Karte öffnen

„SCHWARZWEISS – Grauzone Kunst” 

Anke Meixner, Bedrohung, 2020, Papierpulpe und Pigment, 132 x 104 cm
Christian Egelhaaf, Squares II, 2020, Digitaldruck auf Kunststoffplatte, 150 x 200 cm
Jutta Albert, dialog III, Objekt, Hartporzellan und Edelstahl, 27 x 8 cm

Neustrelitz wird vom 29. Mai an zum Zentrum zeitgenössischer Kunst in MV. Unter dem Motto „SCHWARZWEISS – Grauzone Kunst” zeigt der Künstlerbund Mecklenburg und Vorpommern die Landesweite Kunstschau 2021.

Etwa 50 Künstlerinnen und Künstler haben in ihren Arbeiten dazu verschiedenste Facetten untersucht, die vom Verhältnis Mensch-Natur, über die Diskriminierung von Bevölkerungsgruppen bis zu Auswirkungen der Corona-Pandemie reichen, wie das Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz mitteilt. Gezeigt werden Malereien, Grafiken, Skulpturen, Fotografien, Videos, Installationen und Projektionen im Außenraum. Sieben Ausstellungsorte sind vorgesehen. Die 31. Landesweite Kunstschau läuft bis 31. Juli. 

Kompakt

31. Landesweite Kunstschau „SCHWARZWEISS - Grauzone Kunst”

Ausstellung in Neustrelitz

Laufzeit: 29. Mai – 31. Juli 2021

Vernissage: 29. Mai 2021, 15 Uhr (online)

Finissage: 31. Juli 2021, 15 Uhr

Ausstellungsorte: Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz / Alte Kachelofenfabrik/ Stadtkirche / Plastikgalerie Schlosskirche / Tageswerk Neustrelitz / Rathaus / Sparkasse Mecklenburg-Strelitz

Schirmherrschaft: Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern

Veranstalter: Künstlerbund Mecklenburg und Vorpommern e.V. im BBK

Kuratorin: Dr. Maya Großmann

Künstler/innen

Jutta Albert, Stine Albrecht, Monika Bertermann, Lena Biesalski, Caroline von Bodecker, Christine de Boom, Anja Brachmann, Annette Czerny, Sven Armin Domann, Jaqueline Duhr, Christian Egelhaaf, Bernd Engler, Felix Fugenzahn/Matthäus Straßenburg, Susanne Gabler, Rando Geschewski, Robert Günther, TO Helbig, Sigrid Henschel, Franziska Hesse, Anne Hille, Herbert W.H. Hundrich, Bernd Kommnick, Senne Krauss, Bernd Lasdin, Christine Lengtat, Daniela Friederike Lüers, Hildegard Mann, Anne Martin, Anke Meixner, Daniela Melzig, Sieglinde Mix, Monika Ortmann, Susanne Pfeiffer, Angela Preusz, Udo Richter, Bernadette Maria Roolf, Lucia Schoop, Marike Schreiber, Ramona Seyfarth, Anna Silberstein, Henning Spitzer, Klaus-Dieter Steinberg, Andre van Uehm, Iris vom Stein, Jan Witte-Kropius, Miro Zahra, Ruzica Zajec, Janet Zeugner

Programm (Auszüge)

  • 06.06.2021, 16:00 Uhr: Lichtkunstvorstellung (des Lichtkünstlers Doering) und Filmvorführung (Homodeus von Wolfgang Schmiedt) (Eintritt frei), Alte Kachelofenfabrik
  • 09.06.2021, 17:00 Uhr: Führung durch die Ausstellung im Tageswerk Neustrelitz mit Enrico Bach (Eintritt frei)
  • 13.06.2021, 10:30 – 12:30 Uhr: Workshop mit Ölkreiden „aus schwarz wird bunt“ für Kinder und Erwachsene (Eintritt frei), Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz
  • 22.06.2021, 17:00 Uhr: Führung durch die Ausstellung in der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz mit Carola Biermann (Eintritt frei)
  • 26.06.2021, 15:00 Uhr: Workshop für Kinder und Erwachsene „Sehen hat kein Ende“ mit der Künstlerin Katrin Herrmann (Eintritt frei), Plastikgalerie Schlosskirche
  • 21.07.2021, 17:00 Uhr: Führung durch die Ausstellung in der Plastikgalerie Schlosskirche mit Dorothea Klein-Onnen
  • 28.07.2021, 17:00 Uhr: Führung durch die Ausstellung im Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz mit Dorothea Klein-Onnen
  • 31.07.2021, 13:00 Uhr: Führung durch die Ausstellung mit der Kuratorin Dr. Maya Großmann (Eintritt frei), Stadtkirche

Das komplette Programm gibt's unter www.kuenstlerbund-mv.org.

Zur Ausstellung

An den verschiedenen Ausstellungsorten werden anhand von Schwerpunktsetzungen einige Facetten des breit gefächerten Themas „Schwarzweiß - Grauzone Kunst“ untersucht. So widmen sich die Werke, die im Rathaus gezeigt werden, der Natur bzw. dem Zusammenspiel von Mensch und Natur. Im Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz sind Kunstwerke zu sehen, die sich vor allem formal mit dem Ausstellungsthema auseinandersetzen. Skulpturen werden in der Plastikgalerie Schlosskirche ausgestellt. Unter anderem wird hier der Gegensatz zwischen Leben und Tod untersucht. Im Tageswerk Neustrelitz wird die Corona-Pandemie fokussiert. In der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz wird u.a. in Form von Selbstportraits das menschliche Sein in den Mittelpunkt gestellt. Außerdem sind in der Stadtkirche Werke zu sehen, die sich u.a. mit Rollenbildern (Mann und Frau) und der Genderdiversity auseinandersetzen. Themen wie die Differenz zwischen der sogenannten Ersten und Dritten Welt und die Diskriminierung von Bevölkerungsgruppen werden in der Kachelofenfabrik untersucht.