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DDR-Kunst ans Licht geholt

Im Schloss Güstrow sehen Kunstinteressierte knapp 40 farbige Arbeiten auf Papier aus vier Jahrzehnten.
Heinz Dubois: Dorfstraße, 1964, Gouache
Karlheinz Wenzel: Peter Putzar, Bauarbeiter in der Brigade Leo Kempin, 1987, Gouache

„Vom Leuchten der Farben" erzählt ein Konvolut an Kunstwerken, die in der DDR entstanden sind. Von Sonnabend an sehen Kunstinteressierte auf Schloss Güstrow knapp 40 dieser selten gezeigten Arbeiten aus der Kunstsammlung des Landes. 

Der Flyer zur Ausstellung

Bis 4. November werden hier farbige Werke der Landeskunstsammlung Mecklenburg-Vorpommern zu sehen sein. Für die Ausstellung wurden 36 Gouachen, Aquarelle, Kreide- und Farbstiftzeichnungen ans Licht geholt.

Die Werke stammen aus den 1960er bis 1990er Jahren und zählen zum besonders reizvollen Konvolut an Kunstwerken, die in der DDR entstanden sind.

Die Ausstellung auf Schloss Güstrow ist dienstags bis sonntags von 12 bis 17 Uhr geöffnet.

„Die Ausstellung hält, was sie verspricht: Besucher können sich auf viele Bilder mit besonders satten, kräftigen und warmen Farben freuen. Doch auch zartere Pastellarbeiten und Aquarelle sind dabei“, erläuterte Kulturministerin Birgit Hesse.

„Die Landeskunstsammlung ist reich an Kunstschätzen, die gezeigt werden wollen. Es ist eine schöne Idee der Staatlichen Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen, Werke aus DDR-Zeiten unter einem neuen Titel zusammenzustellen und der Öffentlichkeit zu präsentieren“, so Hesse.

Individuelle Entwicklungen nachvollziehen

Die Künstler knüpften an die Sujets und koloristischen Fragestellungen der Klassischen Moderne an und entwickelten sie individuell weiter. Die Bildthemen, die Landschaft vor allem, aber auch Stillleben, Porträt und Akt, sind Anlass für das eigentliche Anliegen: die Auseinandersetzung mit der Farbkomposition und den Ausdrucksmöglichkeiten der unterschiedlichen Techniken farbiger Malerei und Zeichnung.

Schwerpunktmäßig sind Namen aus Neubrandenburg vertreten, das mit seinem Zentrum Bildende Kunst einen attraktiven Anlaufpunkt für Künstlerinnen und Künstler in der gesamten DDR bildete.

Die Ausstellung ist ein gemeinschaftliches Projekt der Staatlichen Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen Mecklenburg-Vorpommern und des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur.

Veranstaltungen in der Ausstellung

31. August - 18 Uhr

BRASCH – Das Wünschen und das Fürchten Dokumentarfilm von Christoph Rüter über den Dichter Thomas Brasch

14. September - 18 Uhr

DÜRERS ERBEN
Filmischer Essay von Lutz Dammbeck anschließend: Dr. Kornelia Röder, Staatliche Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen Mecklenburg-Vorpommern, im Gespräch mit Prof. Lutz Dammbeck

06. Oktober - 18 Uhr

Rundgang durch die Ausstellung „Vom Leuchten der Farben“, anschließend DIE WEITE SUCHEN Animationskurzfilm von Falk Schuster