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Theater-Schneiderinnen nähen Mundschutz

Eigentlich würden sie in diesen Tagen an den Kostümen für die Schlossfestspiele arbeiten. Doch die Corona-Krise kam dazwischen, der Spielbetrieb ist ausgesetzt. Vier Schneiderinnen des Mecklenburgischen Staatstheaters helfen jetzt Arztpraxen und Kliniken: Sie nähen Mund-Nasen-Schutz aus Baumwolle.

In Corona-Zeiten sind das dringend benötigte Schutzartikel. Der Bedarf ist hoch. Etwa 20 Minuten braucht eine Schneiderin pro Stück, gefertigt wird u.a. in Heimarbeit - um in der Schneiderei am Schweriner Theater den nötigen Sicherheitsabstand zu gewährleisten. 

Der Mundschutz wird aus unbearbeiteter Baumwolle genäht, das hat den Vorteil, dass er kochend gewaschen werden kann. Die Schutzmasken sollen an Praxen verteilt werden, aber auch zum Krankenhaus in der Landeshauptstadt hat die Schneiderei schon Kontakt aufgenommen. #KulturinZeitenvonCorona