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Großes Theater im Januar 

Die lustigen Weiber von Windsor, eine Oper nach der gleichnamigen Komödie von William Shakespeare, hat am 28. Januar in Rostock Premiere.

Die lustigen Weiber von Windsor. Vanessa. Der geteilte Himmel. Die Theater im Land starten mit etlichen Premieren und Uraufführungen in die zweite Hälfte ihrer Spielzeit. Zum Beispiel in Rostock, Schwerin und Neustrelitz. 

Volkstheater Rostock 

„An Evening with the Rat Pack“

Darum geht’s: Im Mittelpunkt steht eine Clique aus Künstlerinnen und Künstlern um den Filmstar Humphrey Bogart und dessen Frau Lauren Bacall, die Mitte der 50er-Jahre als „The Rat Pack“ großen Einfluss auf die amerikanische Unterhaltungsindustrie nehmen sollte. Der Legende nach war es Lauren Bacall, die den Begriff der „Rat Pack“ (zu deutsch etwa: Rattenmeute) prägte, als sie eines Tages beim Anblick der Freunde nach einer exzessiv durchlebten Nacht ausrief: „You look like a goddamned rat pack!“ Zum harten Kern der Clique zählten Frank Sinatra, Dean Martin und Sammy Davis Jr.. Der Liederabend in der Kleinen Komödie Warnemünde erzählt in kleinen Geschichten von der einzigartigen Bande und lässt die Zeit durch einige ihrer größten Hits wieder aufleben.

Termine: Samstag, 21. Januar 2023, 20 Uhr (Premiere), Samstag, 28. Januar 2023, 20 Uhr; Volkstheater Rostock – Kleine Komödie Warnemünde

„Die lustigen Weiber von Windsor“

Darum geht’s: „So schlecht sind die Männer, dass man sie gar genug nicht quälen kann…“. Ursache für dieses Rachebedürfnis am männlichen Geschlecht ist die Unverfrorenheit des Sir John Falstaff. Zwei Frauen aus Windsor hat er gleichlautende Liebesbriefe geschrieben. Nicht aus Zuneigung, sondern weil er es auf ihre finanziellen Mittel abgesehen hat. Die Frauen verbünden sich und fassen einen Plan, der Falstaff nach einem inszenierten Schäferstündchen in einem Wäschekorb und schließlich in der Themse enden lässt. Das hält ihn jedoch keineswegs davon ab, gleich in die nächste weibliche Falle zu tappen.

Termine: 28. Januar 2023, 19.30 Uhr (Premiere); 3. Februar, 19.30 Uhr; 26. Februar, 15 Uhr; Volkstheater Rostock – Großes Haus

www.volkstheater-rostock.de

TOG Neubrandenburg / Neustrelitz

5. Philharmonisches Konzert 

Sein Motto: „Helden“. Auf dem Programm stehen unter anderem Beethovens Ouvertüre zu „Coriolan“ sowie „Taras Bulba“ von Leoš Janáček. 

Termine: 12. Januar, 19.30 Uhr – Konzertkirche Neubrandenburg; 13. Januar, 19.30 Uhr – Ernst-Barlach-Theater Güstrow; 15. Januar, 18 Uhr – Landestheater Neustrelitz 

„Vanessa“

Darum geht’s: In ihrem Landhaus wartet Vanessa seit mehr als 20 Jahren auf die Rückkehr ihres Geliebten Anatol. Nun scheint Vanessas Wunsch in Erfüllung zu gehen. Es meldet sich ein Mann an, der Anatols Sohn ist und seinem Vater zum Verwechseln ähnlich sieht. Vanessa schenkt ihm nach einigem Zögern ihre bedingungslose Liebe, nicht wissend, dass er bereits in der ersten Nacht ihre Nichte Erika verführt hat. Als Vanessa und Anatol sich verloben und nach Paris ziehen wollen, erklärt Vanessa ihrer Nichte, dass sie vielleicht nie wieder in das Haus zurückkehren wird, in dem sie bisher gelebt hat. Nachdem das Paar gegangen ist, deckt Erika sämtliche Spiegel ab und verschließt das Haus, so wie Vanessa es vor ihr getan hat. Nun ist es an Erika, sich in Trauer zurückzuziehen und zu warten. „Vanessa“ ist Samuel Barbers erste Oper und gilt als Meisterwerk der amerikanischen Oper. 

Termine: 28. Januar, 19.30 Uhr – Landestheater Neustrelitz, Großes Haus (Premiere); 18. Februar, 17. März, 19.30 Uhr, 2. April, 16 Uhr, 22. April, 19.30 Uhr – Landestheater Neustrelitz, Großes Haus 

www.tog.de

Mecklenburgisches Staatstheater 

„Mien Mann will miehr!“

Darum geht’s: Aus Verzweiflung über die ständigen Seitensprünge ihres Mannes stimmt Antonia seinem Vorschlag einer offenen Zweierbeziehung zu. Als sie neben neuer Wohnung auch noch einen Nobelpreisträger als Liebhaber findet, dreht ihr eifersüchtiger Göttergatte durch. „Mien Mann will miehr!“ lautet der niederdeutsche Titel der Beziehungskomödie „Offene Zweierbeziehung“ von Franka Rame und Dario Fo. Die zeitlose Farce über ein unerfülltes Eheleben gehört zu den weltweit meistgespielten Stücken des berühmten italienischen Künstlerpaares und wird in Schwerin von der Fritz-Reuter-Bühne aufgeführt. 

Termine: 15. Januar, 18 Uhr - Großes Haus (Premiere); 20. Januar, 19.30 Uhr – Ernst-Barlach-Theater Güstrow; 21. Januar, 1. Februar, 19.30 Uhr, 5. Februar, 18 Uhr, – M*-Halle, Schwerin; 8. Februar – Stadthalle Parchim/Großer Saal; 12. Februar, 18 Uhr – M*-Halle, Schwerin; 19. Februar, 18 Uhr – Putbus, Theater Vorpommern, 2. März, 19.30 Uhr – M*-Halle

„Der geteilte Himmel“

Darum geht’s: Halle, 1961. Rita ist 19, Manfred 29. Sie, ein Dorfkind, darf auf Lehramt studieren. Er, Bildungsbürger, schreibt seine Doktorarbeit. Sie glaubt an den Sozialismus. Er verspottet alles Ideologische und erkennt die Grenzen seiner Möglichkeiten. Und doch teilen sie einen Himmel, bevor er sich über ihnen teilt. Christa Wolfs Erzählung schlug bei der Erstveröffentlichung hohe Wellen in der DDR. Und erscheint nun als Musical in Schwerin: Martin G. Berger hat ein Libretto zu Wolfs Erzählung geschrieben. Die Musik stammt von Wolfgang Böhmer.

Termine: 20. Januar, 19.30 Uhr – Großes Haus (Uraufführung); 22. Januar, 18 Uhr; 25. Januar, 18. Februar, 4. März, 23. März, 19.30 Uhr; 26. März, 18 Uhr – Großes Haus 

„Nullerjahre“

Darum geht’s: Wie vertreibt man sich die Zeit? Und wie bekommt man dabei möglichst wenig auf die Fresse? Für Hendrik und seine Freunde ist die Antwort eindeutig: Du musst härter werden. Mit Kraftsport werden die Körper gestählt, mit Rap nach der eigenen Stimme gesucht und mit Drogen der Realität entkommen. Was bleibt ihnen auch anderes übrig? Zwölf Jahre nach der Wende ist die DDR nicht mehr, die bundesdeutsche Einheit noch immer im Werden und vom Versprechen einer schönen Welt mit blühenden Landschaften wenig geblieben. Regisseurin Nina Gühlstorff inszeniert den im Februar 2022 erschienenen Bestseller von Hendrik Bolz für die M*-Halle. 

Termine: 27. Januar, 19.30 Uhr (Premiere); 29. Januar, 18 Uhr; 11. Februar, 19.30 Uhr; 19. Februar, 18 Uhr – M*-Halle, Schwerin 

4. Sinfoniekonzert 

Im Mittelpunkt steht Richard Strauss. Sein Werk „Aus Italien“ wird erstmals in Schwerin gespielt. Für das Hornkonzert Nr. 2 Es-Dur hat die Staatskapelle den Solisten Stefan Dohr ins Große Haus eingeladen.

Termine: 30. Januar, 18 Uhr; 31. Januar und 1. Februar, 19.30 Uhr – Großes Haus 

www.mecklenburgisches-staatstheater.de