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Sein oder Nichtsein - die Bilder zur Premiere

Ernst Lubitschs Komödie von 1942 demontiert die Nationalsozialisten auf der Höhe ihrer Macht, indem sie der Lächerlichkeit preisgegeben werden. In Schwerin hat Steffi Kühnert den Klassiker neu inszeniert. 

Im Warschauer Polski Theater wird eine NS-Farce geprobt. Herr Tura ist von seiner schauspielerischen Leistung vollkommen überzeugt, Frau Tura nutzt seine langgezogenen Monologe für ein Stelldichein, die Nebendarsteller erfinden flugs noch Text und der Regisseur verzweifelt. Doch der richtig große Auftritt steht ihnen allen noch bevor. Denn der Einmarsch der Deutschen in Polen ändert die Lage schlagartig: „Sein oder Nichtsein“ ist nun im wahrsten Sinne des Wortes die Frage. Um einen Nazi-Kollaborateur aufzuhalten, muss Herr Tura in die Rolle seines Lebens schlüpfen. Aber das Spiel droht aufzufliegen.

Eine Komödie von Nick Whitby nach dem Film von Ernst Lubitsch. Drehbuch: Edwin Justus Mayer und Melchior Lengyel. Inszeniert von Steffi Kühnert. Sie spielte u. a. am Wiener Burgtheater, am Residenztheater München und am Deutschen Theater Berlin. Einem breiten Publikum wurde sie durch zahlreiche Rollen in Film- und Fernsehproduktionen bekannt. Im Januar 2017 gab sie in Schwerin ihr vielbeachtetes Regiedebüt mit Gerhart Hauptmanns Berliner Tragikomödie „Die Ratten”.

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