt der Werkausgabe
  • 11.45 Holger Helbig (Rostock): Abschlussdiskussion und Verabschiedung

Wo gibt es weitere Informationen? 

Bei der Uwe Johnson-Gesellschaft unter www.uwe-johnson-gesellschaft.de.