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„Blutspur am Schloss Bothmer“

Frank Pergande

Unser Tipp: Am kommenden Samstag liest Frank Pergande auf Schloss Bothmer aus seinem neuen Kriminalroman: „Blutspur am Schloss Bothmer.“

Die dunkle Jahreszeit ist auch Krimi-Zeit. Das Literaturhaus „Uwe Johnson“ in Klütz und Schloss Bothmer beherzigen das und laden am Samstag, 26. November, um 16 Uhr zu einer Lesung aus „Blutspur am Schloss Bothmer“ ein. Geschrieben hat den Roman der frühere Journalist und FAZ-Redakteur Frank Pergande. Sein Buch erschien in diesem Jahr in der Krimi-Reihe des Rostocker Hinstorff-Verlags.

Die Geschichte fußt auf einer wahren Begebenheit. Mitte des 19. Jahrhunderts kam es zwischen dem Pächter von Gut Arpshagen und dem Verpächter, den Bothmers, zu einer Auseinandersetzung, die als „Aufruhr gegen die Obrigkeit“ in letzter Instanz von der Rostocker Großherzoglichen Justizkanzlei entschieden werden musste und sogar Justizgeschichte schrieb, ausführlich dargestellt in den „Annalen der deutschen und ausländischen Criminal-Rechtspflege“.

Freilich bot der Fall für Pergande nur eine Anregung. Freie Erfindung des Autors ist, dass er die Gerichtsverhandlung schildert, auf der sich schon bald bei der Zeugenbefragung herausstellt, dass es nicht nur den Aufruhr gab, sondern auch einen versuchten Mord, gleichsam gedeckt durch den Aufruhr. Ganz am Ende des Buches – ungewöhnlich für einen Kriminalroman – geschieht ein zweiter Mordversuch, diesmal mit vollem Erfolg.

Frank Pergande war viele Jahre lang Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und lebt in Mecklenburg. Bei Hinstorff erschien 2015 sein Krimi „Die Inselkrähe von Mirow“.

Karten für die Lesung zu 10 bzw. 8 Euro gibt es im Vorverkauf auf Schloss Bothmer, im Literaturhaus „Uwe Johnson“ und in der Buchhandlung Schnürl & Müller in Grevesmühlen. Und noch ein Tipp für die Zeit vor der Lesung: In der Orangerie des Schlosses gibt es Kaffee und selbstgebackenen Kuchen. Von 10 bis 16 Uhr hat auch das Schloss geöffnet.