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364 Plakate auf Düsseldorfer Litfaßsäulen

Prof. Rozbeh Asmani vor den Plakatentwürfen

364 Plakate, 38 Motive, verteilt auf 250 Litfaßsäulen. Kunst von Studierenden der Uni Greifswald und der Kunsthochschule für Medien Köln ist jetzt in Düsseldorf zu sehen.

Wie verändert sich die Stadt, wer agiert in der Öffentlichkeit und wie kann kulturelle Teilhabe im digitalen Zeitalter angesichts der Corona-Pandemie aussehen? Mit diesen Fragen haben sich Studierende des Caspar-David-Friedrich-Instituts der Universität Greifswald im Projekt „Public Art – Litfaßsäule als Massenmedium (Vol. II)“ auseinandergesetzt. In Zusammenarbeit mit der Kunsthochschule für Medien Köln gestalteten sie 250 Litfaßsäulen, die von Dienstag an in Düsseldorf gezeigt werden.

Die Kunstaktion geht damit in die zweite Runde. Bereits zum ersten Lockdown der Covid-19-Pandemie wurden 49 Litfaßsäulen und Großflächen im Rahmen eines Seminars mit Studierenden in Greifswald gestaltet. „Mit der Bespielung der Litfaßsäulen bekommen Künstler/innen die Chance, eigene Werke auszustellen und mit der Gesellschaft zu kommunizieren“, heißt es in der Mitteilung zum Projekt. 

„Die Dynamik der Plakate verdeutlicht, dass die Pandemie für die Kunst kein Stillstand bedeutet”, sagt Professor Rozbeh Asmani (Greifswald), der das Projekt gemeinsam mit Prof. Zil Lilas (Köln) geleitet hat. „Die analoge Litfaßsäule wird zu einer großformatigen Kommunikationsplattform abseits von Social Media und Digitalität. Die dauerhafte visuelle Reizüberflutung vor den Bildschirmen wird von den originellen Kunstwerken unterbrochen.”

364 Plakate mit 38 Motiven, verteilt auf 250 Litfaßsäulen – Kunst bahnt sich ihren Weg in die Öffentlichkeit.

Kontakt

Prof. Rozbeh Asmani

Lehrstuhl für Neue Medien und angewandte Grafik im Bezugsfeld Bildender Kunst

r.asmani@remove-this.uni-greifswald.de

Caspar-David-Friedrich-Institut Universität Greifswald