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Der kleine Prinz auf der ISS

Die 28. dokumentART beginnt am 15. Oktober in Neubrandenburg. Das Festival wird mit einem Astronauten-Dokumentarfilm eröffnet: „16 Sunrises” von Pierre-Emmanuel Le Goff feiert in MV seine Deutschland-Premiere. Eine Doku über den Alltag auf der ISS, inspiriert vom Roman „Der kleine Prinz”.

Le Goff zeigt Frankreichs Astronauten Thomas Pesquet bei dessen sechsmonatiger Mission auf der Internationalen Raumstation und verbindet diese Zeit im Weltall in Dialogform mit Antoine de Saint-Exupérys visionärem Roman, den der Astronaut im Gepäck hat. „16 Sunrises wirft mit dem ultimativen Blick von oben und in atemberaubenden Bildern entscheidende Zukunftsfragen auf und repräsentiert damit auch das Anliegen unseres Festivals”, sagen die neuen Festivalleiterinnen Anna Bartholdy und Daniela Silvestrin. Auf der 28. dokumentART werden mehr als 70 Dokumentarfilme, Animationen und Experimentalfilme zu den Themen Zukunft und Nachhaltigkeit gezeigt. Eine Jury hatte die Produktionen aus mehr als 2000 eingereichten Beiträgen ausgewählt.

Das Festival läuft bis zum 20. Oktober. Im November und Dezember ist erstmals eine Zukunftswerkstatt geplant. In fünf Orten im nordöstlichen Mecklenburg-Vorpommern sollen Interessierte auf der Grundlage von Festivalfilmen mit Referenten zu Zukunftsfragen wie Stadt und Land, Jugend und Alter, Klima, Kunst und Kultur sowie Demokratie ins Gespräch kommen.

Hintergrund

Der Verein „Latücht - Film & Medien” veranstaltete 1992 die erste dokumentART und setzte die Geschichte des Dokumentarfilms in Neubrandenburg nach der letzten Ausgabe der Nationalen Dokumentarfilmwoche der DDR im Jahr 1990 nicht nur fort, sondern hob das Festival auf die europäische Ebene. Auch heute ist die dokumentART mit Dokumentarfilmen, Kurzspielfilmen und Animationen das einzige internationale Kulturfestival in der Region.

Service

Die dokumentART im Kulturportal - hier

Die Homepage der dokumentART - hier