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Weihnachtsmärchen - der Überblick

Das tapfere Schneiderlein

Vorweihnachtszeit. Zeit für Märchen, Abenteuer, Phantasie. Welches Stück wo aufgeführt wird? Hier unser Überblick für Mecklenburg-Vorpommern.

Rostock. Das Weihnachtsmärchen „Brüderchen und Schwesterchen” in einer phantasievollen Bearbeitung auf der Bühne des Volkstheaters. Sonne und Mond spielen mit, ein Förster, die böse Stiefmutter und ihre garstige, Pralinen futternde Tochter. Böser Zauber bringt Unglück, doch wer zusammenhält, erlebt natürlich auch ein Happy End. Der berührende, neu interpretierte Kinder-Klassiker ist eine charmante Hommage an die bekannten Helden und Bösewichte im Sammelwerk der Gebrüder Grimm. Infos/Tickets - hier

Greifswald/Stralsund. Sarah Dolittle lebt in der kleinen Stadt Puddelby-on-the-Marsh, wo ihr Bruder John eine Tierarzt-Praxis betreibt. Sie hält ihren Bruder für verrückt, weil der behauptet, mit Tieren sprechen zu können. Verständlich, dass seine Klinik von den meisten Menschen gemieden wird und seine Schulden wachsen. Noch ein Grund zur Sorge für seine Schwester Sarah. Da erhält Dr. Dolittle einen Brief aus Afrika, wo unter den Affen eine seltsame Krankheit ausgebrochen ist. Sie bitten ihn um Hilfe und so macht er sich zusammen mit dem Papagei Polynesia sofort auf den Weg. Knapp hundert Jahre nach dem Erscheinen des Kinderbuchklassikers „Dr. Dolittle” führt das Theater Vorpommern das Stück auf seinen Bühnen in Greifswald und Stralsund auf. Infos/Tickets - hier

Neustrelitz. Die kleine Alice hatʼs gut: Wenn sie ein spannendes Abenteuer erleben will, spaziert sie einfach durch einen Spiegel und findet sich in einer fantastischen Welt wieder. Dort gibt es ein sprechendes Kaninchen mit einer Taschenuhr und eine Katze, die bis zum Mond grinst. „Alice im Wunderland.” Aus dem berühmten Roman von Lewis Carroll entsteht ein buntes, kindgerechtes Weihnachtsmärchen voller hinreißender, wundersamer Figuren, tänzerisch und mit traumhaften Songs. Wo? Am Landestheater Neustrelitz. Infos/Tickets - hier

Anklam/Barth/Zinnowitz. Räuber Hotzenplotz macht wieder die Gegend unsicher. Dabei hatten Kasper und Seppel ihn doch gefangen und einsperren lassen, weil er Großmutters Kaffeemühle gestohlen hatte. Sie könnten ihn glatt auf den Mond schießen! Gesagt, getan. Auch wenn Wachtmeister Dimpfelmoser dagegen ist, und Großmutter schon wieder in Ohnmacht fällt. Auf dem Mond soll es Silber geben, und man fühlt sich da oben ganz leicht. Wie man überhaupt dorthin kommt, und ob das wirklich stimmt mit der Schwerelosigkeit, das wollen der mutige Kasper und der träumerische Seppel unbedingt rausfinden. Ein Glück, dass sie bei ihrem galaktischen Abenteuer der guten Fee Amaryllis. Kinderbuchautor Otfried Preußler schrieb „Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete“ vor 50 Jahren, als der erste Mensch den Mond betrat. Jetzt wird das Stück im Theater aufgeführt. Auf der Vorpommerschen Landesbühne. Infos/Tickets - hier

Schwerin. Auf ihrer abenteuerlichen Reise zum Zauberer der Smaragdenstadt hat Elli drei ungewöhnliche Herzensfreunde und schließlich ihren Weg zurück nach Hause gefunden. Doch nun brauchen der kluge Scheuch und der eiserne Holzfäller ihre Hilfe: Der böse Tischler Urfin hat sich nämlich mittels eines Zauberpulvers, das Gegenstände zum Leben erweckt, eine Armee aus hölzernen Soldaten geschaffen und das Zauberland erobert. Höchste Zeit für Elli sich auf den Weg zu ihren Freunden zu machen… Nachdem im vergangenen Jahr „Der Zauberer der Smaragdenstadt” Einzug ins Mecklenburgische Staatstheater gehalten hatte, geht es nun mit dem zweiten Abenteuer der Kinderbuchreihe von Alexander Wolkow weiter: „Der schlaue Urfin und seine Holzsoldaten.” Infos/Tickets - hier 

Anklam/Barth/Zinnowitz. Gerda und Kai leben glücklich zusammen bei der Großmutter. Sie teilen alles miteinander und nichts auf der Welt kann sie trennen. Doch dann, eines Tages nach einem Schneesturm, ändert sich alles. Kai ist völlig anders. Plötzlich kann er Gerda nicht mehr leiden, Schönes ist für ihn hässlich und das Gute langweilt ihn. Diesen Jungen mit dem Herz aus Eis entführt die wunderschöne Schneekönigin in ihren Eispalast. Dort fühlt er sich wohl, denn er spürt die Kälte nicht. Mutig entschlossen, ihren Kai wiederzufinden, begibt sich Gerda auf eine abenteuerliche Reise. Das Märchen nach Hans Christian Andersens ist eine Parabel über die Blindheit, zu der ein Verstand ohne Liebe führt, erzählt vom tiefen Wert treuer Freundschaft, der das Böse nichts anhaben kann. „Die Schneekönigin”, gespielt von der Theatergruppe Kinderland. Infos/Tickets - hier

Rostock. Der unsterbliche Knochowitsch und sein bitterböses Mamachen knechten den honigwilden Bär Michail Tramplowitsch und halten die Schöne Wassilissa tief in der Erde gefangen. Da kommt Iwan der Gerechte des Weges. Mit starker Faust und stählernem Schwert. Er kann die Gefangenen befreien, doch das finstere Gespann hält üble Zaubereien bereit. Vor allem aber besitzt Knochowitsch den unheimlichen Stein mit dem Schlangenauge. Ein spannendes Abenteuer voll russischer Poesie. Die schöne Wassilissa. Ein Weihnachtsmärchen der Compagnie de Comédie. Infos/Tickets - hier

Parchim. Bsssss … Zack! Auf einen Streich entledigt sich der arme Schneider der sieben lästigen Fliegen, die sein Marmeladenbrot umschwirren! Gewitzt, wie er ist, näht er sogleich die beeindruckende Zahl auf eine Schärpe, ahnt er doch, dass sie ihm Respekt einbringen wird. Wer sieben auf einen Streich erledigen kann, der nimmt es auch mit einem Einhorn und mit Riesen auf – Bedingung, um zu guter Letzt die Freundschaft der Prinzessin zu gewinnen. Die klassische Märcheninszenierung des Jungen Staatstheaters Parchim wird in der Stadthalle Parchim, im E-Werk Schwerin und auf Tour gezeigt. Infos/Tickets - hier

Neubrandenburg. Es ist Silvester und nur noch sieben Stunden bis Mitternacht! Wenn Zauberer Beelzebub Irrwitzer es bis dahin nicht schafft, der Hölle die versprochene Menge an üblen Untaten zu liefern, wie etwa 10 ausgerottete Tierarten oder auch 5 vergiftete Flüsse, solche Abscheulichkeiten halt, dann kann er sich warm anziehen! Doch Beelzebub hinkt seinem Versprechen weit hinterher, keine Chance. Aber es gibt noch Hoffnung – es gibt den satanarchäolügenialkohöllischen Wunschpunsch. Mit ihm kann man alle Wünsche in Nullkommanichts wahr werden lassen. Im Schauspielhaus in Neubrandenburg wird der Wunschpunsch gebraut. 27 Vorstellungen des Zaubermärchens nach Michael Endes Kinderbuch stehen auf dem Programm. Infos/Tickets - hier

Putbus. Eines Tages findet Tischler Gepetto ein Holzscheit, das zu sprechen anfängt, als er es bearbeiten will. Er ist von dem Holzklotz begeistert und beginnt sogleich mit dem Schnitzen einer Holzpuppe, die er nach getaner Arbeit Pinocchio tauft. Zu Geppettos Erstaunen erwacht die Puppe zum Leben und reißt ihrem Schöpfer aus. Beim Versuch, Pinocchio wieder einzufangen, landet Geppetto sogar im Gefängnis, kommt dann aber wieder frei und findet Pinocchio ausgehungert und reumütig in seinem Haus. Dieser verspricht, in Zukunft artig zu sein und zur Schule zu gehen. Trotz eisiger Kälte verkauft Geppetto seine einzige Jacke, um Pinocchio eine Fibel zu kaufen. Auf dem Weg zur Schule lässt sich Pinocchio von einem Puppentheater ablenken und schwänzt die Schule. Die anderen Puppen erkennen ihn sogleich als einen der ihren und es beginnt eine ausgelassene Feier. Pinocchio - das Musical. Infos/Tickets - hier

Greifswald/Stralsund. Es ist kalt in der Stadt. Ein plötzlicher Wintereinbruch lässt die Rosenstöcke auf dem Dachgarten erfrieren. Und auch Kay ist seltsam kühl. Während Gerdas Herz in erwachender Liebe zu ihm glüht, hat Kay nur noch Augen für die eisige Schönheit der Schneekönigin. Und dann ist er fort. Gerda macht sich auf den Weg, um Kay zu suchen. Auf ihrer Reise begegnet sie einer zauberischen Blumenfrau, einem Königspaar und einer Räuberbande. Begleitet von ihren Weggefährten Krähe und Rentier gelangt sie schließlich in das Reich der Schneekönigin. Auf der Grundlage von Hans Christian Andersens bekanntem Märchen schuf der schwedische Komponist Benjamin Staern eine poetische Familienoper über den Weg zum Erwachsenwerden. Seit ihrer Uraufführung 2016 wird die „Snödrottningen“ — selbstverständlich in der kalten Jahreszeit — regelmäßig an der Oper Malmö gespielt. In diesem Winter erlebt die „Schneekönigin“ ihre deutsche und deutschsprachige Erstaufführung am Theater Vorpommern. Infos/Tickets - hier

Anklam/Barth/Zinnowitz. In alten Zeiten, in denen das Wünschen noch geholfen hat, lebte einst eine Königin mit ihrer Tochter. Diese Tochter besaß eine goldenen Kugel, mit welcher sie täglich draußen, im Garten des Schlosses, spielte. Es kam, wie es kommen musste und die Kugel fiel in einen Brunnen. Die Prinzessin kam, egal was sie versuchte, nicht an die Kugel heran, um sie wieder herauf zu holen. Da tauchte ein seltsamer, grüner, sprechender Frosch aus dem Wasser auf und bot ihr seine Hilfe an. Diese Hilfe sollte natürlich nicht ganz ohne Gegenleistung erfolgen – er wollte, dass sie ihn mit zu sich nach Hause nimmt, er an ihrem Tisch essen darf, in ihrem Bett schlafen kann und einen Kuss von ihr bekommt. Ohne lange darüber nachzudenken gab die Prinzessin ihm dieses Versprechen. Nachdem sie die Kugel wieder in ihren Händen hielt, ging sie ohne das Versprechen eingelöst zu haben. „Der Froschkönig” auf der Vorpommerschen Landesbühne. Infos/Tickets - hier