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08.06.2021 - 31.10.2021

Aus der Ferne

Künstlerinnen und Künstler der 1920er und 1930er Jahre im Exil

Die Autonomie der Kunst gilt als eine der größten Errungenschaften der Moderne. 1933 fand die schöpferische Freiheit zahlreicher Künstlerinnen und Künstler in Deutschland ein abruptes Ende. Kunst und Kultur waren nicht länger autonom und standen fortan im Dienst von Staat und Volk. Auseinandersetzungen über kunsttheoretische Fragen oder die Freiheit der Kunst waren unerwünscht. Während Ernst Barlach die innere Immigration wählte, suchten tausende Künstlerinnen und Künstler Schutz im Ausland, ...

Die Autonomie der Kunst gilt als eine der größten Errungenschaften der Moderne. 1933 fand die schöpferische Freiheit zahlreicher Künstlerinnen und Künstler in Deutschland ein abruptes Ende. Kunst und Kultur waren nicht länger autonom und standen fortan im Dienst von Staat und Volk. Auseinandersetzungen über kunsttheoretische Fragen oder die Freiheit der Kunst waren unerwünscht. Während Ernst Barlach die innere Immigration wählte, suchten tausende Künstlerinnen und Künstler Schutz im Ausland, um sich dem Machtbereich oder der Verfolgung durch die NS-Diktatur zu entziehen. Im Exil angekommen verloren viele den Anschluss und gerieten zu Unrecht in Vergessenheit. Vom Lebensmut und der unbändigen Schaffenskraft dieser Künstlerinnen und Künstler erzählen die beeindruckenden, farbenfrohen Gemälde, Zeichnungen und Grafiken aus der Kunstsammlung „Memoria“ von Thomas B. Schumann.

  • 08.06.2021 - 31.10.2021
    Dienstag:
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    Freitag:
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    Samstag:
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    Sonntag:
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  • Art der Ausstellung: Sonderausstellung
  • Sparte/n: Bildende Kunst, Museum