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Kamminke

Kriegsgräber- und Gedenkstätte Golm / Jugendbegegnungs- und Bildungsstätte Golm

Kriegsgräberstätte Golm mit Dauerausstellung "Gesichter des 12. März 1945" und App "Digitaler Friedhof". JBS Golm bietet Unterkünfte und Seminarräume.

Der Golm (69m), in einem Naturschutzgebiet direkt an der polnischen Grenze gelegen, ist die höchste Erhebung auf der Insel Usedom. Ab Herbst 1944 entstand hier ein Friedhof für Wehrmachtsangehörige und für Zivilisten, die beim Luftangriff auf Swinemünde am 12. März 1945 ums Leben kamen. Die Kriegsgräberstätte Golm wird vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. betreut. Dort können sich Besucher in der Dauerausstellung "Gesichter des 12. März 1945" über die Hintergründe des Luftangriffes und verschiedene Biographien informieren. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich vor Ort die kostenlose App "Digitaler Friedhof" herunterzuladen und einen digitalen Rundgang auf der Kriegsgräberstätte zu machen.

Die im März 2005 eröffnete Jugendbegegnungs- und Bildungsstätte (JBS) Golm liegt beim Stettiner Haff im Fischerdorf Kamminke. Sie ist ganzjährig geöffnet, um Schulklassen und Gruppen der Erwachsenenbildung zu empfangen. Die Kriegsgräberstätte Golm und die in Sichtweite liegende polnische Grenze sind Ausgangspunkte für friedens- und gedenkstättenpädagogische Angebote. Hierbei unterstützt unser deutsch-polnisches Team die Planung von Klassenfahrten, Projekten, internationalen Begegnungen und bietet Seminarräume für Veranstaltungen und Tagungen.

Die JBS Golm ist aktives Mitglied des Arbeitskreises deutscher Bildungsstätten (AdB). Bereits mehrfach wurde die JBS Golm vom Bundesforum Kinder- und Jugendreisen e.V. mit 4 Sternen des Qualitätsmanagement Kinder- und Jugendreisen (QMJ) ausgezeichnet.

Anfahrt mit PKW / Bus:

Von Süden (aus Richtung Berlin): Autobahn A11 Richtung Stettin, dann A20 bis Abfahrt Pasewalk-Süd, Friedland oder Anklam. B199 bis Anklam. B110 in Richtung Insel Usedom, in Zirchow rechts abbiegen Richtung Garz/Kamminke.

Von Westen (aus Richtung Hamburg): Autobahn A1 Richtung Lübeck, dann A20 Richtung Rostock/Stettin bis Abfahrt Jarmen/Anklam-Nord. Auf der B110 über Anklam wie oben.

Busse und PKW können auf dem Gelände parken.

Autor: Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Internationale Theaterbegegnung zum Thema Flucht 2016

Autor: Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Präsentation der Bildungsarbeit auf Kriegsgräberstätten