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Das neue Programm im Staatstheater

32 Premieren, 20 Konzertprogramme, 24 Repertoire-Stücke. Das Mecklenburgische Staatstheater hat sein Programm für die Spielzeit 2019/2020 in Schwerin vorgestellt.

„Unter unserem Slogan ,Immer live, für alle!' wollen wir mit einer großen Vielfalt an Neuinszenierungen und einem großen Repertoire wieder ein breites Publikum ansprechen”, sagte Generalintendant und Geschäftsführer Lars Tietje. „Namhafte Regisseurinnen und Regisseure wie Steffi Kühnert, Alexandra Liedtke, Andrea Moses, Andreas Gergen, Stefano Giannetti und Milan
Peschel inszenieren in der kommenden Saison als Gäste am Mecklenburgischen Staatstheater.” 

Am 7. September 2019 startet das Junge Staatstheater Parchim mit „Fridays for Future”, einer gemeinsamen Stückentwicklung des Ensembles und der stellvertretenden künstlerischen Leiterin des Jungen Staatstheaters Bianca Sue Henne, in die Spielzeit 2019/2020. Im Schweriner E-Werk wird die neue Saison von der Fritz-Reuter-Bühne eröffnet. Ab 14. September 2019 steht hier das Kinderstück „Pettersson un Findus” in einer Inszenierung von Nele Tippelmann auf dem Spielplan.

Oscar Wildes Komödie „Bunbury”, inszeniert von Schauspieldirektor Martin Nimz, wird die erste Schauspielpremiere (20. September 2019) der kommenden Saison im Großen Haus sein. Das Ensemble des Musiktheaters um Operndirektor Toni Burkhardt läutet die Spielzeit wieder mit der
traditionellen „Operngala” am 5. Oktober 2019 ein und feiert am 18. Oktober 2019 die Premiere von Giuseppe Verdis „Rigoletto”. Auch das Tanzensemble um Ballettdirektorin Jutta Ebnother startet mit einer Ballettgala (28. September 2019). Die erste Premiere folgt am 15. November 2019: In einer gemeinsamen Produktion mit dem Ensemble des Musiktheaters und der Mecklenburgischen Staatskapelle wird dann Christoph Willibald Glucks Ballett-Oper „Orfeo ed Euridice” zu erleben sein.

In seiner letzten Saison als Generalmusikdirektor präsentiert Daniel Huppert ein facettenreiches Konzertprogramm mit international renommierten Solisten und Weggefährten der letzten Jahre, wie Hyeyoon Park, Joseph Moog und Christoph Eß. Die Pianistin Lauma Skride eröffnet die Konzert-Saison zusammen mit dem australischen Dirigenten Tom Woods am Pult der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin. 

Den jährlichen Schweriner Theaterball wird es ebenso geben wie die Galerie im Theater, Schweriner Jazz-Nacht, viele Veranstaltungen im E-Werk-Studio, Einführungen, Sonderveranstaltungen und vieles mehr. Erstmalig in Mecklenburg-Vorpommern findet im Oktober 2019 in Parchim das Festival „Wildwechsel” statt. Gemeinsam mit dem Arbeitskreis Ost der Kinder- und Jugendtheater präsentiert das Junge Staatstheater Parchim des Mecklenburgischen Staatstheaters ein vielfältiges Programm, das die Kinder- und Jugendtheater der östlichen Bundesländer zeigt.  Das Team Theaterpädagogik und Partizipation um Nele Tippelmann erweitert seine Angebote. Neben den bekannten Programmen wie z.B. Spielclubs, Feriencamps, Workshops und Führungen können in der neuen Krümelbühne schon die Allerkleinsten Theater und Musik entdecken. Gemeinsam mit der Landeshauptstadt Schwerin und der Bundeskulturstiftung wird die Referentin für Diversität sich für zunächst vier Jahre mit der diversen Stadtgesellschaft in Schwerin befassen, Angebote schaffen, Augen, Ohren und Türen öffnen. 

Die Schlossfestspiele präsentieren im Sommer 2020 wieder große Oper auf dem Alten Garten und einen literarischen Klassiker im Schlossinnenhof. Zu Ludwig van Beethovens 250. Geburtstag ist ab 12. Juni 2020 die Oper „Fidelio” auf dem Alten Garten und mit Blick auf das Schweriner Schloss zu erleben. Nach seinem großen Erfolg mit der Oper „André Chenier” im Januar 2019 darf sich das Publikum auf eine weitere Inszenierung von Regisseur Roman Hovenbitzer freuen. Im Schlossinnenhof
entfaltet sich ab 14. Juni 2020 das tolldreiste Spiel der Bürger von Schilda in einer Open-Air-Inszenierung des Narrenspiels „Die Schildbürger”, inszeniert von Schauspieldirektor Martin Nimz.

Erfolgreiche Produktionen aus der aktuellen Spielzeit werden zudem in den Spielplan 2019/2020 übernommen. Darunter Inszenierungen, die sich im Großen Haus, E-Werk und in Parchim regelmäßig großer Beliebtheit erfreut haben, wie „Der Rosenkavalier”, „André Chenier”, „Hexenjagd”, „Im weißen
Rössl” oder „Frühstück bei Tiffany”.

Der Kartenverkauf für einen Großteil der Veranstaltungen im Großen Haus startet wie schon in den vergangenen Spielzeiten bereits Anfang Juli. Weitere Infos: mecklenburgisches-staatstheater.de