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Los geht's

07.08.2017

32.000 Besucher sahen die West Side Story

Lars Tietje, Generalintendant und Geschäftsführer des Mecklenburgischen Staatstheaters
07.08.2017

Musical statt Oper: Die Schlossfestspiele in Schwerin hatten in diesem Jahr mit einer Tradition gebrochen. Den Zuschauerzahlen hat das keinen Abbruch getan. Im Gegenteil. Im kommenden Jahr wird es allerdings wieder eine Oper geben – und zusätzlich eine Bühne im Schlossinnenhof.

Mehr als 32.000 Besucher kamen zu den 24 Vorstellungen, die am Sonntagabend ihren Abschluss fanden. „Trotz des unbeständigen Wetters und einer Premiere im Dauerregen hatten wir viel Glück mit dem Wetter und selbst nach Regentagen wunderbare Abende auf dem Alten Garten. Wir können daher eine ausgesprochen positive Bilanz ziehen. Im Vergleich zum Vorjahr konnten wir den Kartenverkauf um über 20 Prozent steigern“, sagt Lars Tietje über „seine“ ersten Schlossfestspiele als Generalintendant und Geschäftsführer des Mecklenburgischen Staatstheaters.

Die magische 30.000

Ihm geht es dabei aber weniger darum, Zuschauerrekorde zu jagen. „Wirtschaftlich ist dieser Erfolg dringend erforderlich, um die Schlossfestspiele langfristig in dieser Größenordnung und Qualität durchführen und weiterentwickeln zu können.“ Die Grenze, ab der sich eine solch aufwändige Produktion rechne, liege bei 30.000 Besuchern.

Intendant Tietje weiß um den Effekt, den die Schlossfestspiele auch aus touristischer Sicht haben. Deshalb soll das Programm im kommenden Jahr erweitert werden. Auf dem Alten Garten ist Giacomo Puccinis „Tosca“ – und damit wieder eine Oper – geplant. Zusätzlich wird der Schlossinnenhof Bram Stokers „Dracula“ eine Bühne geben.

Nächste Premiere am 16. September

Mit der letzten „West Side Story“ endet nun die Spielzeit 2016/2017. Es war die erste nach der Fusion der Theater in Schwerin und Parchim und die erste unter Lars Tietje als Generalintendant und Geschäftsführer des Mecklenburgischen Staatstheaters. Sein Fazit: Die Saison sei gut gelaufen. Mehr als 186.000 Besucher hätten bis zum 31. Juli die mehr als 850 Veranstaltungen in Schwerin, in Parchim und auf zahlreichen Abstechern besucht. Und das, obwohl das Theater aufgrund erheblichen Personalabbaus und stetig kleiner werdender finanzieller Spielräume die Anzahl der Veranstaltungen um mehr als 15 Prozent habe reduzieren müssen, so Tietje.

Nach dem Ende der Schlossfestspiele am vergangenen Sonntag startet das Theater nun erst einmal in die Sommerpause – und im September in die neue Spielzeit. Den Auftakt macht das Junge Staatstheater Parchim am 16. September mit „Familie Braun“ im Schweriner E-Werk. Weitere Informationen zum Spielplan finden sich unter: www.mecklenburgisches-staatstheater.de