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Museumsbesucher können Rembrandts Werke noch bis 5. Januar 2020 unter die Lupe nehmen.
13.11.2019

Rendezvous mit Rembrandt

13.11.2019

In Schwerin kann man sich auf einen Schlag 74-mal mit dem weltberühmten Maler verabreden. Vor Radierungen, die das Staatliche Museum zum 350. Todestag des Künstlers in einer Sonderausstellung zusammengestellt hat.

Rembrandt Harmeszoon van Rijn lebte von 1606 bis 1669. Seine Werke gehören bis heute zu den bedeutendsten und bekanntesten Arbeiten des niederländischen Barocks.
Kuratorin Dr. Kornelia Röder hat auch dieses Werk für die Ausstellung ausgewählt. An ihm sieht man gut, wie Rembrandt mit Licht und Schatten arbeitete. Die dadurch entstehenden Hell-Dunkel-Effekte sind typisch für seine Bilder.
Die Schweriner Sammlung umfasst insgesamt 168 Radierungen des niederländischen Künstlers. Die ausgewählten Werke geben breiten Einblick in Rembrands Motivspektrum.
Die Ausstellung widmet sich auch der Bedeutung von Wasserzeichen, die sich auf zahlreichen Grafiken befinden. Sie geben Auskunft darüber, wann und wo das Druckpapier entstanden ist.
Rembrandt war ein Meister der Kaltnadel. Kaltnadelradierungen sind ein Tiefdruckverfahren, bei dem das Motiv mit einer Stahlnadel in eine Metallplatte geritzt wird. Ein kraftintensives Verfahren.
Vielen seiner Werke liegt ein biblischen Thema zugrunde. Hier: „Die Auferweckung des Lazarus“ (1632).