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12.10.2020

Fritz-Reuter-Literaturpreis geht nach Münster

Das Buch ist im Ardey-Verlag erschienen (ISBN 978-3-87023-432-4).

An Gisbert Strotdrees. Das Fritz-Reuter-Literaturmuseum in Stavenhagen ehrt ihn für sein Buch „Im Anfang war die Woort. Flurnamen in Westfalen“.

Darin hat der Journalist und Historiker die Erkenntnisse des wissenschaftlichen Langzeitprojekts „Westfälischer Flurnamenatlas“ für ein breites Publikum aufbereitet.

Flurnamen wie Woort, Esch, Geist, Kamp, Brink, Waldemei oder Kopp spiegeln vergangene Sprach- und Alltagswelten wider. Viele von ihnen wurden von Generation zu Generation weitergereicht und geben Einblicke in die Sprach- und Siedlungsgeschichte der Menschen in Westfalen und Nordwestdeutschland. Dabei treten, so die Jury, Zusammenhänge, Besonderheiten und Entwicklungslinien von Sprache und Landschaft klar hervor.

Die mit 2000 Euro dotierte Auszeichnung wird seit 1999 vergeben. Der Preis wird am 7. November, dem Geburtstag von Fritz Reuter (1810-1874), verliehen. Damit werden Autoren geehrt, die sich in besonderer Weise der niederdeutschen Literatur und Sprache widmen. Die Vergabe ist nicht auf Mecklenburg-Vorpommern beschränkt.