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Circus Eins zeigt „die Höhle”

Christin Wilcken untersucht mit ihren Zeichnungen und Wandobjekten eine Welt hinter der Oberfläche der Erscheinungen. In der Ausstellung „Die Höhle“ zeigt die Künstlerin Zeichnungen, die in eine Zwischenwelt, unter die Erde und ins Verborgene führen. Bis 26. Juni im Circus Eins zu sehen.

Äußeres trifft auf Inneres, die Grenze zwischen Realität und Fiktion verschwimmt.

Christin Wilckens in reduzierter Formensprache entwickelten Reihen zeichnerischer Untersuchungen zeigen Fundstücke, Tropfsteingewölbe, Wasserspiegelungen und Schemen. Die fiktiven „Aufzeichnungen“ der Künstlerin werden wie in einer Schausammlung naturwissenschaftlicher Objekte, u.a. auf Pulten, präsentiert. Ergänzt wird die Schau durch neue Arbeiten, die nach 2020 entstanden sind.

Christin Wilcken (*1982) gehört zu den erfolgreichsten Künstlerinnen des Landes. Sie überführt künstlerische Themen der Naturerfahrung seit der Romantik in eine zeitgenössische Bildsprache und erweitert die Grenzen der Zeichnung durch experimentelle Formate, die den Raum und die Betrachterposition einbeziehen.

Sie hat am Caspar-David-Friedrich-Institut der Universität Greifswald studiert und erhielt 2007 den Caspar-David-Friedrich-Preis. Sie war u.a. Stipendiatin im Mecklenburgischen Künstlerhaus Schloss Plüschow, in Schloss Wiepersdorf und wurde von der Jürgen Ponto Stiftung unterstützt. Arbeitsaufenthalte führten sie u.a. nach Litauen und Finnland. 2015 war sie für den Walter Koschatzky Kunst-Preis nominiert.

Ein Circus für Kunst: Überblick 2022

Wolfram Sulek, Christin Wilcken, Paul Schwer – im Circus Eins wechseln die Ausstellungen im Jahr 2022. Auf 150 Quadratmetern zeigt die Galerie im Herzen der Residenzstadt Putbus zeitgenössische Kunst aus Region, Land und der Welt. Ein Überblick.